Trading · Index-CFDs
Index-CFDs bei XTB: DAX, Nasdaq 100 und S&P 500 handeln
Aktualisiert: August 2026 · Lesezeit ca. 12 Minuten
Ein Index-CFD ist eine direkte Möglichkeit, mit einer einzigen Position auf die Kursentwicklung eines ganzen Aktienmarkts zu setzen – auf den DAX, den Nasdaq 100, den S&P 500 oder den Dow Jones. Du kaufst dabei keinen Fonds und keine Aktie, sondern handelst allein die Kursbewegung: long, wenn du steigende Kurse erwartest, short, wenn du fallende erwartest. Bei XTB stehen dafür über 30 Indizes zur Verfügung. Der Preis dieser Flexibilität ist der Hebel – er vergrößert Gewinne und Verluste im selben Maß, und die große Mehrheit der Privatkonten verliert damit Geld. Dieser Beitrag zeigt dir, was Index-CFDs sind, wie der CFD-Handel auf den DAX praktisch abläuft, wann die Märkte offen sind, was das Halten über Nacht kostet – und woran du erkennst, ob das überhaupt zu dir passt.
Das Wichtigste in Kürze
- Über 30 Index-CFDs – DAX, Nasdaq 100, S&P 500, Dow Jones, Euro Stoxx 50 und mehr.
- Long & short – auf steigende und auf fallende Indexkurse setzen.
- Spreads ab 0,012 Pips, instrumentabhängige Swaps und Volumina ab 0,01 Lot.
- Lange Handelszeiten: Index-CFDs laufen deutlich länger als die Kassabörse – am Wochenende ruht der Handel.
- Risikomanagement: Stop Loss, Take Profit, Pending Orders.
- Negativsaldo-Schutz für Privatkunden – das CFD-Handelskonto kann nicht ins Minus rutschen.
- Hohes Risiko: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld.
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Zu XTB →Was sind Index-CFDs?
Kurzantwort: Gehebelte Differenzkontrakte, mit denen du auf die Kursrichtung eines Aktienindex spekulierst – ohne den Index oder eine einzige Aktie daraus zu besitzen.
Ein Index bündelt viele Aktien in einer Kennzahl: Im DAX stecken 40 große deutsche Unternehmen, im S&P 500 rund fünfhundert amerikanische. Kaufen kann man einen Index nicht – er ist nur eine Rechengröße. Genau diese Lücke füllt der CFD auf den DAX: Der Broker stellt einen Kurs, der dem Index folgt, und du handelst die Differenz zwischen deinem Ein- und deinem Ausstieg. Steigt der Index nach einem Long-Einstieg, gewinnst du die Differenz; fällt er, verlierst du sie.
Der Unterschied zum Index-ETF ist grundlegend. Ein ETF ist eine Geldanlage, die du besitzt und über Jahre halten kannst. Ein Index-CFD ist ein kurzfristiges Handelsinstrument mit Hebel und laufenden Finanzierungskosten – gedacht für Tage oder Stunden, nicht für den Vermögensaufbau. Wer den DAX langfristig besparen will, ist mit einem ETF-Sparplan schlicht besser bedient.
Und noch eine Frage, die häufig gestellt wird: Ist der Nasdaq ein CFD? Nein. Der Nasdaq 100 ist ein Index, der CFD ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, ihn zu handeln – neben ETFs, Futures und Zertifikaten. Der CFD gehört dabei wegen des Hebels und der möglichen schnellen Verluste zu den besonders risikoreichen Varianten.
Welche Index-CFDs du bei XTB handeln kannst
Die bekanntesten Instrumente tragen bei Brokern kurze Symbolnamen statt der offiziellen Indexbezeichnung. Wer zum ersten Mal nach dem DAX-CFD sucht, findet deshalb DE40 statt „DAX" und US100 statt „Nasdaq 100". Bezeichnungen wie „Dow Jones Index Cash CFD" weisen darauf hin, dass sich der Kurs am aktuellen Kassakurs orientiert und nicht an einem Terminkontrakt mit festem Verfallstag.
| CFD-Symbol | Index | Region |
|---|---|---|
| DE40 | DAX 40 | Deutschland |
| US500 | S&P 500 | USA |
| US100 | Nasdaq 100 | USA |
| US30 | Dow Jones 30 | USA |
| US2000 | Russell 2000 | USA |
| EU50 | Euro Stoxx 50 | Europa |
Insgesamt handelst du CFDs auf über 30 Indizes aus Amerika, Europa und Asien. Den aktuellen DAX-CFD-Kurs, den Spread und die Handelszeiten des jeweiligen Instruments siehst du direkt in der Plattform beziehungsweise in der Kostentabelle auf xtb.com – dort stehen sie tagesaktuell, während jede Zahl in einem Artikel binnen Wochen veraltet.
DE40 oder DE40cash: wo liegt der Unterschied?
Kurzantwort: Der eine folgt dem Kassakurs des DAX, der andere dem DAX-Future. Wer nach dem DAX-Cash-CFD sucht, meint in der Regel die kassabasierte Variante.
Bei XTB findest du zum DAX nicht ein Instrument, sondern zwei. Das sorgt regelmäßig für Verwirrung, weil in der Suchmaske beide auftauchen und sich die Kurse leicht unterscheiden. Der Unterschied liegt in der Grundlage: Die Cash-Variante orientiert sich am aktuellen Indexstand, die andere am Terminmarkt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Handelszeiten, unterschiedliche Kosten und ein unterschiedlicher typischer Einsatz.
| Merkmal | DE40cash | DE40 |
|---|---|---|
| Grundlage | Kassakurs des DAX | DAX-Future |
| Preisbildung | näher am aktuellen Indexstand | orientiert sich am Terminmarkt |
| Typischer Einsatz | eher kurzfristige Trades | je nach Konstruktion auch längere Positionen |
| Kosten | Spread und gegebenenfalls Swaps | instrumentabhängige Kosten und Swaps |
| Prüfen | aktuelle XTB-Instrumentendaten | aktuelle XTB-Instrumentendaten |
Welche Variante die passende ist, hängt vom Zeithorizont ab. Für einen Trade innerhalb eines Tages ist die Nähe zum aktuellen Indexstand meist das wichtigere Kriterium. Wer eine Position länger halten will, sollte vorher die Finanzierungskosten des jeweiligen Instruments ansehen. Die konkreten Handelszeiten, Spreads und Swap-Sätze für DE40 und DE40cash stehen in der Instrumentenübersicht bei XTB – dort und nicht in einem Artikel, weil sie sich ändern.
Ein Rechenbeispiel: wie Gewinn und Verlust entstehen
Angenommen, ein Trader eröffnet einen CFD auf den DAX und der Index bewegt sich anschließend um 100 Punkte. Ob daraus ein Gewinn oder ein Verlust wird, entscheidet die Richtung der Position: Bei einem Long-Trade zählt eine Aufwärtsbewegung, bei einem Short-Trade eine Abwärtsbewegung.
Die Höhe ergibt sich aus drei Größen – der Punktbewegung, dem Wert pro Punkt und der Positionsgröße in Lot. Welchen Eurobetrag ein Punkt bei 0,01 Lot tatsächlich ausmacht, muss vor der Order in den Instrumentendetails geprüft werden; die Angabe unterscheidet sich je nach Index und Instrument. Genau diese Rechnung solltest du einmal durchgeführt haben, bevor echtes Geld im Spiel ist: Sie zeigt dir, wie viel dich eine typische Tagesschwankung kostet – und ob deine geplante Positionsgröße dazu überhaupt passt.
Handelszeiten: wann Index-CFDs laufen – und wann nicht
Kurzantwort: Deutlich länger als die Kassabörse, aber nicht rund um die Uhr – und am Wochenende ruht der Handel klassischer Index-CFDs.
Das ist einer der Gründe, warum Index-CFDs überhaupt genutzt werden: Die Frankfurter Kassabörse schließt am frühen Abend, der DAX-CFD lässt sich dagegen auch noch handeln, wenn in den USA die Nachmittagssitzung läuft und die wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Wer tagsüber arbeitet, findet abends also noch einen offenen Markt vor.
Grenzenlos ist das nicht. Jedes Instrument hat eine tägliche Pause, in der die Kurse nicht gestellt werden, und einzelne Indizes haben eigene Feiertagsregeln. CFD-Handel am Wochenende ist bei den klassischen Index-CFDs nicht vorgesehen – die Position bleibt über Samstag und Sonntag offen stehen, ohne dass du sie schließen kannst. Genau daraus entsteht das Wochenend-Risiko: Passiert bis Montag etwas Wesentliches, eröffnet der Markt unter Umständen weit entfernt vom letzten Kurs, und ein gesetzter Stop wird erst zum ersten verfügbaren Preis ausgeführt. Die exakten Zeiten je Instrument stehen in der Plattform.
Hebel: der Grund, warum es so schnell gehen kann
Beim CFD-Hebel hinterlegst du nur einen Bruchteil des Positionswerts als Sicherheit, bewegst aber die volle Position. Für Privatkunden sind die Hebel bei Index-CFDs durch die europäische Aufsicht begrenzt – trotzdem bleibt die Wirkung dieselbe: Eine Bewegung von wenigen Prozent im Index kann einen erheblichen Teil deines Einsatzes ausmachen, in beide Richtungen. Fällt das Margin-Level unter die Schwelle des Brokers, werden Positionen automatisch geschlossen, damit der Verlust nicht weiterläuft.
Deshalb entscheidet nicht die Trefferquote über das Ergebnis, sondern die Positionsgröße. Bei XTB sind Volumina ab 0,01 Lot möglich, du musst also nicht mit großen Einheiten einsteigen, nur weil der Index eine hohe Punktzahl hat.
Kosten: Spread jetzt, Finanzierung über Nacht
Beim Index-CFD zahlst du keine klassische Ordergebühr, sondern zuerst den Spread – die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, die beim Öffnen und Schließen anfällt. Bei XTB beginnen die Spreads auf Indizes ab 0,012 Pips; wie weit sie sich in ruhigen oder hektischen Phasen ausdehnen, hängt vom Markt ab.
Der zweite Kostenblock ist der, den Einsteiger regelmäßig übersehen: die Kosten über Nacht. Wer eine Position über den Handelsschluss hinaus hält, zahlt oder erhält eine Finanzierungskomponente, den Swap. XTB bewirbt diese Werte als niedrig; die tatsächliche Höhe hängt vom jeweiligen Index, von der Richtung der Position und vom Zeitpunkt ab. Für einen Trade über wenige Stunden spielt sie kaum eine Rolle, bei einer Position, die wochenlang liegt, wird sie zum bestimmenden Faktor – und das ist der eigentliche Grund, warum Index-CFDs kein Instrument für langes Halten sind. Prüfe die aktuellen Werte vor der Eröffnung in der Kostentabelle.
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Strategie: wie DAX-Trader an Index-CFDs herangehen
Kurzantwort: Eine CFD-DAX-Strategie ist vor allem eine Regel für Positionsgröße und Ausstieg – nicht eine Meinung über die Richtung.
Die meisten Ansätze auf Index-CFDs fallen in zwei Familien. Die einen handeln Ausbrüche: Der Index verlässt eine enge Spanne, oft im Umfeld von Konjunkturdaten oder der US-Eröffnung, und der Trade läuft mit der Bewegung. Die anderen handeln Rücksetzer innerhalb eines bestehenden Trends und steigen ein, wenn der Kurs zurückkommt. Beide Ansätze werden von Tradern eingesetzt, bieten aber keine verlässliche Erfolgsaussicht. Ohne vorher festgelegten Ausstieg und ohne begrenzte Positionsgröße steigt das Verlustrisiko zusätzlich, weil der Hebel keine Zeit zum Nachdenken lässt.
Praktisch heißt das: Bevor du eine Position eröffnest, steht fest, wie viel dich der Trade im schlechtesten Fall kosten darf, wo der Stop liegt und woran du erkennst, dass deine Annahme falsch war. Wer das nicht vorher aufschreibt, entscheidet es mitten in der Bewegung – und genau dort entstehen die Verluste, die in der Quote der Kleinanlegerkonten landen.
- Stop Loss: Kursniveau, bei dem eine Position automatisch geschlossen wird, um Verluste zu begrenzen. Ein Stop Loss garantiert keinen bestimmten Ausführungskurs: Bei Kurssprüngen, hoher Volatilität oder geringer Liquidität kann die Position zu einem schlechteren Kurs geschlossen werden.
- Take Profit: Kursniveau, bei dem die Position automatisch geschlossen wird, um einen erreichten Gewinn zu realisieren.
- Pending Orders: Position öffnet sich automatisch bei einem von dir festgelegten Kurs – nützlich, wenn du zur Eröffnung des US-Handels nicht am Bildschirm sitzt.
- Negativsaldo-Schutz für Privatkunden: Das CFD-Handelskonto kann nicht ins Minus rutschen. Verluste über das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital hinaus müssen grundsätzlich nicht nachgeschossen werden.
Ehrlich zum Risiko
CFDs sind Hebelprodukte mit hohem Verlustrisiko. Schon kleine Kursbewegungen können – verstärkt durch den Hebel – zu großen Verlusten führen. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.
Setze nur Kapital ein, dessen Verlust du verkraften kannst, arbeite mit Stop-Loss-Orders – die allerdings keinen bestimmten Ausführungskurs garantieren – und übe zuerst ausgiebig im kostenlosen Demokonto. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung.
Für wen Index-CFDs taugen – und für wen nicht
Passend sind sie für aktive Trader, die kurzfristig unterwegs sind, Hebel und Margin verstanden haben, mit festen Regeln arbeiten und nur Kapital einsetzen, dessen Verlust sie verkraften. Wer dagegen Vermögen aufbauen, für das Alter vorsorgen oder einfach am DAX teilhaben will, ist mit echten Aktien und ETFs besser aufgehoben – ohne Hebel, ohne Finanzierungskosten über Nacht und ohne die Zeitnot, die jeder gehebelte Trade mitbringt.
Index-CFD, ETF oder Future im Vergleich
Für dieselbe Marktmeinung – „der DAX steigt" – gibt es drei gängige Werkzeuge, die sich in Zweck und Risiko deutlich unterscheiden:
| Merkmal | Index-CFD | Index-ETF | Index-Future |
|---|---|---|---|
| Besitz | nein | ETF-Anteile | Terminkontrakt |
| Hebel | ja | normalerweise nein | ja |
| Short möglich | ja | eingeschränkt | ja |
| Laufende Kosten | häufig bei Übernachtpositionen | laufende Fondskosten | in Preisbildung und Rollover |
| Typischer Zweck | kurzfristiges Trading | langfristige Anlage | professionelles Trading und Hedging |
| Risiko | hoch | abhängig vom Markt | hoch |
Was DAX, Nasdaq 100 und S&P 500 typischerweise bewegt
Wer Index-CFDs handelt, handelt keine einzelne Firma, sondern eine Einschätzung zu einem ganzen Markt. Welche Nachrichten diese Einschätzung drehen, unterscheidet sich je nach Index:
- DAX: deutsche und europäische Konjunkturdaten, Entscheidungen der EZB und die Lage der Exportwirtschaft.
- Nasdaq 100: Technologieunternehmen, das Zinsniveau und die Geldpolitik der USA – dieser Index reagiert traditionell empfindlich auf Zinserwartungen.
- S&P 500: die breite US-Konjunktur, Unternehmensgewinne und die Federal Reserve.
- Dow Jones: große, etablierte US-Unternehmen.
Das ist keine Kursprognose, sondern eine Einordnung, welche Termine du im Blick behalten solltest. Wer eine Position hält, während Konjunkturdaten oder Zinsentscheidungen veröffentlicht werden, muss mit sprunghaften Bewegungen und zeitweise breiteren Spreads rechnen.
Zinsen auf freies Kapital
Nicht angelegtes Guthaben muss nicht ungenutzt bleiben: XTB zahlt Zinsen auf dein freies Kapital in verschiedenen Währungen. Die aktuellen Sätze findest du auf xtb.com.
Warum XTB als Broker für Index-CFDs?
Begriffe in 30 Sekunden
- CFD (Differenzkontrakt)
- Gehebeltes Derivat auf die Kursentwicklung eines Basiswerts – hier eines Index – ohne diesen zu besitzen.
- Index
- Korb vieler Aktien, z. B. der DAX (40 große deutsche Unternehmen) oder der S&P 500 (500 US-Unternehmen).
- Hebel (Leverage)
- Handeln mit mehr Volumen als eingesetztem Kapital – verstärkt Gewinne und Verluste.
- Margin
- Sicherheitsleistung, die für eine gehebelte Position auf dem Handelskonto verfügbar sein muss.
- Long / Short
- Long = auf steigende Kurse setzen, Short = auf fallende Kurse setzen.
- Spread
- Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs und damit eine unmittelbare Handelskostenkomponente. Bei über Nacht gehaltenen Positionen können zusätzlich Finanzierungskosten (Swaps) anfallen.
- Swap
- Finanzierungskosten oder -gutschrift fürs Halten einer Position über Nacht.
- Lot / Mikrolot
- Handelsgröße. Bei XTB ab 0,01 Lot (Mikrolot) möglich.
- Cash-CFD
- Index-CFD, dessen Kurs sich am aktuellen Kassakurs orientiert – im Unterschied zu Instrumenten mit festem Verfallstag.
XTB auf einen Blick
| Index-CFDs | über 30 Indizes (USA, Europa, Asien) |
| Spreads | ab 0,012 Pips |
| Mindestvolumen | ab 0,01 Lot (Mikrolot) |
| Long & Short | ja |
| Risikoschutz | Negativsaldo-Schutz für Privatkunden, Stop Loss, Take Profit |
| Plattform | xStation als Web-Version und mobile App für iOS und Android |
| Aufsicht | bei der BaFin registriert; Aufsicht grundsätzlich durch die polnische KNF |
| Demokonto | kostenlos |
Häufige Fragen zu Index-CFDs
Was sind Index-CFDs?
Ein Index-CFD ist ein Differenzkontrakt, mit dem du auf die Kursentwicklung eines Aktienindex wie DAX, Nasdaq 100 oder S&P 500 spekulierst, ohne den Index oder die enthaltenen Aktien zu besitzen. Du kannst long (steigend) und short (fallend) handeln. Der Hebel vervielfacht Gewinne wie Verluste – CFDs sind hochriskant: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.
Wie handelt man einen CFD auf den DAX?
Du wählst in der Plattform das Instrument DE40, legst die Positionsgröße in Lot fest, entscheidest dich für long oder short und setzt Stop Loss und Take Profit. Der Kurs des DAX-CFD folgt dem Index; deine Abrechnung ergibt sich aus der Differenz zwischen Ein- und Ausstieg, multipliziert mit der Positionsgröße.
Ist der Nasdaq ein CFD?
Nein. Der Nasdaq 100 ist ein Aktienindex. Der CFD (bei vielen Brokern als US100 geführt) ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, auf diesen Index zu setzen – daneben gibt es ETFs, Futures und Zertifikate. Der CFD gehört wegen des Hebels und der möglichen schnellen Verluste zu den besonders risikoreichen Varianten.
Welche Index-CFDs kann ich bei XTB handeln?
CFDs auf über 30 Indizes aus den USA, Europa und Asien – darunter DE40 (DAX), US100 (Nasdaq 100), US30 (Dow Jones), US500 (S&P 500), US2000 (Russell 2000) und EU50 (Euro Stoxx 50).
Welchen DAX-CFD nehme ich bei XTB – DE40 oder DE40cash?
DE40cash orientiert sich am Kassakurs des DAX, DE40 am DAX-Future. Für kurzfristige Trades ist die Nähe zum aktuellen Indexstand meist das wichtigere Kriterium; bei längerer Haltedauer entscheiden die Finanzierungskosten. Handelszeiten, Spread und Swap-Sätze der beiden Instrumente stehen in der Instrumentenübersicht bei XTB.
Wie sind die Handelszeiten beim DAX-CFD?
Index-CFDs laufen deutlich länger als die Kassabörse, aber nicht ununterbrochen: Es gibt eine tägliche Pause, und einzelne Indizes haben eigene Feiertagsregeln. Die exakten Handelszeiten je Instrument stehen in der Plattform und in der Instrumententabelle auf xtb.com.
Kann ich Index-CFDs am Wochenende handeln?
Bei den klassischen Index-CFDs ist das nicht vorgesehen. Offene Positionen bleiben über das Wochenende bestehen, ohne dass du sie schließen kannst. Eröffnet der Markt am Montag deutlich entfernt vom letzten Kurs, wird ein gesetzter Stop erst zum ersten verfügbaren Preis ausgeführt.
Was kostet es, einen Index-CFD über Nacht zu halten?
Für Positionen, die über den Handelsschluss hinaus gehalten werden, fällt eine Finanzierungskomponente an – der Swap. Die Höhe hängt vom Index, von der Richtung der Position und vom Zeitpunkt ab. Über wenige Stunden fällt sie kaum ins Gewicht, über Wochen wird sie zum entscheidenden Kostenfaktor. Die aktuellen Werte stehen in der Kostentabelle.
Wie hoch sind die Spreads bei Index-CFDs?
Bei XTB beginnen die Spreads auf Indizes ab 0,012 Pips. In volatilen Marktphasen können sie sich ausweiten. Die aktuellen Werte je Instrument stehen in der Kostentabelle auf xtb.com.
Wie funktioniert der Hebel bei Index-CFDs?
Mit dem Hebel bewegst du Positionen, die größer sind als dein eingesetztes Kapital; hinterlegt wird nur die Margin. Das vervielfacht mögliche Gewinne – aber im gleichen Maß auch Verluste. Für Privatkunden sind die Hebel durch die europäische Aufsicht begrenzt. Fällt das Margin-Level unter die Schwelle des Brokers, werden Positionen automatisch geschlossen.
Was ist ein Mikrolot?
Ein Mikrolot ist eine kleine Handelsgröße. Bei XTB sind Volumina ab 0,01 Lot möglich, was präzises Positionsmanagement und kleinere Einsätze erlaubt – gerade bei Indizes mit hohen Punktständen.
Was ist der Negativsaldo-Schutz?
Der Negativsaldo-Schutz gilt für Privatkunden und das CFD-Handelskonto: Das Konto kann nicht ins Minus rutschen. Du verlierst nicht mehr als das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital, und Verluste darüber hinaus musst du grundsätzlich nicht nachschießen.
Welche Risikomanagement-Tools bietet XTB?
Stop Loss (Verlustbegrenzung), Take Profit (Gewinnmitnahme) und Pending Orders (Positionen automatisch bei einem festgelegten Kurs eröffnen). Ein Stop Loss garantiert keinen bestimmten Ausführungskurs: Bei Kurssprüngen, hoher Volatilität oder geringer Liquidität kann die Position zu einem schlechteren Kurs geschlossen werden.
Index-CFD oder ETF – was ist besser?
Das sind zwei verschiedene Werkzeuge. Ein ETF ist eine Geldanlage, die du besitzt und langfristig halten kannst; ein Index-CFD ist ein gehebeltes, kurzfristiges Handelsinstrument mit Finanzierungskosten über Nacht. Für Vermögensaufbau und Altersvorsorge ist der ETF der passende Weg, der CFD ist ein Trading-Instrument.
Gibt es ein kostenloses Demokonto?
Ja. Mit dem kostenlosen Demokonto übst du den Handel mit Index-CFDs mit virtuellem Guthaben – ohne echtes Risiko, bevor du eigenes Kapital einsetzt.
Ist XTB seriös und reguliert?
Ja. XTB S.A. German Branch (Sitz Berlin) ist bei der BaFin registriert und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht und Kontrolle der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF. XTB ist börsennotiert, seit über 20 Jahren am Markt, hat über 2,5 Mio. Kunden und sichert den Login mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Quellen und Stand
Die Angaben zu Instrumenten, Spreads, Swap-Sätzen und Handelszeiten stammen aus der Instrumentenübersicht, der Kostentabelle und den rechtlichen Informationen von XTB; maßgeblich ist dort stets die aktuelle Fassung. Die Regeln zu Hebelbegrenzung, Margin-Close-out, Negativsaldo-Schutz und zum standardisierten Risikohinweis für CFDs gehen auf Vorgaben der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA zurück. Stand dieser Fassung: August 2026.
Weiterlesen
Wie CFDs grundsätzlich funktionieren, was der Hebel im Detail bedeutet und wie Gewinne und Verluste steuerlich behandelt werden, steht ausführlich in XTB CFD-Trading: mit Hebel auf Kurse setzen. Dort geht es um die Mechanik hinter jedem Differenzkontrakt, unabhängig davon, ob der Basiswert ein Index, eine Aktie oder eine Währung ist. Wenn dir beim Lesen dieser Seite an einer Stelle die Grundlagen gefehlt haben, ist das der richtige nächste Schritt.
Wer statt auf Indizes auf Kryptowährungen setzen möchte, findet die Besonderheiten in Krypto-CFDs handeln mit XTB. Kryptomärkte laufen zu anderen Zeiten als Aktienindizes und schwanken deutlich stärker, was Positionsgröße und Stop-Abstand verändert. Auch die steuerliche Behandlung ist eine andere als bei echten Coins – ein Punkt, bei dem sich viele Einsteiger irren.
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.
XTB S.A. German Branch ist Finanzdienstleister mit Sitz in der Joachimsthaler Straße 10, 10719 Berlin, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 269075 B. XTB S.A. German Branch ist bei der BaFin registriert und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht und Kontrolle der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF.
*Werbe-/Affiliate-Link: Bei einer Kontoeröffnung erhalten wir ggf. eine Provision – für dich ohne Mehrkosten; unsere Einschätzungen bleiben davon unbeeinflusst. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand August 2026; Konditionen können sich ändern – maßgeblich sind die aktuellen Angaben auf xtb.com. Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.