Girokonto für Studenten und Azubis: das erste eigene Konto richtig wählen
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2026
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Finanzen · Konto & Karte · Für junge Leute

Girokonto für Studenten und Azubis: das erste eigene Konto richtig wählen

Ausbildung, Studium, erste eigene Wohnung – spätestens dann braucht man ein eigenes Girokonto, auf das BAföG, Ausbildungsvergütung oder der Nebenjob-Lohn fließen. Die gute Nachricht: Gerade für junge Leute gibt es besonders günstige, oft dauerhaft kostenlose Konten. Hier erfährst du, worauf es beim ersten Konto ankommt und welche Angebote sich lohnen.

Auf einen Blick: Für Studierende, Azubis und junge Erwachsene sollte das erste Girokonto vor allem eines sein: kostenlos. Gute Konten kommen ohne Kontoführungsgebühr, bieten eine kostenlose Karte, eine übersichtliche App und ermöglichen weltweit gebührenfreies Bezahlen. Viele Direktbanken sind für alle offen, einige Genossenschaftsbanken haben spezielle, dauerhaft kostenfreie Konten für unter 30-Jährige. Wichtig ist, dass das Konto zu deinem Alltag passt – nicht die schickste Werbung.

Worauf es beim ersten Konto ankommt

Ein erstes eigenes Konto muss keine komplizierte Sache sein. Entscheidend sind ein paar Punkte, die im Alltag wirklich zählen: keine laufenden Gebühren, eine kostenlose Karte zum Bezahlen und Abheben, eine gute mobile App und – falls du reist oder ein Auslandssemester planst – gebührenfreies Bezahlen im Ausland. Ein Dispo ist für den Anfang zweitrangig; wichtiger ist, dass du den Überblick behältst und nicht unbemerkt ins Minus rutschst.

Diese Punkte solltest du prüfen

  • Kostenlose Kontoführung. Am besten dauerhaft, nicht nur im ersten Jahr.
  • Kostenlose Karte. Eine Debit- oder Girocard fürs Bezahlen und Abheben ohne Extragebühr.
  • Gute App. Übersichtlich, mit Push-Nachrichten bei jeder Buchung – so behältst du dein Geld im Blick.
  • Weltweit gebührenfrei. Praktisch für Reisen, Auslandssemester oder Online-Käufe in Fremdwährung.

Kostenlose Konten für junge Leute

Diese drei Konten sind gebührenfrei und für den Start ins eigene Finanzleben gut geeignet:

BBBank – junges Girokonto (unter 30)

Für alle zwischen 18 und 29 ist dieses Konto der Genossenschaftsbank dauerhaft kostenfrei – inklusive girocard und Visa DirectCard, mit der junge Kunden weltweit mehrfach im Jahr kostenlos Bargeld abheben. Kein Schüler- oder Studentenausweis nötig.

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Mehr in der BBBank-Übersicht.

DKB Girokonto

Kostenloses Konto einer etablierten Direktbank mit Visa Debit, mit der du weltweit gebührenfrei zahlst – ideal fürs Auslandssemester oder Reisen. Für alle geöffnet, nicht nur für junge Leute.

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Details im DKB-Ratgeber.

C24 Girokonto

Kostenloses Konto mit einer modernen App, Zinsen aufs Guthaben und einer Visa Debit für weltweit gebührenfreies Bezahlen. Praktisch für alle, die ihr Geld gern mobil im Griff haben.

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Worauf du als Einsteiger achten solltest

  • Konto im Blick behalten. Aktiviere Push-Benachrichtigungen für jede Buchung, damit du dein Guthaben immer kennst und Abo-Fallen früh bemerkst.
  • Dispo mit Vorsicht. Ein Dispokredit ist teuer. Nutze ihn höchstens kurzfristig und nie als Dauerlösung.
  • Altersgrenzen beachten. Spezielle Konten für unter 30-Jährige werden mit dem 30. Geburtstag oft zu regulären Konten mit Gebühren – prüfe rechtzeitig die Konditionen.
  • BAföG und Vergütung. Gib die neue IBAN rechtzeitig beim BAföG-Amt, Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber an, damit Zahlungen ankommen.

Fazit

Das erste eigene Girokonto sollte vor allem kostenlos, unkompliziert und alltagstauglich sein. Für unter 30-Jährige lohnt ein spezielles junges Konto wie das der BBBank, das dauerhaft gebührenfrei ist; wer maximale Flexibilität und weltweit gebührenfreies Bezahlen sucht, ist mit einer Direktbank wie DKB oder C24 gut bedient. Wichtig ist am Ende weniger die Marke als die Frage, ob Kontoführung und Karte kostenlos sind und die App zu dir passt. Dann steht deinem finanziellen Start nichts im Weg.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter kann ich ein eigenes Girokonto eröffnen?

Ein eigenständiges Konto ohne Zustimmung der Eltern ist in der Regel ab 18 Jahren möglich. Jüngere können ein Konto mit Zustimmung der Eltern führen; für Kinder gibt es spezielle Taschengeld- und Sparkonten.

Was kostet ein Studenten- oder Azubi-Konto?

Bei den empfehlenswerten Angeboten nichts. Gute Konten für junge Leute sind ohne Kontoführungsgebühr und mit kostenloser Karte. Achte darauf, dass die Kostenfreiheit dauerhaft gilt und nicht nach einer Aktionsphase endet.

Brauche ich einen Studenten- oder Ausbildungsnachweis?

Nicht unbedingt. Viele junge Konten sind einfach an eine Altersgrenze geknüpft, etwa unter 30 Jahre, und verlangen keinen Nachweis über Studium oder Ausbildung. Die Bedingungen stehen im jeweiligen Angebot.

Was passiert mit dem Konto nach dem Studium?

Spezielle junge Konten werden oft mit Erreichen einer Altersgrenze, etwa dem 30. Geburtstag, zu regulären Konten. Dann können Gebühren anfallen. Prüfe rechtzeitig die neuen Konditionen und wechsle bei Bedarf.

Kann ich mit dem Konto im Ausland zahlen?

Ja, wenn zum Konto eine Debit- oder Kreditkarte gehört, die weltweit gebührenfreies Bezahlen erlaubt. Das ist gerade für ein Auslandssemester oder Reisen praktisch – achte auf die entsprechenden Konditionen.

Sollte ich einen Dispo einrichten?

Für den Anfang ist ein Dispo nicht nötig und kann teuer werden. Wenn überhaupt, nutze ihn nur kurzfristig. Besser ist es, ein kleines Polster auf einem Tagesgeldkonto zu halten.

Ist mein Geld auf dem Konto sicher?

Ja. Guthaben auf Girokonten deutscher Banken fallen unter die gesetzliche Einlagensicherung, die Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank schützt.

Wie wechsle ich später zu einem anderen Konto?

Über den gesetzlichen Kontowechselservice: Die neue Bank überträgt Daueraufträge und Lastschriften und informiert auf Wunsch deine Zahlungspartner. Der Wechsel ist damit in wenigen Tagen erledigt.

Transparenz: Dieser Beitrag enthält mit „Anzeige" gekennzeichnete Empfehlungslinks. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, kann alarm.de eine Vergütung erhalten – für dich ohne Mehrkosten. Das beeinflusst nicht die inhaltliche Einordnung.

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