Krypto-CFDs handeln mit XTB: Bitcoin-, Ethereum- & Ripple-CFD
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 4. August 2026
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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Krypto · CFD-Trading

Krypto-CFDs handeln mit XTB: Bitcoin-CFD, Ethereum-CFD und Ripple-CFD

Aktualisiert: August 2026 · Lesezeit ca. 13 Minuten

Mit Krypto-CFDs handelst du die Kursbewegung von Bitcoin, Ethereum, Ripple und anderen Coins – long und short, mit Hebel und ohne die Coins jemals zu besitzen. Bei XTB läuft das ohne separate Orderkommission – bezahlt wird über den Spread. Genau darin liegt aber auch der Haken, den viele erst zu spät bemerken: Ein Bitcoin-CFD ist kein Bitcoin. Er landet in keiner Wallet, er lässt sich nicht selbst verwahren, und steuerlich gelten für ihn ganz andere Regeln als für echte Coins. Dieser Beitrag zeigt dir, wie Krypto-CFD-Handel funktioniert, was er kostet, wie er versteuert wird – und wann echte Coins die bessere Wahl sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Krypto-CFDs auf Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, Dogecoin und viele weitere.
  • 0 % separate Orderkommission – Kosten entstehen über Spread (bei Bitcoin ab ca. 0,22 %) und gegebenenfalls Swaps; keine Mindesteinzahlung.
  • Long & short – auf steigende und auf fallende Kurse setzen.
  • Hebel bis 1:2 für Privatkunden (regulatorische Obergrenze nach ESMA/BaFin).
  • Negativsaldo-Schutz für Privatkunden – das CFD-Handelskonto kann nicht ins Minus rutschen.
  • Kein Coin-Besitz: CFDs sind Derivate, keine Selbstverwahrung.
  • Steuerlich anders als echte Coins: Für CFDs gibt es keine einjährige Haltefrist.
  • Hohes Risiko: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld.

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Was ist ein Krypto-CFD?

Kurzantwort: Ein Derivat auf den Kurs einer Kryptowährung – du spekulierst auf die Richtung, ohne die Coins zu besitzen.

Ein Krypto-CFD (Contract for Difference) ist ein Differenzkontrakt auf eine Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum. Der Broker stellt einen Kurs, der dem Markt folgt, und abgerechnet wird die Differenz zwischen deinem Ein- und deinem Ausstieg. Steigt der Kurs nach einem Long-Einstieg, gewinnst du diese Differenz; fällt er, verlierst du sie. Umgekehrt funktioniert eine Short-Position, mit der du auf fallende Kurse setzt – etwas, das mit echten Coins im Depot nicht geht.

Die Bedeutung des Krypto-CFD lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Du handelst den Preis, nicht die Sache. Es gibt keine Blockchain-Transaktion, keine Adresse, keinen Seed. Was du bekommst, ist eine Position im Handelskonto deines Brokers – und die Verpflichtung, sie zu überwachen, weil der Hebel jede Bewegung verstärkt.

Ist Bitcoin ein CFD?

Kurzantwort: Nein. Bitcoin ist die Kryptowährung selbst, der Bitcoin-CFD ist nur eine Möglichkeit, auf ihren Kurs zu setzen.

Diese Verwechslung ist verbreiteter, als man denkt, und sie kostet Geld. Wer bei einem CFD-Broker „Bitcoin" kauft, hat keine Bitcoin gekauft. Er hält eine Position auf den Bitcoin-Kurs. Sie lässt sich nicht auf eine eigene Wallet übertragen, nicht als Zahlungsmittel verwenden und nicht über einen Bitcoin-Knoten prüfen. Sie existiert ausschließlich in den Büchern des Brokers.

Das ist kein Nachteil an sich – für kurzfristige Trades ist genau das praktisch, weil Kauf, Verwahrung und Übertragung entfallen. Es wird nur dann zum Problem, wenn jemand glaubt, damit langfristig Vermögen in Bitcoin aufzubauen. Dafür braucht es echte Coins und eine eigene Wallet.

Diese Krypto-CFDs sind bei XTB beliebt

Kurzantwort: Bitcoin-, Ethereum-, Ripple-, Litecoin- und Dogecoin-CFDs gehören zu den meistgehandelten – dazu kommen mehrere Dutzend weitere.

Bitcoin-CFD BTC

CFD auf die Krypto-Leitwährung – höchste Liquidität, dadurch die engsten Spreads (ab ca. 0,22 % des Marktpreises).

Ethereum-CFD ETH

CFD auf die zweitgrößte Kryptowährung und die bekannteste Smart-Contract-Plattform.

Ripple-CFD XRP

Genauer: XRP-CFD, häufig auch als Ripple-CFD bezeichnet. Ripple ist das Unternehmen, XRP der gehandelte Kryptowert.

Litecoin-CFD LTC

CFD auf einen der ältesten Altcoins, oft als „digitales Silber" bezeichnet.

Dogecoin-CFD DOGE

CFD auf den bekanntesten Meme-Coin – sehr hohe Volatilität, entsprechend hohes Risiko.

Bitcoin-Cash-CFD BCH

CFD auf Bitcoin Cash, eine 2017 durch Abspaltung von Bitcoin entstandene Kryptowährung mit größerem Blockgrößenlimit.

Welche Coins aktuell handelbar sind, welche Spreads gelten und wann die jeweiligen Märkte geöffnet sind, steht in der Instrumentenübersicht auf xtb.com. Ein Detail unterscheidet Krypto von Aktienindizes deutlich: XTB bewirbt Krypto-CFDs grundsätzlich als an sieben Tagen handelbar. Wartungsfenster und instrumentabhängige Abweichungen sind jedoch möglich; maßgeblich sind die aktuell in der Plattform ausgewiesenen Handelszeiten.

Wichtig: Ein Krypto-CFD ist nicht dasselbe wie echtes Bitcoin

Bei einem Krypto-CFD besitzt du die Coins nicht. Du kannst sie nicht auf eine eigene Wallet auszahlen, nicht selbst verwahren und nicht für Zahlungen nutzen – du handelst ausschließlich die Kursdifferenz, meist gehebelt und kurzfristig.

Wer Kryptowährungen langfristig halten und selbst sichern will, kauft echte Coins und verwahrt sie in einer eigenen Hardware-Wallet. Der Grundsatz „not your keys, not your coins" trifft den entscheidenden Punkt: Bei einem Krypto-CFD besitzt du keine Coins und deshalb auch keine dazugehörigen privaten Schlüssel. Du hältst lediglich eine vertragliche Handelsposition gegenüber dem Broker.

Krypto-CFD oder echte Coins – der ehrliche Vergleich

Die Frage Krypto-CFD oder echte Coins lässt sich nicht pauschal beantworten, weil beide Wege unterschiedliche Zwecke haben. Der CFD ist ein Handelsinstrument für kurze Zeiträume, der echte Coin ist ein Vermögenswert, den du besitzt und selbst sicherst.

Krypto-CFD bei XTB

  • Kein Coin-Besitz, keine Wallet
  • Long und short möglich
  • Hebel bis 1:2 (Privatkunden)
  • Eher kurzfristiges Trading
  • Keine separate Orderkommission, Kosten über Spread und Swap
  • Hohes Verlustrisiko durch den Hebel

Echte Coins in eigener Wallet

  • Echter Besitz, volle Kontrolle über die Schlüssel
  • Spot-Kauf grundsätzlich auf steigende Kurse ausgerichtet
  • Kein Hebel, kein Margin-Risiko
  • Eher langfristiges Investieren
  • Kauf-, Netzwerk- und Verwahrungsaufwand
  • Eigenverantwortung für die Sicherung der Seed-Phrase

Ein praktischer Hinweis für alle, die schwanken: Wer noch nie eine Wallet eingerichtet hat, sollte nicht mit einer gehebelten Position anfangen. Der CFD verzeiht Anfängerfehler schlechter als eine kleine Position in echten Coins, weil der Hebel den Zeitdruck erhöht.

Wie werden Krypto-CFDs versteuert?

Kurzantwort: Anders als echte Coins. Die bekannte Einjahresfrist gilt für Krypto-CFDs nicht – Gewinne daraus sind Kapitalerträge.

Das ist der teuerste Irrtum in diesem ganzen Themenfeld, und die Suchanfragen zeigen ihn deutlich: Sehr viele Menschen fragen, ob Krypto-CFDs nach einem Jahr steuerfrei sind. Die Antwort lautet nein. Die einjährige Haltefrist stammt aus der Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte und betrifft echte Coins, die du selbst hältst. Ein CFD ist kein privates Veräußerungsgeschäft, sondern ein Finanzinstrument – Gewinne daraus zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen und werden entsprechend besteuert, unabhängig davon, wie lange du die Position gehalten hast.

Für XTB heißt das konkret: Es wird derzeit keine deutsche Abgeltungsteuer automatisch einbehalten, weil die rechtliche Kontoführung im Ausland liegt. XTB stellt stattdessen eine Erträgnisaufstellung und eine Ausfüllhilfe bereit; Gewinne und Verluste gibst du grundsätzlich selbst in deiner Steuererklärung an.

Zur Verlustseite: Die frühere besondere Begrenzung für die Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften wurde aufgehoben. Verluste bleiben aber grundsätzlich innerhalb der Einkünfte aus Kapitalvermögen zu verrechnen. Bei größeren Beträgen sollte die konkrete Einordnung steuerlich geprüft werden – diese Seite kann und darf keine Steuerberatung ersetzen.

Der Denkfehler in einem Satz

„Ich halte den Bitcoin-CFD einfach über ein Jahr, dann ist der Gewinn steuerfrei" – das funktioniert nicht. Zur fehlenden Steuerbefreiung kommt hinzu, dass eine gehebelte Position über Monate Finanzierungskosten verursacht, die den Gewinn auffressen können.

Hebel bei Krypto-CFDs: warum 1:2 schon viel ist

Beim Bitcoin-CFD-Hebel gilt für Privatkunden eine Obergrenze von 1:2. Mit 500 Euro Einsatz bewegst du also bis zu 1.000 Euro am Markt. Damit gilt für Krypto-CFDs die niedrigste Hebelobergrenze aller von der europäischen Aufsicht festgelegten CFD-Kategorien – bei großen Währungspaaren sind bis zu 1:30 erlaubt, bei großen Indizes bis zu 1:20. Der Grund ist die besonders hohe Schwankungsbreite von Kryptowährungen; beseitigt wird das Verlustrisiko dadurch nicht.

Zweistellige Tagesbewegungen können bei Kryptowährungen vorkommen, insbesondere bei kleineren Coins. Verdoppelt der Hebel eine solche Bewegung, ist ein erheblicher Teil des eingesetzten Kapitals binnen Stunden betroffen. Deshalb entscheidet auch hier die Positionsgröße über das Ergebnis, nicht die Marktmeinung.

  • Stop Loss: Kursniveau, bei dem eine Position automatisch geschlossen wird, um Verluste zu begrenzen. Ein Stop Loss garantiert keinen bestimmten Ausführungskurs: Bei Kurssprüngen, hoher Volatilität oder geringer Liquidität kann die Position zu einem schlechteren Kurs geschlossen werden – gerade im Kryptomarkt ein realistisches Szenario.
  • Take Profit: Kursniveau, bei dem die Position automatisch geschlossen wird, um einen erreichten Gewinn zu realisieren.
  • Pending Orders: Position öffnet sich automatisch bei einem von dir festgelegten Kurs.
  • Negativsaldo-Schutz für Privatkunden: Das CFD-Handelskonto kann nicht ins Minus rutschen. Verluste über das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital hinaus müssen grundsätzlich nicht nachgeschossen werden.

Was der Krypto-CFD-Handel bei XTB kostet

XTB erhebt auf Krypto-CFDs keine separate Orderkommission. Bezahlt wird über den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs; bei Bitcoin beginnt er bei etwa 0,22 % des Marktpreises, bei kleineren Coins liegt er wegen der geringeren Liquidität höher. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht.

Der zweite Kostenblock betrifft Positionen, die über den jeweiligen täglichen Abrechnungszeitpunkt hinaus offen bleiben: Swaps, also Finanzierungskosten für über Nacht gehaltene Positionen. Bei längerer Haltedauer können sich diese Kosten erheblich summieren – deshalb taugt ein Krypto-CFD nicht als Ersatz für das langfristige Halten echter Coins. Die aktuellen Werte je Coin stehen in der Kostentabelle.

Erst verstehen und üben, dann entscheiden

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Worauf es bei einem Krypto-CFD-Broker ankommt

Die Frage nach dem besten Krypto-CFD-Broker lässt sich nicht mit einem Namen beantworten, aber mit einer Prüfliste. Sinnvoll ist der Blick auf diese Punkte, bevor du irgendwo Geld einzahlst:

  • Regulierung und Sitz: Wer beaufsichtigt den Anbieter, und wo sitzt die Gesellschaft, mit der du den Vertrag schließt?
  • Tatsächliche Spreads: Nicht der beworbene Mindestwert zählt, sondern der Spread in bewegten Marktphasen.
  • Finanzierungskosten: Wie hoch sind die Swaps je Coin und Richtung?
  • Handelszeiten des CFDs: Der Kryptomarkt läuft durchgehend, das Instrument nicht zwangsläufig – Wartungsfenster sind möglich.
  • Orderausführung und Werkzeuge: Stop Loss, Take Profit, Pending Orders – und wie zuverlässig sie greifen.
  • Negativsaldo-Schutz: Für Privatkunden im Europäischen Wirtschaftsraum vorgeschrieben, außerhalb nicht selbstverständlich.
  • Demokonto: Lässt sich alles vorher ohne echtes Geld ausprobieren?

Ehrlich zum Risiko

Kryptowährungen sind extrem volatil. In Kombination mit dem Hebel können schon kleine Kursbewegungen zu großen Verlusten führen. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.

Setze nur Kapital ein, dessen Verlust du verkraften kannst, arbeite mit Stop-Loss-Orders – die allerdings keinen bestimmten Ausführungskurs garantieren – und übe zuerst ausgiebig im kostenlosen Demokonto. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung.

Warum XTB für Krypto-CFDs?

2,5 Mio.+ Kunden
0 % separate Orderkommission
20+ Jahre am Markt
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Negativsaldo-Schutz für Privatkunden
Demokonto kostenlos

Begriffe in 30 Sekunden

Krypto-CFD
Gehebeltes Derivat auf den Kurs einer Kryptowährung – ohne Besitz der Coins.
Long / Short
Long = auf steigende Kurse setzen, Short = auf fallende Kurse setzen.
Hebel (Leverage)
Handeln mit mehr Volumen als eingesetztem Kapital – bei Krypto-CFDs für Privatkunden höchstens 1:2.
Spread
Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs und damit eine unmittelbare Handelskostenkomponente. Bei über Nacht gehaltenen Positionen können zusätzlich Finanzierungskosten (Swaps) anfallen.
Swap
Finanzierungskosten oder -gutschrift fürs Halten einer Position über Nacht.
Volatilität
Schwankungsbreite des Kurses – bei Kryptowährungen besonders hoch.
Negativsaldo-Schutz
Schutz für Privatkunden, der verhindert, dass das CFD-Handelskonto ins Minus rutscht.
Selbstverwahrung
Echte Coins in einer eigenen Wallet halten, mit eigenen Schlüsseln – das Gegenteil eines CFDs.

XTB-Krypto-CFDs auf einen Blick

ProduktKrypto-CFDs (Derivate, kein Coin-Besitz)
CoinsBitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, Dogecoin und viele weitere
Kommissionkeine separate Orderkommission; Kosten über Spread und ggf. Swaps
Spreadsab ca. 0,22 % des Marktpreises (Bitcoin)
Hebel (Privatkunden)bis 1:2
Long & Shortja
Mindesteinzahlungkeine
RisikoschutzNegativsaldo-Schutz für Privatkunden, Stop Loss, Take Profit
Aufsichtbei der BaFin registriert; Aufsicht grundsätzlich durch die polnische KNF
Demokontokostenlos

Häufige Fragen zu Krypto-CFDs

Was ist ein Krypto-CFD?

Ein Derivat, mit dem du auf die Kursentwicklung einer Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum spekulierst, ohne die Coins zu besitzen. Du kannst long und short handeln, meist mit Hebel. CFDs sind hochriskant – 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.

Ist Bitcoin ein CFD?

Nein. Bitcoin ist die Kryptowährung selbst. Der Bitcoin-CFD ist ein Finanzinstrument, das ihren Kurs abbildet. Wer bei einem CFD-Broker eine Bitcoin-Position eröffnet, besitzt keine Bitcoin und kann nichts auf eine eigene Wallet übertragen.

Was ist ein Bitcoin-CFD?

Ein Differenzkontrakt auf den Bitcoin-Kurs. Du setzt auf steigende oder fallende Kurse, ohne echte Bitcoin zu kaufen oder in einer Wallet zu verwahren. Bei XTB fällt keine separate Orderkommission an; die Kosten entstehen über den Spread (ab ca. 0,22 % des Marktpreises) und gegebenenfalls über Swaps.

Sind Krypto-CFDs nach einem Jahr steuerfrei?

Nein. Die einjährige Haltefrist betrifft echte Coins als privates Veräußerungsgeschäft. Ein Krypto-CFD ist ein Finanzinstrument; Gewinne zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen und werden unabhängig von der Haltedauer besteuert. Die frühere besondere Begrenzung für die Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften wurde aufgehoben; Verluste bleiben grundsätzlich innerhalb der Einkünfte aus Kapitalvermögen zu verrechnen.

Wie werden Krypto-CFDs versteuert?

Gewinne aus Krypto-CFDs sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Bei XTB wird derzeit keine deutsche Abgeltungsteuer automatisch einbehalten, weil die rechtliche Kontoführung im Ausland liegt; XTB stellt eine Erträgnisaufstellung und eine Ausfüllhilfe bereit. Die Erträge gibst du grundsätzlich selbst in der Steuererklärung an. Diese Seite ersetzt keine Steuerberatung.

Kann ich Ethereum als CFD handeln?

Ja. Der Ethereum-CFD bildet den ETH-Kurs ab und lässt sich long und short handeln. Auch hier gilt: kein Coin-Besitz, keine separate Orderkommission, Kosten über den Spread, der bei Ethereum typischerweise etwas höher liegt als bei Bitcoin.

Was ist ein Ripple-CFD (XRP)?

Ein CFD auf den Kurs des XRP-Tokens – Broker führen ihn meist unter der Bezeichnung Ripple. Ripple ist dabei das Unternehmen, XRP der gehandelte Kryptowert. Du handelst die Kursbewegung als Derivat, ohne XRP selbst zu besitzen – long oder short, mit Hebel. Die genauen Spreads hängen von der Liquidität ab und stehen auf xtb.com.

Welche Kryptowährungen kann ich bei XTB als CFD handeln?

Mehrere Dutzend Krypto-CFDs, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Litecoin (LTC), Dogecoin (DOGE) und Bitcoin Cash (BCH). Die jeweils aktuelle Liste findest du in der Instrumentenübersicht auf xtb.com.

Besitze ich beim Krypto-CFD die echten Coins?

Nein. Du besitzt die Kryptowährung nicht, kannst sie nicht auf eine eigene Wallet auszahlen und nicht selbst verwahren – du handelst nur die Kursdifferenz. Wer Coins langfristig selbst halten und sichern will, braucht echtes Krypto und eine eigene Hardware-Wallet.

Wie hoch ist der Hebel bei Krypto-CFDs?

Für Privatkunden ist der Hebel auf höchstens 1:2 begrenzt. Mit 500 Euro Einsatz bewegst du also bis zu 1.000 Euro am Markt. Der Hebel vergrößert Gewinne wie Verluste – bei der Schwankungsbreite von Kryptowährungen ist das erheblich.

Was kostet der Krypto-CFD-Handel bei XTB?

Es fällt keine separate Orderkommission an. Die Kosten entstehen über die Spreads, bei Bitcoin ab etwa 0,22 % des Marktpreises. Für über Nacht gehaltene Positionen können Swap-Gebühren anfallen. Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht.

Kann ich auf fallende Kurse setzen (Short)?

Ja. Mit Krypto-CFDs kannst du sowohl auf steigende (long) als auch auf fallende Kurse (short) setzen – ein Unterschied zum reinen Kauf echter Coins.

Was ist der Negativsaldo-Schutz?

Der Negativsaldo-Schutz gilt für Privatkunden und das CFD-Handelskonto: Das Konto kann nicht ins Minus rutschen. Du verlierst nicht mehr als das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital, und Verluste darüber hinaus musst du grundsätzlich nicht nachschießen.

Wie riskant ist der Krypto-CFD-Handel?

Sehr riskant. Kryptowährungen schwanken ohnehin stark; durch den Hebel werden Verluste zusätzlich verstärkt. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Setze nur Kapital ein, dessen Verlust du verkraften kannst, und übe vorher im Demokonto.

Gibt es ein kostenloses Demokonto?

Ja. Du kannst Krypto-CFDs zunächst mit virtuellem Guthaben im kostenlosen Demokonto testen – unter realistischen Bedingungen, aber ohne echtes Risiko.

Krypto-CFD oder echte Coins – was ist besser?

Das hängt vom Ziel ab. Krypto-CFDs eignen sich für kurzfristiges, aktives Trading mit Long- und Short-Positionen, bergen aber hohes Risiko und keinen Coin-Besitz. Wer Kryptowährungen langfristig halten und selbst sichern will, kauft echte Coins und verwahrt sie in einer eigenen Hardware-Wallet.

Quellen und Stand

Die Angaben zu handelbaren Coins, Spreads, Swap-Sätzen und Handelszeiten stammen aus der Instrumentenübersicht, der Kostentabelle und den rechtlichen Informationen von XTB; maßgeblich ist dort stets die aktuelle Fassung. Die Hebelobergrenze für Kryptowährungen, der Negativsaldo-Schutz und der standardisierte Risikohinweis gehen auf Vorgaben der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA zurück. Steuerlich stützt sich die Einordnung auf die Behandlung von Termingeschäften als Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) im Unterschied zu privaten Veräußerungsgeschäften bei echten Kryptowerten (§ 23 EStG); die Aussagen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Stand dieser Fassung: August 2026.

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