Proton Unlimited im Überblick: Mail, VPN, Drive, Pass und mehr
Proton Unlimited ist das Paket-Abo des Schweizer Anbieters Proton, das die kostenpflichtigen Stufen von Proton Mail, Proton Calendar, Proton Drive, Proton Pass, Proton VPN und Proton Wallet in einem einzigen Abonnement bündelt. Statt für verschlüsselte E-Mail, Cloud-Speicher, Passwortmanager und VPN vier getrennte Rechnungen zu bezahlen, läuft alles über ein Konto und eine Anmeldung. Wer nach Erfahrungen mit Proton Unlimited sucht, will meist drei Dinge wissen: Was ist wirklich enthalten, wo liegen die Grenzen des Pakets, und lohnt sich Proton Unlimited gegenüber den Einzel-Abos? Genau darum geht es auf dieser Seite – mit den Angaben, die Proton selbst zu seinen Abos macht, und mit den Punkten, die in den meisten Testberichten fehlen.
Das Wichtigste vorweg: Proton Unlimited ist ein Abo für einen Benutzer. Es enthält 500 GB gemeinsamen Proton-Speicher, der vor allem von Mail und Drive genutzt wird und auf den auch Dateianhänge in Proton Pass angerechnet werden, bis zu 15 E-Mail-Adressen, drei eigene E-Mail-Domains, unbegrenzte Hide-my-email-Aliasse, 25 Kalender, das volle Proton VPN für zehn Geräte gleichzeitig sowie Proton Pass mit 50 Tresoren und Proton Wallet mit zehn Wallets. Der KI-Assistent Lumo ist als Lumo Free enthalten – die kostenpflichtige Stufe Lumo Plus lässt sich separat buchen. Der Videodienst Proton Meet ist ebenfalls in der kostenlosen Stufe dabei.
Für wen diese Seite gedacht ist: für alle, die von Gmail, Google Drive, OneDrive oder einem klassischen VPN-Abo weg wollen und einen Anbieter suchen, der sein Geld nicht mit Werbung verdient. Wir erklären Dienst für Dienst, was Proton Unlimited freischaltet, wie sich das Paket von Proton Free, Proton Mail Plus, Proton Duo und Proton Family unterscheidet und welche Aufgaben es ausdrücklich nicht löst.
Bevor es in die Einzelheiten geht: Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil Proton regelmäßig Aktionen fährt und Jahres- und Zweijahresabos unterschiedlich abrechnet. Die aktuellen Konditionen stehen immer auf der Preisseite des Anbieters, und dort ist auch zu sehen, welcher Rabatt gerade läuft. Ein Blick lohnt sich vor allem dann, wenn du ohnehin schon mehrere Abos für E-Mail, Speicher und VPN bezahlst – die Summe daraus ist der ehrliche Vergleichsmaßstab.
Proton Unlimited direkt beim Anbieter ansehen
Alle Proton-Dienste laufen über ein Konto. Wer das Paket testen will, startet am einfachsten mit Proton Unlimited oder zunächst nur mit Proton VPN.
- Was ist Proton Unlimited?
- Welche Dienste sind enthalten?
- Proton Mail: E-Mail und Aliasse
- Proton VPN im Unlimited-Abo
- Proton Drive: Cloud-Speicher
- Proton Pass: Passwortmanager
- Wallet, Lumo und Meet
- Free, Plus, Unlimited, Duo, Family
- Schweiz, Stiftung, Open Source
- Für wen es sich lohnt
- Umstieg von Google und Microsoft
- Begriffe kurz erklärt
- Häufige Fragen
- Weiterlesen
Was ist Proton Unlimited?
Proton Unlimited ist das Komplettpaket im Proton-Ökosystem. Die zentralen Proton-Dienste werden von der Proton AG mit Sitz in Plan-les-Ouates bei Genf betrieben, gegründet 2014 rund um den verschlüsselten E-Mail-Dienst Proton Mail. Eine Ausnahme ist Proton Wallet: Betreiber ist die Schweizer Tochtergesellschaft Proton Financial AG mit eigenen Nutzungsbedingungen. Primärer Anteilseigner der gewinnorientierten Proton AG ist heute die gemeinnützige Proton Foundation, unter deren Aufsicht das Unternehmen arbeitet. Statt einzelne Abos für Proton Mail Plus, Proton Drive Plus, Proton Pass Plus und Proton VPN Plus abzuschließen, schaltet Proton Unlimited diese Plus-Stufen gemeinsam frei. Das ist der eigentliche Kern des Angebots: ein Konto, ein Passwort, eine Abrechnung, und dahinter eine Sammlung von Diensten mit unterschiedlichen, jeweils auf Datenschutz und Sicherheit ausgelegten Verschlüsselungs- und Sicherheitsmodellen.
Wichtig für die Einordnung ist der Unterschied zwischen den Abo-Stufen. Proton Free gibt es dauerhaft kostenlos, aber mit engen Grenzen: eine E-Mail-Adresse, bis zu 1 GB Speicher für Mail und bis zu 5 GB für Drive, ein Sendelimit von 150 Nachrichten pro Tag und ein VPN mit nur einer Verbindung und zehn automatisch gewählten Ländern, dafür ohne Datenlimit. Proton Mail Plus erweitert vor allem Mail und Calendar; das VPN bleibt auf Free-Niveau. Bei Drive bleiben die Funktionen grundsätzlich auf der kostenlosen Stufe, der 15-GB-Gesamtspeicher des Mail-Plus-Abos lässt sich jedoch auch für Drive nutzen. Erst Proton Unlimited hebt Mail, Calendar, Drive, Pass, VPN und Wallet gemeinsam auf die erweiterten beziehungsweise kostenpflichtigen Stufen; Lumo und Meet bleiben davon ausgenommen. Wer für zwei Personen oder eine ganze Familie plant, schaut sich stattdessen Proton Duo oder Proton Family an, weil Unlimited ausdrücklich ein Einzelplatz-Abo ist.
Der zweite Unterschied ist das Geschäftsmodell. Proton finanziert sich nach eigener Darstellung über die zahlenden Abonnenten und nicht über Werbung. Das abonnementfinanzierte Geschäftsmodell senkt den wirtschaftlichen Anreiz für werbebasierte Profilbildung. Ein Freibrief ist es nicht: Wie datenschutzfreundlich ein Dienst tatsächlich arbeitet, hängt zusätzlich von der technischen Architektur, von Datenminimierung, von den Richtlinien und von überprüfbarer Praxis ab. Genau deshalb taucht der Anbieter in Diskussionen über Datenschutz, Massenüberwachung und Alternativen zu Big Tech regelmäßig auf – und genau deshalb lohnt der Blick auf die Punkte weiter unten.
Welche Dienste sind in Proton Unlimited enthalten?
Die folgende Übersicht zeigt, was Proton Unlimited je Dienst freischaltet und was im kostenlosen Konto übrig bleibt. Die Angaben stammen aus den aktuellen Abo-, Produkt- und Supportseiten von Proton.
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| Dienst | Was Proton Unlimited freischaltet | Im kostenlosen Konto |
|---|---|---|
| Proton Mail | 1 Benutzer mit bis zu 15 E-Mail-Adressen, 3 eigene Domains, unbegrenzte Ordner und Filter, Catch-all, automatische Antwort, unbegrenzte Hide-my-email-Aliasse, Dark-Web-Überwachung, Proton Sentinel | 1 Adresse |
| Proton VPN | 10 Geräte gleichzeitig, mehr als 20.000 Server in über 140 Ländern, NetShield-Werbeblocker, Secure Core, Tor über VPN, Kill Switch, Split-Tunneling, P2P, unbegrenztes Datenvolumen | 1 Verbindung |
| Proton Drive | 500 GB gemeinsamer Proton-Speicher, plus die Drive-Plus-Funktionen, darunter die Wiederherstellung früherer Dateiversionen innerhalb eines 10-Jahres-Fensters; Proton Docs und Proton Sheets sind enthalten, stehen grundsätzlich aber bereits in Proton Drive Free zur Verfügung | bis 5 GB |
| Proton Pass | 50 Tresore und unbegrenzte Hide-my-email-Aliasse im Passwortmanager | 2 Tresore, 10 Aliasse |
| Proton Calendar | 25 persönliche Kalender pro Benutzer | 3 Kalender |
| Proton Wallet | 10 Wallets mit jeweils 10 Konten für Bitcoin | 3 Wallets mit je 3 Konten |
| Proton Lumo | Zugriff auf Lumo Free, die kostenlose Stufe des KI-Assistenten; Lumo Plus ist separat buchbar | keine Plus-Stufe |
| Proton Meet | Kostenlose Stufe für Videobesprechungen: bis zu 5 neue Meeting-Links pro Tag, 50 Teilnehmer, 60 Minuten je Meeting, 1 aktives Meeting gleichzeitig | keine Plus-Stufe |
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Angaben des Anbieters, Stand August 2026.
Zwei Punkte fallen dabei auf, und sie beantworten die meisten Fragen zum Paket. Erstens: Die 500 GB sind ein gemeinsamer Proton-Speicher. Genutzt wird er vor allem von Proton Mail und Proton Drive, angerechnet werden aber auch Dateianhänge in Proton Pass – ein Kontingent je Dienst gibt es nicht. Wer sehr viele Fotos sichert und gleichzeitig ein volles Postfach mit Anhängen führt, sollte das einkalkulieren. Zweitens: Lumo und Meet bleiben im Paket auf der kostenlosen Stufe. Wer die volle Ausbaustufe des KI-Assistenten möchte, bucht Lumo Plus separat dazu; im Visionary-Abo ist Lumo Plus bereits enthalten.
Proton Mail im Unlimited-Abo: E-Mail-Adressen, eigene Domain und Aliasse
Der E-Mail-Teil ist für die meisten Umsteiger der wichtigste Baustein des Pakets, denn eine verschlüsselte E-Mail-Adresse ist der Punkt, an dem der Wechsel weg von Gmail oder Outlook tatsächlich beginnt. Proton Unlimited erlaubt einen Benutzer mit bis zu 15 E-Mail-Adressen und unterstützt drei eigene E-Mail-Domains. Damit lässt sich die private Adresse von der Adresse für Verträge, Behörden oder den Nebenerwerb trennen, ohne mehrere Postfächer zu verwalten. Dazu kommt die Kurzdomain @pm.me, über die sich Nachrichten senden und empfangen lassen.
Praktisch relevanter als die reine Zahl der Adressen sind die Funktionen drumherum. Proton Unlimited schaltet unbegrenzte Labels, Ordner und Filter frei, dazu Kontaktgruppen, automatische Antworten, eine Catch-all-Adresse für die eigene Domain, passwortgeschützte E-Mails an Empfänger ohne Proton-Konto und den priorisierten Kundensupport. Für klassische E-Mail-Programme gibt es die Proton Mail Bridge, die IMAP und SMTP lokal bereitstellt – ohne sie funktioniert der Zugriff über Outlook oder Thunderbird nicht, weil die Nachrichten verschlüsselt auf dem Server liegen.
Ein Punkt, den viele Testberichte verwischen: Nachrichten zwischen Proton-Mail-Nutzern sind automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Eine gewöhnliche E-Mail von Gmail oder Outlook ist ohne PGP nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Sie wird per TLS zu Proton übertragen, beim Eingang anschließend mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers Zero-Access-verschlüsselt und so gespeichert. Ab diesem Zeitpunkt kann Proton den gespeicherten Nachrichteninhalt nicht mehr entschlüsseln.
Der stärkste Baustein im Alltag sind die unbegrenzten Hide-my-email-Aliasse. Statt bei jeder Anmeldung die echte Adresse einzutragen, erzeugst du eine Wegwerfadresse, die auf dein Postfach weiterleitet. Wird ein Shop gehackt oder verkauft er Adressen weiter, schaltest du genau diesen Alias ab, statt dein ganzes Postfach umzuziehen. Ergänzt wird das durch die Dark-Web-Überwachung, die meldet, wenn deine Adresse in einem Datenleck auftaucht, und durch Proton Sentinel, einen verschärften Kontoschutz gegen Übernahmeversuche.
Datenleck-Monitoring ist genau die Funktion, die Proton hier unter dem Namen Dark-Web-Überwachung mitliefert – und eines der wenigen Sicherheitswerkzeuge, von denen die meisten erst nach dem Schaden erfahren. Taucht eine Adresse in einem Leck auf, kannst du betroffene Zugangsdaten möglichst schnell ändern und so das Risiko weiterer Angriffe und Folgeschäden reduzieren. In unserem Beitrag erklären wir, was solche Dienste tatsächlich prüfen und wo ihre Grenzen liegen.
Krypto-Datenlecks und geleakte Kundendaten zeigen sehr deutlich, warum diese Alias-Funktion mehr als Spielerei ist. In unserer laufend gepflegten Übersicht sammeln wir Fälle, in denen Anbieter Namen, Adressen und Ausweisdaten ihrer Kunden verloren haben. Wer dort seine Hauptadresse hinterlegt hatte, bekommt anschließend gezielte Phishing-Mails, die auf den echten Namen und den echten Anbieter Bezug nehmen. Mit einer eigenen Adresse je Dienst lässt sich der Missbrauch der geleakten E-Mail-Adresse auf diesen einen Alias begrenzen; außerdem wird leichter erkennbar, aus welcher Quelle die Adresse stammt. Andere mitgeleakte personenbezogene Daten – Name, Anschrift, Telefonnummer oder Ausweisdaten – schützt das selbstverständlich nicht.
Die Einzeldienste von Proton
Du brauchst nicht das ganze Paket, sondern nur einen Baustein? Diese drei Dienste lassen sich auch einzeln abonnieren.
Proton VPN im Unlimited-Abo: Server, NetShield und Secure Core
Proton VPN ist der Dienst, über den die meisten Leser überhaupt auf Proton stoßen, und im Paket ist er vollständig enthalten. Freigeschaltet sind zehn gleichzeitig verbundene Geräte pro Benutzer, mehr als 20.000 Server in über 140 Ländern, unbegrenztes Datenvolumen und die höchste Geschwindigkeitsstufe. Dazu kommen Funktionen, die im kostenlosen Proton VPN fehlen: der NetShield-Werbeblocker, Secure-Core-Server, Tor über VPN, P2P- und BitTorrent-Unterstützung, Router-Support und Split-Tunneling.
Für den Alltag sind vor allem drei Punkte entscheidend. Der Kill Switch trennt die Internetverbindung, sobald der VPN-Tunnel abreißt – ohne ihn surfst du nach einem kurzen Aussetzer unbemerkt wieder ungeschützt. Der Schutz vor DNS-Leaks verhindert, dass Namensauflösungen am Tunnel vorbeilaufen und der Zugangsanbieter trotzdem sieht, welche Domains du aufrufst. Und Split-Tunneling erlaubt es, einzelne Programme vom VPN auszunehmen, etwa das Online-Banking, das bei ausländischer IP-Adresse gern zusätzliche Prüfungen verlangt.
Online-Banking sicher nutzen ist übrigens der Grund, warum Split-Tunneling in der Praxis so oft gebraucht wird: Viele Banken reagieren auf eine plötzlich ausländische IP-Adresse mit zusätzlichen Prüfungen oder blockieren die Sitzung ganz. Wichtiger als die IP-Adresse sind dort ohnehin gefälschte Anmeldeseiten und das verwendete TAN-Verfahren. In unserem Ratgeber gehen wir durch, woran sich eine gefälschte Bankseite erkennen lässt und welches Verfahren im Alltag am wenigsten angreifbar ist.
Secure Core ist der Punkt, an dem sich Proton VPN von vielen Anbietern unterscheidet: Der Datenverkehr läuft zuerst über einen Server in einem Land mit strengem Datenschutzrecht und erst danach ins Zielland. Das kostet Geschwindigkeit und ist nicht für jeden Zweck nötig, hilft aber gegen Angreifer, die den Ausgangsserver beobachten. Proton wirbt zusätzlich mit einer strikten No-Logs-Richtlinie. Ehrlich bleibt an dieser Stelle: Eine No-Logs-Aussage ist zunächst ein Versprechen des Anbieters, das der Nutzer nicht selbst nachmessen kann. Belastbarer wird sie durch unabhängige Prüfungen und durch Verfahren, in denen ein Anbieter keine Daten herausgeben konnte. Proton veröffentlicht dazu einen Transparenzbericht: Für 2026 weist er bis einschließlich Juni 47 rechtskräftige Anordnungen aus; alle 47 wurden abgelehnt, weil Proton die verlangten Verbindungsdaten nach eigener Darstellung nicht vorhalten konnte. Ein Beweis für vollständige Anonymität ist das nicht, wohl aber ein nachprüfbares Indiz dafür, dass die No-Logs-Architektur in der Praxis trägt.
Zu beachten sind zwei Einschränkungen, die in kaum einem Test auftauchen: Auf den meisten Plattformen lassen sich Kill Switch und Split-Tunneling nicht gleichzeitig aktivieren, Windows ist derzeit die Ausnahme. Und Tor über VPN funktioniert zwar weiterhin, wird von Proton inzwischen aber als veraltete beziehungsweise auslaufende Funktion geführt. Wer eine dieser Funktionen fest einplant, sollte das vor dem Abschluss wissen.
Proton Drive: verschlüsselter Cloud-Speicher statt Google Drive
Proton Drive ist der Cloud-Speicher des Pakets und greift auf den gemeinsamen 500-GB-Proton-Speicher des Abos zu. Dateien werden Ende-zu-Ende verschlüsselt, bevor sie den Rechner verlassen, und lassen sich über Freigabelinks teilen. Mit Proton Docs und Proton Sheets gehören auch gemeinsam nutzbare Dokumente und Tabellen dazu; Apps gibt es für Windows, macOS, Android und iOS sowie eine Weboberfläche. Für Linux gibt es derzeit keine grafische Desktop-Sync-App wie unter Windows und macOS; seit 2026 stellt Proton jedoch ein offizielles Drive-CLI bereit, daneben bleibt die Web-App verfügbar. Proton Docs und Proton Sheets sind schlanker als die etablierten Büropakete – für Notizen, einfache Kalkulationen und gemeinsame Textarbeit reichen sie, an den vollen Funktionsumfang von Microsoft 365 oder Google Workspace kommen sie nicht heran.
Für den typischen Anwendungsfall – Fotos, Verträge, Ausweiskopien, Steuerunterlagen – liegt der Unterschied zu einem klassischen Anbieter in der Verschlüsselung: Proton kann die entsprechend verschlüsselten Inhalte nicht entschlüsseln. Beim Zurückholen von Daten unterscheidet Proton zwischen der Wiederherstellung des Kontos und der Wiederherstellung der verschlüsselten Daten. Für den zweiten Fall gibt es mehrere Wege – Wiederherstellungsphrase, Wiederherstellungsdatei, Geräte-Datenbackup oder das bisherige Passwort. Die Recovery-Optionen müssen vor dem Passwort-Reset verfügbar gewesen sein; beim alten Passwort genügt, dass es noch bekannt ist. Ein Passwortverlust bedeutet deshalb nicht automatisch Datenverlust. Kritisch wird es, wenn nach einem Passwort-Reset weder eine nutzbare Datenwiederherstellungsmethode verfügbar ist noch das bisherige Passwort bekannt ist. Und zur Einordnung als Backup: Liegen die Daten ausschließlich in Proton Drive, existiert keine zweite Kopie. Bleibt das Original zusätzlich lokal erhalten, ist die Cloud sehr wohl eine weitere Sicherungskopie – für ein belastbares Backup-Konzept braucht es darüber hinaus unabhängige Kopien und bei Bedarf ein vollständiges System-Image.
Sichere Cloud-Speicher vergleichen sich am besten anhand weniger Funktionen, und die gelten unabhängig vom Anbieter. Entscheidend sind Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ein Serverstandort mit brauchbarem Datenschutzrecht, eine Freigabe mit Ablaufdatum und ein Papierkorb, aus dem sich versehentlich gelöschte Dateien zurückholen lassen. In diesem Ratgeber gehen wir die Merkmale durch, an denen sich ein ernst gemeinter Datenschutz-Speicher von einem gewöhnlichen Ordner in der Cloud unterscheidet. Wer Proton Drive gegen andere Dienste abwägt, hat damit die Prüfliste dafür.
Ehrlicher Hinweis zum Speicher: Verschlüsselung schützt vor fremdem Zugriff, nicht vor Fehlbedienung. Gelöschte Dateien landen in Proton Drive zunächst im Papierkorb und lassen sich von dort wiederherstellen – endgültig gelöschte Daten sind dagegen weg, und ein kompromittiertes Gerät greift Inhalte ab, bevor sie verschlüsselt werden. Ein unabhängiges eigenes Backup bleibt deshalb Pflicht, und Wiederherstellungsinformationen gehören getrennt vom Rechner aufbewahrt.
Gelöschte Dateien wiederherstellen ist der Fall, der in der Praxis viel häufiger eintritt als ein Angriff von außen: Es trifft niemand Fremdes die Daten, sondern man selbst räumt im falschen Ordner auf. Neben dem Papierkorb des Cloud-Speichers gibt es dafür weitere Wege, und die Erfolgsaussichten hängen vor allem davon ab, was in den Minuten danach passiert. Drei typische Fehler verhindern die Rettung zuverlässig – sie stehen im Beitrag. Wer sie kennt, bekommt deutlich mehr zurück als jemand, der sofort Software installiert.
Proton Pass: Passwortmanager mit Tresoren und Aliassen
Proton Pass ist im Unlimited-Abo mit 50 Tresoren und unbegrenzten Hide-my-email-Aliassen enthalten. Tresore sind getrennte Sammlungen: einer für privat, einer für die Selbstständigkeit, einer für Zugänge, die du mit dem Partner teilst. Der Manager speichert Passwörter, Notizen und Zwei-Faktor-Codes und synchronisiert sie über die Geräte. Zur kostenpflichtigen Stufe gehören außerdem der integrierte Authenticator mit unbegrenzten Zwei-Faktor-Codes, das sichere Teilen ganzer Tresore und einzelner Einträge, Dark-Web-Monitoring, Dateianhänge, Protons kontoweiter Notfallzugriff für Vertrauenspersonen und eigene Domains für Aliasse. Apps und Erweiterungen gibt es für die gängigen Systeme und Browser, dazu einen eigenen Passwortgenerator.
Zwei-Faktor-Codes im selben Programm wie die Passwörter zu speichern, ist bequem und gleichzeitig ein Kompromiss: Wer den Tresor knackt, hat beide Faktoren. Für besonders kritische Konten – Bankzugang, E-Mail-Konto, Kryptobörse – ist deshalb ein zweiter Faktor vorzuziehen, der vom Passworttresor unabhängig ist: ein FIDO2-Hardware-Sicherheitsschlüssel oder eine getrennte Authenticator-Lösung wie Proton Authenticator. Für weniger kritische Konten kann die Speicherung der Zwei-Faktor-Codes im Passwortmanager ein vertretbarer Komfort-Kompromiss sein.
Mit einem Passwort-Generator lässt sich ein sicheres Passwort in Sekunden erstellen. Genau darin liegt der eigentliche Gewinn: Die erzeugten Zeichenfolgen muss sich niemand merken, weil der Tresor sie einsetzt. Wichtig bleibt trotzdem das eine Passwort, das den Tresor selbst öffnet – dafür eignet sich eine lange Wortfolge besser als ein kurzes Sonderzeichen-Kunstwerk. Worauf es bei Länge, Zufälligkeit und Wiederverwendung ankommt, steht in unserem Beitrag.
Passwortmanager gehören zu den Werkzeugen, die den größten Sicherheitsgewinn pro Aufwand bringen und trotzdem am seltensten eingesetzt werden. Der Grund ist fast immer derselbe: Der Umstieg wirkt aufwendiger, als er ist, und das eine Passwort, das man sich merken muss, wirkt wie ein neues Risiko. In diesem Beitrag erklären wir, warum ein einziges starkes Hauptpasswort sicherer ist als zwanzig mittelmäßige und wie der Umzug in Etappen abläuft. Wer Proton Pass zum ersten Mal einrichtet, findet dort die Reihenfolge, die den Wechsel entspannt macht.
Hardware-Sicherheitsschlüssel gelten für die wirklich wichtigen Konten als eines der stärksten Login-Verfahren, weil sich der Schlüssel nur gegenüber der echten Domain ausweist und gefälschte Anmeldeseiten damit ins Leere laufen. Für Proton, das Postfach und den Passworttresor lohnt sich dieser Schritt deshalb früher als für gewöhnliche Zugänge. In unserem Beitrag steht, wie die Anmeldung damit im Alltag abläuft und welche Konten du zuerst umstellen solltest.
Passwörter als Screenshot auf dem Handy sind der Grund, warum ein Tresor überhaupt nötig ist – und ein Risiko, das viele unterschätzen. Die Schadsoftware SparkKitty überträgt Bilder aus der Fotogalerie infizierter Smartphones an die Angreifer. Sicherheitsforscher vermuten, dass dabei insbesondere Screenshots mit Seed-Phrasen und anderen sensiblen Informationen interessant sind. Anders als der verwandte SparkCat-Trojaner filtert SparkKitty die Bilder nicht gezielt per Texterkennung auf dem Gerät. Ein abfotografierter Zettel liegt damit offen. Wer von Notizen und Screenshots auf Proton Pass umsteigt, sollte die alten Bilder gleich mit aufräumen.
Phishing erkennen und abwehren gehört zum selben Thema, denn der Passworttresor schützt nur, solange die Zugangsdaten nicht freiwillig auf einer gefälschten Seite eingegeben werden. Gefälschte Anmeldeseiten sind heute sauber nachgebaut, häufig mit gültigem HTTPS-Zertifikat und glaubwürdig wirkenden Absenderangaben. Ein Passwortmanager hilft hier sogar aktiv mit: Er füllt die Zugangsdaten auf einer fremden Domain gar nicht erst aus – das ist eines der zuverlässigsten Warnsignale überhaupt. In unserem Ratgeber zeigen wir die Merkmale, an denen sich eine gefälschte Nachricht auch ohne technisches Wissen erkennen lässt.
Proton Wallet, Lumo und Meet: was das Paket abdeckt und was nicht
Proton Wallet ist eine Bitcoin-Wallet mit zehn Wallets zu je zehn Konten im Paket. Sie ist eine Self-Custody-Wallet: Der Nutzer kontrolliert den privaten Schlüssel und die Seed Phrase; beide werden clientseitig geschützt, und Proton hat keinen unverschlüsselten Zugriff darauf. Wichtig ist dabei, zwei Dinge auseinanderzuhalten, die leicht verwechselt werden. Die Proton-Account-Recovery-Phrase und die Seed Phrase einer einzelnen Bitcoin-Wallet erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Account-Recovery-Phrase kann das Proton-Konto samt verschlüsselten Wallet-Daten wiederherstellen. Die individuelle Wallet-Seed-Phrase reicht zur unabhängigen Wiederherstellung in einer kompatiblen Bitcoin-Wallet aus, sofern für diese Wallet keine optionale Wallet-Passphrase eingerichtet wurde. Ist eine solche Passphrase aktiviert, werden Seed Phrase und Wallet-Passphrase gemeinsam benötigt; Proton speichert diese Passphrase nicht und kann sie nicht wiederherstellen. Proton-spezifische Metadaten wie Notizen werden über die Seed Phrase ohnehin nicht wiederhergestellt. Für größere Bestände kann eine separate Hardware-Wallet trotzdem sinnvoll sein, weil Schlüssel und Signaturvorgang dort stärker vom täglich genutzten Rechner, vom Smartphone und vom Proton-Konto isoliert sind. Proton Meet deckt Videobesprechungen ab, im Paket allerdings in der kostenlosen Stufe: bis zu 5 neue Meeting-Links pro Tag, 50 Teilnehmer je Besprechung, 60 Minuten Gesprächsdauer und ein aktives Meeting gleichzeitig.
Was eine Seed Phrase ist – wer mit Proton Wallet zum ersten Mal Bitcoin selbst verwahrt, sollte diesen Begriff wirklich verstanden haben, bevor Beträge draufliegen. Die Wörterfolge ist der Zugang zum Guthaben, nicht bloß ein Passwort-Ersatz: Wer sie hat, kommt an die Coins – unabhängig von Gerät, App und Anbieter, sofern keine zusätzliche Wallet-Passphrase eingerichtet ist. Genau deshalb gehört sie weder in einen Screenshot noch in eine Notiz-App noch in ein Foto in der Cloud. In unserem Beitrag erklären wir, wie die Wörter entstehen und warum daran das ganze Vermögen hängt.
Krypto-Scams erkennen gehört zu jeder Wallet dazu, denn viele Verluste entstehen nicht durch geknackte Verschlüsselung, sondern durch eine Freigabe, die der Besitzer selbst erteilt hat. Gefälschter Support, angebliche Wiederherstellungsdienste und Wallet-Drainer zielen genau auf den Moment, in dem jemand unsicher ist und schnell handeln will. Wir zeigen die Muster, an denen sich diese Maschen erkennen lassen, bevor eine Freigabe erteilt ist.
Hardware-Wallets im Überblick lohnt sich deshalb als nächster Schritt, sobald der Bitcoin-Bestand über einen Betrag hinauswächst, den du auch auf dem Handy liegen lassen würdest. Dort stehen alle Modelle unserer Partner nebeneinander, sortiert nach Hersteller statt nach Testnote, mit den Unterschieden bei Übertragungsweg, Bitcoin-only-Firmware und offenem Quellcode. Wichtig ist dabei die Frage, welches Sicherungsverfahren zu dir passt – die Wiederherstellungsformate der Geräte sind nicht beliebig austauschbar. Wer Proton Wallet als Alltagskonto behält und den größeren Bestand getrennt verwahrt, fährt am ruhigsten.
Bitcoin im Testament ist die Frage, die sich direkt an den Notfallzugriff des Proton-Kontos anschließt: Was passiert mit Konto, Tresor und Wallet, wenn dir etwas zustößt? Protons Notfallzugriff kann den Zugang zum Proton-Konto für eine Vertrauensperson regeln. Ein separat eingerichtetes Proton-Pass-Passwort und eine optionale Wallet-Passphrase müssen bei der Nachlassplanung jedoch zusätzlich berücksichtigt werden. Für Bitcoin ersetzt der Kontozugriff deshalb keine eigene Regelung für Seed Phrase und gegebenenfalls Wallet-Passphrase. Die sieben teuersten Fehler dabei haben wir gesammelt.
Lumo ist Protons KI-Assistent und im Paket als Lumo Free enthalten: begrenzte Nutzung des stärksten Modells, begrenzte Nachrichten und Chat-Verlauf, begrenzte Bildgenerierungen, ein Projekt. Wer mehr braucht, bucht Lumo Plus separat dazu. Der Reiz liegt weniger in der Rechenleistung als im Umgang mit den Daten: Proton führt nach eigener Darstellung keine serverseitigen Logs über die verarbeiteten Anfragen; ein vom Nutzer gespeicherter Chatverlauf wird separat mit Zero-Access-Verschlüsselung synchronisiert und kann von Proton nicht gelesen werden. Genau an diesem Punkt fühlen sich datenschutzbewusste Nutzer bei den großen KI-Diensten unwohl.
KI-Tools nach Anwendungsfall hilft bei der Einordnung, wenn Lumo nur ein Baustein neben anderen Werkzeugen ist. Entscheidend ist weniger, welches Modell gerade vorn liegt, sondern welche Aufgabe du überhaupt abgeben willst und welche Daten dabei das Haus verlassen. Unsere Übersicht sortiert die Werkzeuge nach Anwendungsfall statt nach Anbieter.
KI lokal betreiben ist die konsequente Steigerung dieses Gedankens und für alle interessant, denen selbst ein datenschutzfreundlicher Cloud-Dienst zu viel Vertrauensvorschuss abverlangt. In diesem Ratgeber zeigen wir, welche Hardware ein Mini-PC für lokale Sprachmodelle wirklich braucht, wo die Grenzen kleiner Geräte liegen und ab wann sich der Aufwand gegenüber einem Abo rechnet. Wer beruflich mit Mandanten-, Patienten- oder Kundendaten arbeitet, findet dort die Argumente, die eine Cloud-Lösung nicht liefern kann. Für alle anderen ist ein Dienst wie Lumo der pragmatische Mittelweg.
KI sicher nutzen als Selbstständiger ist der zweite Teil dieser Überlegung und betrifft jeden, der einen KI-Assistenten beruflich einsetzt. Entscheidend ist nicht nur, ob der Anbieter Gespräche protokolliert, sondern welche Inhalte überhaupt in ein Eingabefeld gehören – Kundendaten, Verträge und personenbezogene Angaben sind hier der kritische Punkt. Die Verantwortung dafür liegt beim Nutzer, nicht beim Dienst. Wir zeigen, was große Unternehmen längst geregelt haben und wie sich das auf einen Ein-Personen-Betrieb übertragen lässt.
Ein Konto für alles: Proton Unlimited
Wer mehrere Abos ablösen und Mail, Speicher, Passwörter und VPN an einer Stelle bündeln will, kommt beim Schweizer Anbieter am Paket kaum vorbei.
Proton Free, Mail Plus, Unlimited, Duo oder Family: welches Abo passt?
Die häufigste Frage vor dem Abschluss lautet nicht, ob Proton gut ist, sondern welche Stufe reicht. Die Unterschiede lassen sich auf wenige Punkte eindampfen: Zahl der Benutzer, Gesamtspeicher und die Frage, welche der Dienste Mail, Calendar, VPN, Drive, Pass und Wallet auf der kostenlosen oder auf der erweiterten Stufe laufen.
| Abo | Benutzer | Speicher | Proton VPN | Passt für |
|---|---|---|---|---|
| Proton Free | 1 | Bis zu 1 GB für Mail und bis zu 5 GB für Drive, jeweils nach Erledigung der Startaufgaben | 1 Verbindung | Ausprobieren und Zweitadresse |
| Proton Mail Plus | 1 | 15 GB gemeinsamer Proton-Speicher | Free-Stufe | Wer nur E-Mail und Kalender braucht |
| Proton Unlimited | 1 | 500 GB gemeinsamer Proton-Speicher | volle Stufe | Eine Person, die mehrere Dienste bündelt |
| Proton Duo | 2 | 2 TB, geteilt | volle Stufe | Paare und Zwei-Personen-Haushalte |
| Proton Family | 6 | 3 TB, geteilt | volle Stufe | Familien und Haushalte mit bis zu 6 Personen |
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Angaben des Anbieters, Stand August 2026. Proton Visionary ist ein zusätzliches Abo für frühe Unterstützer und enthält Lumo Plus bereits; zu allen anderen Abos lässt sich Lumo Plus separat dazubuchen.
Aus der Tabelle ergibt sich eine einfache Entscheidungsregel. Nutzt du wirklich nur E-Mail und Kalender, ist Proton Mail Plus meist die günstigere Wahl. Das VPN bleibt dort auf der kostenlosen Stufe; für Mail und Drive stehen insgesamt 15 GB gemeinsamer Speicher zur Verfügung. Sobald ein zweiter kostenpflichtiger Dienst dazukommt – regelmäßiges VPN, Cloud-Speicher für Fotos, ein Passwortmanager –, gehört das Paket gegen die Summe der Einzelabos gerechnet; ob es günstiger ist, hängt von der Kombination und der jeweils laufenden Aktion ab. Und sobald ein zweiter Mensch im Haushalt mitversorgt werden soll, ist Duo bei den aktuellen regulären Preisen günstiger als zwei separate Unlimited-Abos, weil beide Personen die volle Ausstattung bekommen.
Schweiz, Stiftung, Open Source: warum das für den Datenschutz zählt
Proton wirbt mit drei Argumenten, die sich prüfen lassen. Erstens der Standort: Die Proton AG sitzt in der Schweiz und unterliegt Schweizer Recht. Ausländische Behörden können das Unternehmen deshalb nicht einfach unmittelbar zur Herausgabe von Daten verpflichten – rechtlich bindende Anfragen müssen grundsätzlich über die dafür vorgesehenen Schweizer Verfahren laufen. Zweitens die Eigentümerstruktur: Die Proton AG ist ein gewinnorientiertes Unternehmen, dessen primärer Anteilseigner die gemeinnützige Proton Foundation ist; das Unternehmen arbeitet unter Aufsicht der Stiftung. Diese Konstruktion soll verhindern, dass kurzfristige Renditeinteressen die Ausrichtung bestimmen. Drittens der offene Quellcode: Proton veröffentlicht seine Apps quelloffen und dokumentiert das auf einer eigenen Seite zum Thema Open Source.
Bei aller Sympathie für dieses Modell gehört die nüchterne Einordnung dazu. Offener Quellcode ist kein Sicherheitsbeweis, sondern nur die Voraussetzung dafür, dass jemand nachsehen kann – Fehler stecken jahrelang unentdeckt in offenem Code, das haben Vorfälle in ganz anderen Bereichen der Sicherheitstechnik gezeigt. Ein Schweizer Firmensitz schützt außerdem nicht davor, dass Behörden im Rahmen der dortigen Gesetze Auskünfte verlangen; Proton veröffentlicht dazu einen eigenen Transparenzbericht. Verschlüsselte Inhalte bleiben verschlüsselt, Verbindungsdaten sind eine andere Frage.
Quantencomputer und heutige Verschlüsselung sind die zweite Zukunftsfrage neben der politischen: Verfahren, die heute als sicher gelten, könnten mit ausreichend leistungsfähiger Hardware angreifbar werden. Relevant ist das vor allem für Daten, die heute abgegriffen und später entschlüsselt werden – bei E-Mail und Cloud-Speicher also durchaus. Wie real die Gefahr ist und woran die Anbieter arbeiten, ordnen wir in diesem Beitrag ein.
Chatcontrol und die CSA-Verordnung sind für verschlüsselte Kommunikation die eigentliche Zukunftsfrage, nicht die Speichergröße. Dabei ist sauber zu trennen: Die vorübergehende EU-Regelung wurde im Juli 2026 erneut beschlossen und gilt bis zum 3. April 2028; Kommunikation, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet, verwendet hat oder verwenden wird, ist in dieser Übergangsregelung ausdrücklich ausgenommen. Über den langfristigen Rechtsrahmen wird dagegen weiterhin verhandelt. Noch nicht endgültig entschieden ist, welche Erkennungs- und Risikominderungspflichten für Anbieter gelten werden und wie der Schutz Ende-zu-Ende-verschlüsselter Kommunikation im endgültigen Gesetz ausgestaltet wird. In unserem Beitrag ordnen wir beide Ebenen ein und erklären, was eine Aufweichung technisch bedeuten würde.
Überwachung und Freiheit in Europa ist der größere Rahmen, in dem solche Gesetzesvorhaben stehen. Es geht dabei nicht um einen einzelnen Gesetzentwurf, sondern um die Linie, an der Sicherheitsinteressen und Grundrechte gegeneinander abgewogen werden – und die verschiebt sich seit Jahren in eine Richtung. Wer verschlüsselte Dienste nutzt, sollte diese Entwicklung mitverfolgen, weil sie über deren Zukunft entscheidet.
Windows-Telemetrie abschalten gehört für viele Leser trotzdem zum selben Vorhaben, und zwar aus einem einfachen Grund: Ein verschlüsseltes Postfach bringt wenig, wenn das Betriebssystem darunter munter Nutzungsdaten meldet. In diesem Ratgeber zeigen wir, warum die einmal gesetzten Datenschutzeinstellungen nach großen Updates regelmäßig wieder kippen, welche Schalter tatsächlich etwas bewirken und welche nur Kosmetik sind. Wer den Wechsel zu Proton ernst meint, arbeitet die Geräteseite mit ab – sonst bleibt der Schutz auf halbem Weg stehen.
Tails statt Windows 11 ist die konsequenteste Variante davon und gerade für einen älteren Rechner interessant, der kein Update mehr bekommt. Das System startet vom USB-Stick, hinterlässt auf dem Gerät keine Spuren und leitet den Verkehr über das Tor-Netzwerk. Für den Alltag ist das kein Ersatz, für sensible Vorgänge dagegen ein sauberer zweiter Arbeitsplatz. Wie der Einstieg abläuft, steht in unserem Beitrag.
Für wen sich Proton Unlimited lohnt – und für wen nicht
Sobald du zwei oder mehr kostenpflichtige Proton-Dienste brauchst, lohnt sich die Rechnung: Paketpreis gegen die aktuellen Einzelpreise. Je nach Kombination, Laufzeit und laufender Aktion kann das Paket günstiger sein – automatisch ist es das nicht. Der typische Fall: Du willst weg von Gmail, brauchst ein VPN für unterwegs und hast Fotos, die nicht bei einem werbefinanzierten Anbieter liegen sollen. Ebenfalls sinnvoll ist das Paket für Selbstständige mit eigener Domain, die Geschäfts- und Privatadressen sauber trennen und ihre Zugangsdaten in einem Passwortmanager bündeln wollen.
Genauso ehrlich ist die Gegenrichtung. Wer ausschließlich ein VPN sucht, zahlt beim Paket für Dienste, die er nie öffnet – hier ist ein einzelnes VPN-Abo die bessere Wahl. Wer intensiv in Team-Dokumenten arbeitet und auf die Funktionsfülle etablierter Office-Pakete angewiesen ist, wird die Zusammenarbeit spürbar reduzierter erleben. Und wer den KI-Assistenten in der vollen Ausbaustufe braucht, findet ihn im Unlimited-Abo nicht. Auch der gemeinsame Speicher ist ein echter Punkt: 500 GB klingen üppig, werden aber von mehreren Proton-Diensten gemeinsam genutzt.
Die Kehrseite der Bündelung: Wer Mail, Drive, Pass und Wallet im selben Ökosystem führt, macht das Proton-Konto zu einem zentralen Zugangspunkt seines digitalen Lebens. Bei einer vollständigen Kontoübernahme ist der mögliche Schaden entsprechend groß. Für Proton Pass lässt sich zusätzlich ein separates Pass-Passwort aktivieren, wodurch eine Übernahme des Proton-Kontos allein noch nicht automatisch den Passworttresor öffnet. Für ein derart zentrales Konto sollte deshalb eine phishingresistente Zwei-Faktor-Anmeldung per FIDO2-Sicherheitsschlüssel eingerichtet werden, etwa mit einem YubiKey von Yubico – Proton unterstützt bis zu vier registrierte Sicherheitsschlüssel, sodass ein Ersatzschlüssel hinterlegt werden kann. Dazu kommen der verschärfte Kontoschutz Proton Sentinel und Wiederherstellungsinformationen, die getrennt vom Gerät aufbewahrt werden.
Yubico YubiKey und FIDO2-Sicherheitsschlüssel kaufen ist damit der praktische nächste Schritt, denn ein FIDO2-Schlüssel schützt sehr wirksam vor klassischen Phishing-Angriffen mit gefälschten Anmeldeseiten, weil er die jeweilige Domain kryptografisch prüft. In unserem Ratgeber gehen wir durch, welche YubiKey-Modelle Yubico anbietet, worin sich die Anschlüsse für Rechner und Handy unterscheiden und warum ein zweiter FIDO2-Schlüssel als Ersatz von Anfang an dazugehört. Proton unterstützt bis zu vier registrierte Schlüssel je Konto, du kannst den Ersatz also direkt mit hinterlegen. Wer sein Postfach, seinen Passworttresor und seine Wallet über dasselbe Konto führt, sollte diesen Schritt nicht aufschieben.
Device-Code-Phishing zeigt, warum diese Empfehlung nicht übervorsichtig ist: Bei diesem Angriff wird die Zwei-Faktor-Anmeldung nicht geknackt, sondern umgangen – das Opfer bestätigt die Anmeldung selbst, ohne zu merken, für wen. Ein FIDO2-Sicherheitsschlüssel schützt hervorragend gegen klassische gefälschte Anmeldeseiten, verhindert Device-Code-Phishing aber nicht grundsätzlich: Das Opfer authentifiziert sich dabei auf der echten Microsoft-Seite und kann unwissentlich die vom Angreifer gestartete Sitzung autorisieren. In Microsoft Entra empfiehlt Microsoft deshalb, den Device-Code-Flow nach Möglichkeit per Conditional Access zu blockieren oder auf tatsächlich benötigte Fälle zu beschränken. Wir haben den Ablauf an einem realen Fall aus der Microsoft-365-Welt aufgeschrieben. Das Grundprinzip lässt sich auf andere Dienste übertragen, die einen vergleichbaren OAuth-Device-Code-Flow anbieten; auf jedes beliebige Online-Konto lässt sich dieser Angriff jedoch nicht übertragen.
Kurzer Praxistest vor dem Abschluss: Lege dir zuerst ein kostenloses Konto an und richte drei Dinge ein – eine Alias-Adresse für einen Shop, den VPN-Client auf dem Handy und einen Ordner in der Cloud. Wenn du nach zwei Wochen alle drei regelmäßig nutzt und dabei an die Grenzen der kostenlosen Stufen stößt, vergleiche die benötigten Einzel-Abos mit dem Paket. Bleibt dauerhaft nur ein kostenpflichtiger Dienst übrig, ist dessen Einzel-Abo meist die sinnvollere Wahl.
Umstieg von Gmail, Google Drive und Microsoft 365
Der Wechsel scheitert selten an der Technik, sondern an der Reihenfolge. Proton stellt mit Easy Switch einen Importassistenten bereit, der Nachrichten, Kontakte und Kalender aus bestehenden Konten überträgt. Sinnvoll ist ein Umzug in vier Schritten: importieren, die wichtigsten Absender auf die neue Adresse umstellen, im alten Postfach eine Weiterleitung einrichten und das alte Konto erst nach einigen Monaten schließen. So verlierst du keine Rechnung, keine Vertragsbestätigung und keinen Zugangscode.
Für Bestandskonten gilt: Passwortmanager zuerst, E-Mail danach. Der Grund ist einfach – die E-Mail-Adresse ist bei fast allen Diensten der Schlüssel zum Zurücksetzen des Passworts. Wer die Adresse wechselt, bevor er einen Überblick über seine Zugänge hat, sperrt sich irgendwann selbst aus. Mit Proton Pass legst du dir diesen Überblick an, und erst danach beginnt der eigentliche Adresswechsel. Für die eigene Domain gilt derselbe Grundsatz in größer: erst die Adressen anlegen, dann die Weiterleitungen prüfen, dann den Versand umstellen.
Begriffe rund um Proton kurz erklärt
Häufige Fragen zu Proton Unlimited
Was ist in Proton Unlimited enthalten?
Proton Unlimited schaltet die Plus-Stufen von Proton Mail, Proton Calendar, Proton Drive, Proton Pass, Proton VPN und Proton Wallet in einem einzigen Abo frei. Dazu gehören unter anderem 500 GB Gesamtspeicher, bis zu 15 E-Mail-Adressen, drei eigene E-Mail-Domains, unbegrenzte Hide-my-email-Aliasse und das volle Proton VPN mit mehr als 20.000 Servern in über 140 Ländern. Proton Lumo ist in der kostenlosen Stufe Lumo Free enthalten, Lumo Plus lässt sich separat dazubuchen; Proton Meet ist ebenfalls in der kostenlosen Stufe dabei.
Lohnt sich Proton Unlimited oder reichen die Einzel-Abos?
Wer nur ein VPN sucht, fährt mit einem einzelnen Abo günstiger. Sobald du zwei oder mehr kostenpflichtige Proton-Dienste brauchst, solltest du deren aktuelle Einzelpreise mit dem Paket vergleichen. Je nach Kombination, Laufzeit und Aktion kann Unlimited günstiger sein – automatisch ist es das nicht.
Wie viel Speicher hat Proton Unlimited?
Proton Unlimited enthält 500 GB gemeinsamen Proton-Speicher. Er wird insbesondere von Proton Mail und Proton Drive genutzt; auch Dateianhänge in Proton Pass werden auf dieses Kontingent angerechnet. Es sind also nicht 500 GB je Dienst. Wer mehr braucht, findet in Proton Duo und Proton Family deutlich größere Kontingente.
Ist Proton Unlimited eine Alternative zu Google Workspace oder Microsoft 365?
Für viele Privatnutzer ja: E-Mail, Kalender, Cloud-Speicher, Dokumente über Proton Docs, Tabellen über Proton Sheets, Passwortmanager und VPN decken die typischen Aufgaben ab. Den Funktionsumfang von Microsoft 365 oder Google Workspace erreichen Docs und Sheets aber nicht, und bei der Zusammenarbeit im Team sowie der Integration in vorhandene Office-Programme bleiben Unterschiede. Proton Unlimited ist ein Abo für einen Benutzer, für mehrere Personen sind Proton Duo, Proton Family oder die Business-Abos gedacht.
Ist Proton VPN im Unlimited-Abo vollständig enthalten?
Ja. Im Paket steckt die kostenpflichtige VPN-Stufe mit bis zu zehn gleichzeitig verbundenen Geräten, dem NetShield-Werbeblocker, Secure-Core-Servern, Tor über VPN, Kill Switch, Split-Tunneling, P2P-Unterstützung und unbegrenztem Datenvolumen. Das kostenlose Proton VPN ist dagegen auf eine Verbindung und zehn automatisch gewählte Länder beschränkt – ein Datenlimit hat aber auch die Gratis-Stufe nicht.
Ist Lumo, der KI-Assistent, in Proton Unlimited enthalten?
Enthalten ist Lumo Free. Nach Angaben von Proton umfasst das die begrenzte Nutzung des Max-Modells, eine begrenzte Zahl an Nachrichten, einen begrenzten Chat-Verlauf, begrenzte Bildgenerierungen und ein Projekt. Proton führt Lumo Free und Lumo Plus als zwei Tarife: Lumo Plus lässt sich separat kostenpflichtig buchen und ist im Visionary-Abo bereits enthalten.
Wo hat Proton seinen Sitz und warum ist das relevant?
Die Proton AG sitzt in Plan-les-Ouates bei Genf in der Schweiz. Primärer Anteilseigner des gewinnorientierten Unternehmens ist die gemeinnützige Proton Foundation, unter deren Aufsicht die Proton AG arbeitet. Der Standort ist relevant, weil Schweizer Datenschutzrecht gilt und die Dienste über Abos statt über Werbung finanziert werden.
Kann Proton meine E-Mails oder Dateien lesen?
Das hängt vom Dienst ab. Proton Drive verschlüsselt Dateien bereits auf dem Gerät. Nachrichten zwischen Proton-Mail-Nutzern sind automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. E-Mails von externen Anbietern sind ohne PGP während der Übertragung nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, werden aber bei Proton mit Zero-Access-Verschlüsselung gespeichert – Proton kann sie danach nicht entschlüsseln. Für den Betrieb nötige Metadaten können je nach Dienst weiterhin serverseitig verarbeitet werden. Beim Zurückholen verschlüsselter Daten unterscheidet Proton zwischen Konto- und Datenwiederherstellung. Nach einem Passwort-Reset können Wiederherstellungsphrase, Wiederherstellungsdatei, Geräte-Datenbackup oder das noch bekannte bisherige Passwort den Zugriff auf verschlüsselte Daten wiederherstellen; die Recovery-Methoden müssen dafür vor dem Reset verfügbar gewesen sein.
Wie wechsle ich von Gmail oder Outlook zu Proton Mail?
Proton stellt dafür den Importassistenten Easy Switch bereit, der bestehende Nachrichten, Kontakte und Kalender überträgt. Sinnvoll ist ein paralleler Betrieb: erst importieren, dann die wichtigsten Absender umstellen, danach eine Weiterleitung einrichten und das alte Postfach erst zum Schluss schließen.
Wie sichere ich mein Proton-Konto richtig ab?
Weil das Proton-Konto ein zentraler Zugangspunkt für E-Mail, Cloud-Speicher, Passwortmanager und Wallet ist, sollte es besonders stark abgesichert werden. Für Proton Pass lässt sich zusätzlich ein separates Pass-Passwort aktivieren. Empfehlenswert sind darüber hinaus eine phishingresistente Zwei-Faktor-Anmeldung per FIDO2-Sicherheitsschlüssel, ein zweiter registrierter Ersatzschlüssel, der Kontoschutz Proton Sentinel und Wiederherstellungsinformationen, die getrennt vom Rechner liegen. Proton unterstützt bis zu vier Sicherheitsschlüssel je Konto.
Brauche ich Proton Unlimited, wenn ich schon einen Passwortmanager nutze?
Nicht zwingend. Proton Pass ist im Paket enthalten, muss einen bereits genutzten Passwortmanager, mit dem du zufrieden bist, aber nicht ersetzen. Interessant wird das Paket dann, wenn du mehrere Abos ablösen willst und Passwörter, Aliasse und Zwei-Faktor-Codes an einer Stelle bündeln möchtest.
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Festplatte sichern und ein System-Image erstellen – eine Kopie im verschlüsselten Cloud-Speicher ist eine echte Sicherungskopie, aber noch kein vollständiges Backup-Konzept. Sie ersetzt kein Abbild des Systems, das nach einem Defekt oder einem Verschlüsselungstrojaner wieder starten kann. In diesem Ratgeber zeigen wir, wie ein Backup aussieht, das im Ernstfall wirklich trägt, und welche drei Fehler dafür sorgen, dass die vorhandene Sicherung im entscheidenden Moment nutzlos ist. Der Beitrag ist die passende Ergänzung zu Proton Drive.
Daten sicher löschen – beim Wechsel des Anbieters bleibt fast immer ein alter Rechner oder eine alte Festplatte übrig, auf der Postfachkopien, Ausweisscans und Steuerunterlagen liegen. Einfaches Löschen oder Formatieren garantiert nicht, dass die Daten sicher verschwunden sind. Ob und wie gut sie noch rekonstruierbar sind, hängt vom Datenträger und von der verwendeten Löschmethode ab. Wir erklären, wie du Festplatte, SSD und den ganzen Rechner endgültig bereinigst, bevor das Gerät verkauft oder entsorgt wird. Ohne diesen Schritt untergräbt das Altgerät genau den Schutz, den du dir gerade neu aufgebaut hast.
Authenticator-App einrichten und Zwei-Faktor-Anmeldung richtig nutzen – Passwörter und Zwei-Faktor-Codes im selben Tresor sind bequem, aber ein Kompromiss. Für besonders wichtige Konten sollte der zweite Faktor vom Passworttresor unabhängig sein – etwa über eine separate Authenticator-App oder einen Hardware-Sicherheitsschlüssel. Wir zeigen, wie die Einrichtung abläuft, warum sie als sicherer gilt als Codes per SMS und wie du die Wiederherstellungscodes so ablegst, dass ein verlorenes Handy dich nicht aussperrt. Der passende nächste Schritt, wenn Proton Pass eingerichtet ist.
USB-Stick für Tails und verschlüsselte Backups – die zweite Kopie deiner wichtigsten Daten gehört auf einen Datenträger, den du in der Hand hältst. Worauf es bei Haltbarkeit, Gehäuse und Schutzklasse ankommt, ist dabei keine Nebensache, denn billige Sticks fallen genau dann aus, wenn man sie braucht. Wir zeigen, welche Eigenschaften bei einem Stick für verschlüsselte Sicherungen wirklich zählen. Damit ergänzt du den Cloud-Speicher um den Teil, der ohne Internet und ohne Konto funktioniert.
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