Aktien Broker für aktiven Handel Anbieter und Kosten im Vergleich
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026

Aktien Broker für aktiven Handel: Anbieter und Kosten im Vergleich

Wer aktiv Aktien traden will, braucht andere Kriterien als beim langfristigen Vermögensaufbau. Beim Aktien Trading Broker Vergleich zählen deshalb andere Dinge als bei einem Depot fürs Liegenlassen: Wie viele Handelsplätze stehen zur Wahl, was kostet eine Order tatsächlich, wie gut ist die Ausführung außerhalb der Haupthandelszeit und welche Orderarten stehen bereit. Hier stehen die Anbieter mit ihren Schwerpunkten – und die Kriterien, mit denen du einen Aktien Broker für aktiven Handel selbst beurteilst.

Der Unterschied zum Anlagedepot: Wer Aktien aktiv handelt, hat Kosten beim Ein- und beim Ausstieg. Ordergebühren und Handelsplatzentgelte können deshalb auf beiden Seiten anfallen. Die Geld-Brief-Spanne wirkt ebenfalls auf das Ergebnis, darf bei der Kostenrechnung aber nicht pauschal als vollständiger Spread für Kauf und Verkauf doppelt angesetzt werden. Und anders als bei CFDs gehören dir die Papiere tatsächlich.

Aktien Broker für aktiven Handel: die Anbieter im Vergleich

Keine Preistabellen – Konditionen ändern sich. Stattdessen der Schwerpunkt: welche Handelsplätze zur Verfügung stehen, wo die Kosten anfallen und für welchen Handelsstil das gebaut ist. Beim Broker für den Aktienhandel zählen Handelsplätze, Orderarten und Ausführung mindestens genauso stark wie der beworbene Orderpreis.

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AnbieterSchwerpunkt beim AktienhandelFür wen
Traders PlaceRund 40 Handelsplätze für Aktien sowie börsliche und außerbörsliche Derivate, optional ein Wertpapierkredit. Unser TestWer untertägig handelt und die Wahl des Handelsplatzes selbst treffen willZu Traders Place
Smartbroker+Rund 30 Handelsplätze für Aktien, Derivate und Zertifikate. Der Anbieter wirbt mit dem Kostensieger-Ergebnis von Finanztest 12/2025 in den getesteten Depotgrößen. Unser TestWer größere Einzelorders platziert und auf die Gesamtkosten je Order achtetZu Smartbroker+
CapTraderBörsenhandel über Interactive Brokers mit Direct Market Access, internationalen Handelsplätzen, Orderbuchansicht und mehreren Währungssalden. Unser TestWer international handelt oder Aktien mit Optionen und Futures kombiniertZu CapTrader
XTBEchte Aktien und ETFs neben CFDs im selben Konto, über die eigene Plattform xStation als Web und App. Unser TestWer ungehebelt und gehebelt aus einer Oberfläche handeln willZu XTB

Die Buttons führen zu den jeweiligen Anbietern. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält alarm.de eine Vergütung – für dich ohne Mehrkosten. Handelsplätze und Konditionen prüfst du vor der Eröffnung im Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.

Aktienhandel gegen Aktien-CFD

Beides heißt „Aktien handeln“, ist aber grundverschieden. Die Unterscheidung gehört an den Anfang, weil sie über Konto, Kosten und Risiko entscheidet.

MerkmalEchte AktieAktien-CFD
EigentumDu erwirbst das WertpapierVertrag über die Kursdifferenz, kein Wertpapier
HandelsplatzBörse oder DirekthandelAußerbörslich beim Anbieter
HebelNur über einen WertpapierkreditÜber Margin, für Privatkunden bis 1:5
Laufende KostenKeine Finanzierung allein für das Halten; Depot- oder Verwahrgebühren je nach Anbieter möglichFinanzierung bei Positionen über Nacht
DividendeAusschüttung ins DepotAnpassung durch den Anbieter
StimmrechtVorhandenNicht vorhanden

Für aktives Handeln heißt das: Der CFD ist flexibler in der Positionsgröße und erlaubt Leerverkäufe ohne Wertpapierleihe, kostet dafür laufende Finanzierung. Bei der echten Aktie fallen normalerweise keine laufenden Finanzierungskosten allein für das Halten der Position an; mögliche Depot-, Verwahr- oder sonstige wertpapierbezogene Gebühren hängen vom Anbieter ab. Dafür verlangt sie den vollen Kapitaleinsatz. Wie CFDs im Detail funktionieren, steht im CFD Broker Vergleich.

Die sechs Auswahlkriterien

  1. Handelsplätze. Wie viele stehen zur Wahl, und sind die dabei, die du brauchst – auch für ausländische Werte?
  2. Ordergebühren. Grundgebühr, Handelsplatzentgelt, Fremdkosten und eine mögliche Mindestgebühr. Rechne mit deiner tatsächlichen Ordergröße.
  3. Orderarten. Limit Order, Stop Loss, Stop-Limit, Trailing Stop und Gültigkeitsdauern – vollständig und schnell erreichbar.
  4. Ausführung. Wie zuverlässig kommt eine Order durch, auch in Randzeiten und in weniger gehandelten Werten?
  5. Fremdwährung. Werden mehrere Währungssalden geführt oder wird bei jeder Abrechnung umgerechnet?
  6. Steuerabzug. Nimmt eine inländische auszahlende Stelle den Abzug vor, oder gehört alles in die Anlage KAP?
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Erst die Handelsplätze, dann der Preis

Ein Anbieter, der deinen Handelsplatz nicht führt, ist auch günstig keine Wahl. Prüfe zuerst die Auswahl, danach die Gesamtkosten je Order.

Handelsplätze in Deutschland

Die Wahl des Handelsplatzes ist beim aktiven Handel besonders wichtig, weil dort die Geld-Brief-Spanne entsteht. Sie beeinflusst den Ein- und Ausstieg und gehört deshalb neben den Orderkosten in die Gesamtrechnung.

  • Xetra. Der Referenzhandelsplatz für deutsche Aktien mit dem höchsten Volumen. Hier sind die Spannen bei Standardwerten in der Haupthandelszeit am engsten.
  • Regionalbörsen. Nützlich für Werte, die anderswo dünn gehandelt werden, mit teils längeren Handelszeiten.
  • Tradegate und gettex. Elektronische Handelsplätze mit langen Handelszeiten, bei vielen Brokern günstig oder ohne gesondertes Entgelt angebunden.
  • Direkthandel. Handel direkt mit einem Emittenten oder Market Maker, oft mit Quote auf Anfrage – praktisch für Derivate und außerhalb der Börsenzeiten.
  • Auslandsbörsen. Für US-Werte häufig die bessere Wahl als der Handel derselben Aktie in Deutschland, weil dort das Volumen liegt.

Die praktische Regel: Handle dort, wo das Volumen ist. Eine niedrige Ordergebühr an einem dünnen Handelsplatz kann teurer sein als eine höhere Gebühr dort, wo die Spanne eng ist – gerade bei größeren Ordern.

Was eine Order kostet

Die Ordergebühren für Aktien sind nur ein Teil der tatsächlichen Handelskosten. Der Preis einer Order setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die selten alle auf der Werbeseite stehen.

  • Grundgebühr. Fester Betrag, Prozentsatz des Volumens oder eine Mischung mit Mindest- und Höchstbetrag.
  • Handelsplatzentgelt. Kommt je Börse hinzu und unterscheidet sich deutlich.
  • Fremdkosten. Entgelte Dritter, die durchgereicht werden – besonders bei ausländischen Werten.
  • Spread am Handelsplatz. Die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs ist keine Gebühr, wirkt aber bei jedem Trade.
  • Währungsumrechnung. Bei Fremdwährungswerten, sofern das Kontomodell keine getrennten Salden vorsieht.

Beim aktiven Handel summieren sich die Orderkosten mit deiner Frequenz: Kauf und Verkauf können jeweils abgerechnet werden. Eine Mindestgebühr trifft kleine Orders dabei überproportional. Die vollständige Rechnung mit allen Kostenblöcken steht im Überblick zu Broker Kosten und Gebühren.

Handelszeiten und Randzeiten

Beim Aktienhandel entscheidet die Uhrzeit über Liquidität und Spanne – und damit über deine Kosten.

Die Haupthandelszeit an Xetra läuft von morgens bis zum frühen Abend. Tradegate, gettex und der Direkthandel bieten längere Zeiten, teils bis in den späten Abend. Der Nachmittag ist bei vielen Werten die aktivste Phase, weil sich dann Europa und die USA überschneiden.

Zwei praktische Folgen. Erstens sind die Spannen früh morgens, spät abends und in der Mittagsphase breiter – eine Market-Order kostet dort mehr. Zweitens entsteht außerhalb der Börsenzeiten das Kurslückenrisiko: Nachrichten kommen trotzdem, gehandelt wird erst später, und der nächste Kurs kann weit vom letzten entfernt liegen.

Orderarten beim Aktienhandel

OrderartWofür sie gedacht ist
MarketSofortige Ausführung ohne Preisgarantie – sinnvoll in liquiden Werten zur Haupthandelszeit
LimitPreisgrenze festlegen, Ausführung nicht garantiert – der Normalfall in dünnen Phasen
StopLöst beim Erreichen der Marke eine Order aus; der Ausführungskurs ist nicht garantiert
Stop-LimitWie Stop, aber mit zusätzlicher Preisgrenze – schützt vor extremen Ausführungen
Trailing StopZieht mit dem Kurs mit und hält den eingestellten Abstand
GültigkeitsdauerTagesgültig oder bis zu einem Datum – wichtig, damit keine vergessene Order ausgeführt wird

Der wichtigste Satz bleibt auch hier: Ein Stop garantiert keinen Ausführungskurs. Springt der Kurs über die Marke hinweg – etwa nach Quartalszahlen oder über Nacht –, wird zum nächsten handelbaren Kurs ausgeführt, und der kann deutlich ungünstiger sein.

Teilausführungen

Ein Thema, das im Anlagedepot kaum auffällt und beim aktiven Handel echtes Geld kostet.

Findet eine Order nicht sofort genug Gegenseite, wird sie in mehreren Schritten ausgeführt. Je nach Anbieter kann jede Teilausführung gesondert abgerechnet werden. Die einzelnen Ausführungen können außerdem zu unterschiedlichen Kursen erfolgen, solange sie die Vorgaben deiner Order einhalten.

Drei Dinge helfen. Handle in liquiden Werten und zur Haupthandelszeit – das verringert die Wahrscheinlichkeit von Teilausführungen. Nutze ein Limit, damit die Ausführung nicht zu jedem Preis erfolgt. Und lies im Preisverzeichnis nach, wie dein Anbieter Teilausführungen abrechnet – manche berechnen nur einmal je Handelstag.

Auslandsaktien und Fremdwährung

Wer US-Werte handelt, trifft auf zwei Fragen, die im Inlandsgeschäft nicht auftauchen.

Wo handeln? Dieselbe Aktie lässt sich oft an einer deutschen Börse und am Heimatmarkt kaufen. In Deutschland handelst du die Aktie häufig in Euro und vermeidest damit eine unmittelbare Abrechnung der Order in Fremdwährung; je nach Broker und Handelsplatz können trotzdem Handelsplatz- und Fremdkosten anfallen. Am Heimatmarkt ist die Liquidität häufig höher und die Spanne enger. Dafür können höhere Börsenplatzkosten und Kosten für die Währungsumrechnung entstehen – sofern dein Broker nicht mit getrennten Fremdwährungssalden arbeitet.

Wie wird umgerechnet? Führt dein Anbieter mehrere Währungssalden parallel, kannst du Erlöse in Fremdwährung stehen lassen und beim nächsten Kauf wiederverwenden. Wird bei jeder Abrechnung umgerechnet, zahlst du den Aufschlag zweimal je Trade – bei aktivem Handel ein erheblicher Posten.

Dazu kommt bei ausländischen Dividenden die Quellensteuer, die je nach Land unterschiedlich hoch ist und teils auf die deutsche Steuer angerechnet wird.

Dividenden und Kapitalmaßnahmen

Auch wer kurzfristig handelt, stolpert über Unternehmensereignisse – meist unerwartet.

Der Dividendenabschlag. Am Ex-Tag wird die Referenznotierung vor Handelsbeginn rechnerisch um die Bruttodividende vermindert. Der tatsächliche Börsenkurs kann davon abweichen, weil er anschließend durch Angebot und Nachfrage entsteht. Für den Aktionär steht dem rechnerischen Abschlag die Dividendenzahlung gegenüber – schlecht platzierte Stops können dabei trotzdem ausgelöst werden.

Kapitalmaßnahmen. Aktiensplits, Bezugsrechte oder Zusammenlegungen verändern Stückzahl und Kurs. Offene Orders werden dabei je nach Handelsplatz gestrichen oder angepasst – prüfe nach solchen Ereignissen deine Orderliste.

Handelsaussetzungen. Bei außergewöhnlichen Nachrichten kann der Handel unterbrochen werden. Danach eröffnet der Kurs oft mit Lücke, und ein Stop wird zum nächsten handelbaren Kurs ausgeführt.

Wertpapierkredit für aktive Händler

Der einzige Weg, echte Aktien gehebelt zu handeln, ohne das Konto zu wechseln: Du beleihst die Papiere im Depot und kaufst mit dem Kreditrahmen zusätzliche Positionen.

Drei Punkte gehören dazu. Erstens sind die Kosten ausgewiesene Zinsen, keine im Kurs versteckte Finanzierung. Zweitens hängt der Beleihungswert an den Kursen der hinterlegten Papiere – fallen sie, sinkt der Rahmen genau dann, wenn es ungünstig ist. Drittens gibt es keinen Negativsaldoschutz: Reicht die Deckung nicht, wird nachgefordert oder verkauft.

Wer die Mechanik im Ganzen verstehen will – Margin, Margin Call, Stop-out und die Unterschiede zwischen den Hebelwegen –, findet sie im Ratgeber zu Hebel und Margin.

Steuern beim Aktienhandel

Maßgeblich ist nicht der Sitz des Anbieters, sondern ob eine inländische auszahlende Stelle den deutschen Kapitalertragsteuerabzug vornimmt.

Ist das der Fall, werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch einbehalten, und ein Freistellungsauftrag wirkt direkt. Fehlt eine inländische auszahlende Stelle, wird die deutsche Kapitalertragsteuer in der Regel nicht automatisch einbehalten. Die Kapitalerträge müssen dann grundsätzlich in der Einkommensteuererklärung, regelmäßig über die Anlage KAP, angegeben werden. Bei hoher Handelsfrequenz bedeutet das spürbaren Dokumentationsaufwand.

Zwei weitere Punkte betreffen aktive Händler besonders: Verluste aus Aktienverkäufen dürfen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden, nicht mit anderen Kapitalerträgen. Und wer den Anbieter wechselt, sollte die Anschaffungsdaten mit übertragen lassen – sonst drohen Nachteile bei der Besteuerung.

Wem die Aktien gehören

Ein Punkt, der beim aktiven Handel selten bedacht wird, aber im Ernstfall zählt: Wie Wertpapiere geschützt sind, hängt von der depotführenden Stelle und der Rechtsordnung ab.

Bei deutschen Depotbanken verbleiben verwahrte Wertpapiere grundsätzlich in deinem Eigentum oder einer gleichwertigen Rechtsposition; bei Insolvenz besteht grundsätzlich ein Aussonderungsrecht. Bei ausländischen Brokern können stattdessen andere Regeln zur Trennung und Rückgabe von Kundenvermögen gelten. Prüfe deshalb, welche Gesellschaft dein Depot tatsächlich führt.

Auch für nicht investiertes Guthaben hängt der Schutz von der konkreten Kontostruktur ab: Bankeinlagen können unter eine gesetzliche Einlagensicherung fallen, während bei Wertpapierfirmen andere Regeln zur Trennung von Kundengeldern und Anlegerentschädigung gelten können.

Bei einem CFD besitzt du dagegen kein Wertpapier, sondern hast eine Forderung gegen den Anbieter. Und wer einen Wertpapierkredit nutzt, sollte wissen, dass beliehene Papiere als Sicherheit dienen – die Rechtslage ist dann eine andere als beim unbelasteten Depot.

Typische Fehler beim aktiven Aktienhandel

  • Nur die Ordergebühr vergleichen. Handelsplatzentgelt, Fremdkosten und Spanne fehlen dann in der Rechnung.
  • Am dünnen Handelsplatz sparen. Die breitere Spanne kostet mehr, als die niedrigere Gebühr einbringt.
  • Market-Orders in Randzeiten. Dünne Liquidität, breite Spreads und hohe Slippage treffen genau dort zusammen.
  • Den Dividendenabschlag mit einer normalen Marktbewegung verwechseln. Am Ex-Tag wird die Referenznotierung rechnerisch angepasst; der tatsächliche Kurs entsteht anschließend am Markt.
  • Teilausführungen ignorieren. Je nach Gebührenmodell können mehrere Teilausführungen zusätzliche Abrechnungskosten verursachen.
  • In kleinen Beträgen handeln. Mindestgebühren treffen kleine Orders überproportional.

Wer untertägig handelt, sollte zusätzlich auf Datenkosten, Ausführungstempo und Plattform achten – die Kriterien dafür stehen im Daytrading Broker Vergleich. Und wenn du noch nicht festgelegt bist, welche Kontoart überhaupt zu deinem Vorhaben passt, hilft unsere Übersicht über Brokerarten, Kosten und Warnsignale.

Alternativen: Aktien gehebelt handeln

Du willst nicht den vollen Kapitaleinsatz binden oder auch auf fallende Kurse setzen, ohne Papiere zu leihen? Dann sind gehebelte Wege eine Alternative – mit anderer Kosten- und Risikostruktur.

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AnbieterWofür er passtWas du dabei beachtest
NAGACFDs auf Aktien und weitere Basiswerte, dazu MetaTrader 5 sowie Social- und Copy-Funktionen. Ehrlich eingeordnetKein Eigentum an den Papieren, Finanzierung bei Positionen über Nacht, Hebel für Privatkunden bis 1:5 bei EinzelaktienZu NAGA
Trade RepublicBroker, Bank und Karte aus einer Hand, App und Webzugang, Derivate über wenige Emittenten. Unser TestBegrenzte Auswahl an Handelsplätzen und Emittenten; eher für Gelegenheitshandel als für hohe FrequenzZu Trade Republic

Auch hier gilt: Die Buttons führen zu den Anbietern, bei einem Abschluss erhält alarm.de eine Vergütung.

Häufige Fragen zum Aktien Trading

Worauf kommt es bei einem Broker für aktiven Aktienhandel an?

Auf die Auswahl der Handelsplätze, die Gesamtkosten je Order einschließlich Handelsplatzentgelt und Fremdkosten, die verfügbaren Orderarten, die Ausführungsqualität, den Umgang mit Fremdwährung und die Frage, ob der Steuerabzug automatisch erfolgt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Aktie und einem Aktien-CFD?

Bei der echten Aktie erwirbst du das Wertpapier und hast ein Stimmrecht; laufende Finanzierungskosten allein für das Halten fallen nicht an, mögliche Depot- oder Verwahrgebühren hängen vom Anbieter ab. Ein CFD ist ein Vertrag über die Kursdifferenz ohne Eigentum, wird außerbörslich gehandelt, arbeitet mit Margin und kostet bei Positionen über Nacht Finanzierung.

Welcher Handelsplatz ist der beste?

Der mit dem meisten Volumen für deinen Wert. Bei deutschen Standardwerten ist das in der Haupthandelszeit meist Xetra; bei US-Werten häufig der Heimatmarkt. Eine niedrige Gebühr an einem dünnen Platz kann teurer sein als eine höhere dort, wo die Spanne eng ist.

Was kostet eine Aktienorder?

Zu den Kosten gehören je nach Anbieter Grundgebühr, Handelsplatzentgelt, mögliche Fremdkosten und bei Fremdwährungswerten die Währungsumrechnung. Kauf und Verkauf können jeweils Orderkosten verursachen. Zusätzlich wirkt die Geld-Brief-Spanne auf das Ergebnis; die vollständige Spanne darf dabei nicht pauschal für Ein- und Ausstieg doppelt angesetzt werden.

Wann sind die Spannen am engsten?

In den liquidesten Phasen, bei deutschen Werten meist am Nachmittag, wenn sich Europa und die USA überschneiden. Früh morgens, spät abends und in der Mittagsphase sind sie breiter.

Was passiert bei einer Teilausführung?

Die Order wird in mehreren Schritten ausgeführt, wenn nicht genügend Stücke gleichzeitig zu passenden Preisen verfügbar sind. Je nach Anbieter können dadurch zusätzliche Abrechnungskosten entstehen. Die einzelnen Ausführungen können zu unterschiedlichen Kursen erfolgen. Liquide Werte und die Haupthandelszeit verringern das Risiko von Teilausführungen; ein Limit begrenzt dagegen den maximalen Kauf- beziehungsweise minimalen Verkaufspreis.

Sollte ich US-Aktien in Deutschland oder am Heimatmarkt handeln?

In Deutschland handelst du häufig in Euro und vermeidest eine unmittelbare Abrechnung in Fremdwährung; Handelsplatz- und Fremdkosten können trotzdem anfallen. Am Heimatmarkt ist die Liquidität meist höher und die Spanne enger, dafür können höhere Börsenplatzkosten und Kosten für die Währungsumrechnung entstehen – sofern dein Broker nicht mit getrennten Fremdwährungssalden arbeitet.

Warum fällt der Kurs am Tag der Dividende?

Am Ex-Tag wird die Referenznotierung vor Handelsbeginn rechnerisch um die Bruttodividende vermindert. Der tatsächliche Börsenkurs kann davon abweichen, weil er anschließend durch Angebot und Nachfrage entsteht. Dem rechnerischen Abschlag steht für den Aktionär die Dividendenzahlung gegenüber; schlecht platzierte Stops können trotzdem ausgelöst werden.

Kann ich Aktien gehebelt handeln?

Über einen Wertpapierkredit im Depot oder über gehebelte Produkte wie CFDs, Knock-outs und Optionsscheine. Beim Wertpapierkredit sind die Kosten ausgewiesene Zinsen, der Beleihungswert hängt an den Kursen der hinterlegten Papiere, und ein Negativsaldoschutz besteht nicht.

Werden meine Gewinne automatisch versteuert?

Nur wenn eine inländische auszahlende Stelle den Abzug vornimmt. Fehlt sie, wird die deutsche Kapitalertragsteuer in der Regel nicht automatisch einbehalten; die Kapitalerträge müssen dann grundsätzlich in der Einkommensteuererklärung, regelmäßig über die Anlage KAP, angegeben werden. Verluste aus Aktienverkäufen dürfen zudem nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden.

Was passiert mit meinen Aktien, wenn der Broker insolvent wird?

Das hängt von der depotführenden Stelle ab. Bei deutschen Depotbanken verbleiben verwahrte Wertpapiere grundsätzlich in deinem Eigentum oder einer gleichwertigen Rechtsposition, und bei Insolvenz besteht grundsätzlich ein Aussonderungsrecht. Bei ausländischen Brokern gelten andere Regeln zur Trennung und Rückgabe von Kundenvermögen. Für nicht investiertes Guthaben kommt es ebenfalls auf die Kontostruktur an – Einlagensicherung bei Bankeinlagen, bei Wertpapierfirmen Regeln zur Trennung von Kundengeldern und Anlegerentschädigung.

Garantiert ein Stop meinen Verkaufskurs?

Nein. Er löst beim Erreichen der Marke eine Order aus; ausgeführt wird zum nächsten handelbaren Kurs. Nach Quartalszahlen oder über Nacht kann der deutlich ungünstiger sein.

Risikohinweis: Der Handel mit Aktien ist mit Verlustrisiken verbunden; das eingesetzte Kapital kann vollständig verloren gehen. Bei gehebelten Produkten wie CFDs sind die Verlustquoten von Privatanlegern hoch, und bei Nutzung eines Wertpapierkredits können Verluste über das eingesetzte Kapital hinausgehen. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Einzelne Links sind Werbelinks – klickst du darauf und schließt ab, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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