Anleihen kaufen bei CapTrader: Staats-, Unternehmens- & Bundesanleihen weltweit
Seit der Zinswende werfen Anleihen wieder echte Rendite ab – entsprechend gefragt sind Staats-, Bundes- und Unternehmensanleihen. CapTrader bietet Zugang zu über einer Million festverzinslicher Wertpapiere weltweit, zu transparenten Konditionen. Was du handeln kannst, was es kostet und worauf du achten solltest, steht hier.
Anleihen bei CapTrader in 30 Sekunden
- Über 1 Mio. Anleihen: Staats-, Unternehmens- und Kommunalanleihen weltweit, plus Anleihen-ETFs.
- Provision: 0,20 % des Handelswerts – mind. 8 € (Europa) bzw. 10 $ (USA), ohne versteckte Spreads.
- Direkt an der Börse handelbar zu den üblichen Börsenzeiten, mit Anleihen-Suchtool zum Renditevergleich.
- Ehrlich: auf Mindeststückelung achten – für kleine Beträge sind Anleihen-ETFs oft sinnvoller.
- Steuer: Auslandsdepot – Zinserträge gibst du selbst in der Steuererklärung an.
Warum Anleihen wieder ein Thema sind
Jahrelang brachten Anleihen kaum Zinsen – das hat sich mit der Zinswende geändert. Wer einen Teil seines Vermögens defensiver aufstellen und planbare Zinszahlungen erhalten möchte, schaut wieder verstärkt auf Staats- und Unternehmensanleihen. Eine Anleihe ist im Kern ein Kredit: Du leihst dem Emittenten – einem Staat, einer Kommune oder einem Unternehmen – für eine feste Laufzeit Geld und bekommst dafür regelmäßig Zinsen (den Kupon). Je nach Laufzeit und Bonität eignen sich Anleihen für defensive ebenso wie für renditeorientiertere Anleger.
Das Anleihe-Angebot bei CapTrader
Über CapTrader handelst du Staatsanleihen (von Bundesanleihen bis US-Treasuries), Unternehmensanleihen, kommunale Anleihen und weitere festverzinsliche Wertpapiere. Wer nicht in Einzelanleihen, sondern breit gestreut investieren möchte, findet außerdem zahlreiche Anleihen-ETFs, die ganze Körbe von Staats- oder Unternehmensanleihen abbilden. Das komplette Anleihe-Angebot von CapTrader* ist dabei deutlich größer als bei klassischen Filialbanken oder Neobrokern.
Was kostet der Anleihenhandel?
| Markt | Provision | Mindestgebühr |
|---|---|---|
| Europa | 0,20 % des Handelswerts | 8,00 € |
| USA | 0,20 % des Handelswerts | 10,00 $ |
Der große Pluspunkt: keine Aufschläge und keine versteckten Spreads. Viele Banken verdienen bei Anleihen still über einen breiten An-/Verkaufs-Spread – bei CapTrader zahlst du eine klar ausgewiesene Provision. Das macht die Kosten ehrlich vergleichbar.
Erst im Demokonto ausprobieren*Anzeige · DemokontoEinzelanleihe oder Anleihen-ETF? Ehrlich eingeordnet
Einzelanleihe
- feste Laufzeit, planbarer Kupon, Rückzahlung zum Nennwert am Ende
- aber: oft hohe Mindeststückelung (häufig 1.000 €, bei vielen Unternehmensanleihen sogar 100.000 €)
- sinnvoll für größere Beträge und gezielte Laufzeit-Planung
Anleihen-ETF
- breite Streuung über viele Emittenten schon mit kleinen Beträgen
- keine feste Endfälligkeit, dafür jederzeit handelbar
- meist die praktischere Wahl für Einsteiger und kleinere Depots
Kurz: Hast du größere Summen und willst eine konkrete Laufzeit abbilden, sind Einzelanleihen stark. Für den Einstieg oder kleinere Beträge sind Anleihen-ETFs meist sinnvoller – beides geht bei CapTrader.
Passende Anleihen finden
Zum Aufspüren geeigneter Papiere gibt es das Anleihen-Suchtool bzw. den Anleihenscanner in der Trader Workstation (unter „Analysetools"). Du filterst nach Fälligkeit, Rendite und Bonität und kannst die Renditen direkt vergleichen – praktisch, um aus über einer Million Papieren im Anleihe-Universum von CapTrader* die passenden herauszufiltern.
Steuern: Auslandsdepot beachten
Weil das Depot über Interactive Brokers in Irland geführt wird, ist CapTrader nicht „steuereinfach": Die Abgeltungsteuer auf deine Zinserträge wird nicht automatisch abgeführt. Du gibst die Erträge selbst in der Anlage KAP deiner Steuererklärung an. Den dafür nötigen Jahres-/Performancebericht stellt CapTrader bereit – ein Depot bei CapTrader* liefert die Unterlagen also mit.
Risikohinweis: Auch Anleihen sind nicht risikofrei. Steigende Marktzinsen lassen die Kurse bestehender Anleihen fallen (Zinsänderungsrisiko); bei schlechter Bonität droht ein Teil- oder Totalausfall (Emittentenrisiko); bei Fremdwährungsanleihen kommt ein Währungsrisiko hinzu. Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Information und keine Anlageberatung. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben von CapTrader.
Wie eine Anleihe funktioniert
Eine Anleihe ist im Kern ein Kredit, den du einem Staat oder Unternehmen gibst. Dafür sind vier Größen entscheidend: der Nominalwert (der Betrag, der am Ende zurückgezahlt wird), der Kupon (der jährliche Zins), die Laufzeit (wann zurückgezahlt wird) und der Kurs, zu dem die Anleihe gerade an der Börse gehandelt wird. Hältst du sie bis zur Fälligkeit, bekommst du laufend die Kupons und am Ende den Nominalwert zurück.
Die für Anleger wichtigste Kennzahl ist die Rendite (Yield to Maturity): Sie verrechnet Kupon, Kaufkurs und Restlaufzeit zu einem effektiven Jahresertrag. Genau deshalb sagt der Kupon allein wenig aus – erst im Verhältnis zum aktuellen Kurs zeigt sich, was eine Anleihe wirklich abwirft.
Kursrisiko und Zinsänderung verstehen
Anleihen gelten als vergleichsweise sicher, sind aber nicht risikolos. Der wichtigste Mechanismus: Kurs und Marktzins bewegen sich gegenläufig. Steigen die Marktzinsen, werden bereits ausgegebene Anleihen mit niedrigerem Kupon unattraktiver – ihr Kurs fällt. Sinken die Zinsen, steigen die Kurse bestehender Anleihen. Wie stark eine Anleihe darauf reagiert, hängt von ihrer Restlaufzeit ab (Stichwort Duration): Langläufer schwanken deutlich stärker als kurzlaufende Papiere.
Für dich heißt das: Wer eine Anleihe bis zur Fälligkeit hält, kann Kursschwankungen dazwischen meist aussitzen und bekommt am Ende den Nominalwert. Wer dagegen vorher verkaufen muss, trägt das Kursrisiko – ein Punkt, den viele Einsteiger unterschätzen.
Staats-, Unternehmens- und Hochzinsanleihen im Vergleich
Das Anleihen-Universum reicht von grundsoliden bis zu spekulativen Papieren:
- Bundes- und Staatsanleihen bonitätsstarker Länder: gelten als besonders sicher, bieten dafür meist niedrigere Renditen.
- Unternehmensanleihen: zahlen für das höhere Ausfallrisiko einen Renditeaufschlag; Bonität (Rating) und Branche sind entscheidend.
- Hochzins- und Schwellenländeranleihen: locken mit hohen Kupons, bergen aber deutlich größere Ausfall- und Währungsrisiken.
Über CapTrader hast du Zugang zu einem riesigen, weltweiten Anleihenmarkt – die Kunst liegt darin, Rendite und Risiko bewusst auszubalancieren, statt nur auf den höchsten Kupon zu schielen.
Häufige Fehler beim Anleihenkauf
- Nur auf den Kupon schauen: Entscheidend ist die Rendite im Verhältnis zum Kaufkurs, nicht der nominale Zins.
- Mindeststückelung übersehen: Viele Unternehmensanleihen sind erst ab hohen Nominalbeträgen handelbar – für kleinere Summen ist oft ein Anleihen-ETF der praktischere Weg.
- Bonität ignorieren: Ein hoher Kupon ist meist die Belohnung für ein höheres Ausfallrisiko – ein Blick aufs Rating gehört dazu.
- Währungsrisiko unterschätzen: Eine Fremdwährungsanleihe kann durch Wechselkurse einen Teil ihrer Rendite wieder einbüßen.
Häufige Fragen zum Anleihenhandel
Kann ich bei CapTrader Bundesanleihen und Staatsanleihen kaufen?
Ja. CapTrader bietet Zugang zu Staatsanleihen weltweit – von deutschen Bundesanleihen bis zu US-Treasuries – sowie zu Unternehmens- und Kommunalanleihen. Insgesamt sind über eine Million Anleihen handelbar.
Welche Arten von Anleihen gibt es?
Grob unterscheidet man Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, dazu kommunale Anleihen. In jeder Kategorie gibt es Emittenten unterschiedlicher Bonität – höheres Ausfallrisiko geht meist mit höherer Verzinsung einher.
Was kostet der Anleihenhandel bei CapTrader?
0,20 % des Handelswerts, mindestens 8 € in Europa bzw. 10 $ in den USA – ohne Aufschläge oder versteckte Spreads.
Wie finde ich passende Anleihen?
Über das Anleihen-Suchtool bzw. den Anleihenscanner in der TWS. Du filterst nach Fälligkeit, Rendite und Qualität und vergleichst die Renditen direkt.
Einzelanleihe oder Anleihen-ETF – was ist besser?
Das hängt vom Betrag ab. Einzelanleihen bieten feste Laufzeit und planbaren Kupon, haben aber oft hohe Mindeststückelungen. Anleihen-ETFs streuen breit schon mit kleinen Beträgen und sind für Einsteiger meist praktischer. Beides ist bei CapTrader handelbar.
Ab welchem Betrag kann ich Anleihen kaufen?
Das hängt von der Mindeststückelung der jeweiligen Anleihe ab – häufig 1.000 €, bei vielen Unternehmensanleihen aber auch 100.000 €. Für kleinere Beträge sind Anleihen-ETFs die flexiblere Lösung.
Wie werden Anleihen-Erträge versteuert?
Da CapTrader ein Auslandsdepot ist, wird die Abgeltungsteuer nicht automatisch abgeführt. Du gibst die Zinserträge selbst in der Anlage KAP an; den nötigen Bericht liefert CapTrader.
Welche Risiken haben Anleihen?
Vor allem das Zinsänderungsrisiko (steigende Zinsen drücken die Kurse), das Emittenten-/Ausfallrisiko bei schwacher Bonität und – bei Fremdwährungsanleihen – ein Währungsrisiko.
Wo werden Anleihen gehandelt?
Nach der Emission kaufst du Anleihen als Privatanleger direkt über die Börse, zu den üblichen Börsenzeiten – bei CapTrader mit weltweitem Zugang.
Was ist der Unterschied zwischen Kupon und Rendite?
Der Kupon ist der feste jährliche Zins auf den Nominalwert. Die Rendite verrechnet Kupon, aktuellen Kaufkurs und Restlaufzeit zum tatsächlichen effektiven Jahresertrag.
Warum fällt der Kurs einer Anleihe, wenn die Zinsen steigen?
Weil neue Anleihen dann höhere Kupons bieten. Ältere Papiere mit niedrigerem Kupon werden dadurch unattraktiver, sodass ihr Kurs sinkt.
Bekomme ich am Ende der Laufzeit mein Geld zurück?
Bei Halten bis zur Fälligkeit wird der Nominalwert zurückgezahlt, sofern der Emittent nicht ausfällt. Zwischenzeitliche Kursschwankungen spielen dann keine Rolle.
Einzelanleihe oder Anleihen-ETF, was ist besser?
Einzelanleihen bieten eine planbare Rückzahlung, erfordern aber oft hohe Mindestbeträge. Ein Anleihen-ETF streut breit und ist schon mit kleinen Summen zugänglich, hat aber kein festes Enddatum.
Was kostet der Anleihenhandel bei CapTrader?
Anleihen werden typischerweise mit einem prozentualen Satz des Volumens bei einer Mindestgebühr gehandelt. Die genauen Konditionen hängen von Markt und Volumen ab.
Muss ich Anleihe-Erträge selbst versteuern?
Ja. Zinsen und Kursgewinne sind Kapitalerträge. Da CapTrader ein Auslandsdepot ist, gibst du sie selbst über die Anlage KAP an.
Weiterführende CapTrader-Ratgeber auf alarm.de
Die Gesamteinschätzung des Brokers liefert unser CapTrader-Test. Anleihen sind ein Baustein neben Aktien, Futures und Devisen. So ordnest du sie ins Gesamtangebot ein. Der Test liefert den Rahmen.
Wer breit gestreut investieren will, kombiniert Anleihen oft mit einem ETF-Sparplan. So entsteht eine Mischung aus stabilem Zins und langfristigem Wachstum. Wir erklären, wie sich beides ergänzt. So baust du ein ausgewogenes Depot.
Welche weiteren Anlageklassen möglich sind, zeigt die große Produktübersicht. Anleihen stehen neben Aktien, Optionen und Rohstoffen auf einem Konto. Wir ordnen ein, was zu welchem Anlegertyp passt. So nutzt du die volle Bandbreite.
Bei den Zinserträgen solltest du die steuerliche Behandlung kennen. Weil es ein Auslandsdepot ist, gibst du Zinsen selbst über die Anlage KAP an. Wir zeigen, wie der Performancebericht dabei hilft. So bleiben Anleihen auch steuerlich sauber.
* Affiliate-Link (Anzeige): Eröffnest du über diesen Link ein Depot, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten. Angaben ohne Gewähr, Stand der Recherche; maßgeblich sind die aktuellen Angaben von CapTrader. Keine Anlageberatung.