Trading Demokonto 2026: mit virtuellem Guthaben Trading üben – und was es dir nicht beibringt
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 13. August 2026

Trading Demokonto 2026: mit virtuellem Guthaben Trading üben – und was es dir nicht beibringt

Ein Demokonto ist ein direkter Weg, eine Handelsplattform kennenzulernen, ohne Geld zu riskieren – er wird aber häufig falsch genutzt. Wer mit virtuellem Guthaben von 50.000 Euro handelt, obwohl er später 500 einzahlen will, übt genau das falsche Verhalten ein. Ob du es Übungskonto, Testkonto oder CFD-Demokonto nennst, ändert daran nichts. Diese Seite zeigt, wie du ein Demokonto eröffnest und testest, was du damit wirklich trainieren kannst, was es grundsätzlich nicht abbilden kann und woran du merkst, dass der Umstieg auf echtes Geld ansteht.

Das Wichtigste vorweg
  • Das Demokonto zeigt dieselbe Plattform und dieselben Kurse, gehandelt wird aber mit Spielgeld – es fließt kein echtes Geld.
  • Die Kampagnenseite nennt 50.000 Euro virtuelles Guthaben; diese Summe kann beim Üben zu unrealistisch großen Positionen verleiten.
  • Trainieren lässt sich die Mechanik: Order, Positionsgröße, Stop-Loss, Margin, Handelszeiten.
  • Nicht trainieren lässt sich das Verhalten unter echtem Risiko – und genau dort entstehen die teuren Fehler.
  • Ein gutes Demoergebnis sagt nichts über spätere echte Ergebnisse aus.
Risikohinweis

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Quote bezieht sich auf echte Konten, nicht auf Simulationen. Sie ist der eigentliche Grund, warum ein Demokonto sinnvoll ist – und warum es allein nicht genügt.

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Direkt zum Demokonto

Die Kampagnenseite führt zur Registrierung. Das virtuelle Konto lässt sich ohne Einzahlung nutzen; für den späteren Echtgeldhandel kommen Einzahlung und Verifizierung dazu.

Demokonto ohne Anmeldung, App und MetaTrader: die häufigsten Fragen vorweg

Rund um das Thema tauchen immer dieselben drei Erwartungen auf – und alle drei lassen sich kurz beantworten.

Demokonto ohne Anmeldung. Danach wird oft gesucht, es ist bei diesem Anbieter aber nicht vorgesehen: Ohne Konto gibt es keine Plattform. Was ohne Registrierung geht, ist ein Blick auf die Live-Charts der Kampagnenseite. Für das Üben von Orders führt kein Weg an einem Konto vorbei – nachvollziehbar, denn eine Handelsoberfläche mit Kontostand und offenen Positionen braucht ein Konto, an dem sie hängt.

Demokonto in der App. Der Anbieter stellt eine mobile Anwendung bereit, in der sich das virtuelle Konto ebenso nutzen lässt wie am Rechner. Für die ersten Übungen ist der große Bildschirm meist praktischer, weil Chart, Kursliste und Orderfenster gleichzeitig sichtbar sind. Später ist die App vor allem für das Beobachten offener Positionen nützlich – und für die Erkenntnis, wie leicht sich unterwegs eine Order aufgeben lässt, die man am Schreibtisch nicht aufgegeben hätte.

MetaTrader-Demokonto. Neben der hauseigenen Oberfläche steht MetaTrader zur Verfügung. Die Bedienung unterscheidet sich deutlich, ebenso die Darstellung von Positionsgrößen. Wer später dort handeln will, sollte auch dort üben – die Umgewöhnung von einer Plattform auf die andere kostet sonst genau in dem Moment Aufmerksamkeit, in dem echtes Geld im Spiel ist.

Was ein Demokonto ist – und was es simuliert

Ein Trading-Demokonto ist ein Handelskonto mit virtuellem Guthaben. Du siehst dieselbe Oberfläche, dieselben Instrumente und dieselben Kurse wie im Echtgeldkonto, aber Gewinne und Verluste sind rechnerisch. Es fließt kein Geld – weder hinein noch heraus.

Simuliert wird damit der Ablauf: Du wählst einen Basiswert, gibst eine Order auf, siehst die gebundene Sicherheitsleistung, beobachtest das offene Ergebnis und schließt die Position. Genau dieser Ablauf ist der Teil, den man üben kann und üben sollte, bevor echtes Geld im Spiel ist.

Nicht simuliert wird das, was den Handel schwierig macht: die Wirkung eines echten Verlusts. Ein Minus, das nichts kostet, führt zu anderen Entscheidungen als eines, das das Konto trifft. Wer das im Kopf behält, nutzt ein Demokonto richtig – als Werkzeug für die Mechanik, nicht als Beweis für die eigene Eignung.

Demokonto eröffnen: der Ablauf

  1. Registrieren. Mit Name und E-Mail-Adresse; laut Kampagnenseite ist zusätzlich die Anmeldung über ein Google- oder Apple-Konto möglich. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
  2. Virtuelles Konto wählen. Die Plattform startet mit dem virtuellen Guthaben; eine Einzahlung ist dafür nicht nötig.
  3. Plattform einrichten. Chart, Kursliste und Orderfenster so anordnen, dass du alle drei gleichzeitig siehst – das ist später im Echtgeldkonto genauso wichtig.
  4. Erste Übungsorder aufgeben. Bewusst klein, mit Stop-Loss, und mit einem vorher festgelegten Ausstiegspunkt.
Der Schritt, den fast alle überspringen

Lege vor der ersten Übungsorder fest, welchen Betrag du später wirklich einzahlen willst – und behandle das Demokonto genau so, als hättest du nur diesen Betrag. Alles andere ist keine Übung, sondern ein Spiel mit anderen Regeln als die, die später gelten.

Die 50.000-Euro-Falle

Die Kampagnenseite nennt 50.000 Euro virtuelles Guthaben. Das klingt großzügig, kann beim Üben aber zu unrealistisch großen Positionsgrößen verleiten: Mit dieser Summe fühlt sich eine Position von mehreren tausend Euro klein an. Auf einem echten Konto mit vierstelligem Guthaben könnte dieselbe Position dagegen einen erheblichen Teil des Kontos gefährden.

Was daraus folgt, ist einfach und wird trotzdem selten gemacht:

  • Rechne mit deinem echten Betrag. Wenn du 1.000 Euro einzahlen willst, handle im Demokonto so, als hättest du 1.000 Euro – unabhängig davon, was auf dem Bildschirm steht.
  • Leite jede Größe aus dem Risikobetrag ab. Positionsgröße = Risikobetrag geteilt durch (Stop-Abstand × Geldwert je Punkt beziehungsweise je Pip und Einheit).
  • Zähle die Trades, nicht nur das Ergebnis. Zwanzig Trades nach Plan sind mehr wert als ein großer Zufallsgewinn.

Was du im Demokonto trainieren kannst – und was nicht

BereichIm Demokonto trainierbar?Warum
Orderabgabe und OrderartenJaIdentischer Ablauf wie im Echtgeldkonto
Positionsgröße rechnenJaDie Formel bleibt dieselbe, nur der Ausgangsbetrag muss stimmen
Stop-Loss und Take-Profit setzenJaPlatzierung und Anpassung lassen sich einüben
Instrumente und Handelszeiten kennenlernenJaKursliste und Instrumentendetails sind dieselben
Umgang mit echten VerlustenNeinEin Verlust ohne Folgen erzeugt kein vergleichbares Verhalten
Ausführung unter realen MarktbedingungenNur bedingtKurslücken und Ausführungskurse können abweichen
Kosten im DetailNur bedingtOb und wie Gebühren simuliert werden, hängt vom Instrument ab – vor dem Umstieg nachlesen

← Tabelle seitlich scrollen →

Einordnung der Redaktion. Welche Bedingungen im virtuellen Konto abgebildet werden, steht in den Instrumentendetails des Anbieters.

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So kommst du zum virtuellen Konto

Sinnvoll ist, gleich mit der Summe zu üben, die du später wirklich einzahlen willst – nicht mit dem vollen virtuellen Guthaben.

Trading lernen: ein Übungsplan für die ersten zwei Wochen

Ohne Plan wird aus dem Demokonto ein Klickspiel. Mit diesem Ablauf wird es eine Übung:

  1. Tag 1 bis 2: Bedienung. Order aufgeben und wieder schließen, Stop-Loss setzen und verschieben, Kontostand und gebundene Margin ablesen.
  2. Tag 3 bis 5: ein Instrument. Einen einzigen Basiswert beobachten und nur dort handeln. Notieren, wann er sich bewegt und wann nicht.
  3. Tag 6 bis 8: Größenrechnung. Jede Position vorher rechnen: Risikobetrag, Stop-Abstand, daraus die Größe. Keine Ausnahme.
  4. Tag 9 bis 12: Regeln schriftlich. Einstieg, Ausstieg im Verlust, Ausstieg im Gewinn, Größe – aufschreiben und einhalten.
  5. Tag 13 bis 14: Auswertung. Wie viele Trades liefen nach Plan? Nicht das Ergebnis zählt, sondern die Disziplin.

Was du in diesen zwei Wochen tatsächlich lernst, ist Risikomanagement: die Fähigkeit, die Größe einer Position aus einem vorher festgelegten Risikobetrag abzuleiten und den Ausstieg vor dem Einstieg zu bestimmen. Alles andere – Charttechnik, Indikatoren, Nachrichten – kommt danach.

Wer nach diesen zwei Wochen sagen kann, dass er sich an seine eigenen Regeln gehalten hat, hat mehr erreicht als jemand mit einem hohen virtuellen Gewinn. Genau diese Fähigkeit ist es, die den Unterschied macht, wenn echtes Geld im Spiel ist.

Demokonto, Musterdepot und Paper Trading: die Begriffe

Für dieselbe Sache sind mehrere Bezeichnungen im Umlauf, und sie meinen nicht immer dasselbe:

  • Demokonto. Ein Handelskonto beim Anbieter, mit virtuellem Guthaben und der echten Plattform. Das ist die Variante, um die es hier geht.
  • Musterdepot. Meist eine Liste von Wertpapieren, deren Entwicklung man beobachtet – ohne Orderfenster, ohne Margin, ohne Hebel. Gut zum Verfolgen, ungeeignet zum Üben der Mechanik.
  • Paper Trading. Der englische Sammelbegriff für das Handeln auf dem Papier. Gemeint ist in der Regel dasselbe wie beim Demokonto.
  • Übungskonto und Testkonto. Zwei deutsche Bezeichnungen für dasselbe wie das Demokonto – sie beschreiben den Zweck, nicht ein anderes Produkt.
  • Backtest. Das nachträgliche Durchrechnen einer Idee auf historischen Kursen. Etwas ganz anderes: Dort kennst du den weiteren Verlauf bereits, was jede Entscheidung leichter macht, als sie live wäre.

Wer die Bedienung einer Handelsplattform lernen will, braucht das Demokonto. Ein Musterdepot beantwortet eine andere Frage – nämlich, wie sich eine Auswahl über die Zeit entwickelt.

Demokonto für Aktien, Rohstoffe und Krypto: was du wo üben kannst

Weil im virtuellen Konto dieselbe Kursliste zur Verfügung steht wie im Echtgeldkonto, lassen sich alle Anlageklassen ausprobieren – und genau das ist ein unterschätzter Nutzen. Jede Klasse verhält sich anders, und für jede gilt eine eigene Hebelgrenze:

AnlageklasseHebelgrenze für PrivatkundenWas sich hier besonders gut üben lässt
Major-Währungs-CFDsbis 1:30Pip-Wert, Lot-Größe und die Wirkung eines hohen Hebels auf die Margin
Index-CFDs auf die wichtigsten Aktienindizesbis 1:20Punktwert, Handelszeiten des Instruments, Verhalten an Datenterminen
Gold-CFDsbis 1:20Wie sich ein Rohstoff ohne Quartalszahlen bewegt
Übrige Rohstoff-CFDsbis 1:10Kontraktwechsel und Finanzierung bei längeren Haltedauern
Aktien-CFDsbis 1:5Einzelwertrisiko im Vergleich zum Index
Kryptowährungs-CFDsbis 1:2Wie viel Margin bei 1:2 gebunden wird und wie stark Kursbewegungen die freie Margin belasten

← Tabelle seitlich scrollen →

Hebelgrenzen nach den Vorgaben für Privatkunden. Welche Einstufung für ein konkretes Instrument gilt, steht in den Instrumentendetails.

Ein lohnendes Experiment: Eröffne bei einem Währungspaar und einer Kryptowährung Positionen mit vergleichbarer Marktposition und beobachte, wie viel Margin jeweils gebunden wird und wie sich Kursbewegungen auf die freie Margin auswirken. Diese eine Übung erklärt die Hebelstaffel besser als jede Tabelle.

Was das Demokonto über die Kosten verrät – und was nicht

Im virtuellen Konto siehst du den Spread unmittelbar: den Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, der schon beim Öffnen einer Position ein kleines Minus erzeugt. Das ist eine der nützlichsten Beobachtungen überhaupt, weil viele Einsteiger erst dort verstehen, warum eine Position nicht bei null startet.

Weniger verlässlich sind die übrigen Posten. Ob und wie Provision, Finanzierung über Nacht oder eine Anpassung bei abweichender Kontowährung im Demokonto abgebildet werden, hängt vom Anbieter und vom Instrument ab. Vor dem Umstieg auf echtes Geld gehören diese Angaben deshalb in den Instrumentendetails nachgelesen – nicht im Demokonto abgelesen.

Ein Weg, der beides verbindet: Halte im Demokonto eine kleine Position bewusst über mehrere Nächte und schau, was mit dem Ergebnis passiert. Selbst wenn die Beträge simuliert sind, siehst du die Systematik – und weißt danach, dass Haltedauer ein eigener Kostenfaktor ist.

Handelstagebuch: die Übung, die den Unterschied macht

Ein Demokonto ohne Aufzeichnung ist ein Klickspiel. Mit einem einfachen Handelstagebuch wird daraus eine Auswertung. Vier Spalten genügen:

  1. Warum eingestiegen? Ein Satz. Wenn er sich nicht schreiben lässt, war es kein Setup, sondern ein Impuls.
  2. Wo lag der Stop, und warum dort? Der Ort, an dem die Idee widerlegt wäre.
  3. Wie groß war die Position, und wie kam die Größe zustande? Rechnung, nicht Gefühl.
  4. Nach Plan gelaufen? Getrennt vom Ergebnis. Ein Gewinn gegen den eigenen Plan ist ein schlechter Trade.

Nach zwanzig Einträgen sieht man Muster, die im Moment des Handelns unsichtbar sind: dass die Verluste überproportional aus Trades ohne notierte Begründung stammen, oder dass die größten Positionen genau die waren, die man nicht gerechnet hat. Diese Auswertung ist der eigentliche Ertrag der Demophase.

Demokonto und Echtgeldkonto im Vergleich

MerkmalDemokontoEchtgeldkonto
EinzahlungNicht nötigErforderlich
IdentitätsprüfungNicht erforderlichEs gelten die Verifizierungsanforderungen des Anbieters
GuthabenVirtuell, laut Kampagnenseite 50.000 EuroDein eingezahltes Geld
KostenJe nach Instrument simuliertWerden tatsächlich abgerechnet
AusführungSimulationUnter realen Marktbedingungen
SteuernKeineGewinne sind Einkünfte aus Kapitalvermögen
Wirkung auf das VerhaltenGeringEntscheidend

← Tabelle seitlich scrollen →

Einordnung der Redaktion nach Anbieterangaben. Maßgeblich sind die Bedingungen in deinem Konto.

Wie Ein- und Auszahlungen beim Echtgeldkonto laufen, welcher Weg was kostet und wie lange er dauert, steht in unserem Beitrag Libertex Einzahlung und Auszahlung.

Warum die meisten Konten verlieren – und was das fürs Üben heißt

Der Pflichthinweis nennt 83 Prozent verlierende Kleinanlegerkonten bei diesem Anbieter. Diese Zahl bezieht sich auf echte Konten, nicht auf Simulationen. Für die Übungsphase folgt daraus etwas Konkretes.

Die entscheidende Frage ist nicht, wie man schneller gewinnt, sondern welche Fehler sich vermeiden lassen. Drei typische Risikofehler lassen sich bereits im Demokonto erkennen und trainieren:

  • Zu große Positionen. Wer den Hebel als Zielgröße nimmt statt den Risikobetrag, ist nach wenigen Fehlgriffen draußen. Genau das übt man ein, wenn man mit 50.000 virtuellen Euro handelt.
  • Verschobene Stops. Der Ausstieg wird im Verlust nach hinten gezogen, weil die Position „gleich wieder dreht“. Im Demokonto merkt man, wie oft man das tut – vorausgesetzt, man schreibt es auf.
  • Handeln ohne Anlass. Langeweile ist ein schlechter Einstiegsgrund. Wer im Handelstagebuch für jeden Trade eine Begründung notieren muss, handelt automatisch weniger.

Das Demokonto kann keinen dieser Fehler verhindern. Es kann sie aber sichtbar machen, solange sie nichts kosten – und darin liegt sein eigentlicher Wert.

Wann der Umstieg auf echtes Geld ansteht

Es gibt keine Mindestdauer, aber drei brauchbare Kriterien:

  • Deine Regeln stehen schriftlich fest – und du hast sie über mehrere Wochen eingehalten.
  • Deine Positionsgrößen passen zum echten Betrag, nicht zum virtuellen Guthaben.
  • Du hast festgelegt, wie viel du insgesamt einsetzen und im schlechtesten Fall verlieren kannst. Diese Zahl gehört vor die Einzahlung, nicht danach.

Für den Start gilt: kleiner beginnen, als es sich nach dem Demokonto anfühlt. Der erste echte Verlust wirkt anders, und genau darauf kommt es an. Wer mit sehr kleinen Positionen anfängt, kauft sich die Möglichkeit, diese Erfahrung zu machen, ohne dass sie teuer wird.

Die Fehler, die das Üben wertlos machen

  • Mit dem vollen virtuellen Guthaben handeln. Ein besonders folgenreicher Fehler.
  • Ohne Stop handeln, weil es ja nichts kostet. Damit übt man genau das, was später schadet.
  • Nur Gewinne betrachten. Entscheidend ist, wie viele Trades nach Plan liefen.
  • Zu viele Instrumente gleichzeitig. Für den Anfang genügt eines.
  • Das Demoergebnis für eine Prognose halten. Es sagt nichts über spätere echte Ergebnisse.
  • Die echten Konditionen nicht prüfen. Spread, Provision und Finanzierung gehören vor dem Umstieg nachgelesen.

Womit du im Demokonto anfangen solltest

Die Auswahl an Basiswerten ist groß – die Kampagnenseite spricht von CFDs auf über 1.300 Instrumente. Für den Anfang ist weniger mehr. Drei Ausgangspunkte, jeweils mit ihrer eigenen Hebelstufe:

Forex handeln – Währungspaare wie EUR/USD sind der klassische Einstieg für Übungszwecke, weil die Handelszeiten lang sind und die Mechanik mit Pips und Lots gut sichtbar wird. Zugleich gilt hier die höchste Hebelstufe von 1:30, was die Größenrechnung besonders wichtig macht.

DAX-CFD handeln – der Index, den viele aus den Nachrichten kennen. Das hilft beim Verständnis, verführt aber dazu, Vertrautheit mit Sicherheit zu verwechseln. Hebelgrenze 1:20.

Nasdaq 100 handeln – dieselbe Hebelstufe wie beim DAX, aber mit einer zusätzlichen Größe im Ergebnis: Der Index notiert in US-Dollar, bei einem Eurokonto kommt die Währung ins Spiel. Auch das lässt sich virtuell durchspielen.

Wer hinter dem Angebot steht

Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft. Reguliert und beaufsichtigt wird sie von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12; zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz. Die Kampagnenseite nennt daneben ein Demokonto mit 50.000 Euro virtuellem Guthaben, CFDs auf über 1.300 Basiswerte und einen deutschsprachigen Support von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr.

Wie das Gesamtangebot einzuordnen ist – die Trennung zwischen CFD-Konto und dem Kauf echter Aktien, die Kostenstruktur, die Plattformen und die Grenzen – steht in unserem Beitrag Libertex im Überblick 2026.

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So kommst du zum Angebot

Wenn du die Plattform erst einmal ohne eigenes Geld ausprobieren willst, führt die Kampagnenseite direkt zur Registrierung.

Häufige Fragen zum Demokonto

Was ist ein Trading-Demokonto?

Ein Handelskonto mit virtuellem Guthaben. Du siehst dieselbe Plattform und dieselben Kurse wie im Echtgeldkonto, handelst aber mit Spielgeld. Gewinne und Verluste sind rechnerisch, es fließt kein echtes Geld – weder hinein noch heraus.

Wie viel virtuelles Guthaben hat das Libertex Demokonto?

Die Kampagnenseite nennt 50.000 Euro virtuelles Guthaben. Das ist deutlich mehr, als die meisten Anleger später tatsächlich einzahlen – und kann deshalb beim Üben zu unrealistisch großen Positionen verleiten. Wer mit dieser Summe handelt, gewöhnt sich Positionsgrößen an, die er live nie halten könnte.

Was kostet das Demokonto?

Für das virtuelle Konto ist keine Einzahlung nötig; für die Nutzung genügt eine Registrierung. Vor dem Wechsel auf echtes Geld solltest du die tatsächlichen Konditionen prüfen: Neben Handelskosten wie Spread, Provision und Finanzierung über Nacht können je nach Nutzung weitere Gebühren anfallen.

Wie eröffne ich ein Demokonto?

Über die Registrierung mit E-Mail-Adresse und Kennwort; laut Kampagnenseite ist zusätzlich eine Anmeldung über ein Google- oder Apple-Konto möglich. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Für den Wechsel auf ein Echtgeldkonto kommen später Einzahlung und Verifizierung dazu.

Was kann ich im Demokonto üben?

Vor allem die Mechanik: Wie gebe ich eine Order auf, wie wähle ich die Positionsgröße, wo setze ich Stop-Loss und Take-Profit, wie lese ich Margin und offenes Ergebnis. Dazu die Instrumente selbst – welche Basiswerte gibt es, welche Handelszeiten gelten, wie verhält sich der Kurs an Nachrichtenterminen.

Was kann ein Demokonto nicht abbilden?

Vor allem die Psyche. Ein Verlust, der nichts kostet, fühlt sich anders an als einer, der das Konto trifft – und genau dieses Gefühl entscheidet später über Fehler wie das Verschieben von Stops. Dazu kommen Unterschiede in der Ausführung: Was in einer ruhigen Simulation glatt läuft, kann im echten Markt zu einem anderen Kurs ausgeführt werden.

Wie lange sollte ich mit dem Demokonto üben?

Es gibt keine feste Zahl. Ein brauchbares Kriterium ist nicht die Zeit, sondern der Zustand: Du kannst deine Regeln aufschreiben, du hältst dich mehrere Wochen daran, und deine Positionsgrößen passen zu dem Betrag, den du später wirklich einsetzen willst. Wer das erreicht hat, lernt im Demokonto kaum noch etwas Neues.

Sollte ich im Demokonto mit dem vollen virtuellen Guthaben handeln?

Nein, das ist ein häufiger Fehler. Sinnvoll ist, von Anfang an nur die Summe zu behandeln, die du später tatsächlich einzahlen willst, und die Positionsgrößen daraus abzuleiten. Sonst übst du ein Verhalten ein, das mit deinem echten Konto nichts zu tun hat.

Gibt es ein Demokonto ohne Anmeldung?

Bei diesem Anbieter ist eine Registrierung nötig – ohne Konto gibt es keine Plattform. Wer die Oberfläche nur ansehen will, findet auf der Kampagnenseite bereits Live-Charts. Für das Üben von Orders führt aber kein Weg an einem Konto vorbei.

Kann ich das Demokonto auf dem Handy nutzen?

Ja, der Anbieter stellt eine App bereit, und das Demokonto lässt sich dort ebenso nutzen wie am Rechner. Für die erste Übung ist der große Bildschirm meist angenehmer, weil Chart, Orderfenster und Kontostand gleichzeitig sichtbar sind.

Was ist der Unterschied zwischen Demokonto und Echtgeldkonto?

Technisch ist der Ablauf derselbe. Unterschiedlich sind drei Dinge: Beim Echtgeldkonto ist eine Einzahlung und eine Verifizierung nötig, die Kosten werden tatsächlich abgerechnet, und die Ausführung findet unter echten Marktbedingungen statt. Der größte Unterschied liegt aber nicht in der Technik, sondern im Verhalten.

Werden im Demokonto auch Kosten simuliert?

Das hängt vom Anbieter und vom Instrument ab. Verlass dich nicht darauf, dass jede Gebühr im Demokonto genauso erscheint wie später: Spread, Provision, Finanzierung über Nacht und mögliche Anpassungen bei abweichender Kontowährung gehören vor dem Umstieg in den Instrumentendetails nachgelesen.

Gibt es ein MetaTrader-Demokonto?

Der Anbieter stellt neben der eigenen Plattform auch MetaTrader bereit. Welche Konten sich dort anlegen lassen und welche Instrumente verfügbar sind, siehst du nach der Registrierung im Konto. Die Bedienung unterscheidet sich deutlich von der hauseigenen Oberfläche – auch das lässt sich zuerst virtuell ausprobieren.

Bedeutet Erfolg im Demokonto, dass ich live erfolgreich bin?

Nein. Ein gutes Ergebnis mit Spielgeld sagt wenig über spätere Ergebnisse aus – schon deshalb, weil das Verhalten unter echtem Risiko ein anderes ist. Die veröffentlichte Verlustquote von 83 Prozent bezieht sich auf echte Konten, nicht auf Simulationen.

Wann sollte ich auf echtes Geld umsteigen?

Wenn deine Regeln stehen, du sie einhältst und du den Betrag festgelegt hast, den du einsetzen und im schlechtesten Fall verlieren kannst. Sinnvoll ist ein Start mit kleinen Positionen – kleiner, als es sich nach dem Demokonto anfühlt, weil der erste echte Verlust anders wirkt.

Was kostet der Umstieg auf ein Echtgeldkonto?

Die Kontoeröffnung selbst ist kostenlos. Beim Echtgeldkonto können Handelskosten wie Spread, Provision und Finanzierung über Nacht entstehen, dazu eine mögliche Anpassung bei abweichender Kontowährung. Zusätzlich können je nach Zahlungsmethode Auszahlungsgebühren anfallen; bei längerer Inaktivität kann außerdem eine Inaktivitätsgebühr berechnet werden.

Welche Basiswerte kann ich im Demokonto handeln?

Die Kampagnenseite spricht von CFDs auf über 1.300 Basiswerte – Aktien, Indizes, Währungspaare, Rohstoffe und Kryptowährungen. Welche davon in deinem Konto angezeigt werden, siehst du nach der Registrierung in der Kursliste.

Gilt im Demokonto derselbe Hebel wie live?

In der Regel bildet das Demokonto die Bedingungen des Echtgeldkontos nach, also auch die Hebelgrenzen für Privatkunden: bis 1:30 bei den wichtigsten Währungspaaren, 1:20 bei den wichtigsten Indizes und bei Gold, 1:10 bei den übrigen Rohstoffen, 1:5 bei Aktien und 1:2 bei Kryptowährungen. Maßgeblich sind die Angaben zum konkreten Instrument.

Brauche ich für das Demokonto eine Identitätsprüfung?

Für das Demokonto ist keine vollständige Identitätsprüfung erforderlich; die Registrierung genügt. Für den Echtgeldhandel gelten die Verifizierungsanforderungen des Anbieters – welche Nachweise wann verlangt werden, siehst du in deinem Konto.

Ist das Demokonto zeitlich begrenzt?

Nein. Laut Libertex ist der Zugang zum Demokonto zeitlich nicht begrenzt. Auch nach dem Wechsel zum Echtgeldhandel kannst du wieder in die Demo-Umgebung zurückkehren.

Kann ich mehrere Demokonten anlegen?

Ob und wie viele virtuelle Konten möglich sind, legt der Anbieter fest; das siehst du nach der Registrierung. Sinnvoller als viele Konten ist ohnehin ein einziges, das dein späteres echtes Konto so genau wie möglich nachbildet – gleiche Größenordnung, gleiche Instrumente, gleiche Regeln.

Fallen im Demokonto Steuern an?

Nein, virtuelle Gewinne sind keine Einkünfte. Steuerlich relevant wird der Handel erst mit echtem Geld: Ein CFD ist ein Termingeschäft, Gewinne zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Ob und in welcher Höhe Steuer anfällt, hängt zusätzlich von Verlustverrechnung, Sparer-Pauschbetrag und deiner persönlichen Situation ab.

Warum verlieren so viele Konten Geld?

Die veröffentlichte Quote von 83 Prozent bezieht sich auf echte Kleinanlegerkonten bei diesem Anbieter. Aus der Quote allein lässt sich nicht ableiten, warum diese Konten verlieren. Typische Risikofehler wie zu große Positionen, verschobene Stops oder Trades ohne klaren Anlass lassen sich jedoch bereits im Demokonto erkennen.

Was ist der Unterschied zwischen Demokonto und Musterdepot?

Ein Demokonto ist ein Handelskonto mit virtuellem Guthaben und echter Plattform – dort übst du Orderabgabe, Positionsgröße und Stop-Loss. Ein Musterdepot ist meist nur eine beobachtete Liste von Wertpapieren, ohne Orderfenster, ohne Margin und ohne Hebel. Für das Erlernen der Mechanik brauchst du das Demokonto.

Sollte ich ein Handelstagebuch führen?

Ja, das ist der größte Hebel in der Übungsphase. Vier Spalten genügen: Warum eingestiegen, wo lag der Stop und warum, wie kam die Positionsgröße zustande, lief der Trade nach Plan. Nach zwanzig Einträgen erkennst du Muster, die im Moment des Handelns unsichtbar sind.

Ist Libertex reguliert?

Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird. Zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz (BaFin ID 10161686). Das betrifft den Anbieter, nicht das Risiko des Produkts.

Transparenz und rechtliche Hinweise

Diese Seite enthält Werbelinks. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, kann alarm.de eine Vergütung erhalten. Für dich ändert sich dadurch nichts. Die Einordnungen sind redaktionell und keine Anlageberatung; sie berücksichtigen deine persönlichen Verhältnisse nicht.

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.

LIBERTEX ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird.

Indication Investments Ltd. betreibt eine Repräsentanz in Deutschland, die bei der BaFin registriert ist (BaFin ID: 10161686 / Bak Nr.: 161686).

Angaben zum Anbieter nach dessen eigenen Veröffentlichungen. Konditionen, Angebot und die Verlustquote können sich ändern – maßgeblich ist immer die Darstellung beim Anbieter.

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