Foundation Passport Prime im Test 2026: die Hardware, die mehr kann als eine Wallet
Die meisten Hardware-Wallets schützen nur deine Coins. Passport Prime von Foundation geht weiter: Bitcoin-Selbstverwahrung, 2FA-Codes, Hardware-Security-Keys und ein verschlüsselter Datentresor – alles auf einem offenen, in den USA gefertigten Gerät. Hier erfährst du, was dahintersteckt, für wen es sich lohnt und wo die Grenzen liegen.
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Kurz erklärt: Passport Prime (ab 349 US-Dollar) ist Foundations „Human Authority Hardware“: ein dediziertes Sicherheitsgerät, das Bitcoin-Wallet, 2FA-Codes (TOTP), FIDO-Security-Keys und einen 50 GB großen verschlüsselten Speicher vereint – betrieben vom quelloffenen Betriebssystem KeyOS.
Hinter dem Gerät steht Foundation Devices. Die Hard- und Software ist Open Source, ein unabhängiges Sicherheitsaudit kommt von Keylabs, und montiert wird in den USA. Seit Mai 2026 ist Passport Prime allgemein verfügbar – in Deutschland bekommst du es direkt bei Foundation (Abrechnung in US-Dollar) oder bei offiziellen EU-Händlern wie BTC Direct zum Euro-Preis mit EU-Versand. Eingerichtet und aktualisiert wird es über die Envoy-App (iOS, Android, F-Droid).
Was Passport Prime ausmacht
Die wichtigsten Bausteine – und worauf du achten solltest – im Überblick:
Bitcoin-Wallet
Bitcoin-only-Selbstverwahrung mit Multisig, Taproot, Passphrase, temporären Seeds und einem Seed Vault für mehrere Seed-Phrasen.
2FA & Security-Keys
6-stellige TOTP-Codes und FIDO-Security-Keys per NFC oder USB – getrennt vom Smartphone.
50 GB Vault
Verschlüsselter Speicher für sensible Dateien; per Airlock entscheidest du, was beim Verbinden überhaupt zugänglich ist.
KeyOS
Ein in Rust geschriebenes Microkernel-Betriebssystem; Apps laufen isoliert in Sandboxes. Über den offenen App Catalog kommen weitere Apps hinzu – erste Partner-App ist Cake Wallet.
Anschlüsse
QuantumLink (gesichertes Bluetooth über eigenen Chip), NFC, USB-C und QR-Kamera – wahlweise auch ganz ohne Funk.
Sicherheit
Secure Element, aktiver Tamper-Schutz, Auto-Löschung nach 10 PIN-Fehlversuchen und ein unabhängiges Audit.
Wenn dich vor allem der reine Bitcoin-Teil interessiert, lies unseren Beitrag zur Bitcoin-Selbstverwahrung mit Passport Prime. Das Gerät selbst findest du direkt bei Foundation*.
Passport Prime im Detail
Ein Gerät statt vieler
Passport Prime bündelt, was sonst auf mehrere Geräte und Apps verteilt ist: Bitcoin-Wallet, 2FA-Authenticator, Hardware-Security-Key und verschlüsselten Dateispeicher. Statt YubiKey, Authenticator-App und Wallet getrennt zu pflegen, läuft alles auf einem abgesicherten Gerät mit vertrauenswürdigem Display.
KeyOS – das Betriebssystem
Im Kern steckt KeyOS, ein über drei Jahre entwickeltes Microkernel-Betriebssystem in Rust. Jede App läuft isoliert in einer Sandbox, Prozesse sind getrennt, der Hauptschlüssel bleibt geschützt. Über ein offenes SDK können Entwickler eigene Apps bauen; der App-Store soll zum Ende des zweiten Quartals 2026 für alle starten. Erste Partner-App ist Cake Wallet mit rund einer Million Nutzern.
Sicherheit, die geprüft ist
Ein separater Security Processor und ein Secure Element schützen die Schlüssel, ein aktiver Tamper-Schutz reagiert auf physische Angriffe, und nach zehn falschen PIN-Eingaben löscht sich das Gerät automatisch. Ein unabhängiges Audit von Keylabs bescheinigt eine Hardware-Architektur, die über übliche Industriestandards hinausgeht.
Hinter Foundation
Foundation Devices baut seit rund fünf Jahren Werkzeuge für Selbstbestimmung über Geld, Sicherheit und Privatsphäre – die erste Passport-Wallet erschien Mitte 2020. Mit einer 6,4-Mio.-Dollar-Runde (Gesamtfinanzierung 16,5 Mio. $, u. a. Fulgur Ventures und Polychain) treibt das Unternehmen die Ausweitung von der reinen Bitcoin-Selbstverwahrung hin zu Identität, Mehr-Faktor-Authentifizierung und Freigaben für KI-Agenten voran.
Lieferumfang & Alltag
Im Karton liegen das Gerät (Midnight Bronze oder Arctic Copper), drei NFC-KeyCards mit Faraday-Hüllen, ein USB-C-Kabel und ein Garantieheft mit Wiederherstellungsblatt. Eingerichtet und aktualisiert wird über die Envoy-App für iOS, Android und F-Droid; verschlüsselte Magic Backups erleichtern Sicherung und Wiederherstellung.
Für wen sich Passport Prime eignet – und für wen nicht
Passt gut, wenn du …
- Bitcoin, 2FA, Security-Keys und Dateien auf einem Gerät bündeln willst
- Wert auf Open Source und ein unabhängiges Audit legst
- ein modernes, vielseitiges Sicherheitsgerät suchst
- Selbstverwahrung bewusst in die eigene Hand nimmst
Eher nicht, wenn du …
- nur eine einfache, günstige Bitcoin-Wallet brauchst
- Altcoins außer Bitcoin verwahren willst
- Einfuhr aus den USA und 349 $ scheust
- ein minimalistisches Air-Gap-Gerät ohne Zusatzfunktionen bevorzugst
Ehrlich bleiben: das solltest du wissen
- Bitcoin-only: Für Kryptowährungen unterstützt Passport Prime ausschließlich Bitcoin – keine Altcoins.
- Preis & Einfuhr: 349 US-Dollar plus mögliche Einfuhrumsatzsteuer und Zoll bei Lieferung aus den USA; der Euro-Preis schwankt.
- Noch jung: Das Gerät ist neu, einzelne Funktionen (z. B. Drittanbieter-Apps) sind als „coming soon“ angekündigt.
- Funk vorhanden: QuantumLink nutzt Bluetooth. Wer das meiden will, kann auf QR-Code und USB ausweichen.
- Eigenverantwortung: Selbstverwahrung heißt: Du allein sicherst deine Wiederherstellungswörter. Gehen sie verloren, ist der Zugriff weg.
Bitcoin, 2FA, Security-Keys und ein Datentresor auf einem offenen Gerät – jetzt ansehen:
Passport Prime bei Foundation ansehen*In 4 Schritten startklar
- Gerät bestellen. Wähle Farbe und optionales Zubehör (z. B. Stahl-Backup) und bestelle Passport Prime.
- Envoy installieren. Lade die Envoy-App und verbinde das Gerät für Einrichtung und Updates.
- Backup anlegen. Sichere deine Wiederherstellungswörter und richte die verschlüsselten Keycards ein. Das Gerät findest du direkt bei Foundation*.
- Funktionen einrichten. Aktiviere Bitcoin-Wallet, 2FA, Security-Keys und Vault nach Bedarf.
Glossar: die wichtigsten Begriffe
- Human Authority Hardware
- Foundations Begriff für ein Gerät, auf dem du wichtige digitale Aktionen (Signieren, Freigeben) selbst bestätigst.
- KeyOS
- Quelloffenes Microkernel-Betriebssystem in Rust mit App-Sandboxing und geschütztem Hauptschlüssel.
- QuantumLink
- Gesicherte Bluetooth-Verbindung über einen eigenen Chip mit post-quantum-Verschlüsselung.
- Secure Element
- Spezieller Sicherheitschip, der geheime Schlüssel besonders geschützt speichert.
- Keycards
- Verschlüsselte NFC-Karten für das Backup deiner Wiederherstellungsdaten.
- Air-Gap
- Betrieb ohne Funk-/Kabelverbindung – Daten werden per QR-Code übertragen.
Das vielseitige Sicherheitsgerät aus den USA – jetzt Passport Prime ansehen:
Zu Foundation Passport Prime*Häufige Fragen zu Passport Prime
Was ist Passport Prime?
Was kostet Passport Prime?
Unterstützt es Altcoins?
Ist es Open Source?
Wie sicher ist das Gerät?
Brauche ich Bluetooth?
Wie wird es eingerichtet?
Ist es für Anfänger geeignet?
Wo kann ich es kaufen?
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Preis, Verfügbarkeit und wo du es in Deutschland bekommst.
* Mit Stern markierte Links sind Werbe-/Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Preise sind Richtwerte (Foundation rechnet in US-Dollar ab); bei Lieferung aus den USA können Einfuhrumsatzsteuer und Zoll anfallen. Innerhalb der EU ist das Gerät auch bei offiziellen Händlern zum Euro-Preis mit EU-Versand erhältlich. Preise, Modelle und Verfügbarkeit vor dem Kauf im jeweiligen Shop prüfen. Selbstverwahrung bedeutet volle Eigenverantwortung: Wer seine Wiederherstellungswörter verliert, verliert den Zugriff – es gibt keine zentrale Stelle, die sie zurücksetzt.