Optionen handeln bei CapTrader: echte Börsen-Optionen
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2026

Optionen handeln bei CapTrader: echte Börsen-Optionen ab 2 €

Optionen sind eines der vielseitigsten Werkzeuge an der Börse – zur Spekulation, zur Absicherung und zum Vereinnahmen von Prämien. Bei CapTrader handelst du echte, börsengehandelte Optionen an EUREX und US-Börsen ab 2 € je Kontrakt. Was das von Optionsscheinen unterscheidet und worauf du achten musst, klären wir hier.

Optionen bei CapTrader in 30 Sekunden

  • Echte Optionen: börsengehandelt an EUREX & US-Börsen – kein Emittenten-Optionsschein, kein CFD.
  • Günstig: ab 2 € je Kontrakt (Deutschland), ab 3,50 $ (USA).
  • Alle Strategien: Calls, Puts, Spreads, Absicherung und Stillhaltergeschäfte.
  • Handelsberechtigung für Optionen musst du vorab freischalten.
  • Nur für Erfahrene: Optionen sind gehebelt – beim Stillhalten drohen sogar unbegrenzte Verluste.
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Optionen vs. Optionsscheine – der wichtige Unterschied

Viele verwechseln beides. Der Unterschied ist aber entscheidend:

Ein Optionsschein ist ein Produkt einer Bank (Emittent), das du nur kaufen kannst – mit Emittentenrisiko und oft intransparenten Aufschlägen. Eine echte Option dagegen ist ein standardisierter, börsengehandelter Kontrakt: transparent bepreist, ohne Emittentenrisiko – und du kannst sie nicht nur kaufen, sondern auch schreiben (verkaufen), um Prämien zu vereinnahmen. Genau diese echten Optionen bietet CapTrader.

Was du mit Optionen machen kannst

Spekulieren

Mit Calls auf steigende, mit Puts auf fallende Kurse setzen – mit Hebel.

Absichern (Hedging)

Ein Aktiendepot mit Puts gegen Kursrückgänge absichern.

Prämien vereinnahmen

Als Stillhalter Optionen schreiben und die Prämie kassieren (mit erhöhtem Risiko).

Strategien kombinieren

Spreads und komplexe Strukturen aus mehreren Optionen aufbauen.

Gehandelt wird an der EUREX sowie an den großen US-Optionsbörsen. Die verfügbaren Optionsmärkte und Werkzeuge* findest du direkt bei CapTrader.

Was kostet der Optionshandel?

MarktGebühr je Kontrakt
Optionen Deutschland (EUREX)ab 2,00 €
Optionen USAab 3,50 $
Depot-/Kontoführungkostenfrei

Für US-Optionen brauchst du zusätzlich das Marktdaten-Paket „OPRA". Profi-Tools wie die Trader Workstation mit Options-Analytik sind kostenfrei nutzbar – ein klarer Vorteil gegenüber günstigen, aber funktionsarmen Apps. Wer regelmäßig Optionen handeln will, ist mit einem CapTrader-Depot* gut aufgestellt.

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Handelsberechtigung erforderlich

Optionen sind komplexe Finanzinstrumente. Bevor du handeln kannst, musst du in der Kontoverwaltung die Handelsberechtigung „Optionen“ beantragen. Dabei werden deine Kenntnisse und Erfahrungen abgefragt – ein sinnvoller Schutzmechanismus, gerade weil Optionen erhebliche Risiken bergen. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann anschließend den vollen Optionshandel nutzen*.

Risikohinweis: Optionen sind gehebelte Produkte und nur für erfahrene Anleger mit hoher Risikotragfähigkeit geeignet. Als Käufer kannst du deinen gesamten Einsatz verlieren. Als Stillhalter (Verkäufer) können die Verluste den Einsatz deutlich übersteigen – bei ungedeckten Calls sind sie theoretisch unbegrenzt. Es gelten Marginanforderungen. Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Information und keine Anlageberatung.

So funktioniert eine Option

Eine Option ist ein Vertrag, der dir das Recht gibt, einen Basiswert – etwa eine Aktie oder einen Index – bis zu einem festen Termin zu einem festen Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Für dieses Recht zahlst du als Käufer eine Prämie. Drei Größen bestimmen jede Option: der Basispreis, zu dem gehandelt werden darf, die Laufzeit, bis zu der das Recht gilt, und die Prämie. Bewegt sich der Basiswert in die für dich günstige Richtung, gewinnt die Option an Wert; passiert nichts, verfällt sie am Laufzeitende wertlos.

Wichtig ist die Unterscheidung zweier Rollen: Der Käufer einer Option hat ein Recht und ein begrenztes Risiko – maximal die gezahlte Prämie. Der Verkäufer (Stillhalter) kassiert die Prämie, geht dafür eine Verpflichtung ein und trägt je nach Konstruktion ein deutlich höheres, im Extremfall unbegrenztes Risiko. Wer mit Optionen startet, sollte diese Asymmetrie verinnerlichen, bevor er die erste Order setzt.

Drei typische Optionsstrategien

Optionen sind weit mehr als eine Wette auf steigende Kurse. Drei verbreitete, vergleichsweise konservative Ansätze:

  • Covered Call: Du besitzt eine Aktie und verkaufst darauf einen Call. Die kassierte Prämie verbessert deine Rendite, falls der Kurs seitwärts läuft – im Gegenzug begrenzt du dein Aufwärtspotenzial.
  • Cash-Secured Put: Du verkaufst einen Put auf eine Aktie, die du ohnehin kaufen würdest, und hinterlegst das nötige Kapital. Entweder behältst du die Prämie, oder du bekommst die Aktie zum Wunschpreis.
  • Protective Put: Du hältst eine Aktie und kaufst einen Put als Versicherung gegen fallende Kurse – wie eine Police mit Selbstbehalt.

Allen gemeinsam ist: Sie nutzen Optionen nicht zum Zocken, sondern zur Steuerung von Risiko und Rendite. Genau dafür sind echte Börsenoptionen das richtige Werkzeug.

Die Risiken im Klartext

So nützlich Optionen sind – sie sind Hebelprodukte mit erheblichen Risiken. Als Käufer kannst du deine gesamte Prämie verlieren, wenn die Option wertlos verfällt; der Zeitwertverfall arbeitet dabei gegen dich. Als ungedeckter Stillhalter kann der Verlust ein Vielfaches der Prämie betragen und ist beim Verkauf nackter Calls theoretisch unbegrenzt. Deshalb verlangt CapTrader für den Optionshandel eine gestufte Handelsberechtigung, die sich an deiner Erfahrung orientiert. Beginne mit klar begrenzten Strategien und taste dich erst mit wachsendem Verständnis an komplexere Konstruktionen heran.

Worauf du bei CapTrader beim Optionshandel achtest

Praktisch handelst du echte Optionen an der EUREX und an US-Börsen – deutsche Kontrakte ab 2 €, US-Optionen ab 3,50 $ je Kontrakt. Der Handel läuft komfortabel über die Trader Workstation, die eigene Werkzeuge für Optionsketten, Strategien und Risikoanalyse mitbringt. Plane je nach Börse ein passendes Marktdaten-Paket ein und prüfe vor dem ersten Trade, welche Handelsberechtigungsstufe deine gewünschte Strategie erfordert. So vermeidest du, dass dir die passende Order im entscheidenden Moment gesperrt ist.

Die Optionsgriechen: Delta, Gamma, Theta und Vega

Wer Optionen ernsthaft handelt, kommt an den „Griechen" nicht vorbei. Sie messen, wie empfindlich der Optionspreis auf verschiedene Einflüsse reagiert – das wichtigste Handwerkszeug zur Risikoeinschätzung:

  • Delta: zeigt, wie stark sich der Optionspreis bewegt, wenn der Basiswert um eine Einheit steigt oder fällt. Es lässt sich grob auch als Wahrscheinlichkeit lesen, mit der die Option im Geld endet.
  • Gamma: misst, wie schnell sich das Delta selbst verändert. Ein hohes Gamma bedeutet, dass die Option besonders sensibel auf Kursbewegungen reagiert.
  • Theta: der Zeitwertverfall – wie viel Wert die Option pro Tag allein durch das Vergehen der Zeit verliert. Für Käufer ein Gegenwind, für Stillhalter ein Rückenwind.
  • Vega: zeigt, wie der Optionspreis auf Veränderungen der erwarteten Schwankungsbreite (implizite Volatilität) reagiert. Steigt die Volatilität, werden Optionen teurer.

Hinzu kommt das eher nachrangige Rho (Empfindlichkeit gegenüber dem Zinsniveau). Die Trader Workstation zeigt dir alle Griechen in Echtzeit an, sodass du das Risikoprofil jeder Position auf einen Blick erfassen kannst. Wer Delta, Gamma, Theta und Vega versteht, handelt Optionen nicht mehr blind, sondern steuert bewusst.

Häufige Fragen zum Optionshandel

Kann ich bei CapTrader echte Optionen handeln?

Ja. CapTrader bietet echte, börsengehandelte Optionen an EUREX und US-Börsen – keine Optionsscheine und keine CFDs. Du kannst Optionen kaufen und auch schreiben (verkaufen).

Was ist der Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?

Ein Optionsschein ist ein Emittentenprodukt mit Emittentenrisiko, das man nur kaufen kann. Eine echte Option ist ein standardisierter Börsenkontrakt – transparent, ohne Emittentenrisiko und auch als Stillhalter handelbar.

Was kostet eine Option bei CapTrader?

Optionen an deutschen Börsen (EUREX) ab 2,00 € je Kontrakt, US-Optionen ab 3,50 $ je Kontrakt. Die Depotführung ist kostenfrei.

Welche Optionsbörsen sind verfügbar?

Vor allem die EUREX für europäische Optionen sowie die großen US-Optionsbörsen. Damit deckst du die wichtigsten Märkte für Aktien- und Index-Optionen ab.

Brauche ich eine Handelsberechtigung?

Ja. Für den Optionshandel musst du in der Kontoverwaltung die Handelsberechtigung „Optionen“ beantragen, bei der Kenntnisse und Erfahrung geprüft werden.

Kann ich Optionen schreiben (Stillhalter sein)?

Ja, das ist mit echten Optionen möglich. Beachte aber, dass das Schreiben von Optionen ein deutlich höheres Risiko trägt – bei ungedeckten Calls theoretisch unbegrenzt.

Kann ich mein Depot mit Optionen absichern?

Ja. Mit Put-Optionen lässt sich ein Aktiendepot gegen Kursrückgänge absichern (Hedging) – eine der klassischen, defensiveren Einsatzmöglichkeiten.

Sind Optionen für Anfänger geeignet?

Eher nicht. Optionen sind komplex und gehebelt. Einsteiger sollten sich gründlich einarbeiten und zunächst im Demokonto üben, bevor sie echtes Geld einsetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?

Optionen sind standardisierte, börsengehandelte Kontrakte ohne Emittentenrisiko. Optionsscheine sind dagegen von einer Bank emittierte Wertpapiere, deren Konditionen der Emittent festlegt.

Wie viel kostet eine Option bei CapTrader?

Deutsche Optionen ab 2 Euro und US-Optionen ab 3,50 US-Dollar je Kontrakt. Hinzu können Börsen- und Marktdatengebühren kommen.

Brauche ich eine Handelsberechtigung für Optionen?

Ja. CapTrader schaltet den Optionshandel in Stufen frei, die sich an deiner Erfahrung orientieren. Komplexere Strategien erfordern eine höhere Stufe.

Kann ich mit Optionen mehr verlieren als ich einsetze?

Als Käufer ist der Verlust auf die Prämie begrenzt. Als ungedeckter Stillhalter kann der Verlust deutlich höher und im Extremfall unbegrenzt sein.

Was ist ein Covered Call?

Eine Strategie, bei der du auf eine bereits gehaltene Aktie einen Call verkaufst. Die Prämie verbessert deine Rendite, begrenzt aber das Aufwärtspotenzial.

Über welche Plattform handle ich Optionen?

In der Regel über die Trader Workstation, die spezielle Werkzeuge für Optionsketten, Strategien und Risikoanalyse bietet.

Was ist Delta bei Optionen?

Delta gibt an, wie stark sich der Optionspreis verändert, wenn sich der Basiswert um eine Einheit bewegt. Es lässt sich grob als Wahrscheinlichkeit lesen, dass die Option im Geld endet.

Was bedeutet Theta?

Theta steht für den Zeitwertverfall: Es zeigt, wie viel Wert eine Option pro Tag allein durch das Vergehen der Zeit verliert. Für Käufer ist das ein Nachteil, für Stillhalter ein Vorteil.

Was sagt Vega aus?

Vega misst, wie empfindlich der Optionspreis auf Änderungen der impliziten Volatilität reagiert. Steigende Volatilität verteuert Optionen, fallende verbilligt sie.

Was ist der Unterschied zwischen Delta und Gamma?

Delta misst die Preisänderung der Option bei Bewegung des Basiswerts, Gamma misst, wie schnell sich das Delta dabei selbst verändert. Gamma ist also die Beschleunigung hinter dem Delta.

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Weiterführende CapTrader-Ratgeber auf alarm.de

Die Gesamtbewertung liefert unser CapTrader-Test, der Optionen in den größeren Zusammenhang stellt. Dort siehst du Sicherheit, Kosten und Auswahl im Überblick. So weißt du, in welchem Umfeld du Optionen handelst. Der Test rahmt das Spezialthema ein.

Eng verwandt ist der Futures-Handel, denn beide sind echte Börsenderivate ohne Emittentenrisiko. Wer Optionen schreibt, denkt oft auch in Futures-Positionen zur Absicherung. Wir erklären die Margin-Logik beider Welten. So kombinierst du Derivate sinnvoll.

Einen günstigen Einstieg in den Terminmarkt bieten die Micro-E-Mini-Futures auf US-Indizes. Mit kleinem Kapital übst du Hebelprodukte, bevor du komplexe Optionsstrategien fährst. Schon ab 1,25 US-Dollar je Kontrakt bist du dabei. So baust du Erfahrung mit definierter Größe auf.

Welche weiteren Anlageklassen auf demselben Konto liegen, zeigt die Produktübersicht. Optionen sind nur ein Baustein neben Aktien, Anleihen und Devisen. Wir ordnen ein, was sich kombinieren lässt. So nutzt du das Depot in seiner ganzen Breite.

* Affiliate-Link (Anzeige): Eröffnest du über diesen Link ein Depot, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten. Angaben ohne Gewähr, Stand der Recherche; maßgeblich sind die aktuellen Konditionen von CapTrader. Keine Anlageberatung.

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