pbb direkt Festgeld: feste Zinsen mit deutscher Einlagensicherung
pbb direkt Festgeld heißt: planbar sparen bei einer deutschen Bank. Beim Festgeld der pbb direkt steht Ihr Zins vom ersten Tag an fest und gilt für die komplette Laufzeit. Hinter dem Angebot steht die Deutsche Pfandbriefbank – mit gesetzlicher deutscher Einlagensicherung und zusätzlichem Schutz über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Kein Kursrisiko, gebührenfrei, komplett online.
Kurz beantwortet: Beim pbb direkt Festgeld legen Sie einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem bei Abschluss fixierten Zins an. Anbieter ist die Deutsche Pfandbriefbank AG mit Sitz in Garching bei München. Ihr Kerngeschäft liegt heute in der gewerblichen Immobilienfinanzierung und immobilienbezogenen Investmentlösungen; ältere öffentliche Finanzierungen werden im nichtstrategischen Bestand geführt. Als deutsche Bank unterliegen ihre Einlagen der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung; zusätzlich besteht Schutz über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Grundsätzlich sind dabei 100.000 € pro Einleger und Institut gesetzlich geschützt; § 8 EinSiG sieht für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben zeitlich begrenzt eine höhere Deckung vor. Das Kapital ist bis zum Laufzeitende gebunden, beim FestgeldPLUS sind bis zu 20 % jederzeit verfügbar. Kursrisiko gibt es keines, das Inflationsrisiko bleibt.
Inhalt dieser Seite
- Wer ist die pbb direkt?
- Was hinter dem Anbieter steht
- Wie Festgeld funktioniert
- FestgeldPLUS
- Konditionen im Überblick
- Festgeld oder Tagesgeld?
- Wie sicher ist mein Geld?
- Zinsen richtig vergleichen
- Zinsen und Steuer
- Einlagensicherung im Detail
- Inflation als bleibendes Risiko
- So legen Sie an
- Laufzeit wählen und Zinstreppe
- Für wen sich das Festgeld eignet
- So sieht es aus, wenn es läuft
- Typische Fehler
- Glossar
- Häufige Fragen
- Weitere Sparmöglichkeiten
- fester Zins für die gesamte Laufzeit
- deutsche Einlagensicherung plus BdB-Sicherungsfonds
- Laufzeiten von 12 Monaten bis 10 Jahren; aktuell 1, 2, 3, 5 und 10 Jahre
- gebührenfrei, kein Kursrisiko
- auch für Gemeinschaftskonten und Minderjährige
- Kombivariante FestgeldPLUS mit Teilverfügbarkeit
Wer ist die pbb direkt?
pbb direkt ist die Privatkundenmarke der Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb), einer börsennotierten deutschen Spezialbank, deren Wurzeln bis 1869 zurückreichen. Anbieter ist die Deutsche Pfandbriefbank AG mit Sitz in Garching bei München. Ihr Kerngeschäft liegt heute in der gewerblichen Immobilienfinanzierung und immobilienbezogenen Investmentlösungen; ältere öffentliche Finanzierungen werden im nichtstrategischen Bestand geführt. Seit 2013 bietet die Bank unter pbbdirekt.com Tages- und Festgeld für Privatkunden an. Der entscheidende Punkt für Sparer: Es ist eine deutsche Bank, deren Einlagen der deutschen Einlagensicherung unterliegen. Die Kontoführung ist gebührenfrei und läuft online.
Was hinter dem Anbieter steht
Wer sein Geld für Jahre bindet, will wissen, mit wem er es zu tun hat. Die Deutsche Pfandbriefbank ist keine klassische Filialbank, sondern eine Spezialbank: Ihr Kerngeschäft liegt in der gewerblichen Immobilienfinanzierung und in immobilienbezogenen Investmentlösungen; ältere öffentliche Finanzierungen werden im nichtstrategischen Bestand geführt. Refinanziert wird zu einem großen Teil über Pfandbriefe.
Der Pfandbrief ist ein deutsches Traditionsinstrument mit strengen gesetzlichen Anforderungen an die Deckung. Für Sparer ist er allerdings kein Sicherheitsversprechen: Er betrifft die Refinanzierung der Bank, nicht Ihr Guthaben. Für Ihre Einlage zählt allein die Einlagensicherung – und die ist bei einer deutschen Bank eine deutsche.
Was das Geschäftsmodell für Sie bedeutet, lässt sich nüchtern zusammenfassen: Eine Spezialbank ist von der Entwicklung ihres Marktes stärker abhängig als ein breit aufgestelltes Institut. Genau deshalb ist die Frage nach der Sicherung wichtiger als die nach dem Namen – und genau deshalb ist die Grenze von 100.000 Euro pro Kunde und Institut die Zahl, die man sich merkt.
Das Privatkundengeschäft läuft dabei getrennt vom Firmenkundengeschäft: Über die Onlinemarke werden Einlagen eingesammelt, verwaltet und verzinst. Für Sie heißt das ein schlankes Angebot ohne Filiale, ohne Beratung und ohne Zusatzprodukte – dafür ohne Kontoführungsentgelt.
Wie Festgeld funktioniert
Beim Festgeld legen Sie einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Anders als beim Tagesgeld ist das Kapital während der Laufzeit gebunden – dafür kennen Sie den Zins vom ersten Tag an und wissen genau, wie viel am Ende herauskommt. Das macht Festgeld zur planbarsten Form der sicheren Geldanlage: kein Kursrisiko, keine Zinsüberraschungen. Bei der pbb direkt wählen Sie aus Laufzeiten von 12 Monaten bis 10 Jahren – aktuell 1, 2, 3, 5 und 10 Jahre und passen die Bindung an Ihren Zeithorizont an. Am Laufzeitende können Sie sich das Geld auszahlen lassen oder es zu den dann gültigen Konditionen verlängern (Prolongation).
Fester Zins
Der Zinssatz steht für die gesamte Laufzeit fest.
Deutsche Sicherung
Gesetzliche Einlagensicherung plus BdB-Sicherungsfonds.
Breite Laufzeiten
12 Monate bis 10 Jahre; aktuell 1, 2, 3, 5 und 10 Jahre.
Prolongation
Auf Wunsch automatische Wiederanlage am Laufzeitende.
Flexible Konten
Auch als Gemeinschaftskonto oder für Minderjährige.
Steuer in DE
Abgeltungsteuer wird automatisch abgeführt; Freistellungsauftrag möglich.
FestgeldPLUS: fest anlegen, teilweise flexibel bleiben
Als Alternative zum klassischen Festgeld bietet die pbb direkt das FestgeldPLUS – eine Kombination aus Fest- und Tagesgeld. Der Zins ist wie beim Festgeld fix vereinbart, gleichzeitig können Sie jederzeit über einen Teil Ihrer Anlage (bis zu 20 % des ursprünglichen Betrags) verfügen. So verbinden Sie planbare Zinsen mit einem Stück Flexibilität. Im Gegenzug liegt der Zins beim FestgeldPLUS üblicherweise etwas unter dem klassischen Festgeld – der Preis für die Teilverfügbarkeit.
Konditionen im Überblick
| Merkmal | So ist es geregelt |
|---|---|
| Zins | fest für die gesamte Laufzeit; aktueller Satz bei der pbb direkt |
| Laufzeit | Laufzeiten von 12 Monaten bis 10 Jahren; aktuell 1, 2, 3, 5 und 10 Jahre |
| Mindestanlage | gemäß den aktuellen Bedingungen der pbb direkt |
| Zinszahlung | bei mehrjährigen Laufzeiten wahlweise jährlich oder endfällig mit Wiederanlage („Zinseszinseffekt“) |
| Verfügbarkeit | gebunden bis Laufzeitende (FestgeldPLUS: bis 20 % flexibel) |
| Einlagensicherung | gesetzlich grundsätzlich 100.000 € pro Einleger und Institut (§ 8 EinSiG: befristet höhere Deckung möglich), dazu freiwilliger BdB-Fonds |
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Konkrete Zinssätze, Laufzeiten und die Mindestanlage hängen von der Marktlage und dem gewählten Produkt ab – die aktuelle Staffel sehen Sie direkt bei der pbb direkt. Der Zins wird bei Abschluss fixiert und ändert sich danach nicht mehr.
Festgeld oder Tagesgeld?
| Kriterium | Festgeld | Tagesgeld |
|---|---|---|
| Zins | fest für die Laufzeit | variabel, jederzeit änderbar |
| Verfügbarkeit | gebunden bis Laufzeitende | täglich verfügbar |
| Planbarkeit | sehr hoch | gering (Zins schwankt) |
| Ideal für | länger entbehrliches Geld | Notgroschen, kurzfristige Rücklagen |
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Wie sicher ist mein Geld?
Beim Festgeld der pbb direkt greift ein doppelter Schutz. Zum einen die gesetzliche deutsche Einlagensicherung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, auf die ein Rechtsanspruch besteht. Grundsätzlich gilt die gesetzliche Sicherung bis 100.000 € pro Einleger und Institut; für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben kann nach § 8 EinSiG zeitlich begrenzt eine höhere Deckung gelten. Zum anderen ist die Deutsche Pfandbriefbank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) angeschlossen, der Beträge weit darüber hinaus absichert – auf diese freiwillige Sicherung besteht jedoch kein gesetzlicher Rechtsanspruch. Für sicherheitsbewusste Sparer ist der Kern: Es ist eine deutsche Sicherung, anders als bei Auslandsbanken mit ausländischem Garantiesystem. Bei sehr großen Summen empfiehlt sich dennoch, den Betrag auf mehrere Banken zu verteilen und pro Institut möglichst unter 100.000 € zu bleiben.
Zinsen richtig vergleichen
Zwei Angebote mit demselben Prozentsatz können unterschiedlich viel bringen. Worauf es beim Vergleich tatsächlich ankommt:
Der Zeitpunkt der Zinsgutschrift. Bei mehrjährigen Festgeldern kann zwischen jährlicher Zinszahlung und der Variante „Zinseszinseffekt“ gewählt werden. Bei letzterer werden die Zinsen bis zum Laufzeitende mit dem Anlagebetrag wiederangelegt und mitverzinst. Bei jährlicher Auszahlung stehen die Zinsen dagegen außerhalb der Festgeldanlage zur Verfügung. Die Wahl wirkt sich zugleich darauf aus, in welchem Jahr die Erträge steuerlich anfallen.
Die Zinsmethode. Wie ein Jahr gerechnet wird, steht in den Bedingungen. Bei kurzen Laufzeiten macht das einen spürbaren Unterschied, bei langen fällt es kaum ins Gewicht.
Die Bindungsdauer im Verhältnis zum Zins. Ein etwas höherer Satz für die doppelte Laufzeit ist selten ein gutes Geschäft. Rechnen Sie durch, was der Aufschlag über die Zeit tatsächlich bringt – und stellen Sie ihm die verlorene Flexibilität gegenüber.
Und der Vergleichsmaßstab. Nicht der höchste Zins im Markt ist die Messlatte, sondern der beste Zins bei vergleichbarer Sicherung. Ein Angebot aus einem anderen Land mit fremdem Garantiesystem ist keine Alternative zum selben Preis, sondern ein anderes Produkt.
Zinsen und Steuer
Zinsen aus Festgeld sind Kapitalerträge. Weil die pbb direkt eine deutsche Bank ist, wird die Abgeltungsteuer automatisch einbehalten und abgeführt – Sie müssen dafür nichts tun. Über einen Freistellungsauftrag bleiben Zinsen bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person beziehungsweise 2.000 € bei Zusammenveranlagung steuerfrei.
Zwei Punkte lohnen Aufmerksamkeit. Erstens die Verteilung: Wer bei mehreren Banken spart, verteilt den Pauschbetrag und sollte die Summe im Blick behalten – insgesamt darf sie den Höchstbetrag nicht überschreiten. Zweitens die gewählte Zinsvariante: Bei mehrjährigen Festgeldern kann zwischen jährlicher Zinszahlung und der Variante „Zinseszinseffekt“ gewählt werden. Bei letzterer werden die Zinsen bis zum Laufzeitende mit dem Anlagebetrag wiederangelegt und mitverzinst. Bei jährlicher Auszahlung stehen die Zinsen dagegen außerhalb der Festgeldanlage zur Verfügung. Bei der endfälligen Variante fällt der Ertrag gebündelt an und kann den Pauschbetrag eines Jahres allein ausschöpfen.
Einlagensicherung im Detail
Der Begriff wird oft genannt und selten erklärt. Es lohnt, die beiden Ebenen auseinanderzuhalten.
Die gesetzliche Sicherung beruht auf europäischem Recht und ist in Deutschland über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken organisiert. Grundsätzlich sind 100.000 € pro Einleger und Institut gesetzlich geschützt; für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben sieht § 8 EinSiG zeitlich begrenzt eine höhere Deckung von bis zu 500.000 € vor. Auf die gesetzliche Deckung besteht ein Rechtsanspruch. Maßgeblich ist die Person, nicht das einzelne Konto: Mehrere Konten bei derselben Bank werden zusammengerechnet.
Die freiwillige Sicherung über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken geht darüber hinaus. Sie ist ein Versprechen der privaten Banken untereinander – ohne gesetzlichen Rechtsanspruch des einzelnen Kunden. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund, die gesetzliche Grenze als Planungsgröße zu nehmen.
Praktisch heißt das: Wer eine größere Summe anlegt, verteilt sie auf mehrere Institute und bleibt pro Bank unter der Grenze. Das kostet etwas Verwaltungsaufwand und einen zweiten Anmeldevorgang – im Verhältnis zum abgesicherten Betrag ist das ein guter Tausch.
Inflation: das Risiko, das bleibt
Kursrisiko gibt es hier keines, der nominale Betrag steht fest. Genau das führt zu einem Missverständnis: „sicher“ heißt nicht „wertstabil“. Liegt die Teuerung über dem vereinbarten Zins, verliert das Guthaben real an Kaufkraft, obwohl auf dem Kontoauszug mehr steht als vorher.
Das ist kein Argument gegen diese Anlageform, sondern eines für die richtige Rolle. Für Geld, das in überschaubarer Zeit gebraucht wird – die neue Küche, das Auto in drei Jahren, die Rücklage für die Steuernachzahlung –, ist Planbarkeit mehr wert als Renditechance. Für Vermögen, das über Jahrzehnte wachsen soll, ist sie es nicht.
Der ehrliche Satz dazu lautet: Diese Anlage schützt zuverlässig vor Schwankung, nicht zuverlässig vor Kaufkraftverlust. Wer beides will, braucht zwei verschiedene Bausteine – und sollte sie nicht miteinander verwechseln.
So legen Sie an
Online-Antrag
Betrag, Laufzeit und Referenzkonto online angeben; der Zins wird bei Abschluss fixiert.
Legitimation
Identität mit einem von pbb direkt angebotenen Legitimationsverfahren, insbesondere PostIdent beziehungsweise VideoIdent, nachweisen.
Einzahlen
Anlagebetrag vom Referenzkonto überweisen; die Bindung startet mit der Gutschrift.
Laufzeitende
Am Laufzeitende wird eine nicht prolongierte Anlage zunächst auf das pbb-direkt-Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto gebucht; von dort erfolgt die Rückzahlung auf Ihr externes Referenzkonto bei der Hausbank. Alternativ verlängert sich die Anlage zu den dann gültigen Konditionen.
Laufzeit wählen: die Zinstreppe
Die schwierigste Entscheidung beim Festgeld ist nicht die Bank, sondern die Laufzeit. Lange Bindung bringt in der Regel mehr Zins, kostet aber Flexibilität – und wenn die Marktzinsen steigen, sehen Sie zu, während Ihr Geld zum alten Satz liegt.
Die verbreitete Antwort darauf heißt Zinstreppe: Statt den gesamten Betrag auf eine Laufzeit zu legen, teilen Sie ihn auf mehrere Tranchen mit gestaffelten Laufzeiten auf. Jedes Jahr wird ein Teil frei und kann zum dann gültigen Zins neu angelegt werden. So sind Sie nie vollständig gebunden und nie vollständig auf einen Zinssatz festgelegt.
Drei Punkte gehören zur Laufzeitwahl. Erstens: Wann brauchen Sie das Geld wirklich? Die Bindung sollte kürzer sein als der Zeitpunkt, an dem Sie es einplanen. Zweitens: Der Notgroschen gehört nicht ins Festgeld, sondern auf ein täglich verfügbares Konto. Und drittens: Prüfen Sie, ob eine automatische Verlängerung vereinbart ist – sonst verlängert sich die Anlage stillschweigend zu Konditionen, die Sie nicht geprüft haben.
Für wen sich das Festgeld eignet
Passend, wenn Sie …
- Geld sicher für eine feste Zeit anlegen können
- Wert auf eine deutsche Einlagensicherung legen
- Planbarkeit und einen garantierten Zins wollen
- kein Kursrisiko eingehen möchten
Eher nicht, wenn Sie …
- während der Laufzeit voll auf das Geld zugreifen müssten
- maximale Rendite statt Sicherheit suchen
- mehr als 100.000 € ungeteilt bei einer Bank halten wollen
- volle tägliche Flexibilität brauchen (dann Tagesgeld)
Festgeld ist sicher und planbar, das Kapital ist beim klassischen Festgeld aber bis zum Laufzeitende gebunden. Wer Teilzugriff möchte, sollte das FestgeldPLUS prüfen – gegen einen etwas geringeren Zins. Steigen die Marktzinsen während der Laufzeit, bleiben Sie an den vereinbarten Zins gebunden.
Die pbb ist eine Spezialbank mit Schwerpunkt auf gewerblicher Immobilienfinanzierung und immobilienbezogenen Investmentlösungen; ältere öffentliche Finanzierungen werden im nichtstrategischen Bestand geführt. Das Institut hat ein solides Investment-Grade-Rating. Für Sie als Sparer zählt der praktische Schutz: die deutsche Einlagensicherung. Und real, nach Inflation, bleibt von der Rendite oft wenig übrig – für langfristigen Vermögensaufbau ist eine breit gestreute Anlage renditestärker, dafür mit Kursrisiko.
Weitere Sparmöglichkeiten
Flexibel bleiben?
Wenn Sie kurzfristig auf Ihr Geld zugreifen möchten, ist das pbb direkt Tagesgeld die bessere Wahl. Es ist täglich verfügbar, gebührenfrei und genießt dieselbe deutsche Einlagensicherung wie das Festgeld. Anders als beim Festgeld ist der Zins hier variabel – er kann steigen oder sinken, ist dafür aber nicht für Jahre festgeschrieben. Auszahlungen laufen ausschließlich auf Ihr festes Referenzkonto, was die Sicherheit zusätzlich erhöht. Auf der Detailseite erklären wir Verfügbarkeit, Konditionen und die Einlagensicherung im Detail. Viele Sparer kombinieren beides: den flexiblen Notgroschen auf dem Tagesgeld und den länger entbehrlichen Teil im Festgeld. So verbinden Sie Verfügbarkeit und Planbarkeit – beides bei einer deutschen Bank.
Den größeren Überblick?
Sparen ist nur ein Baustein Ihrer Finanzen. In unserer Übersicht Finanzen vergleichen bündeln wir Girokonto, Kredit, Baufinanzierung und Kreditkarte an einer Stelle. So erkennen Sie, welche Bausteine zu Ihrer Situation passen und wo sich stille Kosten verstecken. Wer Geld fest anlegt, sollte parallel sicherstellen, dass die täglichen Finanzen günstig aufgestellt sind. Die Übersicht hilft, die Themen sinnvoll zu verknüpfen, statt sie isoliert zu betrachten. Gerade bei längerer Bindung lohnt der Blick auf die Gesamtstruktur Ihres Geldes. So treffen Sie Entscheidungen, die dauerhaft tragen.
So sieht es aus, wenn es läuft
Nach dem Abschluss passiert nichts mehr – und das ist der Sinn. Der Betrag liegt fest, der Zins steht, Sie bekommen eine Bestätigung und legen sie ab. Kein Kursverlauf, den man beobachten müsste, keine Entscheidung, die man revidieren könnte.
Erst zum Laufzeitende wird es wieder interessant: Am Laufzeitende wird eine nicht prolongierte Anlage zunächst auf das pbb-direkt-Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto gebucht; von dort erfolgt die Rückzahlung auf Ihr externes Referenzkonto bei der Hausbank. Oder die Anlage verlängert sich zu den dann gültigen Bedingungen. Wer sich den Termin notiert hat, entscheidet bewusst – wer ihn vergisst, entscheidet auch, nur eben nicht selbst.
Was bleibt, ist ein ruhiger Baustein im Gesamtbild: der Notgroschen täglich verfügbar, der mittelfristige Teil planbar gebunden, der langfristige Teil dort, wo er wachsen kann. Diese Aufteilung ist unspektakulär und genau deshalb belastbar.
Typische Fehler beim Festgeld
Auf diese fünf Punkte sollten Sie besonders achten:
- Den Notgroschen festlegen. Was kurzfristig gebraucht werden könnte, gehört aufs Tagesgeld. Beim klassischen Festgeld kommen Sie vor Laufzeitende nicht heran.
- Die Prolongation übersehen. Eine automatische Verlängerung ist bequem, bindet Sie aber erneut – zu Konditionen, die Sie eventuell nicht geprüft haben.
- Alles auf eine Laufzeit setzen. Eine Zinstreppe hält einen Teil des Geldes regelmäßig verfügbar und mittelt das Zinsänderungsrisiko.
- Über die Sicherungsgrenze gehen. Grundsätzlich sind 100.000 € pro Einleger und Institut gesetzlich geschützt; für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben sieht § 8 EinSiG zeitlich begrenzt eine höhere Deckung von bis zu 500.000 € vor. Größere Summen verteilt man üblicherweise auf mehrere Institute.
- Den Freistellungsauftrag vergessen. Besonders bei Zinszahlung am Laufzeitende, wenn der gesamte Ertrag in einem Jahr anfällt.
Glossar: die Begriffe rund ums Festgeld
Was in Bedingungen und Zinsstaffeln immer wieder auftaucht, in je einem Satz:
Anlage mit fester Laufzeit und festem Zins. Das Kapital ist bis zum Laufzeitende gebunden.
Kombination aus Fest- und Tagesgeld: fester Zins, dabei jederzeit Zugriff auf bis zu 20 % der Anlage.
Verlängerung der Anlage am Laufzeitende zu den dann gültigen Konditionen – auf Wunsch automatisch.
Externes Konto auf denselben Namen bei der Hausbank, auf das Rückzahlungen erfolgen.
Das pbb-direkt-Tagesgeldkonto, über das Festgeldanlagen und Zinsen intern gebucht werden.
Schutz von grundsätzlich 100.000 € pro Einleger und Institut mit Rechtsanspruch; § 8 EinSiG sieht für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben zeitlich begrenzt bis zu 500.000 € vor.
Freiwilliger Zusatzschutz privater Banken über die gesetzliche Grenze hinaus – ohne gesetzlichen Rechtsanspruch.
Aufteilung des Betrags auf mehrere Laufzeiten, sodass regelmäßig ein Teil frei wird.
Variante, bei der die Zinsen bis zum Laufzeitende mit dem Anlagebetrag wiederangelegt und mitverzinst werden.
Das Risiko, während der Bindung an einen Zins gefesselt zu sein, während der Markt sich bewegt.
Wertschwankung wie bei Aktien oder Fonds. Beim Festgeld gibt es keine.
Verlust an Kaufkraft, wenn die Teuerung über dem Zins liegt. Der nominale Betrag sinkt dabei nicht.
Steuer auf Kapitalerträge, die deutsche Banken automatisch einbehalten und abführen.
Freibetrag für Kapitalerträge: 1.000 € pro Person, 2.000 € bei Zusammenveranlagung.
Häufige Fragen zum pbb direkt Festgeld
Gilt beim Festgeld die deutsche Einlagensicherung?
Ja. Als deutsche Bank unterliegt die pbb der gesetzlichen Einlagensicherung. Grundsätzlich gilt die gesetzliche Sicherung bis 100.000 € pro Einleger und Institut; für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben kann nach § 8 EinSiG zeitlich begrenzt eine höhere Deckung gelten. Zusätzlich ist sie dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen.
Welche Laufzeiten gibt es?
Angeboten werden Laufzeiten von 12 Monaten bis 10 Jahren; aktuell 1, 2, 3, 5 und 10 Jahre. So lässt sich die Bindung an den eigenen Zeithorizont anpassen.
Wie hoch ist der Zins?
Der Zins ist für die gesamte Laufzeit fest; seine Höhe hängt von Laufzeit und Marktlage ab. Den aktuellen Satz sehen Sie direkt bei der pbb direkt.
Kann ich vorzeitig kündigen?
Beim klassischen Festgeld ist das Kapital bis zum Laufzeitende gebunden. Wer Teilzugriff möchte, wählt das FestgeldPLUS, bei dem bis zu 20 % jederzeit verfügbar sind.
Was ist das FestgeldPLUS?
Eine Kombination aus Fest- und Tagesgeld: fester Zins, aber jederzeitiger Zugriff auf bis zu 20 % der Anlage. Der Zins liegt dafür meist etwas unter dem klassischen Festgeld.
Wann werden die Zinsen gezahlt?
Bei mehrjährigen Festgeldern kann zwischen jährlicher Zinszahlung und der Variante „Zinseszinseffekt“ gewählt werden. Bei letzterer werden die Zinsen bis zum Laufzeitende mit dem Anlagebetrag wiederangelegt und mitverzinst. Bei jährlicher Auszahlung stehen die Zinsen dagegen außerhalb der Festgeldanlage zur Verfügung. Die Auszahlung läuft über das pbb-direkt-Tagesgeldkonto.
Ist das Konto auch für Minderjährige möglich?
Ja. Das Festgeld lässt sich unter anderem als Gemeinschaftskonto und für Minderjährige eröffnen. Die Kontoführung ist gebührenfrei.
Ist mein Geld durch den Pfandbrief geschützt?
Nein. Der Pfandbrief betrifft die Refinanzierung der Bank, nicht Ihr Guthaben. Für Ihre Einlage zählt allein die Einlagensicherung.
Werden mehrere Konten bei derselben Bank zusammengerechnet?
Ja. Die gesetzliche Sicherung gilt pro Kunde und Institut, nicht pro Konto. Mehrere Anlagen bei derselben Bank zählen daher zusammen.
Schützt Festgeld vor Inflation?
Nein. Es schützt vor Kursschwankung, nicht vor Kaufkraftverlust. Liegt die Teuerung über dem Zins, sinkt der reale Wert, obwohl der nominale Betrag steigt.
Worauf achte ich beim Zinsvergleich?
Auf den Zeitpunkt der Zinsgutschrift, die Zinsmethode, das Verhältnis von Aufschlag zu Bindungsdauer – und darauf, ob die verglichenen Angebote dieselbe Sicherung haben.
Was passiert am Laufzeitende automatisch?
Am Laufzeitende wird eine nicht prolongierte Anlage zunächst auf das pbb-direkt-Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto gebucht; von dort erfolgt die Rückzahlung auf Ihr externes Referenzkonto bei der Hausbank. Ist eine Prolongation vereinbart, verlängert sich die Anlage stattdessen zu den dann gültigen Konditionen. Prüfen Sie bei Abschluss, welche Variante eingestellt ist.
Was ist eine Zinstreppe?
Die Aufteilung des Betrags auf mehrere Laufzeiten. Dadurch wird regelmäßig ein Teil frei und kann zum dann gültigen Zins neu angelegt werden – das mittelt das Zinsänderungsrisiko.
Was passiert, wenn die Marktzinsen während der Laufzeit steigen?
Sie bleiben an den vereinbarten Zins gebunden. Genau das ist die Kehrseite der Planbarkeit – und der Grund, warum viele Sparer nicht alles auf eine Laufzeit legen.
Kann mein Guthaben an Wert verlieren?
Der nominale Betrag sinkt nicht, ein Kursrisiko gibt es beim Festgeld nicht. Liegt die Inflation über dem Zins, verliert das Guthaben aber real an Kaufkraft.
Was gilt für Beträge über 100.000 €?
Grundsätzlich sind 100.000 € pro Einleger und Institut gesetzlich geschützt; für bestimmte vorübergehend hohe Guthaben sieht § 8 EinSiG zeitlich begrenzt eine höhere Deckung von bis zu 500.000 € vor. Davon getrennt greift der freiwillige Einlagensicherungsfonds des BdB, auf den kein gesetzlicher Rechtsanspruch besteht. Sehr große Summen verteilt man deshalb üblicherweise auf mehrere Institute.
Wie läuft die Auszahlung?
Am Laufzeitende wird eine nicht prolongierte Anlage zunächst auf das pbb-direkt-Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto gebucht; von dort erfolgt die Rückzahlung auf Ihr externes Referenzkonto bei der Hausbank. Auszahlungen auf fremde Konten sind nicht möglich – das ist ein Sicherheitsmerkmal, kein Nachteil.
Brauche ich ein Girokonto bei der pbb direkt?
Nein. Als externes Referenzkonto dient Ihr bestehendes Konto bei einer anderen Bank. Innerhalb der pbb direkt dient das Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto für Festgeldanlagen und Auszahlungen.
Wie werden Zinsen versteuert?
Die Abgeltungsteuer führt die Bank automatisch ab. Über einen Freistellungsauftrag bleiben Zinsen bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person beziehungsweise 2.000 € bei Zusammenveranlagung steuerfrei. Bei der endfälligen Variante mit Wiederanlage fällt der Ertrag gebündelt in einem Jahr an.
alarm.de · Unabhängige Information, keine Anlage- oder Steuerberatung. Zinssätze und Laufzeiten gelten nur in der jeweils aktuellen Fassung auf pbbdirekt.com.