SCHUFA-Produkte im Überblick: welches Angebot zu welcher Situation passt
Die SCHUFA bietet Verbrauchern nicht ein Produkt, sondern rund ein halbes Dutzend – und die Namen ähneln sich so stark, dass viele am Ende das Falsche bestellen. Es gibt die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO, den kostenlosen SCHUFA-Account samt kostenlosem IdentSafe, den einmaligen SCHUFA-BonitätsCheck, die digitale SCHUFA-BonitätsAuskunft, das Score-Monitoring, den Identitätsschutz und die SCHUFA-UnternehmensAuskunft – gebündelt in den drei Paketen kompakt, plus und premium. Diese Seite sortiert das nicht nach Produktnamen, sondern nach der Frage, die dich hergeführt hat.
Wenn du dir selbst ein Bild machen willst, findest du hier alle Verbraucherprodukte nebeneinander – von den kostenlosen Wegen über die einmaligen Nachweise bis zu den laufenden Zugängen. Das ist der richtige Startpunkt, wenn du noch nicht weißt, in welche Richtung es überhaupt gehen soll.
kompakt, plus und premium bauen aufeinander auf. kompakt bringt den tagesaktuellen Score und die weitergebbare BonitätsAuskunft, plus ergänzt den Identitätsschutz, premium ergänzt die UnternehmensAuskunft und zwei Gutscheine für plus über je zwölf Monate für insgesamt bis zu drei Personen.
Wer einen Bonitätsnachweis für einen Vermieter braucht, sucht kein Abo, sondern ein Dokument, das er weitergeben darf. Hier findest du die Varianten dafür nebeneinander, inklusive der Frage, wann sich der einmalige Nachweis lohnt und wann der laufende Zugang.
Von der Situation zum passenden Produkt
Der schnellste Weg führt nicht über die Produktnamen, sondern über deinen Anlass. Such dir in der linken Spalte die Zeile, die auf dich zutrifft.
| Deine Situation | Was du brauchst | Kostenpflichtig? |
|---|---|---|
| Ich will einmal sehen, was über mich gespeichert ist | Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO oder der kostenlose SCHUFA-Account | Nein |
| Ich brauche einen Nachweis für den Vermieter | SCHUFA-BonitätsCheck (einmalig) oder die digitale BonitätsAuskunft aus einem Paket | Ja |
| Ich suche über Wochen eine Wohnung | Paket mit jederzeit abrufbarer BonitätsAuskunft | Ja |
| Vor mir liegt eine Finanzierung | Tagesaktueller Score mit Benachrichtigung | Ja |
| Meine Daten waren in einem Datenleck | Kostenloser IdentSafe für die Bestandsaufnahme, Identitätsschutz für laufende Überwachung | Beides möglich |
| Ich vergebe einen größeren Auftrag | SCHUFA-UnternehmensAuskunft | Ja |
| In meinen Daten steht etwas Falsches | Datenkopie als Grundlage, dann Beanstandung | Nein |
Die eine Frage, die fast alles entscheidet: Brauchst du die Information für dich selbst oder als Nachweis für jemand anderen? Für dich selbst kommst du kostenlos sehr weit. Sobald ein Dritter etwas vorgelegt bekommen soll, brauchst du ein Dokument, das dafür gemacht ist – und das ist kostenpflichtig.
Die kostenlosen Wege
Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO
Dein gesetzliches Auskunftsrecht. Sie zeigt vollständig, welche Daten gespeichert sind, woher sie stammen und an wen sie weitergegeben wurden. Damit ist sie das richtige Werkzeug, um Einträge zu kontrollieren und Fehler zu finden. Beantragen kannst du sie direkt bei der SCHUFA. Weitergeben solltest du sie nicht – sie enthält deutlich mehr Details, als ein Vermieter sehen darf.
Kostenloser SCHUFA-Account
Digitaler Einblick in die gespeicherten Daten, jederzeit abrufbar, dazu der neue SCHUFA-Score mit quartalsweiser Aktualisierung und ein Erklärtool zu den einzelnen Kriterien. Für die reine Kontrolle reicht das den meisten Menschen völlig aus.
Kostenloser IdentChecker und kostenloser IdentSafe
Im kostenlosen SCHUFA-Account wird ein rückblickender IdentSafe-Check angeboten: eine Prüfung, ob Daten wie E-Mail-Adresse, Mobilfunknummer oder IBAN in den vergangenen 90 Tagen im Internet, Deep Web oder Darknet veröffentlicht wurden, samt Handlungsempfehlungen. Zusätzlich bewirbt die SCHUFA einen kostenlosen IdentChecker als schnellen Einstieg ohne laufende Überwachung. Beides ist eine Momentaufnahme, die du selbst anstößt – nicht zu verwechseln mit dem kontinuierlichen IdentSafe-Monitoring aus plus und premium.
Wer nur kontrollieren will, zahlt nichts. Datenkopie, Account und der kostenlose IdentSafe decken die Selbstkontrolle bei der SCHUFA bereits weitgehend ab. Sie ersetzen jedoch weder die laufende Überwachung noch die Kontrolle möglicher Daten bei anderen Auskunfteien. Bezahlt wird für drei Dinge: einen Nachweis, den du weitergeben darfst, die Tagesaktualität samt Benachrichtigung, und die laufende Überwachung statt der einmaligen Stichprobe.
Die einmaligen Nachweise
Der SCHUFA-BonitätsCheck ist der einmalig kaufbare Bonitätsnachweis. Er steht kurzfristig als PDF bereit, enthält nur die für einen Vertragsabschluss relevanten Informationen und keine Scores, und lässt sich über einen Verifizierungscode auf Echtheit prüfen. Für eine einzelne Wohnungsbewerbung ist das die schlanke Lösung, weil kein laufender Vertrag entsteht.
Neben dem digitalen BonitätsCheck gibt es die klassische SCHUFA-BonitätsAuskunft per Post. Sie enthält ein gedrucktes Original-Zertifikat mit Sicherheitsmerkmalen und ist ebenfalls zur Weitergabe bestimmt. Welche Form sinnvoll ist, hängt davon ab, ob ein digitaler Nachweis genügt oder ausdrücklich ein gedrucktes Original verlangt wird.
Die digitale SCHUFA-BonitätsAuskunft erfüllt denselben Zweck, steckt aber in den Paketen und lässt sich dort jederzeit neu abrufen. Der Unterschied ist damit weniger inhaltlich als wirtschaftlich: einmal zahlen gegen laufend abrufen. Wer über Wochen sucht und mehreren Vermietern jeweils einen aktuellen Nachweis schicken will, fährt mit dem Paket anders als jemand, der genau ein Dokument braucht.
Die laufenden Zugänge im Vergleich
| Leistung | kompakt | plus | premium |
|---|---|---|---|
| Tagesaktueller SCHUFA-Score | enthalten | enthalten | enthalten |
| Digitale BonitätsAuskunft zum Weitergeben | enthalten | enthalten | enthalten |
| Benachrichtigung bei Änderungen | enthalten | enthalten | enthalten |
| Identitätsschutz mit laufendem Monitoring | nicht enthalten | enthalten | enthalten |
| SCHUFA-UnternehmensAuskunft | nicht enthalten, separat bestellbar | nicht enthalten, separat bestellbar | jederzeit inklusive |
| Zwei Gutscheine für plus über je zwölf Monate | nicht enthalten | nicht enthalten | enthalten |
| Abgedeckte Personen | eine | eine | bis zu drei |
Die beiden Zusatzbausteine
Identitätsschutz
Ein laufendes Datenmonitoring im offenen Internet, im Deep Web und im Darknet. Du legst selbst fest, welche persönlichen Daten geprüft werden sollen; genannt werden dafür unter anderem IBAN, Mobilfunknummer und E-Mail-Adresse. Bei verdächtigen Treffern wirst du benachrichtigt. Der Nutzen liegt im Zeitvorsprung: Zwischen einem Datenleck und dem ersten Missbrauch liegen häufig Wochen, und genau diese Spanne willst du nutzen.
UnternehmensAuskunft
Eine Einschätzung der finanziellen Lage eines Betriebs mit Handelsregisterinformationen, Geschäftszahlen, gegebenenfalls Insolvenzinformationen sowie Bonitätsindex und Ausfallquote. Relevant wird sie immer dann, wenn du in Vorleistung gehst – bei Hausbau, Sanierung, Photovoltaik oder größeren Bestellungen. Sie ist eine Momentaufnahme und keine Garantie für die Zukunft, und sie sagt nichts über die Qualität der Arbeit.
Fünf typische Situationen durchgespielt
„Ich habe eine Wohnungsbesichtigung am Samstag“
Du brauchst einen weitergebbaren Nachweis, aber erst zum richtigen Zeitpunkt. Bei der Besichtigung sind zunächst nur Name und Kontaktdaten fällig; Einkommens- und Bonitätsnachweise darf ein Vermieter regelmäßig erst verlangen, wenn du konkret für den Vertragsabschluss ausgewählt bist. Eine Ausweiskopie gehört grundsätzlich nicht dazu. Für ein einzelnes Objekt reicht der einmalige BonitätsCheck, bei einer längeren Suche lohnt der Paketzugang.
„Meine Bank hat abgelehnt und ich verstehe nicht warum“
Fang kostenlos an. Datenkopie anfordern und alle Einträge durchgehen: Stimmen die Anschriften? Sind beendete Verträge korrekt als beendet oder erledigt gekennzeichnet? Werden offensichtlich überholte oder falsche Informationen gespeichert? Erst wenn dort alles stimmt, lohnt der Blick auf den Score – und der ist im kostenlosen Account ebenfalls sichtbar.
„Ich habe eine Leak-Warnung bekommen“
Erst der kostenlose IdentSafe für die Bestandsaufnahme der letzten 90 Tage, parallel Passwörter ändern und Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten. Wenn du dauerhaft informiert werden willst, statt selbst nachzusehen, ist der Identitätsschutz der passende Baustein.
„Wir bauen im nächsten Jahr“
Hier greifen beide Seiten ineinander. Für die Finanzierung brauchst du deinen eigenen Score, für die Betriebe die UnternehmensAuskunft. Das ist eine typische Situation, in der mehrere Premium-Leistungen gleichzeitig relevant werden: der eigene Score für die Finanzierung und die UnternehmensAuskunft für die beteiligten Betriebe.
„Ich bin selbstständig und liefere auf Rechnung“
Für dich zählt die Gegenrichtung: neue Geschäftskunden prüfen, bevor die Rechnung offen ist. Leg dir eine feste Schwelle fest, ab welchem Auftragswert du grundsätzlich prüfst, statt bei jedem Kunden neu abzuwägen.
Was hinter den Namen steckt: die Begriffe sauber getrennt
Ein großer Teil der Verwirrung entsteht, weil im Alltag alles „SCHUFA-Auskunft“ heißt. Tatsächlich stehen hinter dem Begriff drei verschiedene Dinge mit unterschiedlichem Zweck – und die Verwechslung ist der Grund für die meisten Fehlentscheidungen.
| Begriff | Gemeint ist | Für wen bestimmt |
|---|---|---|
| Selbstauskunft | Umgangssprachlich meist die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO | Nur für dich selbst |
| Bonitätsnachweis, Bonitätsauskunft | Digitaler BonitätsCheck, postalische BonitätsAuskunft mit Original-Zertifikat oder digitale BonitätsAuskunft aus einem Paket | Zur Weitergabe an Dritte |
| Dateneinblick | Digitale Ansicht der gespeicherten Daten im SCHUFA-Account | Nur für dich selbst |
| Score | Punktwert von 100 bis 999, kostenlos quartalsweise, im Paket tagesaktuell | Für dich, teilweise auch für anfragende Unternehmen |
| IdentSafe, Identitätsschutz | Datenmonitoring, kostenlos rückblickend oder laufend im Paket | Nur für dich selbst |
| UnternehmensAuskunft | Bonitätseinschätzung zu einem Betrieb | Für deine Prüfung eines Geschäftspartners |
Was sich 2026 geändert hat
Am 17. März 2026 hat die SCHUFA ihr Bewertungssystem umgestellt. Der alte Basisscore in Prozent ist weg, an seine Stelle ist ein Punktwert von 100 bis 999 getreten, berechnet aus zwölf klar benannten Kriterien mit jeweils eigener Punktespanne. Im SCHUFA-Account lässt sich einsehen, wie viele Punkte du bei jedem einzelnen Kriterium erreichst – das war früher nicht möglich.
Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens läuft die Umstellung bei den Unternehmen schrittweise, mit einer Übergangsphase bis Ende 2028; zum Start nutzte erst rund ein Viertel der Vertragspartner den neuen Score. Bei einer konkreten Ablehnung kann deshalb noch ein anderer oder älterer Wert ausschlaggebend gewesen sein. Zweitens wird bei offenen Zahlungsstörungen sowie bei bestimmten Einträgen aus Schuldner- oder Insolvenzregistern gar kein Punktwert berechnet – dort steht dann der Hinweis, dass kein Score vorhanden ist.
Neben der SCHUFA gibt es weitere Auskunfteien
Ein Punkt, der in Produktübersichten fast immer fehlt: Die SCHUFA ist die bekannteste Auskunftei, aber nicht die einzige. Für Verbraucher sind in Deutschland außerdem CRIF, Creditreform Boniversum und infoscore relevant. Vermieter, Versandhändler, Mobilfunkanbieter und Energieversorger fragen keineswegs immer bei der SCHUFA an.
Daraus folgt etwas Praktisches: Eine saubere SCHUFA-Auskunft bedeutet nicht, dass überall saubere Daten liegen. Wer eine Absage bekommt, obwohl bei der SCHUFA alles stimmt, sollte auch dort nachsehen. Das Auskunftsrecht nach Art. 15 DS-GVO gilt bei allen diesen Stellen – jede muss dir auf Verlangen kostenlos eine Datenkopie herausgeben.
Die häufigsten Fehlkäufe
- Abo abgeschlossen, obwohl nur ein Nachweis gebraucht wurde. Für eine einzelne Bewerbung ist der einmalige BonitätsCheck die passendere Variante.
- Datenkopie an den Vermieter geschickt. Sie enthält viel mehr, als er sehen darf – der häufigste vermeidbare Datenschutzfehler bei der Wohnungssuche.
- Paket gekauft in der Erwartung, damit den Score zu verbessern. Beobachtung verändert keinen Wert. Sie zeigt dir nur, wo du stehst und ob etwas falsch eingetragen ist.
- Mittlere Stufe gebucht, obwohl mehrere Personen abgesichert werden sollten. Die Gutscheine für zwei weitere Personen stecken erst in der größten Stufe.
- Bei offener Zahlungsstörung ein Monitoring abgeschlossen. In diesem Fall wird gar kein Punktwert berechnet – zuerst gehört die Forderung geklärt.
Finger weg von Zwischenhändlern: Rund um Suchbegriffe wie „SCHUFA-Auskunft sofort“ oder „Selbstauskunft online“ finden sich Portale, die gegen Gebühr eine angeblich schnellere Auskunft versprechen und in Wahrheit nur ein Formular weiterreichen, teils im Abo. Beantrage kostenlose Auskünfte direkt bei der jeweiligen Auskunftei. Kostenpflichtige Nachweise beziehst du am besten direkt bei der SCHUFA oder über einen eindeutig ausgewiesenen offiziellen Vertriebspartner. Meide Portale, die lediglich öffentlich verfügbare Formulare gegen Gebühr weiterleiten oder unklare Abonnements abschließen.
Was der Score über dich sagt – und was nicht
Weil fast jedes dieser Produkte irgendwie mit dem Score zu tun hat, lohnt eine kurze Einordnung. In die Berechnung fließen weder dein Einkommen noch dein Vermögen ein, weder Beruf noch Arbeitgeber, weder Familienstand noch Herkunft. Entscheidend sind die zwölf veröffentlichten Kriterien, darunter Zahlungsstörungen, Bank- und Kreditbeziehungen, Bonitätsanfragen, die Dauer der aktuellen Anschrift und eine gemeldete Identitätsprüfung.
Das erklärt zwei Dinge, über die sich viele wundern. Erstens kann ein gut verdienender Selbstständiger einen schwächeren Wert haben als ein Angestellter mit kleinerem Einkommen, wenn er häufiger umzieht und erst seit Kurzem bei seiner Bank ist. Zweitens fragt eine Bank trotz gutem Score zusätzlich nach Gehaltsnachweisen – der Score sagt etwas über Zuverlässigkeit, aber nichts über Leistungsfähigkeit.
Für die Produktauswahl heißt das: Ein Paket verbessert deinen Score nicht. Es macht ihn sichtbar und zeigt dir, an welchen Kriterien es hängt. Die Hebel selbst liegen außerhalb – offene Forderungen klären und Anfragen innerhalb von 28 Tagen bündeln, statt sie über Monate zu verteilen.
In vier Schritten zur richtigen Entscheidung
- Anlass benennen. Kontrolle, Nachweis, Beobachtung oder Firmenprüfung – jede dieser vier Absichten führt zu einem anderen Produkt.
- Kostenlos anfangen. Account einrichten und Datenkopie anfordern. Das kostet nichts und zeigt dir, ob überhaupt ein Problem existiert.
- Daten prüfen, bevor du etwas kaufst. Steht ein Fehler drin, gehört der zuerst korrigiert – sonst dokumentiert dein teuer gekaufter Nachweis genau diesen Fehler.
- Erst dann die Stufe wählen. Nachweis einmalig oder laufend, mit oder ohne Identitätsschutz, mit oder ohne Firmenprüfung. Preis und Laufzeit stehen beim Anbieter.
Häufige Fragen zu den SCHUFA-Produkten
Welche SCHUFA-Produkte gibt es für Verbraucher?
Die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO, den kostenlosen SCHUFA-Account samt kostenlosem IdentSafe, den einmaligen SCHUFA-BonitätsCheck, die digitale BonitätsAuskunft, Score-Monitoring, Identitätsschutz und die UnternehmensAuskunft. Die kostenpflichtigen Bausteine sind in den drei Paketen kompakt, plus und premium gebündelt.
Was ist der Unterschied zwischen BonitätsCheck und BonitätsAuskunft?
Der BonitätsCheck ist der einmalig kaufbare Nachweis ohne laufenden Vertrag. Die digitale BonitätsAuskunft steckt in den Paketen und lässt sich dort jederzeit neu abrufen. Beide sind zur Weitergabe an Dritte gedacht.
Was bekomme ich kostenlos?
Die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO, den digitalen Einblick in deine Daten im SCHUFA-Account, den dort quartalsweise aktualisierten Score und den kostenlosen IdentSafe mit einer rückblickenden Prüfung der vergangenen 90 Tage.
Welches Paket brauche ich?
kompakt, wenn du Score und Nachweis brauchst. plus, wenn zusätzlich laufendes Datenmonitoring dazukommen soll. premium, wenn mehrere Personen abgedeckt werden sollen oder du Unternehmen prüfen willst.
Kann ich die UnternehmensAuskunft einzeln bekommen?
Ja. Die SCHUFA-UnternehmensAuskunft kann separat bestellt werden. Im Premium-Paket ist sie jederzeit inklusive; in kompakt und plus gehört sie nicht zum enthaltenen Leistungsumfang. Die aktuellen Bezugswege stehen beim Anbieter.
Schadet es meinem Score, wenn ich meine eigenen Daten abrufe?
Nein. Die Abfrage der eigenen Daten ist für Dritte nicht sichtbar und fließt nicht in die Bewertung ein.
Wie schnell bekomme ich einen Nachweis?
Das hängt vom gewählten Produkt ab. Der BonitätsCheck ist als digitaler PDF-Nachweis vorgesehen. Die klassische BonitätsAuskunft wird per Post zugestellt. Die digitale BonitätsAuskunft aus einem Paket kann nach Einrichtung und Identifizierung des Zugangs abgerufen werden. Bei einer Identifizierung per PIN-Brief kommt zusätzlich die Postlaufzeit hinzu.
Was mache ich, wenn in meinen Daten ein Fehler steht?
Beanstande ihn sowohl beim meldenden Unternehmen als auch bei der SCHUFA und lege Belege bei. Beide Stellen müssen prüfen, ob die Daten richtig sind und ob sie berichtigt, eingeschränkt oder gelöscht werden müssen.
Weiterlesen
Die Pakete meineSCHUFA kompakt, plus und premium im Vergleich – wer sich für einen laufenden Zugang entscheidet, will die drei Stufen als Nächstes im Detail nebeneinander sehen. Dort stehen alle Leistungen im Direktvergleich, inklusive der Unterschiede bei Score-Monitoring, BonitätsAuskunft, Identitätsschutz und UnternehmensAuskunft. Beschrieben ist außerdem, für wen sich ein Abo überhaupt lohnt und wann die kostenlosen Wege genügen. Damit lässt sich die Entscheidung treffen, ohne sich durch das Kleingedruckte zu arbeiten.
Der neue SCHUFA-Score von 100 bis 999 – sobald du deinen Wert vor dir hast, brauchst du seine Einordnung. Dort findest du die Punkte-Tabelle seit März 2026 und die zwölf Kriterien, aus denen sich der Wert zusammensetzt. Außerdem ist erklärt, warum es keine saubere Umrechnung vom alten Prozentwert gibt und ab welchem Bereich Banken und Vermieter entspannt reagieren. Und es stehen die Hebel drin, mit denen sich der Wert über Monate hinweg realistisch bewegen lässt.
SCHUFA und Bonität von A bis Z – beim ersten Durchgehen der eigenen Daten stolpert man über Begriffe, die dort niemand erklärt: Negativmerkmal, Erledigungsvermerk, weiches und hartes Merkmal, Vertragspartner, Anfragedatum. Das Glossar sortiert sie und führt jeweils zur passenden ausführlichen Seite. Für eine Beanstandung ist das entscheidend, weil die richtige Bezeichnung mitbestimmt, ob dein Widerspruch greift. Und es hilft, einen unberechtigten Eintrag von einem längst vergessenen eigenen Vertrag zu unterscheiden.
Kredit trotz SCHUFA-Eintrag – wer beim Blick in die eigenen Daten ein Negativmerkmal findet, steht meist unmittelbar vor einer Finanzierungsfrage. Diese Seite erklärt, welche Merkmale eine Bank endgültig abschrecken und welche verhandelbar bleiben, und zeigt die Wege, die dann realistisch übrig bleiben. Sie geht auch auf den Unterschied zwischen automatisierter Ablehnung und individueller Prüfung ein. Vor allem ordnet sie ein, welche Angebote in diesem Umfeld seriös sind und welche du meiden solltest.
Die anderen Teile dieser Serie
Welche SCHUFA-Auskunft du wofür brauchst – die Beantragung selbst ist der Punkt, an dem die meisten stolpern. Die Seite erklärt die Identifizierung per elektronischem Personalausweis, eID oder PIN-Brief und wie lange das jeweils dauert. Sie nennt die vier häufigsten Fehler beim Antrag, von fehlenden Voranschriften bis zum zu späten Start. Außerdem warnt sie vor Portalen, die nur ein Formular gegen Gebühr weiterreichen. Wer das einmal gelesen hat, braucht keinen zweiten Anlauf.
Score-Monitoring und die zwölf Kriterien – rund um den Score kursiert mehr Halbwissen als bei jedem anderen Thema dieser Serie. Die Seite sortiert, was tatsächlich einfließt und was ein hartnäckiger Mythos ist. Sie erklärt die Bündelung mehrerer Anfragen innerhalb von 28 Tagen und warum alte Konten eine Rolle spielen. Beschrieben ist auch, was eine Bank aus dem Wert überhaupt macht und welches Recht auf manuelle Prüfung du hast. Für jede Finanzierungsfrage ist das die Grundlage.
Was bei Identitätsmissbrauch wirklich hilft – wer wissen will, wovor der Schutz überhaupt schützt, findet dort die konkrete Antwort. Die Seite beschreibt die typischen Wege eines Datenlecks und die Zeitspanne zwischen Diebstahl und Missbrauch. Sie zeigt die Warnzeichen, die im Alltag meist als Versehen abgetan werden. Dazu kommen die drei Maschen, die am teuersten enden, und was im Ernstfall zuerst zu tun ist. Auch die Grenzen sind offen benannt.
Die SCHUFA-UnternehmensAuskunft im Detail – beim Hausbau, bei der Sanierung und bei jeder größeren Anzahlung entscheidet die Vorleistung über das Risiko. Die Seite übersetzt die Auskunft nicht in ein Ja oder Nein, sondern in die Frage, wie viel du vorleisten willst. Sie enthält eine Warnzeichen-Tabelle und das typische Muster bei Vorkasse-Betrug. Erklärt wird auch, was passiert, wenn ein Betrieb während des Auftrags insolvent wird. Für Selbstständige steht die Gegenrichtung ebenfalls drin.
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