Aktien kaufen ohne Provision 2026: echte Aktien über Libertex Invest – Kosten, Dividenden und Grenzen
Wer Aktien kaufen will, landet beim selben Anbieter schnell in zwei völlig verschiedenen Welten: dem gehebelten CFD auf einen Aktienkurs und dem Invest-Konto, über das du echte Aktien erwirbst. Diese Seite behandelt den zweiten Weg – mit 0 Prozent Provision, dafür Marktspreads, mit Dividenden, aber ohne Hebel und ohne Möglichkeit, auf fallende Kurse zu setzen. Sie zeigt, was der Kauf wirklich kostet, wie Dividenden und Quellensteuer laufen und wo die Grenzen des Angebots liegen.
- Über das Invest-Konto kaufst du echte Aktien und wirst Anteilseigner – Dividenden sind möglich, ein Hebel existiert nicht.
- Die hier verlinkte Plattformseite nennt 0 Prozent Provision und über 180 Aktien; es gelten die Marktspreads.
- Die Gebührenübersicht nennt eine Mindestinvestition von einer Aktie; ob gebrochene Stückzahlen möglich sind, gehört vor der Order geprüft.
- Nur Kauf – auf fallende Kurse setzen ist über dieses Konto nicht möglich.
- Anbieter mit Sitz in Zypern: vorab klären, welche Steuern einbehalten werden und was in die deutsche Steuererklärung gehört.
Der Wert einer Investition in Aktien und Anteile kann sowohl steigen als auch fallen, sodass Sie möglicherweise weniger zurückerhalten als Sie investiert haben. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
Beide Hinweise stehen hier bewusst nebeneinander: Der erste gilt für den Aktienkauf, um den es auf dieser Seite geht. Der zweite betrifft das CFD-Konto desselben Anbieters – und weil beide Kontoarten in derselben Anmeldung erreichbar sind, gehört die Unterscheidung an den Anfang, nicht in eine Fußnote.
Direkt zum Angebot
Die Plattformseite zeigt beide Kontoarten nebeneinander. Achte darauf, welches Konto du eröffnest – die Unterschiede sind erheblich.
Zwei Kontoarten, zwei völlig verschiedene Vorhaben
Das ist ein zentraler Punkt bei diesem Anbieter: Dieselbe Anmeldung führt zu zwei Produkten, die kaum etwas gemeinsam haben.
| Merkmal | Invest-Konto (echte Aktien) | CFD-Konto |
|---|---|---|
| Eigentum an der Aktie | Ja | Nein |
| Dividenden | Möglich, wenn das Unternehmen ausschüttet | Keine echte Dividende; gegebenenfalls Dividendenanpassung |
| Hebel | Kein Hebel | Für Privatkunden bis 1:5 bei Aktien |
| Handelsrichtung | Nur Kauf | Steigende und fallende Kurse |
| Kosten | Keine Provision, es gelten Marktspreads | Spread, je nach Basiswert Provision, Finanzierung über Nacht |
| Typische Haltedauer | Monate bis Jahre | Kurzfristig |
| Auswahl laut der hier verlinkten Plattformseite | Über 180 Aktien | Über 250 Basiswerte |
← Tabelle seitlich scrollen →
Angaben nach der Plattformseite des Anbieters und den Vorgaben für Privatkunden. Maßgeblich sind die Konditionen in deinem Konto.
Wer langfristig Anteile halten will, braucht das erste. Wer eine Tagesbewegung handeln will, das zweite. Die Entscheidung fällt vor der Kontoeröffnung – und sie ist wichtiger als jede Frage nach Gebühren.
Was „0 Prozent Provision“ wirklich bedeutet
Die hier verlinkte Plattformseite nennt für das Invest-Konto eine Provision von 0 Prozent. Das ist keine Werbelüge, aber auch nicht das ganze Bild: Für die Ausführung wird keine zusätzliche Orderprovision berechnet; es gilt der variable Marktspread.
Der Spread ist der Abstand zwischen dem Kurs, zu dem du kaufen, und dem, zu dem du im selben Moment verkaufen könntest. Praktisch heißt das: Direkt nach dem Kauf steht deine Position leicht im Minus, und dieser Abstand muss erst aufgeholt werden. Bei viel gehandelten Werten fällt er in der Regel geringer aus als bei selten gehandelten.
0 Prozent Provision bedeutet nicht automatisch, dass ein Aktienkauf ohne Kosten oder Preisunterschiede erfolgt. Entscheidend ist der Gesamtbetrag, den ein konkreter Kauf tatsächlich kostet – deshalb lohnt der Blick auf Spread und mögliche Nebenkosten statt auf das Gebührenmodell allein.
Die weiteren Kostenposten beim Aktienkauf
| Posten | Wann er anfällt | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Marktspread | Im Geld- und Briefkurs bei Kauf und Verkauf | Abstand zwischen Geld- und Briefkurs, marktabhängig |
| Währungsgebühr | Wenn Kontowährung und Notierungswährung abweichen | Etwa beim Kauf von US-Werten mit einem Eurokonto |
| Verwahrgebühr für hinterlegte Zertifikate | Bei bestimmten ausländischen Werten | Fällt bei US-Handelsformen für nicht-amerikanische Unternehmen an |
| Handelsplatzbezogene Abgaben | Beim Verkauf von US-Werten | Kleine Beträge, die an Aufsicht und Handelsplatz gehen |
| Inaktivität | Nach 180 Kalendertagen ohne Anlagen sowie Ein- und Auszahlungen und bei einem Kontosaldo unter 5.000 Euro | 10 Euro pro Monat laut aktueller Kundenvereinbarung; bei einem Saldo unter 10 Euro kann das Konto nach 180 Tagen deaktiviert werden |
← Tabelle seitlich scrollen →
Angaben nach der Gebührenübersicht des Anbieters. Maßgeblich sind die Konditionen zum konkreten Wert und zu deinem Konto.
Wie Ein- und Auszahlungen laufen, welcher Weg was kostet und wie lange er dauert, steht in unserem Beitrag Libertex Einzahlung und Auszahlung.
Mindestinvestition und Aktienbruchteile: was das für kleine Beträge heißt
Die aktuelle Gebührenübersicht nennt für das Invest-Konto eine Mindestinvestition von einer Aktie. Ob bei einem konkreten Wert gebrochene Stückzahlen unterstützt werden, hängt laut Anbieter von Plattform und Instrument ab und gehört deshalb vor der Order in der Plattform geprüft.
Für die Praxis ist dieser Punkt wichtiger, als er klingt. Musst du eine ganze Aktie kaufen und der Wert notiert dreistellig, ist der kleinstmögliche Einsatz entsprechend hoch. Wer monatlich einen festen Betrag anlegen will, kauft dann in unregelmäßigen Abständen ganze Stücke, sobald der Betrag reicht, statt gleichmäßig zu besparen. Deshalb gehört diese Frage vor die Kontoeröffnung.
Dividenden und Quellensteuer
Weil du beim Invest-Konto echte Anteile hältst, sind Dividenden möglich – vorausgesetzt, das Unternehmen schüttet aus. Das ist der greifbarste Unterschied zum CFD, bei dem keine Ausschüttung an dich fließt.
Bei ausländischen Unternehmen kommt die Quellensteuer ins Spiel: Der Sitzstaat behält bei der Ausschüttung regelmäßig einen Teil ein. Der Anbieter gibt an, das je nach persönlichen Umständen automatisch abzuwickeln. Zwei Dinge gehören dabei auseinandergehalten:
- Die ausländische Quellensteuer entsteht im Sitzstaat des Unternehmens.
- Die deutsche Besteuerung deiner Kapitalerträge ist davon getrennt – sie wird durch die Quellensteuer nicht ersetzt.
Das führt direkt zum nächsten Punkt, den viele erst nach dem ersten Jahr bemerken.
Steuern: was du vorab klären solltest
Libertex ist eine zypriotische Investmentgesellschaft. Für deutsche Anleger sollte deshalb vorab geprüft werden, welche Steuern vom Anbieter einbehalten werden und welche Kapitalerträge zusätzlich in der deutschen Steuererklärung anzugeben sind. Die Behandlung hängt auch von der Art und Herkunft des Ertrags ab.
Praktisch heißt das dreierlei: Abrechnungen laufend sichern, Jahresübersichten aufbewahren und im Blick behalten, dass auch die Währungsseite dokumentiert sein will. Eine Einschätzung deines Falls geben wir bewusst nicht ab – das gehört zu einer Steuerberatung. Was hier steht, ist der organisatorische Rahmen, nicht die Beratung.
Konditionen selbst nachsehen
Sieh dir vor der ersten Order an, welche Werte verfügbar sind und welche Nebenkosten bei ausländischen Aktien anfallen.
US-Aktien kaufen: die Währung ist der zweite Faktor
Wer amerikanische Werte kauft, hat zwei Größen im Ergebnis: den Aktienkurs und den Wechselkurs. Steigt die Aktie um zehn Prozent, während der Dollar gegenüber dem Euro nachgibt, bleibt in Euro weniger übrig – und umgekehrt kann ein starker Dollar ein mageres Kursjahr aufbessern.
Dazu kommen die Nebenkosten aus der Tabelle oben: eine mögliche Währungsgebühr, bei bestimmten Werten eine Verwahrgebühr für hinterlegte Zertifikate und beim Verkauf handelsplatzbezogene Abgaben. Einzeln sind das kleine Beträge, in Summe gehören sie in die Rechnung.
Wie sich die großen Technologiewerte in diesem Zusammenhang einordnen lassen und wann sich der Kauf echter Anteile gegenüber einem Derivat lohnt, steht ausführlich in unserem Beitrag KI-Aktien kaufen 2026.
Was beim Invest-Konto nicht geht
- Auf fallende Kurse setzen. Nur Kauf; für die Gegenrichtung bräuchte es ein anderes Produkt.
- Beliebig kleine Beträge anlegen. Die Gebührenübersicht nennt eine Mindestinvestition von einer Aktie.
- Mit Hebel arbeiten. Das Invest-Konto kennt keinen Hebel – was zugleich ein wichtiger Vorteil ist.
- Echte Kryptowährungen kaufen. Krypto gibt es bei diesem Anbieter ausschließlich als CFD.
- Sich um die Steuer nicht kümmern. Was einbehalten wird und was du selbst erklärst, gehört vorab geklärt.
Diese fünf Punkte entscheiden, ob das Angebot zu dir passt – nicht die Provision. Wer sie kennt, trifft die Entscheidung vor der Kontoeröffnung statt danach.
Aktien handeln oder Aktien investieren: die Begriffe sauber getrennt
Im Alltag werden vier Wörter durcheinander benutzt, die vier verschiedene Dinge meinen. Weil daraus leicht Missverständnisse entstehen, hier die Begriffe der Reihe nach:
- Aktien kaufen. Du erwirbst Anteile und wirst Miteigentümer. Kein Hebel, kein Verfallsdatum, Dividenden möglich.
- Aktien investieren. Meint dasselbe, betont aber die lange Frist – hier steht die Frage im Vordergrund, wann du das Geld wieder brauchst.
- Aktien handeln. Betont das Hin und Her: kaufen, verkaufen, wieder kaufen. Das geht auch mit echten Aktien, verursacht aber bei jedem Vorgang Kosten.
- Aktien traden. Meint meist kurzfristiges Kaufen und Verkaufen. Das kann sowohl mit echten Aktien als auch mit Derivaten geschehen. Bei Libertex musst du deshalb unterscheiden, ob du das Invest-Konto oder einen Aktien-CFD nutzt.
Für die Kontowahl gilt: Wer echte Aktien kaufen und halten will, nutzt das Invest-Konto. Wer mit Hebel oder auch auf fallende Kurse handeln will, braucht dafür das CFD-Konto. Wer sich hier vertut, landet mit einer Langfristabsicht in einem Produkt, das eher auf kurzfristigen Handel als auf langfristiges Investieren ausgerichtet ist.
Aktien verkaufen: was beim Ausstieg zählt
Über den Kauf wird viel geschrieben, über den Verkauf selten. Dabei entscheidet er über das Ergebnis. Drei Punkte gehören dazu:
- Der Spread beeinflusst Ein- und Ausstieg. Du kaufst zum Briefkurs und verkaufst zum Geldkurs; wie groß die Differenz ist, hängt von den jeweiligen Marktbedingungen ab. Bei häufigem Umschichten fällt sie entsprechend öfter ins Gewicht.
- Bei ausländischen Werten kommen Abgaben und Währung dazu. Beim Verkauf von US-Werten können handelsplatzbezogene Abgaben anfallen, und der Wechselkurs wirkt erneut auf den Eurobetrag.
- Der Zeitpunkt gehört dir. Anders als beim CFD zwingt dich niemand aus der Position: Es gibt keinen Margin-Close-out und keine Finanzierung, die läuft. Diese Ruhe ist der eigentliche Vorteil des Invest-Kontos.
Aktien kaufen für Anfänger: die ersten drei Entscheidungen
Wer zum ersten Mal Aktien kaufen für Anfänger sucht, findet meist Aktientipps. Nützlicher sind drei Entscheidungen, die vor jeder Titelauswahl stehen:
Erstens der Betrag. Welche Summe kannst du anlegen, ohne sie in den nächsten Jahren zu brauchen? Diese Zahl bestimmt alles Weitere – nicht die Frage, welche Aktie gerade steigt.
Zweitens die Streuung. Eine einzelne Aktie kann ausfallen. Wer nur einen Wert kauft, trägt genau dieses Risiko ungefedert. Wie viele Werte sinnvoll sind, hängt vom Betrag ab; mit einer Mindestgröße von einer Aktie je Kauf ist Streuung bei kleinen Summen aufwendiger.
Drittens die Haltedauer. Wer in zwei Jahren ein Auto kaufen will, sollte das Geld nicht in Einzelaktien binden. Kursrückgänge über Monate sind normal und kein Signal, dass etwas schiefgelaufen ist – sie werden nur dann zum Problem, wenn man verkaufen muss.
Depot beim ausländischen Anbieter: worauf du zusätzlich achten solltest
Ein Konto bei einer zypriotischen Investmentgesellschaft ist etwas anderes als ein Depot bei einer deutschen Bank. Drei Unterschiede sind praktisch relevant:
- Steuern. Welche Steuern einbehalten werden und welche Erträge du selbst erklären musst, hängt von Art und Herkunft des Ertrags ab.
- Schutzsysteme. Für Kunden zypriotischer Wertpapierfirmen greift der dortige Entschädigungsfonds nach den jeweils geltenden Bedingungen. Kursverluste sind davon nie gedeckt.
- Übertragbarkeit. Ob und wie sich Bestände zu einem anderen Anbieter übertragen lassen, legt der Anbieter fest – das gehört geprüft, bevor über Jahre etwas aufgebaut wird.
Keiner dieser Punkte spricht gegen das Angebot. Sie gehören nur vor die Entscheidung, nicht danach – genau wie die Frage, welche Kontoart es überhaupt sein soll.
Für wen der Aktienkauf über dieses Konto passt
| Ausgangslage | Passt das Invest-Konto? | Warum |
|---|---|---|
| Du willst einzelne Aktien kaufen und über Jahre halten | Dafür gedacht | Echtes Eigentum, keine laufenden Finanzierungskosten, Dividenden möglich |
| Du willst monatlich kleine Beträge ansparen | Eingeschränkt | Bei einer Mindestinvestition von einer Aktie bestimmt der Aktienkurs den kleinsten Einsatz |
| Du willst breit gestreut anlegen | Alternativen vergleichen | Einzelaktien streuen nicht von selbst; dafür gibt es andere Produkte |
| Du willst kurzfristig handeln, auch nach unten | Anderes Konto | Dafür ist der gehebelte CFD gedacht – mit deutlich höherem Risiko |
| Du willst eine steuerlich einfache Lösung | Nicht gegeben | Was einbehalten wird und was du selbst erklärst, hängt von Ertragsart und Herkunft ab |
← Tabelle seitlich scrollen →
Einordnung der Redaktion. Sie ersetzt keine individuelle Beratung und berücksichtigt deine persönlichen Verhältnisse nicht.
Die Risiken beim Aktienkauf
Ohne Hebel ist der Verlust auf den eingesetzten Betrag begrenzt – das ist der große Unterschied zum CFD. Begrenzt heißt aber nicht klein: Fällt ein Unternehmen aus, kann der Wert der Aktie bis auf null gehen, und Aktionäre werden im Insolvenzfall zuletzt bedient.
Dazu kommen die Schwankungen selbst. Ein Kurs kann über Monate deutlich unter dem Kaufpreis liegen, ohne dass am Unternehmen etwas falsch ist. Wer den Betrag in dieser Zeit braucht, verkauft im ungünstigsten Moment – deshalb gehört zum Aktienkauf immer die Frage, wann du das Geld wieder brauchst.
Und schließlich: Eine einzelne Aktie sollte nie den gesamten Anlagebetrag ausmachen. Das ist keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt, sondern die schlichte Folge daraus, dass ein Unternehmen ausfallen kann.
Vor der ersten Order: fünf Fragen
- Welches Konto eröffne ich? Invest für echte Aktien, CFD für gehebelten Kurzfristhandel.
- Welchen Betrag setze ich insgesamt ein? Und wann brauche ich ihn wieder?
- Was kostet ein konkreter Kauf? Spread anschauen, nicht nur die Provisionsangabe.
- Kaufe ich ausländische Werte? Dann Währung und Nebenkosten einrechnen.
- Wie dokumentiere ich für die Steuer? Abrechnungen von Anfang an sichern.
Wer die Oberfläche zuerst ohne eigenes Geld kennenlernen will, findet die Möglichkeiten und Grenzen in unserem Beitrag Trading Demokonto – mit dem wichtigen Hinweis, dass ein Demokonto die Fragen oben nicht beantwortet, sondern nur die Bedienung zeigt.
Wer hinter dem Angebot steht
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft. Reguliert und beaufsichtigt wird sie von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12; zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz. Die Plattformseite führt drei Zugänge nebeneinander: das CFD-Konto, das Invest-Konto und MetaTrader 5.
Wie das Gesamtangebot einzuordnen ist – Kostenstruktur, Plattformen, Grenzen und die Frage, für wen sich welcher Zugang eignet – steht in unserem Beitrag Libertex im Überblick 2026.
So kommst du zum Angebot
Achte bei der Eröffnung darauf, welches Konto du wählst – Invest für echte Aktien, CFD für gehebelten Handel.
Häufige Fragen zum Aktienkauf
Was ist der Unterschied zwischen dem Invest-Konto und dem CFD-Konto?
Über das Invest-Konto kaufst du echte Aktien und wirst Anteilseigner; Dividenden sind möglich, einen Hebel gibt es nicht, und du kannst nur kaufen. Über das CFD-Konto handelst du gehebelte Differenzkontrakte auf Kurse, ohne Eigentum, dafür in beide Richtungen. Das sind zwei verschiedene Vorhaben mit zwei verschiedenen Risikoprofilen.
Kaufe ich über das Invest-Konto wirklich echte Aktien?
Ja. Anders als beim CFD erwirbst du Anteile am Unternehmen. Damit sind auch Dividenden möglich, sofern das Unternehmen ausschüttet. Kryptowährungen gibt es beim Anbieter dagegen ausschließlich als CFD, nicht als echte Coins.
Was kostet der Aktienkauf?
Die Plattformseite nennt für das Invest-Konto eine Provision von 0 Prozent. Kostenfrei ist der Kauf damit nicht: Es gelten die Marktspreads, also der Abstand zwischen Geld- und Briefkurs. Je nach Wert und Kontowährung können eine Währungsgebühr sowie bei US-Werten weitere Posten wie Verwahrgebühren für hinterlegte Zertifikate und handelsplatzbezogene Abgaben hinzukommen.
Was bedeutet „0 Prozent Provision“ genau?
Dass für die Ausführung keine zusätzliche Orderprovision berechnet wird; es gilt der variable Marktspread. Für dich heißt das: Der Preis, zu dem du kaufst, liegt etwas über dem, zu dem du im selben Moment verkaufen könntest – und dieser Abstand ist der eigentliche Kostenpunkt.
Kann ich Bruchteile von Aktien kaufen?
Die aktuelle Gebührenübersicht nennt für das Invest-Konto eine Mindestinvestition von einer Aktie. Ob gebrochene Stückzahlen bei einem konkreten Wert unterstützt werden, solltest du vor der Order in der Plattform prüfen. Für kleine Sparbeträge ist dieser Punkt entscheidend, weil sonst bei hochpreisigen Werten der Aktienkurs den kleinstmöglichen Einsatz bestimmt.
Wie viele Aktien stehen zur Auswahl?
Die hier verlinkte Plattformseite nennt für das Invest-Konto über 180 Aktien. Für das CFD-Konto werden dort über 250 Basiswerte genannt, für MetaTrader 5 über 300. Welche Werte in deinem Konto verfügbar sind, siehst du nach der Anmeldung in der Kursliste.
Bekomme ich Dividenden ausgezahlt?
Beim Invest-Konto sind Dividenden möglich, weil du die Aktien tatsächlich hältst; ob und wie viel ausgeschüttet wird, entscheidet das Unternehmen. Beim CFD hältst du keine Aktie und erhältst daher keine echte Dividende. Dividendenereignisse können bei CFDs jedoch über entsprechende Kontoanpassungen berücksichtigt werden.
Wie wird die ausländische Quellensteuer behandelt?
Bei Dividenden ausländischer Unternehmen fällt im Sitzstaat regelmäßig eine Quellensteuer an. Der Anbieter gibt an, das je nach persönlichen Umständen automatisch abzuwickeln. Das ist nicht dasselbe wie die deutsche Kapitalertragsteuer und ersetzt sie nicht.
Welche Steuern muss ich selbst erklären?
Libertex ist eine zypriotische Investmentgesellschaft. Prüfe deshalb vorab, welche Steuern vom Anbieter einbehalten werden und welche Kapitalerträge zusätzlich in der deutschen Steuererklärung anzugeben sind; die Behandlung hängt auch von Art und Herkunft des Ertrags ab. Sichere dir laufend Abrechnungen und Jahresübersichten. Eine Einschätzung deines Falls gehört zu einer Steuerberatung.
Kann ich über das Invest-Konto auch auf fallende Kurse setzen?
Nein, dort ist nur der Kauf möglich. Wer auf fallende Kurse setzen will, braucht ein anderes Produkt – beim Anbieter wäre das der gehebelte CFD mit allen dazugehörigen Risiken.
Gibt es beim Invest-Konto einen Hebel?
Nein. Beim Kauf echter Aktien gibt es keinen Hebel und damit auch keine Nachschuss- oder Margin-Themen. Der maximale Verlust ist der eingesetzte Betrag, wenn der Kurs auf null fällt. Beim Aktien-CFD gilt dagegen eine Hebelgrenze von 1:5 für Privatkunden.
Was ist ein Marktspread?
Der Abstand zwischen dem Kurs, zu dem gekauft, und dem Kurs, zu dem verkauft werden kann. Er entsteht am Markt und ist bei viel gehandelten Werten in der Regel enger als bei selten gehandelten. Weil beim Invest-Konto keine Provision anfällt, ist er dort der zentrale Kostenpunkt.
Kann ich meine Aktien zu einem anderen Broker übertragen?
Ob und unter welchen Bedingungen ein Übertrag möglich ist, legt der Anbieter fest; das gehört vor der Kontoeröffnung geprüft, wenn du langfristig planst. Auf diese Frage kommt es an, sobald ein Depot über Jahre wachsen soll.
Eignet sich das für einen Sparplan?
Automatische Sparpläne sind etwas anderes als der manuelle Kauf einzelner Aktien. Ob der Anbieter eine solche Funktion anbietet, siehst du im Konto. Für regelmäßiges Ansparen kleiner Beträge ist außerdem die in der Gebührenübersicht genannte Mindestinvestition von einer Aktie zu bedenken.
Welche Rolle spielt der US-Dollar?
Wer US-Werte kauft, hat eine zweite Größe im Ergebnis: den Wechselkurs. Steigt der Kurs der Aktie, kann ein fallender Dollar den Gewinn in Euro schmälern – und umgekehrt. Dazu kann laut Gebührenübersicht eine Währungsgebühr anfallen, wenn Kontowährung und Notierungswährung nicht übereinstimmen.
Wie eröffne ich ein Konto?
Über die Registrierung mit E-Mail-Adresse und Kennwort, danach folgen Einzahlung und Verifizierung. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Für die Zahlungswege stehen laut Anbieter unter anderem PayPal, Karte, Sofort, Skrill und Banküberweisung zur Verfügung.
Kann ich den Aktienkauf zuerst testen?
Der Anbieter stellt ein Demokonto mit virtuellem Guthaben bereit. Es eignet sich vor allem, um die Oberfläche und die Orderabgabe kennenzulernen. Für langfristiges Anlegen ersetzt es keine Planung – dafür zählt vor allem, welchen Betrag du über welchen Zeitraum einsetzen willst.
Was passiert, wenn ein Unternehmen insolvent wird?
Dann kann der Wert der Aktie bis auf null fallen; Aktionäre werden im Insolvenzfall zuletzt bedient. Das ist das Grundrisiko jeder Aktienanlage und der Grund, warum eine einzelne Aktie nie den gesamten Anlagebetrag ausmachen sollte.
Ist mein Geld über eine Einlagensicherung geschützt?
Die Einlagensicherung für Bankguthaben ist etwas anderes als der Schutz von Wertpapieren. Für Kunden zypriotischer Wertpapierfirmen greift der dortige Entschädigungsfonds nach den jeweils geltenden Bedingungen. Kursverluste sind davon in keinem Fall gedeckt – die trägt immer der Anleger.
Was ist der Unterschied zwischen Aktien handeln und Aktien investieren?
Beim Investieren steht die lange Frist im Vordergrund: kaufen und halten, mit der Frage, wann du das Geld wieder brauchst. Handeln betont das Hin und Her – jeder Vorgang verursacht Kosten. Traden meint meist kurzfristiges Kaufen und Verkaufen und kann sowohl mit echten Aktien als auch mit Derivaten geschehen. Bei Libertex unterscheidest du deshalb, ob du das Invest-Konto oder einen Aktien-CFD nutzt.
Worauf kommt es beim Verkauf an?
Darauf, dass der Spread Ein- und Ausstieg beeinflusst: Du kaufst zum Briefkurs und verkaufst zum Geldkurs. Bei US-Werten können zusätzlich handelsplatzbezogene Abgaben anfallen, und der Wechselkurs wirkt erneut auf den Eurobetrag. Anders als beim CFD bestimmst du den Zeitpunkt aber selbst: Es gibt keinen Margin-Close-out und keine laufende Finanzierung.
Wie fange ich als Anfänger an?
Mit drei Entscheidungen vor der Titelauswahl: welchen Betrag du anlegen kannst, ohne ihn in den nächsten Jahren zu brauchen · wie du streust, weil eine einzelne Aktie ausfallen kann · über welchen Zeitraum du das Geld gebunden lassen willst. Erst danach stellt sich die Frage, welche Aktie es wird.
Ist Libertex reguliert?
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird. Zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz (BaFin ID 10161686). Das betrifft den Anbieter, nicht das Risiko der Anlage.
Weiterlesen
KI-Aktien kaufen 2026 – dieselbe Frage an einem konkreten Thema: Lohnt sich bei den großen Technologiewerten der Kauf echter Anteile, oder ist ein Derivat die passendere Wahl? Dort geht es zusätzlich um die Einordnung der Unternehmen und um die Frage, was am KI-Thema Substanz hat und was Erzählung ist.
DAX-CFD handeln 2026 – der Gegenentwurf zum Einzelwert: ein ganzer Index statt einer Aktie, dafür als gehebelter Kontrakt ohne Eigentum und ohne ausgezahlte Dividenden. Der Vergleich zeigt, wie unterschiedlich zwei Wege zum selben Markt aussehen können.
Diese Seite enthält Werbelinks. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, kann alarm.de eine Vergütung erhalten. Für dich ändert sich dadurch nichts. Die Einordnungen sind redaktionell und keine Anlageberatung; sie berücksichtigen deine persönlichen Verhältnisse nicht.
Der Wert einer Investition in Aktien und Anteile kann sowohl steigen als auch fallen, sodass Sie möglicherweise weniger zurückerhalten als Sie investiert haben. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
LIBERTEX ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird.
Indication Investments Ltd. betreibt eine Repräsentanz in Deutschland, die bei der BaFin registriert ist (BaFin ID: 10161686 / Bak Nr.: 161686).
Angaben zum Anbieter nach dessen eigenen Veröffentlichungen. Konditionen, Angebot und die Verlustquote können sich ändern – maßgeblich ist immer die Darstellung beim Anbieter.