Foundation Passport Prime im Test 2026 die Hardware die mehr kann als eine Wallet
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026

Foundation Passport Prime im Test 2026: die Hardware, die mehr kann als eine Wallet

Die meisten Hardware-Wallets schützen nur deine Coins. Passport Prime von Foundation geht weiter: Bitcoin-Selbstverwahrung, 2FA-Codes, Hardware-Security-Keys und ein verschlüsselter Datentresor – alles auf einem offenen, in den USA gefertigten Gerät. Hier erfährst du, was dahintersteckt, für wen es sich lohnt und wo die Grenzen liegen.

AnzeigePassport Prime ansehen*

Eilig oder kein Versand aus den USA gewünscht? Passport Prime beim EU-Händler BTC Direct ansehen* – ca. 359 €, Lieferung 1–10 Werktage.

Kurz erklärt: Passport Prime (ab 349 US-Dollar) ist Foundations „Human Authority Hardware“: ein dediziertes Sicherheitsgerät, das Bitcoin-Wallet, 2FA-Codes (TOTP), FIDO-Security-Keys und einen 50 GB großen verschlüsselten Speicher vereint – betrieben vom quelloffenen Betriebssystem KeyOS.

Hinter dem Gerät steht Foundation Devices. Die Hard- und Software ist Open Source, ein unabhängiges Sicherheitsaudit kommt von Keylabs, und montiert wird in den USA. Seit Mai 2026 ist Passport Prime allgemein verfügbar – in Deutschland bekommst du es direkt bei Foundation (Abrechnung in US-Dollar) oder bei offiziellen EU-Händlern wie BTC Direct zum Euro-Preis mit EU-Versand. Eingerichtet und aktualisiert wird es über die Envoy-App (iOS, Android, F-Droid).

ab 349 $Foundation Passport Prime
4-in-1Bitcoin, 2FA, Security-Keys, Vault
Open SourceHardware & Software
Made in USAKeylabs-Audit

Was Passport Prime ausmacht

Die wichtigsten Bausteine – und worauf du achten solltest – im Überblick:

Bitcoin-Wallet

Bitcoin-only-Selbstverwahrung mit Multisig, Taproot, Passphrase, temporären Seeds und einem Seed Vault für mehrere Seed-Phrasen.

2FA & Security-Keys

6-stellige TOTP-Codes und FIDO-Security-Keys per NFC oder USB – getrennt vom Smartphone.

50 GB Vault

Verschlüsselter Speicher für sensible Dateien; per Airlock entscheidest du, was beim Verbinden überhaupt zugänglich ist.

KeyOS

Ein in Rust geschriebenes Microkernel-Betriebssystem; Apps laufen isoliert in Sandboxes. Über den offenen App Catalog kommen weitere Apps hinzu – erste Partner-App ist Cake Wallet.

Anschlüsse

QuantumLink (gesichertes Bluetooth über eigenen Chip), NFC, USB-C und QR-Kamera – wahlweise auch ganz ohne Funk.

Sicherheit

Secure Element, aktiver Tamper-Schutz, Auto-Löschung nach 10 PIN-Fehlversuchen und ein unabhängiges Audit.

Wenn dich vor allem der reine Bitcoin-Teil interessiert, lies unseren Beitrag zur Bitcoin-Selbstverwahrung mit Passport Prime. Das Gerät selbst findest du direkt bei Foundation*.

Gut zu wissen: Passport Prime ist laut Foundation auf Power-User und Unternehmen ausgelegt – ein vielseitiges Gerät, kein minimalistischer Einsteiger-Signer. Für reine Bitcoin-Aufbewahrung gibt es schlankere und günstigere Alternativen.

Passport Prime im Detail

Ein Gerät statt vieler

Passport Prime bündelt, was sonst auf mehrere Geräte und Apps verteilt ist: Bitcoin-Wallet, 2FA-Authenticator, Hardware-Security-Key und verschlüsselten Dateispeicher. Statt YubiKey, Authenticator-App und Wallet getrennt zu pflegen, läuft alles auf einem abgesicherten Gerät mit vertrauenswürdigem Display.

KeyOS – das Betriebssystem

Im Kern steckt KeyOS, ein über drei Jahre entwickeltes Microkernel-Betriebssystem in Rust. Jede App läuft isoliert in einer Sandbox, Prozesse sind getrennt, der Hauptschlüssel bleibt geschützt. Über ein offenes SDK können Entwickler eigene Apps bauen; der App-Store soll zum Ende des zweiten Quartals 2026 für alle starten. Erste Partner-App ist Cake Wallet mit rund einer Million Nutzern.

Sicherheit, die geprüft ist

Ein separater Security Processor und ein Secure Element schützen die Schlüssel, ein aktiver Tamper-Schutz reagiert auf physische Angriffe, und nach zehn falschen PIN-Eingaben löscht sich das Gerät automatisch. Ein unabhängiges Audit von Keylabs bescheinigt eine Hardware-Architektur, die über übliche Industriestandards hinausgeht.

Hinter Foundation

Foundation Devices baut seit rund fünf Jahren Werkzeuge für Selbstbestimmung über Geld, Sicherheit und Privatsphäre – die erste Passport-Wallet erschien Mitte 2020. Mit einer 6,4-Mio.-Dollar-Runde (Gesamtfinanzierung 16,5 Mio. $, u. a. Fulgur Ventures und Polychain) treibt das Unternehmen die Ausweitung von der reinen Bitcoin-Selbstverwahrung hin zu Identität, Mehr-Faktor-Authentifizierung und Freigaben für KI-Agenten voran.

Lieferumfang & Alltag

Im Karton liegen das Gerät (Midnight Bronze oder Arctic Copper), drei NFC-KeyCards mit Faraday-Hüllen, ein USB-C-Kabel und ein Garantieheft mit Wiederherstellungsblatt. Eingerichtet und aktualisiert wird über die Envoy-App für iOS, Android und F-Droid; verschlüsselte Magic Backups erleichtern Sicherung und Wiederherstellung.

Für wen sich Passport Prime eignet – und für wen nicht

Passt gut, wenn du …

  • Bitcoin, 2FA, Security-Keys und Dateien auf einem Gerät bündeln willst
  • Wert auf Open Source und ein unabhängiges Audit legst
  • ein modernes, vielseitiges Sicherheitsgerät suchst
  • Selbstverwahrung bewusst in die eigene Hand nimmst

Eher nicht, wenn du …

  • nur eine einfache, günstige Bitcoin-Wallet brauchst
  • Altcoins außer Bitcoin verwahren willst
  • Einfuhr aus den USA und 349 $ scheust
  • ein minimalistisches Air-Gap-Gerät ohne Zusatzfunktionen bevorzugst

Ehrlich bleiben: das solltest du wissen

  • Bitcoin-only: Für Kryptowährungen unterstützt Passport Prime ausschließlich Bitcoin – keine Altcoins.
  • Preis & Einfuhr: 349 US-Dollar plus mögliche Einfuhrumsatzsteuer und Zoll bei Lieferung aus den USA; der Euro-Preis schwankt.
  • Noch jung: Das Gerät ist neu, einzelne Funktionen (z. B. Drittanbieter-Apps) sind als „coming soon“ angekündigt.
  • Funk vorhanden: QuantumLink nutzt Bluetooth. Wer das meiden will, kann auf QR-Code und USB ausweichen.
  • Eigenverantwortung: Selbstverwahrung heißt: Du allein sicherst deine Wiederherstellungswörter. Gehen sie verloren, ist der Zugriff weg.
Anzeige

Bitcoin, 2FA, Security-Keys und ein Datentresor auf einem offenen Gerät – jetzt ansehen:

Passport Prime bei Foundation ansehen*

In 4 Schritten startklar

  1. Gerät bestellen. Wähle Farbe und optionales Zubehör (z. B. Stahl-Backup) und bestelle Passport Prime.
  2. Envoy installieren. Lade die Envoy-App und verbinde das Gerät für Einrichtung und Updates.
  3. Backup anlegen. Sichere deine Wiederherstellungswörter und richte die verschlüsselten Keycards ein. Das Gerät findest du direkt bei Foundation*.
  4. Funktionen einrichten. Aktiviere Bitcoin-Wallet, 2FA, Security-Keys und Vault nach Bedarf.

Glossar: die wichtigsten Begriffe

Human Authority Hardware
Foundations Begriff für ein Gerät, auf dem du wichtige digitale Aktionen (Signieren, Freigeben) selbst bestätigst.
KeyOS
Quelloffenes Microkernel-Betriebssystem in Rust mit App-Sandboxing und geschütztem Hauptschlüssel.
QuantumLink
Gesicherte Bluetooth-Verbindung über einen eigenen Chip mit post-quantum-Verschlüsselung.
Secure Element
Spezieller Sicherheitschip, der geheime Schlüssel besonders geschützt speichert.
Keycards
Verschlüsselte NFC-Karten für das Backup deiner Wiederherstellungsdaten.
Air-Gap
Betrieb ohne Funk-/Kabelverbindung – Daten werden per QR-Code übertragen.
Anzeige

Das vielseitige Sicherheitsgerät aus den USA – jetzt Passport Prime ansehen:

Zu Foundation Passport Prime*

Häufige Fragen zu Passport Prime

Was ist Passport Prime?
Ein dediziertes Sicherheitsgerät von Foundation, das Bitcoin-Wallet, 2FA-Codes, FIDO-Security-Keys und einen verschlüsselten 50-GB-Speicher auf einem offenen Gerät vereint.
Was kostet Passport Prime?
Der Einstieg liegt bei 349 US-Dollar. Bei Lieferung aus den USA können Einfuhrumsatzsteuer und Zoll hinzukommen.
Unterstützt es Altcoins?
Nein. Für Kryptowährungen ist Passport Prime Bitcoin-only ausgelegt.
Ist es Open Source?
Ja, Hard- und Software sind quelloffen, und es gibt ein unabhängiges Sicherheitsaudit von Keylabs.
Wie sicher ist das Gerät?
Es nutzt ein Secure Element, aktiven Tamper-Schutz und löscht sich nach 10 PIN-Fehlversuchen automatisch.
Brauche ich Bluetooth?
Nein. QuantumLink ist optional; du kannst auch per QR-Code und USB arbeiten.
Wie wird es eingerichtet?
Über die Envoy-App für iOS, Android und F-Droid – auch für Updates und Backups.
Ist es für Anfänger geeignet?
Es richtet sich eher an Power-User. Für reine Bitcoin-Aufbewahrung gibt es einfachere Alternativen.
Wo kann ich es kaufen?
Du findest Passport Prime mit allen Optionen direkt bei Foundation*.

Passende Foundation-Beiträge

* Mit Stern markierte Links sind Werbe-/Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Preise sind Richtwerte (Foundation rechnet in US-Dollar ab); bei Lieferung aus den USA können Einfuhrumsatzsteuer und Zoll anfallen. Innerhalb der EU ist das Gerät auch bei offiziellen Händlern zum Euro-Preis mit EU-Versand erhältlich. Preise, Modelle und Verfügbarkeit vor dem Kauf im jeweiligen Shop prüfen. Selbstverwahrung bedeutet volle Eigenverantwortung: Wer seine Wiederherstellungswörter verliert, verliert den Zugriff – es gibt keine zentrale Stelle, die sie zurücksetzt.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben →
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin →