Mehr als eine Wallet Passport Prime als 2FA-Schlüssel Security-Key und Datentresor
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026

Mehr als eine Wallet: Passport Prime als 2FA-Schlüssel, Security-Key und Datentresor 2026

Deine wichtigsten Zugänge hängen an Codes, Schlüsseln und Dateien, die meist auf demselben Smartphone liegen wie alles andere. Passport Prime holt diese „digitale Autorität“ auf ein eigenes, abgesichertes Gerät: 2FA-Codes, FIDO-Security-Keys und ein verschlüsselter Datentresor – zusätzlich zur Bitcoin-Wallet. Hier liest du, was das im Alltag bringt.

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Kurz erklärt: Über die Bitcoin-Wallet hinaus ist Passport Prime ein dedizierter Sicherheits-Hub: Es erzeugt 6-stellige 2FA-Codes (TOTP), funktioniert als FIDO-Security-Key per NFC oder USB und bietet einen 50 GB großen, hardware-verschlüsselten Vault für sensible Dateien.

Alles läuft auf KeyOS, einem quelloffenen Microkernel-Betriebssystem in Rust, in dem Apps isoliert in Sandboxes laufen. Secure Element, aktiver Tamper-Schutz und ein unabhängiges Keylabs-Audit sichern das Gerät ab; über den offenen KeyOS App Catalog kommen weitere Apps hinzu (erste Partner-App: Cake Wallet). Eingerichtet wird über die Envoy-App; erhältlich direkt bei Foundation (US-Dollar) oder bei EU-Händlern zum Euro-Preis.

2FA / TOTP6-stellige Codes offline
FIDO-Security-KeysLogins per NFC oder USB freigeben
50 GB Vaultverschlüsselter Datentresor
KeyOSsandboxed, Open Source

Was Passport Prime über die Wallet hinaus kann

Die Sicherheitsfunktionen jenseits von Bitcoin – im Überblick:

2FA-Codes

Erzeugt zeitbasierte Einmalcodes (TOTP) offline – getrennt von Smartphone, Browser und Cloud.

FIDO-Security-Keys

Bestätigt wichtige Logins als Hardware-Security-Key über NFC oder USB.

50 GB Vault

Hardware-verschlüsselter Speicher für sensible Dateien; per Airlock gibst du gezielt frei, was beim Verbinden sichtbar ist.

KeyOS-Apps

Quelloffenes Betriebssystem mit App-Sandboxing; weitere Apps sind angekündigt.

Ein Gerät für alles

Bitcoin, Codes, Schlüssel und Dateien gebündelt – statt über mehrere Geräte verstreut.

Abgesichert

Secure Element, aktiver Tamper-Schutz, Auto-Löschung nach 10 PIN-Fehlversuchen und unabhängiges Audit.

Wenn dich der Bitcoin-Teil im Detail interessiert, findest du dazu einen eigenen Beitrag. Das Gerät mit allen Funktionen siehst du direkt bei Foundation*.

Gut zu wissen: Diese Seite betrachtet die Sicherheitsfunktionen jenseits von Bitcoin. Für Kryptowährungen ist Passport Prime Bitcoin-only.

Passport Prime im Detail

2FA-Codes offline

Passport Prime erzeugt zeitbasierte Einmalcodes (TOTP, 6-stellig) direkt auf dem Gerät – getrennt von Smartphone, Browser und Cloud. So liegen deine zweiten Faktoren nicht auf demselben Gerät wie deine Logins.

Security-Key statt YubiKey

Als FIDO-Security-Key bestätigt das Gerät wichtige Logins per NFC oder USB – phishing-resistent und ohne separaten Hardware-Key. Authenticator-App und Security-Key lassen sich so auf einem Gerät zusammenführen.

Datentresor mit Airlock

Im 50 GB großen, hardware-verschlüsselten Vault legst du sensible Dateien ab. Die Airlock-Funktion entscheidet, welche Dateien beim Verbinden mit einem Gerät überhaupt zugänglich werden – alles andere bleibt geschützt und privat.

KeyOS, Sandboxing & App-Store

Alles läuft in isolierten Sandboxes auf dem quelloffenen Rust-Betriebssystem KeyOS. Über ein SDK entstehen weitere Apps; der offene App-Store soll zum Ende des zweiten Quartals 2026 starten, erste Partner-App ist Cake Wallet. So wächst der Funktionsumfang über die Zeit.

Geprüfte Hardware-Basis

Security Processor, Secure Element, aktiver Tamper-Schutz und Auto-Löschung nach zehn PIN-Fehlversuchen sichern das Gerät; ein unabhängiges Keylabs-Audit bestätigt das Schutzniveau.

Für wen sich das lohnt – und für wen nicht

Passt gut, wenn du …

  • 2FA-Codes und Security-Keys vom Smartphone trennen willst
  • sensible Dateien hardware-verschlüsselt dabei haben möchtest
  • Bitcoin und Sicherheitsfunktionen auf einem Gerät bündeln willst
  • Open Source und ein unabhängiges Audit schätzt

Eher nicht, wenn du …

  • dir eine reine Authenticator-App oder ein einfacher Security-Key reicht
  • du kein zusätzliches Gerät pflegen willst
  • du Einfuhr aus den USA und 349 $ scheust
  • du nur eine simple Bitcoin-Wallet suchst

Ehrlich bleiben: das solltest du wissen

  • Preis & Einfuhr: 349 US-Dollar plus mögliche Einfuhrumsatzsteuer und Zoll aus den USA.
  • Noch jung: Das Gerät ist neu; einzelne Funktionen wie Drittanbieter-Apps sind als „coming soon“ angekündigt.
  • Funk vorhanden: QuantumLink nutzt Bluetooth; wer das meiden will, weicht auf QR-Code und USB aus.
  • Ein Gerät, ein Backup: Wenn alles auf einem Gerät liegt, ist ein zuverlässiges Backup besonders wichtig.
  • Eher für Power-User: Der Funktionsumfang lohnt sich vor allem, wenn du mehrere dieser Funktionen wirklich nutzt.
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In 4 Schritten einrichten

  1. Gerät bestellen. Bestelle Passport Prime in der gewünschten Farbe.
  2. Envoy einrichten. Verbinde das Gerät mit der Envoy-App und vergib eine starke PIN oder ein Passwort.
  3. Funktionen aktivieren. Richte 2FA-Codes, Security-Keys und den Vault nach Bedarf ein. Das Gerät findest du direkt bei Foundation*.
  4. Backup prüfen. Sichere deine Wiederherstellungsdaten und teste die Wiederherstellung, bevor du dich darauf verlässt.

Glossar: die wichtigsten Begriffe

2FA / TOTP
Zwei-Faktor-Authentifizierung mit zeitbasierten Einmalcodes – ein zweiter Faktor neben dem Passwort.
FIDO
Offener Standard für Hardware-Security-Keys, mit denen du Logins ohne Passwort-Risiko bestätigst.
Security-Key
Ein Hardware-Schlüssel, der einen Login physisch bestätigt – phishing-resistent.
Vault
Hardware-verschlüsselter Speicherbereich für sensible Dateien.
KeyOS
Quelloffenes Microkernel-Betriebssystem in Rust mit App-Sandboxing.
Human Authority Hardware
Dediziertes Gerät, auf dem du wichtige digitale Aktionen selbst freigibst.
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Häufige Fragen zu den Sicherheitsfunktionen

Kann Passport Prime 2FA-Codes erzeugen?
Ja, es erzeugt 6-stellige zeitbasierte Einmalcodes (TOTP) offline, getrennt vom Smartphone.
Funktioniert es als Security-Key?
Ja, als FIDO-Security-Key per NFC oder USB zum Bestätigen wichtiger Logins.
Was ist der Vault?
Ein 50 GB großer, hardware-verschlüsselter Speicher für sensible Dateien, geschützt per PIN oder Passwort.
Was ist KeyOS?
Das quelloffene Microkernel-Betriebssystem von Foundation in Rust, in dem Apps isoliert laufen.
Ersetzt es meine Authenticator-App?
Es kann 2FA vom Smartphone trennen. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viele Funktionen du nutzt.
Ist das nicht zu viel auf einem Gerät?
Bündelung ist bequem, macht ein gutes Backup aber umso wichtiger – das solltest du einplanen.
Was kostet es?
Ab 349 US-Dollar, zuzüglich möglicher Einfuhrumsatzsteuer und Zoll aus den USA.
Ist es Open Source?
Ja, Hard- und Software sind quelloffen und unabhängig von Keylabs auditiert.
Wo bekomme ich es?
Du findest Passport Prime mit allen Funktionen direkt bei Foundation*.

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* Mit Stern markierte Links sind Werbe-/Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Preise sind Richtwerte (Foundation rechnet in US-Dollar ab); bei Lieferung aus den USA können Einfuhrumsatzsteuer und Zoll anfallen. Innerhalb der EU ist das Gerät auch bei offiziellen Händlern zum Euro-Preis mit EU-Versand erhältlich. Preise, Modelle und Verfügbarkeit vor dem Kauf im jeweiligen Shop prüfen. Selbstverwahrung bedeutet volle Eigenverantwortung: Wer seine Wiederherstellungswörter verliert, verliert den Zugriff – es gibt keine zentrale Stelle, die sie zurücksetzt.

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