Daytrading Broker Vergleich: worauf es bei hoher Handelsfrequenz ankommt
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026

Optionen Broker Vergleich: welcher Anbieter Optionshandel ermöglicht und was er kostet

Ein Optionen Broker Vergleich fällt kurz aus, weil nur wenige deutsche Anbieter echte Optionen an Terminbörsen anbieten. Entscheidend sind der Zugang zu den richtigen Börsen, eine brauchbare Optionskette, das Margin-Modell für Stillhalter und die Kosten je Kontrakt. Hier stehen die Anbieter mit ihren Schwerpunkten – und was du vorher über Prämien, Margin und Risiken wissen solltest.

Wichtig gleich zu Beginn: Optionen sind keine Optionsscheine und keine CFDs. Sie können börsengehandelt oder außerbörslich angeboten werden – dieser Unterschied bestimmt Abwicklung, Kosten und Rollen. Bei börsengehandelten Optionen geht der Verkäufer eine Verpflichtung ein. Beim Kauf ist der Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt. Beim ungedeckten Verkauf kann er darüber hinausgehen – beim ungedeckten Call ist er theoretisch unbegrenzt. Der Negativsaldoschutz, den es bei CFD-Konten gibt, greift hier nicht.

Die Optionen Broker im Vergleich

Der Kreis ist klein: Viele deutsche Anbieter führen zwar Optionsscheine und Zertifikate, aber keinen Optionshandel. Und die beiden Anbieter, die es tun, arbeiten unterschiedlich – dieser Unterschied ist wichtiger als jede Gebührenzeile.

Börsengehandelte Optionen laufen über eine Terminbörse, sind standardisiert, haben eine zentrale Gegenpartei und können ausgeübt werden. Du kannst dort auch selbst als Verkäufer auftreten. Optionen beim Anbieter laufen dagegen außerbörslich, werden vom Anbieter gestellt und in der Regel bar ausgeglichen. Prüfe vor der Eröffnung, welche Variante der jeweilige Anbieter führt – das steht in seinen Produktinformationen.

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AnbieterOptionsangebotFür wen
CapTraderBörsengehandelte Optionen über Interactive Brokers an zahlreichen Terminbörsen weltweit, dazu Futures. Handel über die Trader Workstation mit Optionskette und Kombinationsorders. Unser TestWer Optionsstrategien fährt, Stillhaltergeschäfte betreibt oder international handeltZu CapTrader
XTBOptionen auf US-Aktien und ETFs über die eigene Plattform xStation, neben CFDs und echten Aktien im selben Konto. Außerbörslich beim Anbieter, mit Barausgleich statt Lieferung – keine klassischen Börsenoptionen. Unser TestWer Optionen ergänzend zum übrigen Handel nutzen will, ohne die Plattform zu wechselnZu XTB

Die Buttons führen zu den jeweiligen Anbietern. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält alarm.de eine Vergütung – für dich ohne Mehrkosten. Welche Börsen, Basiswerte und Kontraktarten aktuell verfügbar sind, prüfst du beim Anbieter selbst; das Angebot ändert sich.

Was eine Option ist

Eine Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht einräumt, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen – ohne die Pflicht dazu. Dafür zahlt er eine Prämie.

Zwei Ausprägungen gibt es. Börsengehandelte Optionen sind standardisiert und laufen über eine Terminbörse mit zentraler Gegenpartei. Dort kann auch ein Privatkunde als Verkäufer auftreten – als Stillhalter übernimmt er dann die Verpflichtung, das Gegenstück zu erfüllen, und erhält dafür die Prämie. Außerbörsliche Optionen stellt der Anbieter selbst; Ausgestaltung, Abwicklung und mögliche Rollen ergeben sich aus seinen Produktbedingungen, und abgerechnet wird in der Regel bar.

Vier Angaben beschreiben jede Option: der Basiswert, die Art (Call für das Kaufrecht, Put für das Verkaufsrecht), der Basispreis, zu dem gehandelt würde, und der Verfallstag. Dazu kommt die Kontraktgröße – bei börsengehandelten Optionen bezieht sich ein Kontrakt an vielen Märkten auf 100 Stück des Basiswerts, das unterscheidet sich aber je Börse und Produkt.

Die Asymmetrie ist der Kern: Als Käufer zahlst du die Prämie und kannst höchstens diese verlieren. Als Verkäufer nimmst du die Prämie ein und trägst dafür ein Risiko, das deutlich größer sein kann als die Einnahme.

Optionen, Optionsscheine und CFDs – drei verschiedene Dinge

MerkmalBörsengehandelte OptionAußerbörsliche OptionOptionsscheinCFD
HandelsplatzTerminbörseBeim AnbieterBörse oder Emittent direktAußerbörslich beim Anbieter
GegenparteiZentrale Gegenpartei der BörseDer AnbieterDer EmittentDer Broker oder sein Liquiditätspartner
StandardisierungStandardisierte KontrakteVom Anbieter ausgestaltetVom Emittenten ausgestaltetVom Anbieter ausgestaltet
AbwicklungLieferung oder Barausgleich je ProduktIn der Regel BarausgleichBarausgleich oder Lieferung je ProduktBarausgleich
Verkäuferrolle möglichJa, als Stillhalter mit MarginNach den Bedingungen des AnbietersNeinNein im eigentlichen Sinn
KontoDepot mit TerminhandelsfreigabeKonto beim jeweiligen AnbieterNormales WertpapierdepotCFD-Handelskonto mit Margin
Zusätzliches RisikoAndienung, Margin-Nachforderung beim StillhalterDer Anbieter ist GegenparteiEmittentenrisikoMargin-Close-out

Der praktische Unterschied: Optionsscheine kaufst du in deinem normalen Depot, mit dem Emittenten als Gegenpartei. Börsengehandelte Optionen laufen über Terminbörsen und sind standardisiert; bei ihnen kannst du – sofern der Broker es freischaltet – auch als Stillhalter auftreten. Außerbörsliche Optionen richten sich dagegen nach den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Wie CFDs dagegen funktionieren und was sie kosten, steht im CFD Broker Vergleich.

Die sechs Auswahlkriterien

Bei börsengehandelten Optionen zählen vor allem die folgenden sechs Punkte.

  1. Börsenzugang. Welche Terminbörsen sind erreichbar? Für europäische Basiswerte ist das eine andere Frage als für US-Aktien.
  2. Kosten je Kontrakt. Beim Optionshandel wird pro Kontrakt abgerechnet, oft mit Mindestbetrag je Order – das trifft kleine Positionen überproportional.
  3. Optionskette. Wie gut lassen sich Laufzeiten und Basispreise vergleichen, sind Kennzahlen und implizite Volatilität sichtbar?
  4. Kombinationsorders. Lassen sich Spreads als eine Order aufgeben oder musst du beide Beine einzeln handeln?
  5. Margin-Modell. Wie wird die Sicherheitsleistung für Stillhalterpositionen berechnet, und was passiert bei einer Nachforderung?
  6. Freischaltung. Welche Kenntnisse verlangt der Anbieter, und welche Strategien gibt er überhaupt frei?

Bei außerbörslichen Optionen sind dagegen andere Dinge entscheidend: die Auswahl der Basiswerte, die Preisstellung und die Spanne des Anbieters, die Abwicklung per Barausgleich und die Produktbedingungen im Einzelnen. Eine Optionskette im klassischen Sinn und Kombinationsorders spielen dort eine kleinere Rolle.

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Erst prüfen, welche Variante der Anbieter führt

Börsengehandelt oder außerbörslich entscheidet über Abwicklung, Kosten und mögliche Rollen. Prüfe zuerst, welche Variante angeboten wird und welche Basiswerte verfügbar sind.

Welche Terminbörsen wichtig sind

Dieser Abschnitt betrifft börsengehandelte Optionen. Wer außerbörslich beim Anbieter handelt, hat mit Terminbörsen nichts zu tun – dort stellt der Anbieter die Kurse selbst.

Für den europäischen Raum ist die Eurex die zentrale Adresse: Dort werden unter anderem Optionen auf europäische Aktien und auf Indizes wie den DAX gehandelt. Wer US-Werte handeln will, braucht Zugang zu den amerikanischen Optionsbörsen, an denen Optionen auf Einzelaktien und ETFs laufen.

Der Zugang entscheidet über zwei Dinge. Erstens über die Auswahl an Basiswerten – nicht jede Aktie hat überhaupt Optionen, und die Auswahl ist in den USA breiter als in Europa. Zweitens über die Liquidität: Bei stark gehandelten Basiswerten sind die Spannen zwischen Geld- und Briefkurs eng, bei selten gehandelten Kontrakten kann der Ein- und Ausstieg spürbar kosten.

Praktischer Hinweis: Schau nicht nur, ob eine Börse angeboten wird, sondern auch, ob der Anbieter dort alle Kontraktarten führt und ob Marktdaten für diese Börse enthalten oder kostenpflichtig sind.

Was Optionshandel kostet

Die Kostenstruktur unterscheidet sich grundlegend zwischen den beiden Varianten. Bei börsengehandelten Optionen gelten die folgenden Posten.

  • Kommission je Kontrakt. Meist der Hauptposten. Wer viele kleine Kontrakte handelt, zahlt anteilig mehr als bei wenigen großen Positionen.
  • Mindestgebühr je Order. Sie macht Kleinstpositionen unwirtschaftlich – rechne sie in deine Strategie ein.
  • Börsen- und Clearinggebühren. Werden je nach Anbieter durchgereicht oder sind in der Kommission enthalten.
  • Ausübungs- und Andienungskosten. Sie können je nach Broker, Börse und Produkt anfallen, wenn eine Option nicht glattgestellt, sondern ausgeübt oder angedient wird – zwingend ist das nicht.
  • Marktdaten. Optionsketten in Echtzeit können je nach Börse und Anbieter eine monatliche Gebühr auslösen oder enthalten sein.
  • Der Spread. Kein Gebührenposten, aber realer Kostenfaktor – bei illiquiden Kontrakten oft größer als die Kommission.

Bei außerbörslichen Optionen sieht die Rechnung anders aus: Dort fällt nicht zwingend eine Kommission je Kontrakt an, und es gibt keine Börsen- oder Clearinggebühren. Stattdessen entscheiden die Prämie und die vom Anbieter gestellte Spanne über deine Kosten. Der Vergleich läuft dann nicht über eine Gebührenliste, sondern über den Preis, zu dem du kaufen und wieder verkaufen kannst.

Und der Posten, der keiner ist: Bei Stillhalterpositionen an der Börse bindest du Margin. Das kostet keine Gebühr, aber Kapital, das anderweitig nicht verfügbar ist – bei der Renditerechnung gehört das mit hinein.

Margin beim Stillhalter – der Punkt, der unterschätzt wird

Auch dieser Abschnitt gilt für börsengehandelte Optionen. Ob und wie du außerbörslich beim Anbieter überhaupt als Verkäufer auftreten kannst, regelt dessen Produktbeschreibung.

Wer eine Option kauft, zahlt die Prämie und ist fertig. Wer eine Option verkauft, erhält die Prämie und muss dafür eine Sicherheitsleistung stellen. Diese Margin ist keine feste Größe: Sie wird laufend neu berechnet und steigt, wenn sich der Kurs gegen die Position bewegt oder die Schwankungsbreite zunimmt.

Daraus folgt der Fall, den Einsteiger nicht auf dem Schirm haben: Eine Margin-Nachforderung. Reicht die Deckung nicht mehr, verlangt der Broker zusätzliche Mittel oder schließt Positionen selbst – im ungünstigsten Moment. Der Negativsaldoschutz, der bei CFD-Konten für Privatkunden gilt, greift hier nicht.

Die Risikoasymmetrie in einem Satz: Als Käufer einer Option kannst du höchstens die gezahlte Prämie verlieren. Als Verkäufer einer ungedeckten Option kann der Verlust die vereinnahmte Prämie deutlich übersteigen – beim ungedeckten Call ist er theoretisch unbegrenzt, weil ein Kurs beliebig steigen kann. Gedeckte Varianten, etwa ein Call auf vorhandene Stücke, verändern dieses Bild grundlegend.

Optionskette und Plattform

Beim Optionshandel ist die Optionskette dein wichtigstes Werkzeug. Sie zeigt zu einem Basiswert alle Laufzeiten und Basispreise mit Geld- und Briefkurs. Worauf du achtest:

  • Übersichtlichkeit. Lassen sich Laufzeiten schnell wechseln und Basispreise filtern?
  • Kennzahlen. Werden Delta, Theta und die implizite Volatilität direkt angezeigt?
  • Volumen und offene Positionen. Sie zeigen, ob ein Kontrakt überhaupt liquide ist.
  • Kombinationsorders. Lassen sich zwei oder vier Beine als eine Order aufgeben, mit einem Preis für die Gesamtposition?
  • Positionsübersicht. Siehst du Margin-Auslastung und Risiko je Position auf einen Blick?
  • Simulation. Zeigt die Plattform vor der Order, wie sich Gewinn und Verlust bis zum Verfall entwickeln?

Wer daneben untertägig handelt, sollte auch die allgemeinen Plattformkriterien prüfen – die stehen im Daytrading Broker Vergleich.

Ausübung, Andienung und Verfall

Spätestens zum Verfall entscheidet sich, wie die Position abgewickelt wird; amerikanische Optionen können bereits während der Laufzeit ausgeübt werden. Drei Wege gibt es. Bei außerbörslich gehandelten Optionen entfällt die Lieferung in der Regel, dort wird bar ausgeglichen.

Glattstellen. Du schließt die Position vor Verfall durch ein Gegengeschäft. Das ist der Normalfall und vermeidet alle weiteren Fragen.

Wertlos verfallen. Liegt die Option am Ende ohne inneren Wert da, verfällt sie. Für den Käufer ist die Prämie weg, für den Stillhalter ist sie verdient.

Ausübung und Andienung. Wird ausgeübt, wird der Basiswert tatsächlich geliefert oder abgenommen – je nach Produkt auch als Barausgleich. Für den Stillhalter heißt das: Er bekommt Stücke ins Depot gebucht oder muss liefern, und dafür muss die Deckung da sein. Bei amerikanischer Ausübungsart kann das jederzeit während der Laufzeit passieren, nicht nur am Ende.

Praktisch wichtig: Kläre vor der ersten Stillhalterposition, was passiert, wenn dir angedient wird, und ob dein Konto das trägt. Genau daran scheitern die meisten unangenehmen Überraschungen.

Die Griechen in Kurzform

Die Kennzahlen beschreiben, worauf der Preis einer Option reagiert. Vier reichen für den Anfang.

KennzahlWas sie beschreibtWarum sie zählt
DeltaWie stark der Optionspreis auf eine Kursbewegung des Basiswerts reagiertGrobes Maß dafür, wie sich die Position wie der Basiswert verhält
GammaWie stark sich das Delta selbst verändertErklärt, warum eine Position kurz vor Verfall plötzlich schneller läuft
ThetaDer Zeitwertverlust je TagArbeitet gegen den Käufer und für den Stillhalter
VegaDie Reaktion auf Veränderungen der erwarteten SchwankungsbreiteErklärt Preisbewegungen ohne Kursbewegung des Basiswerts

Der praktische Kern daraus: Bei ansonsten unveränderten Bedingungen nimmt der Zeitwert einer gekauften Option mit näher rückendem Verfall typischerweise ab. Und ein Anstieg der erwarteten Schwankungsbreite kann eine Option teurer machen, obwohl der Basiswert stillsteht – beides überrascht Einsteiger regelmäßig.

Freischaltung und Kenntnisprüfung

Optionen gelten als komplexe Finanzinstrumente. Bei komplexen Produkten muss der Broker im beratungsfreien Geschäft deine Kenntnisse und Erfahrungen abfragen und die Angemessenheit prüfen. Hält er ein Produkt für nicht angemessen, muss er dich warnen; zusätzlich kann er den Zugang nach eigenen Regeln beschränken.

In der Praxis heißt das: Viele Anbieter staffeln die Freigabe. Der Kauf von Calls und Puts wird eher freigegeben als ungedeckte Stillhaltergeschäfte, weil dort das Risiko größer ist. Rechne damit, dass du deine Erfahrung angeben musst und dass nicht sofort alle Strategien offenstehen.

Typische Fehler beim Einstieg

  • Optionen mit Optionsscheinen verwechseln. Unterschiedliche Handelsplätze, unterschiedliche Gegenparteien, unterschiedliche Rollen.
  • Illiquide Kontrakte handeln. Bei weiten Spannen zahlst du beim Ein- und Ausstieg mehr, als die Strategie einbringen soll.
  • Ungedeckt verkaufen, ohne das Risiko zu kennen. Die vereinnahmte Prämie ist begrenzt, der mögliche Verlust nicht.
  • Margin-Entwicklung ignorieren. Sie wird laufend neu berechnet und kann steigen, wenn es ungünstig läuft.
  • Andienung nicht einplanen. Wer nicht weiß, was bei Ausübung passiert, wird davon überrascht.
  • Mindestgebühren übersehen. Sie machen kleine Positionen unwirtschaftlich.

Wenn du noch nicht sicher bist, ob Optionen überhaupt das richtige Werkzeug für dich sind, lohnt der Blick eine Ebene höher: Unsere Übersicht ordnet Depot, CFD-Konto, Optionen und Futures nebeneinander ein. Dort geht es um die Frage, welche Kontoart zu welchem Vorhaben passt und welche Kosten dabei entstehen. Das ist der bessere Startpunkt, wenn du noch schwankst – und es zeigt auch, wo die einfacheren Wege liegen. Geht es dir speziell um Währungen, findest du die Anbieter im Forex Broker Vergleich.

Alternativen: Hebel ohne Terminbörse

Du willst keinen Terminhandel, sondern in deinem normalen Depot mit Hebel arbeiten? Dann sind Optionsscheine, Knock-outs und Zertifikate der Weg. Der Hebel steckt dann im Produkt, die Gegenpartei ist der Emittent, und du kannst nicht selbst als Verkäufer auftreten. Diese Anbieter passen dafür.

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AnbieterWofür er passtWarum kein Optionshandel
Traders PlaceRund 40 Handelsplätze, Aktien sowie börsliche und außerbörsliche Derivate, optional ein Wertpapierkredit. Unser TestDerivate laufen über Emittenten, nicht über eine Terminbörse. Stillhaltergeschäfte sind damit nicht möglichZu Traders Place
Smartbroker+Rund 30 Handelsplätze für Aktien, Derivate und Zertifikate. Der Anbieter wirbt mit dem Kostensieger-Ergebnis von Finanztest 12/2025 in den getesteten Depotgrößen. Unser TestKein Zugang zu Terminbörsen. Hebel nur über verbriefte Produkte mit EmittentenrisikoZu Smartbroker+
NAGACFD-Handel mit MetaTrader 5 und Social- sowie Copy-Funktionen. Ehrlich eingeordnetKein Terminhandel. Gehebelt wird über CFDs, mit anderer Kosten- und RisikostrukturZu NAGA

Auch hier gilt: Die Buttons führen zu den Anbietern, bei einem Abschluss erhält alarm.de eine Vergütung.

Häufige Fragen zum Optionen Broker Vergleich

Was ist der Unterschied zwischen Option und Optionsschein?

Eine börsengehandelte Option ist ein standardisierter Kontrakt an einer Terminbörse; dort kannst du auch als Verkäufer auftreten. Optionen können aber auch außerbörslich vom Anbieter gestellt werden. Ein Optionsschein ist dagegen ein Wertpapier eines Emittenten, das du in deinem normalen Depot kaufst – mit Emittentenrisiko und ohne Verkäuferrolle.

Was ist der Unterschied zwischen börsengehandelten und außerbörslichen Optionen?

Börsengehandelte Optionen laufen über eine Terminbörse, sind standardisiert, haben eine zentrale Gegenpartei und können ausgeübt werden; du kannst dort auch als Verkäufer auftreten. Außerbörsliche Optionen stellt der Anbieter selbst und gleicht sie in der Regel bar aus. Prüfe vor der Eröffnung, welche Variante dein Anbieter führt.

Welcher Broker eignet sich für Optionshandel?

Für börsengehandelte Optionen einer mit Zugang zu den Terminbörsen deiner Basiswerte, einer brauchbaren Optionskette, Kombinationsorders und einem nachvollziehbaren Margin-Modell. Wer nur gelegentlich Optionen einsetzen will, kommt auch mit einem Anbieter zurecht, der sie außerbörslich mit Barausgleich stellt. Viele deutsche Anbieter führen dagegen nur Optionsscheine.

Was kostet der Handel mit Optionen?

Bei börsengehandelten Optionen: Kommission je Kontrakt, oft mit Mindestbetrag je Order, dazu Börsen- und Clearinggebühren, je nach Broker, Börse und Produkt mögliche Ausübungs- und Andienungskosten sowie Marktdaten. Bei außerbörslichen Optionen fällt nicht zwingend eine Kommission an; dort bestimmen Prämie und gestellte Spanne die Kosten. Der Spread ist in beiden Fällen keine Gebühr, kostet aber real.

Wie viel kann ich beim Optionshandel verlieren?

Als Käufer höchstens die gezahlte Prämie. Als Verkäufer einer ungedeckten Option kann der Verlust die vereinnahmte Prämie deutlich übersteigen – beim ungedeckten Call ist er theoretisch unbegrenzt.

Gilt der Negativsaldoschutz auch bei Optionen?

Nein. Der Negativsaldoschutz ist eine Schutzmaßnahme für CFD-Konten von Privatkunden. Beim Optionshandel über ein Depot mit Terminhandelsfreigabe greift er nicht; bei Stillhalterpositionen sind Nachforderungen möglich.

Was ist Margin beim Stillhalter?

Die Sicherheitsleistung für eine verkaufte Option. Sie wird laufend neu berechnet und steigt, wenn sich der Kurs gegen die Position bewegt oder die Schwankungsbreite zunimmt. Reicht die Deckung nicht, kommt eine Nachforderung oder der Broker schließt Positionen.

Was passiert bei Ausübung und Andienung?

Der Basiswert wird geliefert oder abgenommen, je nach Produkt auch bar ausgeglichen. Der Stillhalter bekommt Stücke gebucht oder muss liefern – dafür muss die Deckung vorhanden sein. Bei amerikanischer Ausübungsart kann das jederzeit während der Laufzeit passieren.

Was bedeuten Delta, Gamma, Theta und Vega?

Delta beschreibt die Reaktion auf Kursbewegungen des Basiswerts, Gamma die Veränderung des Deltas, Theta den Zeitwertverlust je Tag und Vega die Reaktion auf Veränderungen der erwarteten Schwankungsbreite.

Warum verliert meine Option, obwohl sich nichts bewegt?

Wegen des Zeitwertverlusts: Bei ansonsten unveränderten Bedingungen nimmt der Zeitwert einer gekauften Option mit näher rückendem Verfall typischerweise ab. Umgekehrt kann eine steigende erwartete Schwankungsbreite den Preis erhöhen, obwohl Zeit vergeht und der Kurs stillsteht.

Welche Terminbörsen brauche ich?

Für europäische Basiswerte und Indizes die Eurex, für Optionen auf US-Aktien und ETFs die amerikanischen Optionsbörsen. Prüfe zusätzlich, ob Marktdaten für diese Börse enthalten sind oder extra kosten.

Muss ich für Optionen freigeschaltet werden?

Optionen gelten als komplexe Instrumente, deshalb fragt der Broker Kenntnisse und Erfahrungen ab und prüft die Angemessenheit. Fällt sie negativ aus, muss er warnen; zusätzlich kann er den Zugang nach eigenen Regeln beschränken. Ungedeckte Stillhaltergeschäfte werden meist zurückhaltender freigegeben als reine Käufe.

Was ist eine Kombinationsorder?

Eine Order, die mehrere Optionsbeine gleichzeitig aufgibt und für die Gesamtposition einen Preis setzt. Das vermeidet, dass ein Bein ausgeführt wird und das andere nicht – bei Spreads ist das ein wichtiges Ausstattungsmerkmal der Plattform.

Risikohinweis: Der Handel mit Optionen ist mit erheblichen Risiken verbunden. Beim Kauf kann die gezahlte Prämie vollständig verloren gehen. Beim ungedeckten Verkauf können die Verluste die vereinnahmte Prämie deutlich übersteigen, bei einem ungedeckten Call sind sie theoretisch unbegrenzt; zusätzlich sind Margin-Nachforderungen möglich. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Einzelne Links sind Werbelinks – klickst du darauf und schließt ab, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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