Copy Trading Vergleich wie das Kopieren fremder Trades funktioniert und was es wirklich kostet
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026

Copy Trading Vergleich: wie das Kopieren fremder Trades funktioniert und was es wirklich kostet

Ein Copy Trading Vergleich dreht sich nicht um Gebührentabellen, sondern um zwei Fragen: Wie gut lassen sich die Signalgeber beurteilen, und wie eng kannst du dein eigenes Risiko begrenzen? Denn kopiert wird die Position – das Risiko bleibt vollständig bei dir. Hier stehen der Anbieter, die Kennzahlen, auf die es ankommt, und die Fallen, die in den Bestenlisten stecken.

Der Satz, der über allem steht: Copy Trading verlagert die Entscheidung, nicht das Risiko. Läuft es schief, verlierst du dein Geld, nicht der Signalgeber. Welche Risiken dabei konkret entstehen, hängt davon ab, was kopiert wird: Kopierst du CFD-Positionen, übernimmst du Hebel, Margin und die bekannten CFD-Risiken – bei vielen Anbietern verlieren aktuell zwischen etwa siebzig und achtzig Prozent der Privatkonten Geld. Kopieren lassen sich je nach Plattform aber auch ungehebelte Instrumente wie echte Aktien; dort gilt das normale Kursrisiko ohne Margin.

Der Anbieter im Überblick

Copy Trading ist kein Standardangebot. Die meisten Broker führen es gar nicht – es braucht eine eigene Infrastruktur, damit Trades in Echtzeit auf viele Konten verteilt werden können.

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AnbieterCopy-Trading-AngebotFür wen
NAGASocial- und Copy-Trading auf eigener Plattform mit Profilen der Signalgeber, dazu CFD-Handel und MetaTrader 5. Kopieren lassen sich je nach Markt CFDs ebenso wie echte Aktien; die Positionsgröße legst du mit festem Betrag oder anteilig zum Signalgeber fest. Ehrlich eingeordnetWer Trades anderer automatisch übernehmen und dabei eigene Grenzen setzen willZu NAGA

Der Button führt zum Anbieter. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält alarm.de eine Vergütung – für dich ohne Mehrkosten. Welche Einstellungen, Gebühren und Verlustquoten aktuell gelten, prüfst du beim Anbieter selbst.

Weiter unten stehen die Anbieter für alle, die lieber selbst entscheiden – mit dem jeweiligen Grund, warum sie kein Copy-Trading-Ersatz sind.

Wie Copy Trading funktioniert

Du wählst einen Signalgeber aus, legst einen Betrag fest und aktivierst das Kopieren. Ab diesem Moment werden seine neuen Positionen automatisch auf deinem Konto nachgebildet – im Verhältnis, das du eingestellt hast. Schließt er eine Position, wird sie auch bei dir geschlossen.

Wichtig ist, was dabei nicht passiert. Du überträgst kein Geld an den Signalgeber. Er hat keinen Zugriff auf dein Konto und kann keine Auszahlungen veranlassen. Die Positionen laufen auf deinem Konto, mit deinem Kapital und – bei gehebelten Instrumenten – deiner Margin. Eingreifen oder das Kopieren beenden kannst du jederzeit.

Zwei Grundeinstellungen entscheiden über alles Weitere. Beim festen Betrag je Trade wird für jeden kopierten Trade derselbe von dir festgelegte Geldbetrag eingesetzt, unabhängig davon, wie groß die Position des Signalgebers ist. Bei der anteiligen Kopie legst du fest, welchen Prozentsatz der Positionsgröße des Signalgebers du übernehmen willst. Öffnet er beispielsweise 100 Einheiten und du hast 50 Prozent eingestellt, werden bei dir 50 Einheiten eröffnet. Diese Variante bildet seine Strategie genauer ab, überträgt aber auch sein Risikoverhalten – wenn er eine Position stark vergrößert, wächst deine mit.

Copy, Social und Mirror Trading – die Unterschiede

BegriffWas gemeint istWer entscheidet
Social TradingEin Netzwerk, in dem Trader Positionen und Ideen öffentlich zeigen und diskutierenDu selbst – du siehst nur, was andere tun
Copy TradingDie Trades eines ausgewählten Signalgebers werden automatisch auf dein Konto übernommenDer Signalgeber, im Rahmen deiner Einstellungen
Mirror TradingEine festgelegte Strategie wird auf deinem Konto abgebildet, nicht die PersonDie Strategie beziehungsweise ihr Anbieter
SignaldienstDu erhältst Hinweise und setzt sie selbst umDu selbst, mit fremder Vorlage

Die Begriffe werden im Marketing durcheinandergeworfen. Entscheidend für dich ist nur eines: Wird automatisch auf deinem Konto gehandelt oder nicht? Sobald automatisch, brauchst du eigene Grenzen – ein Interesse daran, dein Konto zu schonen, hat der Signalgeber nicht.

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Erst die Einstellungen prüfen, dann kopieren

Bevor du einen Signalgeber auswählst, sieh dir an, welche Grenzen du überhaupt setzen kannst: Betrag je Trade, Gesamtbudget, eigener Stop.

Signalgeber richtig beurteilen

Die Rendite ist die unwichtigste Zahl im Profil. Sie sagt, was war – nicht, wie es zustande kam. Sechs Kennzahlen sagen mehr.

KennzahlWas sie zeigtWorauf du achtest
Länge der HistorieÜber welchen Zeitraum die Zahlen laufenWenige Monate sagen fast nichts – Marktphasen wechseln
Maximaler RückgangDer größte Verlust vom Höchststand bis zum TiefDie wichtigste Zahl überhaupt: Hältst du das aus?
HandelsfrequenzWie viele Trades in welchem ZeitraumViele Trades bedeuten viele Kosten auf deiner Seite
HaltedauerWie lange Positionen offen bleibenBei gehebelten Instrumenten können lange Haltedauern Finanzierungskosten erzeugen
Verteilung der ErgebnisseOb der Gewinn aus vielen Trades stammt oder aus einemEin einzelner Glückstreffer ist keine Strategie
Gehandelte MärkteWelche Instrumente der Signalgeber nutztPassen sie zu deinem Konto und deiner Risikobereitschaft?

Ein Muster, auf das du besonders achten solltest: viele kleine Gewinne und wenige sehr große Verluste. Solche Kurven sehen lange ausgezeichnet aus – bis der erste große Verlust kommt. Umgekehrt ist eine Strategie mit vielen kleinen Verlusten und wenigen großen Gewinnen unangenehmer zu halten, aber oft robuster.

Die Fallen in der Bestenliste

Bestenlisten sind das Schaufenster jeder Copy-Trading-Plattform. Drei Verzerrungen solltest du kennen, bevor du dich davon leiten lässt.

Der Überlebenseffekt. Du siehst die Signalgeber, die es nach oben geschafft haben. Wer sein Konto zerlegt hat, verschwindet aus der Liste. Die sichtbare Erfolgsquote ist damit systematisch besser als die tatsächliche.

Der kurze Zeitraum. Filter für einen Monat oder drei Monate bringen die nach oben, die gerade eine gute Phase hatten. Bei hohem Risiko ist eine solche Phase Zufall – und der nächste Monat sieht anders aus.

Der Anreiz. Signalgeber werden für ihre Reichweite vergütet – bei NAGA über eine Prämie für profitabel kopierte Trades, die unter anderem von der Zahl der Kopierer abhängt. Auffälligkeit zahlt sich damit aus, und wer kurzfristig mit hohem Risiko nach oben sticht, gewinnt Kopierer. Dass ein solcher Verlauf selten trägt, sehen die Kopierer erst später.

Praktische Konsequenz: Sortiere nicht nach Rendite, sondern nach Zeitraum und Rückgang. Und misstraue jedem Profil, dessen Kurve nur nach oben zeigt.

Positionsgröße und eigene Grenzen

Hier entscheidet sich, ob Copy Trading für dich funktioniert. Vier Einstellungen solltest du treffen, bevor der erste Trade kopiert wird.

  1. Gesamtbudget. Wie viel deines Kontos darf in diesen einen Signalgeber fließen? Alles darüber hinaus wird nicht kopiert.
  2. Größe je Trade. Fester Betrag oder ein Prozentsatz seiner Positionsgröße? Der feste Betrag ist die konservativere Wahl, weil eine plötzliche Vergrößerung beim Signalgeber dich nicht mitreißt.
  3. Eigener Stop. Lässt sich eine Verlustgrenze für die gesamte Kopie setzen, bei der das Kopieren automatisch endet? Wenn ja, nutze sie.
  4. Zahl der Signalgeber. Lieber zwei oder drei mit kleinen Beträgen als einer mit dem halben Konto.
Der Denkfehler, der am meisten kostet: Eine anteilige Kopie bedeutet nicht automatisch dasselbe Kontorisiko wie beim Signalgeber. Der eingestellte Prozentsatz bezieht sich auf seine Positionsgröße, nicht auf euer Verhältnis der Kontogrößen. Was der Trade für dich bedeutet, hängt deshalb von deiner eigenen Kontogröße, dem eingestellten Kopierprozentsatz, der Mindestpositionsgröße und dem jeweiligen Instrument ab. Rechne das vor dem ersten Signal durch.

Was Copy Trading kostet

Kopieren ist nicht kostenlos. Fünf Blöcke entstehen, und der erste wird beim Vergleich am häufigsten übersehen.

  • Erfolgsabhängige Copy-Gebühr. Anbieter berechnen für das Kopieren teils eine gesonderte Gebühr. Bei NAGA fällt sie nur auf profitabel geschlossene Copy-Trades an, ihre Höhe hängt von der Kontostufe ab, und ab einer bestimmten Stufe entfällt sie. Die normalen Handelskosten kommen zusätzlich dazu. Die aktuellen Sätze stehen beim Anbieter.
  • Spread und Kommission je kopiertem Trade. Jede kopierte Position ist eine echte Position auf deinem Konto und kostet wie jede andere. Ein aktiver Signalgeber erzeugt entsprechend viele Kosten.
  • Übernachtfinanzierung. Hält der Signalgeber gehebelte Positionen über Nacht, entstehen bei dir je nach Instrument Finanzierungskosten oder Swaps. Bei ungehebelten Instrumenten fällt dieser Block weg.
  • Vergütung des Signalgebers. Sie wird je nach Plattform unterschiedlich berechnet – bei NAGA als Prämie für profitabel kopierte Trades, abhängig unter anderem vom erzielten Gewinn, der Kontostufe und der Zahl der tatsächlich kopierenden Nutzer. Lies nach, wie das bei deinem Anbieter geregelt ist.
  • Währungsumrechnung. Handelt der Signalgeber in anderen Währungen als deiner Kontowährung, können Umrechnungskosten anfallen.

Die Rechnung, die vor dem Start gehört: Nimm die Handelsfrequenz aus dem Profil, multipliziere sie mit den Kosten je Trade auf deiner Seite und halte das gegen die ausgewiesene Rendite. Bei sehr aktiven Signalgebern bleibt davon weniger übrig, als das Profil vermuten lässt.

Zeitverzug und Ausführung

Zwischen dem Trade des Signalgebers und der Kopie kann technisch eine kurze Verzögerung liegen. NAGA setzt dafür nach eigenen Angaben einen Price-Matching-Algorithmus ein, der bei regulär ausgeführten Copy-Trades den Ausführungspreis des Lead Traders abbilden soll.

Unabhängig davon bleibt die normale Slippage ein Thema: die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ausführungskurs. Sie entsteht in schnellen Märkten und bei dünner Liquidität und trifft dich unabhängig davon, wie gut der Signalgeber ist.

Abweichungen im Ergebnis können trotzdem entstehen: durch unterschiedliche Positionsgrößen, durch Gebühren auf deiner Seite, durch ausgelassene Trades, durch eigene Stops oder durch manuelle Eingriffe. Je aktiver die Strategie, desto stärker wirken diese Effekte – wer einen sehr kurzfristig handelnden Signalgeber kopiert, zahlt die Kosten in jedem Fall vollständig.

Die Streuungs-Illusion

Mehrere Signalgeber zu kopieren wirkt wie Streuung, ist es aber oft nicht. Wenn drei von ihnen auf dasselbe Marktumfeld setzen – etwa alle auf einen steigenden Index oder alle auf denselben Währungstrend –, hast du keine drei Strategien, sondern dieselbe Wette in dreifacher Größe.

Deshalb lohnt vor dem Kopieren der Blick auf die gehandelten Märkte und die Richtung. Zwei Signalgeber, die unterschiedliche Instrumente in unterschiedlichen Zeitfenstern handeln, streuen tatsächlich. Zwei, die beide untertägig denselben Index handeln, nicht.

Ein zweiter Punkt gehört dazu: Bei marginpflichtigen kopierten Positionen addieren sich auch die Margin-Anforderungen. Mehrere kopierte Strategien können in einer ungünstigen Phase gleichzeitig Margin ziehen und dein Konto schneller an die Grenze bringen, als jede einzelne es täte.

Wann du aussteigst

Die Frage, die vor dem Einstieg beantwortet sein sollte – nicht mittendrin. Drei Kriterien sind brauchbar.

  • Verlustgrenze erreicht. Du hast vorher festgelegt, wie viel diese Kopie kosten darf. Ist die Grenze erreicht, wird beendet – ohne Nachverhandlung mit dir selbst.
  • Verhalten ändert sich. Der Signalgeber handelt plötzlich andere Märkte, deutlich größere Positionen oder viel häufiger als in der Historie. Dann kopierst du nicht mehr das, was du ausgewählt hast.
  • Lange Pause. Wenn wochenlang nichts passiert, bindet die Kopie Kapital ohne Gegenwert.

Der häufigste Fehler dabei ist das Aufstocken nach Verlusten – in der Hoffnung, die Erholung mit größerem Einsatz mitzunehmen. Das ist dieselbe Falle wie beim eigenen Handeln, nur mit fremder Entscheidung.

Rechtlicher Rahmen

Copy Trading bewegt sich zwischen beratungsfreiem Handel und Vermögensverwaltung. Werden Trades ohne dein Zutun auf deinem Konto ausgeführt, kann das je nach Ausgestaltung als erlaubnispflichtige Dienstleistung einzuordnen sein – die Aufsichtsbehörden haben sich dazu mehrfach geäußert. Für dich als Nutzer heißt das vor allem: Prüfe, wer der Anbieter ist, welche Erlaubnis er hat und was in den Bedingungen zum Copy Trading steht.

Ein Signalgeber ist in aller Regel kein zugelassener Vermögensverwalter und schuldet dir keine Sorgfalt bei der Verwaltung deines Geldes. Er handelt sein eigenes Konto; dass andere ihm folgen, ändert daran nichts. Erwarte also keine Haftung für Verluste – und lies die Angaben in den Profilen als Statistik, nicht als Zusage.

Wie du einen Anbieter grundsätzlich auf Seriosität prüfst – Erlaubnis, Impressum, Kundengeldtrennung und Auszahlungswege –, steht in unserer Übersicht: worauf du bei der Brokerwahl achten solltest. Dort geht es auch um die Frage, welche Kontoart überhaupt zu deinem Vorhaben passt – Copy Trading ist nur einer von mehreren Wegen, und für manche Ziele nicht der naheliegendste.

Steuern beim Kopieren

Jede kopierte Position ist steuerlich dein eigener Trade. Der Signalgeber spielt dabei keine Rolle – maßgeblich ist, was auf deinem Konto passiert.

Entscheidend ist wie sonst auch, ob eine inländische auszahlende Stelle den deutschen Kapitalertragsteuerabzug vornimmt. Ist das nicht der Fall, gehören die Erträge in die Anlage KAP deiner Steuererklärung. Bei einem aktiven Signalgeber kommen dabei schnell viele Einzelpositionen zusammen, was den Dokumentationsaufwand erhöht. Für Termingeschäfte gab es bis 2024 besondere Verlustverrechnungsgrenzen; diese Sonderregel wurde aufgehoben, aktuell gelten insoweit grundsätzlich die allgemeinen Regeln für Verluste aus Kapitalvermögen.

Selbst Signalgeber werden

Die andere Richtung wird selten diskutiert, ist aber Teil des Modells: Wer eine öffentliche Historie aufbaut, kann selbst kopiert werden und je nach Plattform eine Vergütung erhalten. Bei NAGA ist das eine Prämie für profitabel kopierte Trades, deren Höhe unter anderem vom erzielten Gewinn, der Kontostufe und der Zahl der kopierenden Nutzer abhängt.

Zwei Dinge solltest du vorher wissen. Erstens verändert es das eigene Handeln: Wer weiß, dass andere zusehen, entscheidet nachweislich anders – meist auffälliger. Zweitens ist das Vergütungsmodell genau der Anreiz, den du als Kopierer misstrauisch beurteilen solltest. Wer das selbst nutzt, sollte sich der Rolle bewusst sein.

Typische Fehler beim Copy Trading

  • Nach Rendite sortieren. Die Bestenliste zeigt Vergangenheit und blendet die Ausgeschiedenen aus.
  • Kein Gesamtbudget setzen. Ohne Deckel wächst die Kopie mit dem Verhalten des Signalgebers mit.
  • Kosten je Trade ignorieren. Ein aktiver Signalgeber erzeugt auf deiner Seite hohe Kosten, die in seiner Rendite nicht stecken.
  • Mehrere Signalgeber mit derselben Wette. Das ist keine Streuung, sondern Konzentration.
  • Nach Verlusten aufstocken. Dieselbe Falle wie beim eigenen Handeln, nur mit fremder Entscheidung.
  • Copy Trading als Geldanlage begreifen. Es ist aktiver Handel mit fremder Entscheidung – bei CFDs zusätzlich gehebelt. Ein Sparprodukt ist es in keinem Fall.

Wer verstehen will, worauf er sich beim gehebelten Handel einlässt, findet Mechanik und Kosten im CFD Broker Vergleich. Kopiert dein Signalgeber überwiegend Währungspaare, lohnt zusätzlich der Blick auf Spreads und Swaps im Forex Broker Vergleich.

Alternativen: selbst entscheiden statt kopieren

Du willst nicht fremde Entscheidungen übernehmen, sondern selbst handeln – vielleicht mit Werkzeugen, die dir die Vorauswahl erleichtern? Dann brauchst du keine Copy-Funktion. Diese Anbieter passen dafür, jeweils mit dem Grund, warum sie das Kopieren nicht ersetzen.

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AnbieterWofür er passtWarum kein Copy-Trading-Ersatz
XTBCFDs auf Indizes, Devisen und Rohstoffe plus echte Aktien und ETFs im selben Konto, eigene Plattform xStation. Unser TestKeine Copy-Funktion. Entscheidungen triffst du selbst, unterstützt durch AnalysewerkzeugeZu XTB
CapTraderBörsenhandel über Interactive Brokers mit Aktien, ETFs, Optionen, Futures und CFDs über die Trader Workstation. Unser TestKeine Copy-Funktion für Privatkunden. Ausgelegt auf eigenständige Strategien und TerminmärkteZu CapTrader
Traders PlaceRund 40 Handelsplätze, Aktien sowie börsliche und außerbörsliche Derivate, optional ein Wertpapierkredit. Unser TestKeine Copy-Funktion. Klassischer Wertpapierhandel über die Börse statt automatischer ÜbernahmeZu Traders Place
Smartbroker+Rund 30 Handelsplätze für Aktien, Derivate und Zertifikate. Der Anbieter wirbt mit dem Kostensieger-Ergebnis von Finanztest 12/2025 in den getesteten Depotgrößen. Unser TestKeine Copy-Funktion und kein CFD-Handel. Ausgelegt auf größere EinzelordersZu Smartbroker+
Trade RepublicBroker, Bank und Karte aus einer Hand, App und Webzugang, Derivate über wenige Partner. Unser TestKeine Copy-Funktion. Eher für Gelegenheitshandel als für kurzfristige StrategienZu Trade Republic

Auch hier gilt: Die Buttons führen zu den Anbietern, bei einem Abschluss erhält alarm.de eine Vergütung.

Häufige Fragen zum Copy Trading

Was ist Copy Trading?

Die Trades eines ausgewählten Signalgebers werden automatisch auf deinem Konto nachgebildet, im Verhältnis deiner Einstellungen. Du überträgst kein Geld an ihn; die Positionen laufen auf deinem Konto mit deinem Kapital und – bei gehebelten Instrumenten – deiner Margin. Eingreifen kannst du jederzeit.

Ist Copy Trading sicher?

Nein. Das Verlustrisiko bleibt vollständig bei dir. Wie hoch es ausfällt, hängt vom kopierten Instrument ab: Bei CFDs kommen Hebel und Margin dazu – bei vielen Anbietern verlieren aktuell zwischen etwa siebzig und achtzig Prozent der Privatkonten Geld. Diese Quote ist eine CFD-Kennzahl, keine Copy-Trading-Statistik. Werden ungehebelte Instrumente kopiert, gilt das normale Kursrisiko.

Worin unterscheiden sich Copy Trading und Social Trading?

Beim Social Trading siehst du nur, was andere tun, und entscheidest selbst. Beim Copy Trading werden Trades automatisch übernommen. Sobald automatisch gehandelt wird, brauchst du eigene Grenzen für Betrag und Verlust.

Worauf achte ich bei der Auswahl eines Signalgebers?

Auf die Länge der Historie, den maximalen Rückgang, die Handelsfrequenz, die Haltedauer, die Verteilung der Ergebnisse und die gehandelten Märkte. Die Rendite allein sagt wenig – vor allem nicht, wie sie zustande kam.

Warum sind Bestenlisten irreführend?

Weil du nur die Übriggebliebenen siehst: Wer sein Konto zerlegt hat, verschwindet aus der Liste. Dazu kommen kurze Auswertungszeiträume und Vergütungsmodelle, die Auffälligkeit stärker belohnen als Beständigkeit.

Was kostet Copy Trading?

Häufig eine erfolgsabhängige Copy-Gebühr auf profitabel geschlossene Trades, deren Höhe von der Kontostufe abhängt und ab einer bestimmten Stufe entfällt. Dazu Spread und gegebenenfalls Kommission je kopiertem Trade, je nach Instrument Übernachtfinanzierung bei längeren Haltedauern und mögliche Währungsumrechnung. Ein aktiver Signalgeber erzeugt entsprechend hohe Kosten auf deiner Seite.

Kann ich die Positionsgröße begrenzen?

Je nach Plattform ja: über einen festen Betrag je Trade oder über einen Prozentsatz der Positionsgröße des Signalgebers, dazu ein Gesamtbudget und teils eine eigene Verlustgrenze. Der feste Betrag ist die konservativere Wahl, weil er dich nicht mitzieht, wenn der Signalgeber seine Positionen vergrößert.

Warum weicht mein Ergebnis vom Signalgeber ab?

Technisch kann eine kurze Verzögerung entstehen; NAGA setzt dafür nach eigenen Angaben einen Price-Matching-Algorithmus ein, der den Ausführungspreis des Lead Traders abbilden soll. Abweichungen entstehen trotzdem durch unterschiedliche Positionsgrößen, Gebühren, ausgelassene Trades, eigene Stops oder manuelle Eingriffe.

Ist es sinnvoll, mehrere Signalgeber zu kopieren?

Nur wenn sie unterschiedliche Märkte in unterschiedlichen Zeitfenstern handeln. Setzen mehrere auf dasselbe Marktumfeld, ist das keine Streuung, sondern dieselbe Wette in mehrfacher Größe – und bei marginpflichtigen Positionen addieren sich auch die Margin-Anforderungen.

Wann sollte ich das Kopieren beenden?

Wenn deine vorher festgelegte Verlustgrenze erreicht ist, wenn sich das Verhalten des Signalgebers deutlich ändert oder wenn über längere Zeit nichts passiert und nur Kapital gebunden bleibt.

Haftet der Signalgeber für meine Verluste?

In aller Regel nicht. Er ist kein zugelassener Vermögensverwalter und handelt sein eigenes Konto; dass andere ihm folgen, ändert daran nichts. Die Angaben im Profil sind Statistik, keine Zusage.

Wie werden kopierte Trades versteuert?

Wie deine eigenen. Maßgeblich ist, ob eine inländische auszahlende Stelle den Steuerabzug vornimmt; andernfalls gehören die Erträge in die Anlage KAP. Bei einem aktiven Signalgeber kommen dabei viele Einzelpositionen zusammen.

Kann ich selbst Signalgeber werden?

Je nach Plattform ja, mit einer öffentlichen Historie und einer Vergütung für profitabel kopierte Trades, abhängig unter anderem von Gewinn, Kontostufe und Zahl der Kopierer. Bedenke dabei, dass genau dieses Vergütungsmodell der Anreiz ist, den du als Kopierer kritisch beurteilen solltest.

Eignet sich Copy Trading zum Vermögensaufbau?

Es ist aktiver Handel mit fremder Entscheidung – bei kopierten CFDs zusätzlich gehebelt. Ein Sparprodukt ist es nicht. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, sollte das nicht mit kopiertem Kurzfristhandel verwechseln.

Risikohinweis: Copy Trading verlagert die Entscheidung, nicht das Risiko. Werden CFDs kopiert, kommen Hebel und Margin hinzu; die Verlustquoten bei Privatanlegern im CFD-Handel sind hoch. Auch bei ungehebelten Instrumenten kann das eingesetzte Kapital vollständig verloren gehen. Frühere Ergebnisse eines Signalgebers sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Einzelne Links sind Werbelinks – klickst du darauf und schließt ab, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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