FastBill im Test 2026: Rechnungen & Buchhaltung für Selbstständige – Funktionen, Preise und ehrliche Grenzen
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Anzeige · Buchhaltung & Tools

FastBill im Test 2026: Rechnungen & Buchhaltung für Selbstständige – Funktionen, Preise und ehrliche Grenzen

Rechnungen schreiben, Belege sortieren, Umsatzsteuer melden – für viele Selbstständige ist der Papierkram der ungeliebteste Teil der Woche. FastBill will genau das abnehmen: eine deutsche Cloud-Software, die Rechnungsstellung, Zeiterfassung und Buchhaltung an einem Ort bündelt und dabei als besonders einfach zu bedienen gilt. Hier liest du, was FastBill wirklich kann, was es kostet, für wen es sich lohnt – und wo die ehrlichen Grenzen liegen.

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  • 🖥️ 14 Tage gratis, ohne Kreditkarte
  • 📤 E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD)
  • 🌐 UStVA per ELSTER + DATEV
  • 🇩🇪 Server Frankfurt, GoBD & DSGVO
  • ⏱️ Zeiterfassung inklusive

Was ist FastBill?

FastBill ist eine deutsche cloudbasierte Rechnungs- und Buchhaltungssoftware, die von Anfang an auf Freelancer, Soloselbstständige, Agenturen und kleine Unternehmen zugeschnitten ist. Über 70.000 Kunden im deutschsprachigen Raum nutzen sie, um Rechnungen zu schreiben, Zeiten zu erfassen, Belege zu digitalisieren und die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben. Das erklärte Ziel: den oft komplexen Papierkram so weit wie möglich zu automatisieren – mit einer Oberfläche, die auch ohne Buchhaltungswissen in wenigen Minuten einsatzbereit ist.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Rechnungen & Angebote

Professionelle Rechnungen und Angebote per Layout-Designer, wiederkehrende Rechnungen, Retainer-Management und ein mehrstufiges Mahnwesen (automatisch als Add-on).

E-Rechnung inklusive

XRechnung und ZUGFeRD werden automatisch beim Versand erzeugt – die E-Rechnung nach DIN EN 16931 ist in allen Tarifen enthalten.

Zeiterfassung & Projekte

Live-Timer, Stoppuhr und Browser-Extension: erfasste Stunden werden Projekten zugeordnet und mit wenigen Klicks in Rechnungen umgewandelt.

Belegerfassung

Belege per Scan-App fotografieren, per E-Mail oder Drag-and-drop hochladen – die Texterkennung trägt die Daten automatisch ein.

UStVA, ELSTER & DATEV

Umsatzsteuervoranmeldung direkt per ELSTER, dazu DATEV-Export für die Steuerkanzlei (je nach Tarif) – ohne den Weg über die Post.

Banking & Dashboard

Bis zu fünf Bankkonten per finAPI anbinden, dazu ein Finanz-Dashboard mit offenen Posten, Top-Kunden und Auswertungen.

📌 Aktuell wichtig: die E-Rechnungspflicht

Seit 2025 gilt im B2B-Bereich schrittweise die E-Rechnungspflicht: Unternehmen müssen elektronische Rechnungen empfangen und zunehmend auch ausstellen können. Ein klassisches PDF reicht dafür nicht mehr aus. FastBill erzeugt XRechnung und ZUGFeRD automatisch und erkennt eingehende E-Rechnungen – und zwar in allen Tarifen, nicht nur im teuersten. Für Selbstständige ist das einer der stärksten Gründe, jetzt auf eine passende Software umzusteigen.

Was kostet FastBill?

FastBill bietet gestaffelte Tarife vom schlanken Einstieg bis zur Vollautomatisierung. Die folgenden Werte sind eine Orientierung – das Jahresabo spart rund 10 %, einige Funktionen sind kostenpflichtige Add-ons, und die aktuellen Konditionen findest du beim Anbieter.

Tarif (Beispiel)Preis (Orientierung)Für wen
Solo (Einstieg)ab rund 9 €/MonatSoloselbstständige, Rechnungen & Zeiterfassung
Mittlere Tarifeab rund 15–30 €/Monatmehr Nutzer/Bankkonten, DATEV, Belegimport
Premiumab rund 59 €/Monatvolle Automatisierung, EÜR, digitaler Steuerberater

Wichtig zu wissen: Eine vollständige Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist erst im Premium-Tarif bzw. mit Steuerberater-Anbindung enthalten – der Sprung vom Einstieg dorthin ist deutlich. Wer nur eine günstige, vollständige Buchhaltung mit EÜR sucht, sollte das im Hinterkopf behalten.

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Für wen lohnt sich FastBill?

Am meisten Nutzen ziehen Freelancer, Soloselbstständige und Agenturen daraus, die vor allem Rechnungen schreiben, nach Stunden abrechnen und ihre Umsatzsteuervoranmeldung unkompliziert abgeben wollen – und dabei die einfachste Bedienung suchen. Besonders die Zeiterfassung mit direkter Projektabrechnung ist ein echter Vorteil für alle, die auf Stundenbasis arbeiten. Wer ein Tool sucht, das ohne Einarbeitung sofort läuft, ist hier richtig.

Weniger passend ist FastBill, wenn du eine günstige, vollständige Buchhaltung mit EÜR brauchst (die steckt erst im Premium-Tarif) oder regelmäßig Barzahlungen abwickelst – ein GoBD-konformes Kassenbuch bietet FastBill nicht. In diesen Fällen lohnt der Blick auf spezialisierte Alternativen.

Stärken und Grenzen – ehrlich eingeordnet

👍 Das spricht dafür

  • Sehr intuitive, einsteigerfreundliche Oberfläche
  • Starke Zeiterfassung & Projektabrechnung
  • E-Rechnung in allen Tarifen enthalten
  • Deutsche Server (Frankfurt), GoBD & DSGVO
  • 14 Tage gratis testen, ohne Kreditkarte

⚠️ Das solltest du wissen

  • EÜR erst im teuren Premium-Tarif
  • Einige Funktionen nur als kostenpflichtige Add-ons
  • Kein Kassenbuch für Barzahlungen
  • Kein Live-Chat, keine Hotline (nur Formular/FAQ)
  • Kleinere Community als sevdesk oder Lexoffice

Wie sicher sind meine Daten?

Beim Thema Finanzdaten ist Datenschutz entscheidend – und hier ist FastBill solide aufgestellt. Die Software wird auf AWS-Servern in Frankfurt am Main gehostet und unterliegt damit der DSGVO; die Datenübertragung erfolgt TLS-verschlüsselt. Für den ordnungsgemäßen Umgang mit Finanzdokumenten ist FastBill GoBD-konform, und der Abruf der Banking-Daten läuft über die als bankensicher zertifizierte Software finAPI. Für volle DSGVO-Konformität lässt sich zusätzlich ein Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen.

Passend dazu für Selbstständige

Häufige Fragen zu FastBill

Was ist FastBill genau?

FastBill ist eine deutsche cloudbasierte Rechnungs- und Buchhaltungssoftware für Freelancer, Selbstständige, Agenturen und kleine Unternehmen. Sie deckt Rechnungsstellung, E-Rechnung, Zeiterfassung, Belegerfassung und die Umsatzsteuervoranmeldung ab.

Was kostet FastBill?

Der Einstiegstarif startet bei rund 9 €/Monat, das Premium-Paket mit voller Automatisierung und EÜR ab rund 59 €/Monat. Das Jahresabo ist etwas günstiger als die monatliche Zahlung. Einige Funktionen sind kostenpflichtige Add-ons; aktuelle Preise findest du beim Anbieter.

Unterstützt FastBill die E-Rechnung?

Ja. FastBill erzeugt XRechnung und ZUGFeRD automatisch beim Versand und erkennt eingehende E-Rechnungen – und das in allen Tarifen. Das ist wegen der schrittweisen E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich seit 2025 besonders relevant.

Kann ich die Umsatzsteuer und DATEV nutzen?

Die Umsatzsteuervoranmeldung lässt sich direkt per ELSTER übermitteln. Für die Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei gibt es einen DATEV-Export (je nach Tarif). Eine vollständige EÜR ist erst im Premium-Tarif bzw. mit Steuerberater-Anbindung enthalten.

Kann ich FastBill kostenlos testen?

Ja, du kannst FastBill 14 Tage lang kostenlos und mit allen wichtigen Funktionen testen – ohne Angabe einer Kreditkarte. So findest du heraus, welcher Tarif zu deinem Bedarf passt, bevor du dich entscheidest.

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Über den Autor: Michael Radtke schreibt auf alarm.de verständlich über Finanzen & Kredit, digitale Sicherheit und Krypto. Alle Beiträge des Autors ansehen →
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