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finvesto Depot: Fonds & ETFs bei der FNZ Bank – Konditionen im Überblick
Das finvesto Depot ist ein spezialisiertes Fonds- und ETF-Depot der FNZ Bank (früher ebase) mit über 70 Jahren Fondserfahrung. Die Stärken sind eine riesige Fondsauswahl und dauerhaft reduzierte Ausgabeaufschläge – anders als bei reinen Neobrokern fällt aber eine Depotgebühr an. Dieser Ratgeber zeigt Angebot, Kosten und für wen sich das Depot wirklich lohnt.
finvesto Depot auf einen Blick
| Anbieter | finvesto – Marke der FNZ Bank SE (vormals ebase), BaFin-Vollbank |
| Auswahl | über 10.000 Fonds und rund 1.500 ETFs |
| Depotführung | gestaffelt: 20 €/Jahr (1 Position), 36 €/Jahr (mehrere); Minderjährige kostenlos |
| ETF-Order | 0,2 % des Ordervolumens; Fonds mit 75 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag |
| Sparplan | flexibel ab kleiner Rate, jederzeit änderbar/kündbar |
| Extras | VL-Sparen, Sparen für Kinder, optionale Verwaltung (fintego) |
| Sicherheit | ETFs/Fonds = Sondervermögen; Barguthaben einlagengesichert |
Risikohinweis: Die Geldanlage in Fonds und ETFs unterliegt Kursschwankungen; Verluste bis zum Totalverlust sind möglich. Die bisherige Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Anlageberatung.
Was ist das finvesto Depot?
finvesto ist eine Marke der FNZ Bank SE (vormals ebase – European Bank for Financial Services), einer BaFin-regulierten Vollbank mit Sitz bei München und langer Historie in der Fondsanlage. Das Depot ist bewusst auf Fonds und ETFs spezialisiert: Über 10.000 Fonds und rund 1.500 ETFs stehen zur Auswahl, ein großer Teil davon ist sparplanfähig. Sie entscheiden selbst, ob Sie eigenständig anlegen oder die Anlage über das fintego Managed Depot verwalten lassen.
Kosten – der ehrliche Blick
Anders als reine Neobroker verlangt finvesto eine Depotführungsgebühr: 20 € pro Jahr bei einer Position, 36 € bei mehreren; für Minderjährige ist die Depotführung kostenlos. Bei den Transaktionen ist finvesto dagegen günstig: ETF-Käufe kosten 0,2 % des Ordervolumens, und bei aktiv gemanagten Fonds ist der Ausgabeaufschlag dauerhaft um 75 % reduziert. Wichtig zu wissen: Kostenlose ETF-Sparpläne gibt es nicht – für reines, möglichst günstiges ETF-Sparen sind Neobroker daher oft die preiswertere Wahl.
Sparplan & einfach sparen
Sie können bereits mit kleinen Raten regelmäßig in Fonds und ETFs sparen – monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Die Sparrate lässt sich jederzeit ändern, aussetzen, dynamisieren oder kündigen; es gibt keine Bindefristen. Ergänzend bietet finvesto Auszahlpläne, um angespartes Vermögen später wieder planbar zu entnehmen. Damit eignet sich das Depot sowohl für den langfristigen Vermögensaufbau als auch für die spätere Entnahmephase.
Für wen lohnt sich das Depot?
finvesto spielt seine Stärken vor allem bei aktiv gemanagten Fonds (dank des reduzierten Ausgabeaufschlags), bei VL-Sparen, beim Sparen für Kinder und bei der optionalen professionellen Verwaltung aus. Wer eine sehr große Fondsauswahl und diese Extras schätzt, ist hier gut aufgehoben. Wer dagegen ausschließlich günstig ETFs besparen möchte, fährt mit einem gebührenfreien Neobroker meist preiswerter.
Sicherheit
Die Depotführung liegt bei der FNZ Bank, einer deutschen Vollbank unter BaFin-Aufsicht. Ihre Fonds und ETFs sind Sondervermögen und damit im Insolvenzfall vom Vermögen der Bank getrennt; Barguthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Der Übertrag bestehender Depots zu finvesto ist möglich, sodass Sie mehrere Depots komfortabel bündeln können.
Vorteile & Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Riesige Auswahl: über 10.000 Fonds, rund 1.500 ETFs | Depotführungsgebühr (20–36 €/Jahr) |
| 75 % Rabatt auf Ausgabeaufschläge bei Fonds | Keine kostenlosen ETF-Sparpläne |
| VL-Sparen, Kinderdepot, optionale Verwaltung (fintego) | ETF-Order kostet 0,2 % – Neobroker oft günstiger |
| Flexible Sparpläne, etablierte Bank, Sondervermögen | Fokus auf Fonds/ETFs (Aktienhandel nur separat) |
Häufige Fragen
Was kostet das finvesto Depot?
Die Depotführung kostet 20 €/Jahr (eine Position) bzw. 36 €/Jahr (mehrere); für Minderjährige ist sie kostenlos. ETF-Käufe kosten 0,2 % des Volumens.
Gibt es kostenlose ETF-Sparpläne?
Nein. Für gebührenfreie ETF-Sparpläne sind reine Neobroker die günstigere Wahl. finvesto punktet dafür bei Fonds, VL und Kindern.
Kann ich die Anlage verwalten lassen?
Ja. Über das fintego Managed Depot übernimmt die FNZ Bank die Auswahl und das Rebalancing – gegen eine gestaffelte Verwaltungsgebühr.
Wie sicher ist mein Geld?
Fonds und ETFs sind Sondervermögen und damit insolvenzgeschützt; Barguthaben ist gesetzlich einlagengesichert.
Fazit
Das finvesto Depot ist ein solides, spezialisiertes Fonds- und ETF-Depot einer etablierten Bank – mit riesiger Auswahl, reduzierten Ausgabeaufschlägen und praktischen Extras wie VL-Sparen und Kinderdepot. Man sollte die Depotgebühr und das fehlende kostenlose ETF-Sparplan-Angebot einkalkulieren. Für aktive Fondsanleger und die genannten Sonderfälle ist finvesto stark; wer nur günstig ETFs besparen will, vergleicht besser mit einem Neobroker.
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Egal, ob Sie Fonds oder ETFs besparen: Der wichtigste Schritt ist die Auswahl der passenden Papiere. Aus tausenden ETFs die richtigen herauszufiltern, gelingt ohne Werkzeug kaum – ein spezialisiertes Recherche-Tool sortiert nach Kosten, Region und Anlageklasse. So finden Sie gezielt die ETFs, die zu Ihrer Strategie passen. Wie Sie dabei vorgehen, erklärt der Ratgeber zum ETF-Screener, mit dem Anleger aus tausenden Fonds die passenden heraussuchen. Damit treffen Sie eine bewusste Auswahl für Ihr Depot.
Wenn es Ihnen vor allem um günstiges, gebührenfreies ETF-Sparen geht, lohnt der Vergleich mit einem Neobroker ohne Depotgebühr. Ein Beispiel ist ein Broker, der echte Wertpapiere ohne klassische Kommission handelbar macht – mit anderen Stärken und Schwächen als finvesto. So sehen Sie, welches Modell für Ihren Anlagestil günstiger ist. Wie ein solcher Anbieter aufgestellt ist, zeigt der Ratgeber XTB: Aktien und ETFs 2026 handeln – echte Wertpapiere ohne Kommission. Danach können Sie die Kostenmodelle klar gegenüberstellen.
Wenn Sie die Fonds- und ETF-Auswahl nicht selbst treffen möchten, gibt es beim selben Anbieter eine betreute Lösung: Das fintego Managed Depot der FNZ Bank stellt fertige ETF-Portfolios zusammen und übernimmt Überwachung und Rebalancing – gegen eine gestaffelte Verwaltungsgebühr. So haben Sie Selbst-anlegen und Verwalten-lassen aus einer Hand. Wie fintego funktioniert und was es kostet, zeigt der Ratgeber fintego Erfahrungen & Test 2026: der Robo-Advisor der FNZ Bank. So wählen Sie zwischen Eigenregie und Vermögensverwaltung.
Über den Autor: Michael Radtke schreibt auf alarm.de verständlich über Finanzen & Kredit, digitale Sicherheit und Krypto. Alle Beiträge des Autors ansehen →