meineSCHUFA kompakt, plus und premium: SCHUFA-Auskunft, tagesaktueller Score und Identitätsschutz im Überblick
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Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 22. August 2026

meineSCHUFA kompakt, plus und premium: SCHUFA-Auskunft, tagesaktueller Score und Identitätsschutz im Überblick

Wer in Deutschland eine Wohnung mieten, einen Kredit aufnehmen, ein Girokonto eröffnen oder einen Handyvertrag abschließen will, kommt häufig mit SCHUFA-Bonitätsinformationen in Berührung – obwohl viele ihre eigenen Daten vorher nie geprüft haben. Genau das ändern die drei Pakete meineSCHUFA kompakt, meineSCHUFA plus und meineSCHUFA premium auf dem Verbraucherportal der SCHUFA Holding AG. Sie liefern dir den neuen, tagesaktuellen SCHUFA-Score, die SCHUFA-BonitätsAuskunft als Zertifikat zum Weitergeben, einen Identitätsschutz mit Darknet-Monitoring und – im größten Paket – die SCHUFA-UnternehmensAuskunft für die Prüfung von Geschäftspartnern. Dazu gibt es unabhängig davon die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO. Diese Seite erklärt einfach und vollständig, welches Angebot welche Frage beantwortet, wofür du wirklich zahlst und wann die kostenlose Variante völlig ausreicht.

Stand: August 2026. Produktumfang, Preise und SCHUFA-Funktionen können sich ändern.

meineSCHUFA kompakt Einstiegspaket: SCHUFA-Auskunft und Score-Monitoring

Das Basispaket verbindet die beiden Dinge, wegen derer die meisten Menschen überhaupt auf das SCHUFA-Portal kommen: den neuen, tagesaktuellen SCHUFA-Score und die digitale SCHUFA-BonitätsAuskunft, die als Bonitätsnachweis an Dritte weitergegeben werden darf. Ändert sich etwas an deinen Daten, wirst du per E-Mail oder SMS informiert. Für Mietinteressenten, Kreditsuchende und alle, die vor einer größeren Entscheidung wissen wollen, wo sie stehen, ist das der naheliegende Einstieg.

meineSCHUFA plus Mittleres Paket: zusätzlich Identitätsschutz

Das mittlere Paket enthält alles aus dem Basispaket und ergänzt es um den SCHUFA-Identitätsschutz. Dabei werden deine persönlichen Daten automatisch im offenen Internet, im Deep Web und im Darknet überwacht. Welche Daten überwacht werden, legst du selbst fest; genannt werden dazu unter anderem IBAN, Handynummer und E-Mail-Adresse. Taucht eine davon in einem Datenleck auf, bekommst du eine Warnung – oft lange bevor jemand damit in deinem Namen einkauft oder Verträge abschließt. Für alle, die Finanzen und digitale Sicherheit zusammen denken, ist das der interessanteste Zuschnitt.

meineSCHUFA premium Größtes Paket: zusätzlich SCHUFA-UnternehmensAuskunft

Das größte Paket enthält zusätzlich die SCHUFA-UnternehmensAuskunft. Damit lässt sich vor einem größeren Auftrag prüfen, wie es um ein Unternehmen steht – etwa um die Baufirma, den Handwerksbetrieb oder den Dienstleister, dem du eine Anzahlung überweisen sollst. Die Auskunft enthält unter anderem Handelsregisterinformationen, Geschäftszahlen, Insolvenzinformationen sowie einen Bonitätsindex und eine Ausfallquote als Einschätzung der Zahlungsfähigkeit. Dazu kommen zwei Gutscheine für meineSCHUFA plus mit jeweils zwölf Monaten Laufzeit, sodass insgesamt bis zu drei Personen die Leistungen nutzen können – für Familien ist das der eigentliche Hebel des Pakets.

Kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO Kostenlos: Momentaufnahme aller gespeicherten Daten

Unabhängig von jedem Paket hast du ein gesetzliches Auskunftsrecht. Die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO ist kostenlos, zeigt dir alle über dich gespeicherten Einträge und ist die richtige Wahl, wenn du deine Daten einmalig kontrollieren willst. Sie ist allerdings nicht dafür gedacht, sie einem Vermieter in die Hand zu drücken: Sie enthält deutlich mehr Details, als Dritte sehen sollen, und sie ist nur eine Momentaufnahme ohne laufende Aktualisierung. Beantragen kannst du sie direkt bei der SCHUFA. Für die laufende Beobachtung von Score und Daten brauchst du eines der meineSCHUFA-Pakete. Wenn du nur einmal einen Bonitätsnachweis für einen Vermieter oder anderen Vertragspartner benötigst, kommen auch der einmalige SCHUFA-BonitätsCheck beziehungsweise die separat erhältliche SCHUFA-BonitätsAuskunft infrage.

Warum die eigene SCHUFA-Auskunft überhaupt zählt

Die SCHUFA verfügt nach eigenen Angaben über bonitätsrelevante Informationen zu rund 69 Millionen Personen in Deutschland. Gespeichert werden Vertragsdaten: Girokonten, Kreditkarten, Ratenkredite, Mobilfunkverträge, Leasingverträge, Versandhandelskonten. Aus diesen Daten entsteht der SCHUFA-Score, eine Prognose darüber, wie wahrscheinlich du deine Rechnungen zuverlässig bezahlst. Banken, Telekommunikationsanbieter und Onlineshops fragen Bonitätsinformationen ab, bevor sie über deinen Antrag entscheiden; im üblichen Bonitätsnachweis für den Mietmarkt wird dagegen kein Score ausgewiesen. Die Entscheidung trifft am Ende immer das jeweilige Unternehmen nach eigenen Regeln, nicht die SCHUFA.

Kurz beantwortet: Eine SCHUFA-Auskunft brauchst du in zwei Situationen. Erstens, wenn du selbst wissen willst, was über dich gespeichert ist und ob alles stimmt – dafür reicht die kostenlose Datenkopie. Zweitens, wenn du jemand anderem deine Bonität nachweisen musst, etwa bei der Wohnungsbewerbung – dafür brauchst du die SCHUFA-BonitätsAuskunft als Zertifikat. Sie steckt in den kostenpflichtigen Paketen, ist für einen einmaligen Nachweis aber auch separat beziehungsweise als SCHUFA-BonitätsCheck erhältlich.

Der zweite Punkt wird regelmäßig unterschätzt. Ein negativer oder auch nur mittelmäßiger Score fällt den meisten Menschen erst dann auf, wenn eine Absage im Briefkasten liegt: Der Kredit wird abgelehnt, der Mobilfunkvertrag nur gegen Vorkasse angeboten, die Wohnung geht an jemand anderen. Zu diesem Zeitpunkt ist es zu spät, den Eintrag noch in Ruhe zu prüfen. Wer seine SCHUFA-Daten dagegen kennt, bevor es ernst wird, hat Zeit – Zeit, einen falschen Eintrag beanstanden zu lassen, eine alte Forderung endlich als erledigt melden zu lassen oder die eigene Bonität gezielt zu verbessern.

Hinzu kommt ein Punkt, der auf klassischen Finanzseiten fast immer fehlt: Deine SCHUFA-Daten sind ein lohnendes Ziel für Betrüger. Wer mit deinem Namen, deinem Geburtsdatum und deiner Adresse einen Vertrag abschließt, hinterlässt die Spuren in deiner Akte. Identitätsdiebstahl zeigt sich für Betroffene deshalb häufig zuerst als unerklärlicher Eintrag in der eigenen Auskunft. Genau an dieser Stelle greifen Score-Monitoring und Identitätsschutz ineinander.

Die Wege zu deinen SCHUFA-Daten im Überblick

Rund um die SCHUFA-Selbstauskunft herrscht viel Verwirrung, weil mehrere verschiedene Produkte oft in einen Topf geworfen werden – vor allem der einmalig kaufbare SCHUFA-BonitätsCheck und die digitale SCHUFA-BonitätsAuskunft aus den Paketen. Die folgende Übersicht sortiert sie nach der Frage, die sie beantworten – das ist der schnellste Weg, das passende Angebot zu finden.

WegWofür gedachtFür Dritte geeignet?Aktualisierung
Datenkopie nach Art. 15 DS-GVOVollständige, kostenlose Selbstauskunft zur eigenen KontrolleNein – enthält zu viele private DetailsEinmalige Momentaufnahme
Kostenloser SCHUFA-AccountBonitätsrelevante SCHUFA-Daten digital einsehen und den quartalsweise aktualisierten neuen Score nachvollziehen; enthält zusätzlich einen kostenlosen IdentSafe-Basisdienst, der veröffentlichte persönliche Daten der vergangenen 90 Tage prüftNeinScore: quartalsweise aktualisiert; SCHUFA-Daten: jederzeit digital einsehbar
SCHUFA-BonitätsCheckEinmaliger digitaler Bonitätsnachweis, ohne AboJa – als PDF, rund 60 Tage teilbarMomentaufnahme zum Kaufzeitpunkt
SCHUFA-BonitätsAuskunft per PostKlassischer Nachweis mit gedrucktem Original-ZertifikatJa – mit SicherheitsmerkmalenMomentaufnahme zum Bestellzeitpunkt
Digitale SCHUFA-BonitätsAuskunftBonitätsnachweis zum Weitergeben, vor allem an VermieterJa – genau dafür gemachtIn den Paketen jederzeit neu abrufbar
meineSCHUFA-Pakete (kompakt, plus, premium)Laufende Überwachung von Score, Daten und IdentitätJa, über die enthaltene BonitätsAuskunftTagesaktuell, mit Benachrichtigung

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Der wichtigste Unterschied in einem Satz: Die kostenlose Datenkopie ist für dich, die SCHUFA-BonitätsAuskunft ist für die anderen. Wer nur wissen will, was gespeichert ist, zahlt dafür nichts. Wer seinen Score dauerhaft im Blick behalten will, braucht ein Paket. Für einen einmaligen Bonitätsnachweis reichen auch der SCHUFA-BonitätsCheck beziehungsweise die separat erhältliche SCHUFA-BonitätsAuskunft.

meineSCHUFA kompakt, plus und premium im Vergleich

Die drei Pakete bauen aufeinander auf. plus ergänzt den Identitätsschutz, premium ergänzt darüber hinaus gleich mehreres: die UnternehmensAuskunft sowie zwei Gutscheine für meineSCHUFA plus mit jeweils zwölf Monaten Laufzeit, womit insgesamt bis zu drei Personen abgedeckt sind. Damit ist die Entscheidung überschaubarer, als sie zunächst wirkt: Du musst nur wissen, ob du neben Score und Auskunft auch einen Identitätsschutz und gegebenenfalls eine Unternehmensprüfung brauchst.

Leistungkompaktpluspremium
Neuer, tagesaktueller SCHUFA-Scoreenthaltenenthaltenenthalten
SCHUFA-BonitätsAuskunft (Zertifikat zum Weitergeben)enthaltenenthaltenenthalten
Benachrichtigung per E-Mail und/oder SMS bei Änderungenenthaltenenthaltenenthalten
24/7-Identitätsschutz mit kontinuierlichem Monitoring in Internet, Deep Web und Darknet, unmittelbaren Warnungen und Hotlinenicht enthaltenenthaltenenthalten
SCHUFA-UnternehmensAuskunft für Geschäftspartnernicht enthaltennicht enthaltenenthalten
Zwei Gutscheine für meineSCHUFA plus (je zwölf Monate)nicht enthaltennicht enthaltenenthalten
Nutzung für insgesamt bis zu drei Personennicht enthaltennicht enthaltenenthalten

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Preise nennen wir auf dieser Seite nicht. Der Grund ist einfach: Wir verkaufen hier nichts, sondern verweisen auf den Anbieter – und dort stehen Preis, Mindestlaufzeit und Kündigungsbedingungen tagesaktuell und verbindlich. Genau dort solltest du sie vor dem Abschluss auch lesen, denn es handelt sich um ein laufendes Abonnement und nicht um einen einmaligen Kauf.

Die SCHUFA-BonitätsAuskunft: der Bonitätsnachweis für Vermieter

Auf einem angespannten Wohnungsmarkt entscheidet oft die Vollständigkeit der Bewerbungsmappe. Wer bei der Besichtigung Gehaltsnachweise, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und einen sauberen Bonitätsnachweis dabei hat, wirkt vorbereitet – und landet im Zweifel auf dem kleineren Stapel. Die SCHUFA-BonitätsAuskunft ist genau für diesen Zweck gebaut: Sie ist ein Dokument, das du weitergeben darfst, und sie gilt als die verbreitetste Variante des Bonitätsnachweises bei Mietern und Vermietern.

Der entscheidende Punkt ist der Datenschutz in beide Richtungen. Die BonitätsAuskunft weist aus, ob bonitätsrelevante Informationen über dich vorliegen, und bestätigt deine Identität – sie legt aber nicht offen, welche Konten, Kreditkarten oder Verträge du im Einzelnen hast. Sie ist also kein Freibrief: Liegt eine vertragsrelevante Negativinformation vor, steht das auch drin. Ein Vermieter erfährt also, was er wissen darf, und nicht mehr. Reichst du stattdessen die kostenlose Datenkopie ein, gibst du erheblich mehr über dich preis, als nötig wäre. Das ist der häufigste vermeidbare Fehler bei der Wohnungsbewerbung.

Praxistipp zur Wohnungsbewerbung: Hol dir den Nachweis, bevor du zur ersten Besichtigung gehst, nicht danach. Wer erst nach der Zusage anfängt, Unterlagen zusammenzusuchen, verliert genau die Tage, in denen der Vermieter den nächsten Bewerber nimmt. Das digitale Zertifikat lässt sich als PDF herunterladen und direkt an die Bewerbung anhängen.

Score-Monitoring: der neue SCHUFA-Score von 100 bis 999 tagesaktuell im Blick

Seit dem 17. März 2026 sieht der SCHUFA-Score völlig anders aus als früher. Der alte Basisscore in Prozent ist Geschichte, an seine Stelle ist ein Punktwert von 100 bis 999 getreten – je höher, desto besser. Statt hunderter teils geheimer Merkmale fließen jetzt zwölf klar benannte Faktoren mit jeweils eigener Punktespanne ein. Der alte Basisscore ist für Verbraucher entfallen; die bisherigen Branchenscores werden bei Unternehmen schrittweise durch den neuen branchenübergreifenden Score abgelöst. Nach Angaben der SCHUFA haben knapp 82 Prozent der Menschen in Deutschland einen guten oder hervorragenden Score.

Wichtig für die richtige Erwartung: Für Verbraucher ist der neue Score bereits verfügbar. Unternehmen werden schrittweise umgestellt, dafür gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2028. Erst nach der Umstellung arbeiten du und das jeweilige Unternehmen mit demselben branchenübergreifenden Score – bis dahin kann es vorkommen, dass zwei Anbieter dich unterschiedlich bewerten. Und noch etwas gehört zum ehrlichen Bild: Bei offenen Zahlungsstörungen sowie bei bestimmten Einträgen aus Schuldner- oder Insolvenzregistern wird gar kein Punktwert berechnet. Ein Score entsteht erst wieder, wenn die offene Störung erledigt ist.

Das Score-Monitoring in den Paketen macht aus dieser Zahl eine laufende Beobachtung. Du siehst den Score tagesaktuell statt einmal im Quartal und bekommst eine Nachricht, sobald er sich verändert. Der praktische Nutzen liegt weniger in der Zahl selbst als im Zeitpunkt: Eine Veränderung, die du am selben Tag bemerkst, kannst du zuordnen. Eine Veränderung, die dir erst Monate später auffällt, kannst du meist nur noch hinnehmen.

Was den Score in der Praxis bewegt

Typische Auslöser für eine spürbare Veränderung sind eine gemeldete Zahlungsstörung, neu aufgenommene Ratenkredite innerhalb der letzten zwölf Monate, das Ende eines lange laufenden Vertrags, ein Umzug mit neuer Adresse und Anfragen für neue Bankprodukte. Bei den Anfragen lohnt sich der genaue Blick, weil hier am meisten Halbwissen kursiert.

  • Bewertet werden Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten in den vergangenen zwölf Monaten – sowie in einem zweiten Kriterium Bonitätsabfragen außerhalb des Bankenbereichs, etwa aus Handel, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen.
  • Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden bei diesen Kriterien nur einmal gezählt. Wer vergleicht, sollte das also gebündelt in kurzer Zeit tun statt über Monate verteilt.
  • Eine reine Kreditkonditionenanfrage dient nur der Dokumentation und beeinflusst den Score nicht. Achte trotzdem darauf, dass ausdrücklich schufaneutral angefragt wird.
  • Ebenfalls im Spiel: Kreditstatus und Restlaufzeit laufender Ratenkredite sowie das Alter des ältesten Bankvertrags. Alte Konten und Karten vorschnell zu kündigen, kann deshalb nach hinten losgehen.

Vorsicht bei Versprechen zur Score-Verbesserung: Es gibt keinen seriösen Anbieter, der einen berechtigten Negativeintrag gegen Gebühr verschwinden lässt. Wer mit „SCHUFA-Eintrag garantiert gelöscht“ oder „Score in 14 Tagen verbessert“ wirbt und dafür Vorkasse verlangt, verkauft dir in aller Regel nur einen Musterbrief, den du selbst kostenlos schreiben kannst. Falsche Einträge lassen sich immer beanstanden – korrekte Einträge nicht wegkaufen.

Identitätsschutz: Darknet-Monitoring gegen Identitätsdiebstahl

Ganz ohne Identitätsschutz stehst du auch im kostenlosen SCHUFA-Account nicht da: Dort ist ein IdentSafe-Basisdienst enthalten, der in regelmäßigen Abständen prüft, ob persönliche Daten aus den vergangenen 90 Tagen veröffentlicht wurden. Der Unterschied zu den Paketen liegt im Dauerbetrieb. Der Identitätsschutz in plus und premium überwacht deine persönlichen Daten rund um die Uhr im offenen Internet, im Deep Web und im Darknet. Du legst dabei selbst fest, welche persönlichen Daten geprüft werden sollen – die SCHUFA nennt dafür beispielhaft IBAN, Handynummer und E-Mail-Adresse. Tauchen sie in einem Datenleck oder in einem Handelsforum auf, wirst du unmittelbar per E-Mail oder SMS benachrichtigt; dazu kommt eine Hotline für den Ernstfall. Der Sinn ist nicht, den Diebstahl zu verhindern – das kann niemand –, sondern die Zeit zwischen Diebstahl und Missbrauch für dich zu nutzen.

Diese Zeitspanne ist der springende Punkt. Gestohlene Datensätze können unmittelbar oder erst später für Bestellungen, Kontoeröffnungen oder andere Verträge missbraucht werden. Je früher ein Treffer auffällt, desto mehr Zeit bleibt für Gegenmaßnahmen. Wer in dieser Phase eine Warnung bekommt, kann Passwörter ändern, den Personalausweis sperren lassen, Banken informieren und – ein oft vergessener Schritt – nach einer Strafanzeige einen Hinweis bei den Auskunfteien hinterlegen lassen. Wer keine Warnung bekommt, erfährt vom Missbrauch typischerweise durch die erste Mahnung für eine Bestellung, die er nie aufgegeben hat.

Der ehrliche Rahmen: Ein Monitoring findet nur, was überhaupt öffentlich oder in bekannten Leak-Sammlungen auftaucht. Es ersetzt keine Zwei-Faktor-Authentifizierung, keinen Passwortmanager und keine gesunde Skepsis gegenüber Phishing-Mails. Es ist ein Frühwarnsystem, kein Schutzschild – und als solches genau dann wertvoll, wenn deine Daten schon einmal in einem Leck aufgetaucht sind.

SCHUFA-UnternehmensAuskunft: Handwerker und Geschäftspartner vorher prüfen

Der Baustein im größten Paket richtet sich an alle, die größere Beträge an ein Unternehmen zahlen, bevor sie eine Leistung erhalten. Das betrifft Privatleute beim Hausbau, bei der Sanierung oder beim Kauf einer Photovoltaikanlage genauso wie Selbstständige und kleine Betriebe, die einen neuen Lieferanten oder Subunternehmer beauftragen. Die SCHUFA-UnternehmensAuskunft liefert dafür Handelsregisterinformationen, Geschäftszahlen, gegebenenfalls Insolvenzinformationen sowie einen Bonitätsindex und eine Ausfallquote.

Der typische Schadensfall sieht so aus: Es wird eine Anzahlung für Material geleistet, danach passiert wochenlang nichts, und am Ende stellt sich heraus, dass der Betrieb bereits zahlungsunfähig war, als der Auftrag unterschrieben wurde. Eine Auskunft vor der Unterschrift ersetzt keine sorgfältige Vertragsgestaltung, aber sie beantwortet die eine Frage, die man sich hinterher immer stellt: Hätte man es vorher sehen können? In vielen Fällen lautet die Antwort ja. Klar ist dabei auch: Die Angaben sind eine Momentaufnahme und keine Garantie dafür, dass der Betrieb den Auftrag später ordnungsgemäß ausführt oder zahlungsfähig bleibt.

Für Selbstständige und kleine Unternehmen: Wer regelmäßig auf Rechnung liefert, trägt dasselbe Risiko in die andere Richtung. Ein neuer Geschäftskunde mit auffälliger Bonität wird schnell zur offenen Forderung, die dann selbst mühsam eingetrieben werden muss. Die Prüfung vor dem ersten größeren Auftrag kann erheblich günstiger und einfacher sein als die spätere Durchsetzung einer ausgefallenen Forderung.

So sieht dein Alltag mit einer laufenden SCHUFA-Auskunft aus

Der Unterschied zwischen „ich weiß nicht, was über mich gespeichert ist“ und „ich habe es im Blick“ ist im Alltag konkreter, als es klingt. Du bewirbst dich auf eine Wohnung und hängst den Bonitätsnachweis direkt an die E-Mail an, statt beim Makler nachzufragen, was er genau braucht. Du gehst in ein Kreditgespräch und kennst deinen aktuellen neuen SCHUFA-Score. Ob die Bank bereits genau diesen Score verwendet oder noch mit einem bisherigen Branchenscore arbeitet, hängt von ihrer Umstellung ab – und ob sich das Gespräch überhaupt lohnt oder du besser erst einen alten Eintrag klärst, weißt du trotzdem deutlich besser als ohne. Du bekommst eine SMS, weil sich dein Score verändert hat, siehst nach, erkennst den neu gemeldeten Handyvertrag und legst das Thema beruhigt weg.

Und im unangenehmen Fall: Du bekommst eine Warnung, dass deine E-Mail-Adresse zusammen mit einem Passwort in einem Leak aufgetaucht ist. Du änderst noch am selben Abend die betroffenen Zugangsdaten, aktivierst die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei den wichtigen Konten und behältst deine SCHUFA-Daten in den folgenden Wochen im Auge. Wenn dann tatsächlich ein Vertrag auftaucht, den du nie abgeschlossen hast, erkennst du ihn sofort als das, was er ist – und nicht erst, wenn ein Inkassobüro schreibt.

Falsche SCHUFA-Einträge finden, beanstanden und löschen lassen

Ein erheblicher Teil der Beschwerden über die SCHUFA dreht sich nicht um korrekte Negativeinträge, sondern um veraltete, doppelte oder schlicht falsche Datensätze: eine längst bezahlte Forderung ohne Erledigungsvermerk, ein Vertrag, der einer namensgleichen Person gehört, eine falsche Adresse aus einem alten Umzug. Solche Einträge findest du nur, wenn du sie suchst – und genau dafür ist die Datenkopie beziehungsweise der Dateneinblick im SCHUFA-Konto da.

Für die Einordnung hilft es, die üblichen Speicherfristen zu kennen. Sie sind nicht im Gesetz geregelt, sondern in den Verhaltensregeln der Wirtschaftsauskunfteien (Code of Conduct). Der Bundesgerichtshof hat dieses Regelwerk mit Urteil vom 18. Dezember 2025 (Az. I ZR 97/25) grundsätzlich als tauglichen Orientierungsrahmen bestätigt, zugleich aber betont, dass damit nicht jede Speicherung automatisch zulässig ist – es bleibt bei einer Abwägung im Einzelfall.

Art des EintragsÜbliche SpeicherdauerWas du wissen solltest
Kreditanfrage12 Monate gespeichertFür andere Banken sichtbar; entscheidend ist im neuen Score vor allem die tatsächliche Kreditaufnahme
Kreditkonditionenanfrage12 Monate, nur für dich sichtbarDient nur der Dokumentation, kein Einfluss auf den Score
Störungsfrei zurückgezahlter Kredit3 Jahre nach vollständiger RückzahlungBleibt bis dahin sichtbar, auch wenn er als erledigt gilt
Erledigte Zahlungsstörungin der Regel 3 Jahre, verkürzt 18 MonateBezahlt heißt nicht automatisch gelöscht – fehlt die Erledigt-Kennzeichnung, Eintrag beanstanden.
Erteilte Restschuldbefreiung6 MonateDeutlich verkürzt gegenüber der früheren Praxis
Falscher oder unzulässiger Eintragkeine FristMuss auf Nachweis hin berichtigt oder gelöscht werden

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Die verkürzte Frist von 18 Monaten ist kein Automatismus. Sie greift nur, wenn alle drei Voraussetzungen zusammenkommen: Die Forderung wurde innerhalb von 100 Tagen nach der Meldung ausgeglichen, bis zum Ende der 18 Monate kommen keine weiteren Negativdaten hinzu, und es liegen keine Angaben aus Schuldnerverzeichnis oder Insolvenzbekanntmachungen vor. Wer eine Mahnung also zügig begleicht, verkürzt die Speicherdauer spürbar – wer sie liegen lässt, bleibt bei drei Jahren.

Das Vorgehen bei einem Fehler ist immer dasselbe und kostet nichts: Eintrag in der Auskunft konkret benennen, Nachweise sammeln (Kontoauszug, Zahlungsbeleg, Kündigungsbestätigung, Schriftwechsel), die Beanstandung schriftlich bei der SCHUFA einreichen und parallel das meldende Unternehmen anschreiben – denn die Korrektur muss meist von dort kommen. Die Prüfung dauert erfahrungsgemäß einige Wochen. Passiert nichts, sind die Ombudsstelle der SCHUFA, die zuständige Datenschutzaufsicht oder eine Verbraucherzentrale die nächsten Anlaufstellen.

Fünf teure Irrtümer rund um die SCHUFA

Die Datenkopie an den Vermieter geben. Der häufigste vermeidbare Fehler. Sie enthält jedes gespeicherte Konto, jede Karte, jeden Vertrag – Informationen, die einen Vermieter nichts angehen. Für die Bewerbung ist die BonitätsAuskunft gedacht, die nur bestätigt, was er wissen darf.

Alte Konten und Karten kündigen, um aufzuräumen. Das Alter des ältesten Bankvertrags ist eines der Kriterien im Score. Wer ein zwanzig Jahre altes Girokonto schließt, weil er es kaum nutzt, verliert genau diese Historie – und bekommt dafür nichts zurück.

Vergleichen, ohne auf die Anfrageart zu achten. Bei Kreditvergleichen solltest du darauf achten, dass zunächst eine Kreditkonditionenanfrage gestellt wird. Sie dient der Dokumentation und beeinflusst den SCHUFA-Score nicht. Die 28-Tage-Bündelung des neuen Scores betrifft ausdrücklich bestimmte Anfragen zu Girokonten und Kreditkarten sowie Anfragen außerhalb des Bankenbereichs.

Eine bezahlte Forderung für erledigt halten. Bezahlt heißt nicht automatisch gelöscht oder als erledigt vermerkt. Ohne Erledigt-Kennzeichnung sieht der Eintrag für Dritte weiter nach offener Zahlungsstörung aus. Nach dem Ausgleich sollte der Datensatz als erledigt geführt werden. Fehlt die Erledigt-Meldung, solltest du den Eintrag bei der SCHUFA beanstanden und gegebenenfalls zusätzlich das meldende Unternehmen kontaktieren.

Auf Löschversprechen hereinfallen. Wer gegen Vorkasse verspricht, einen berechtigten Eintrag zu entfernen, verkauft einen Musterbrief. Falsche Einträge lassen sich kostenlos beanstanden, korrekte lassen sich nicht kaufen.

Für wen sich die Pakete lohnen – und für wen nicht

Ein Abonnement für Bonitätsdaten ist nicht für jeden sinnvoll, und das offen zu sagen gehört zu einer ehrlichen Einordnung dazu. Die folgende Aufstellung hilft bei der Einschätzung, ohne dass du dich durch das gesamte Kleingedruckte arbeiten musst.

Sinnvoll ist ein Paket vor allem dann

  • wenn in den nächsten Monaten eine Wohnungssuche ansteht und du einen Bonitätsnachweis brauchst,
  • wenn eine größere Finanzierung geplant ist und du vorher wissen willst, wo du stehst,
  • wenn du schon einmal von einem Datenleck betroffen warst oder viele Onlinekonten führst,
  • wenn du in der Vergangenheit einen falschen Eintrag hattest und Wiederholungen früh bemerken willst,
  • wenn du als Privatperson oder Selbstständiger größere Aufträge vergibst und Geschäftspartner prüfen willst.

Verzichtbar ist es, wenn

  • du einfach nur einmal nachsehen möchtest, was gespeichert ist – dafür ist die kostenlose Datenkopie da,
  • keine Miet- oder Kreditentscheidung ansteht und sich an deiner Vertragslage nichts ändert,
  • du bereits einen bekannten Negativeintrag hast, der ohnehin erst nach Fristablauf verschwindet – hier bringt tägliche Beobachtung wenig.

Zwei Einschränkungen, die man kennen sollte: Die Pakete sind Abonnements mit Mindestlaufzeit, also keine einmalige Bestellung – wer nur einen Nachweis für eine einzelne Bewerbung braucht, sollte das im Blick behalten. Und die Datenkopie bleibt kostenlos, egal wie ein Paket beworben wird; sie ist ein gesetzliches Recht und kein Zusatzangebot. Wer beides weiß, trifft die Entscheidung auf einer sauberen Grundlage.

In fünf Schritten zur SCHUFA-Auskunft

  1. Zweck klären. Willst du deine Daten nur einmal kontrollieren oder einen Nachweis vorlegen und den Score laufend beobachten? Die erste Frage entscheidet zwischen kostenloser Datenkopie, einmaligem Bonitätsnachweis und laufendem meineSCHUFA-Paket.
  2. Paket auswählen. Reicht Score plus BonitätsAuskunft, brauchst du zusätzlich den Identitätsschutz oder auch die UnternehmensAuskunft? Die Pakete bauen aufeinander auf, du wählst also nur die Ausbaustufe.
  3. Identität nachweisen. Die Identifizierung läuft je nach Weg über den elektronischen Personalausweis, die eID oder einen PIN-Brief. Halte dein Ausweisdokument bereit, das spart einen zweiten Anlauf.
  4. Daten sofort prüfen. Geh die Einträge einzeln durch: Stimmen Adressen, laufen alle Verträge tatsächlich noch, sind erledigte Forderungen als erledigt markiert? Auffälligkeiten notierst du direkt.
  5. Benachrichtigungen einschalten. Aktiviere die Meldungen per E-Mail oder SMS, damit du Veränderungen an Score und Daten am selben Tag mitbekommst und nicht erst bei der nächsten Absage.

Begriffe rund um die SCHUFA kurz erklärt

SCHUFA-Score

Ein Punktwert von 100 bis 999, der prognostiziert, wie wahrscheinlich Rechnungen zuverlässig bezahlt werden. Je höher, desto besser. Seit März 2026 fließen zwölf klar benannte Faktoren ein; der frühere Basisscore in Prozent ist entfallen.

Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO

Die kostenlose, vollständige Auskunft über alle gespeicherten Daten. Sie ist ein gesetzliches Recht, dient der eigenen Kontrolle und ist nicht zur Weitergabe an Dritte gedacht.

SCHUFA-BonitätsAuskunft

Das Zertifikat zum Weitergeben. Es bestätigt die Identität und ob bonitätsrelevante Informationen vorliegen, ohne einzelne Verträge und Konten offenzulegen – der übliche Bonitätsnachweis bei der Wohnungsbewerbung.

SCHUFA-BonitätsCheck

Ein einmalig kaufbarer digitaler Bonitätsnachweis ohne Abonnement. Er ist eine Momentaufnahme zum Kaufzeitpunkt und rund 60 Tage teilbar.

Negativmerkmal

Ein Eintrag über ein nicht vertragsgemäßes Verhalten, etwa eine titulierte oder unbestritten offene Forderung. Es wirkt sich deutlich stärker aus als jede Anfrage und kann dazu führen, dass gar kein Score berechnet wird.

Erledigungsvermerk

Die Kennzeichnung zeigt, dass eine gemeldete Forderung ausgeglichen wurde. Für bestimmte erledigte Zahlungsstörungen kann sich die Speicherfrist auf 18 Monate ab dem Forderungsausgleich verkürzen, wenn die dafür geltenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Kreditanfrage und Kreditkonditionenanfrage

Die Kreditanfrage ist eine tatsächliche Antragstellung und für andere Banken sichtbar. Die Kreditkonditionenanfrage dient nur der Dokumentation, ist ausschließlich für dich sichtbar und beeinflusst den Score nicht.

Identitätsschutz

Die laufende Überwachung selbst festgelegter persönlicher Daten im offenen Internet, im Deep Web und im Darknet. Er verhindert keinen Datendiebstahl, verschafft aber Zeit zwischen Diebstahl und Missbrauch.

Bonitätsindex und Ausfallquote

Zwei Kennzahlen aus der UnternehmensAuskunft. Der Bonitätsindex bewertet die Zahlungsfähigkeit eines Betriebs, die Ausfallquote beziffert die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls. Beides sind Momentaufnahmen, keine Garantien.

Restschuldbefreiung

Der Abschluss eines Privatinsolvenzverfahrens, mit dem verbleibende Schulden erlassen werden. Die erteilte Restschuldbefreiung wird noch sechs Monate gespeichert – deutlich kürzer als in der früheren Praxis.

Häufige Fragen zur SCHUFA-Auskunft

Ist die SCHUFA-Auskunft kostenlos?

Die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO ist kostenlos, denn sie ist ein gesetzliches Auskunftsrecht. Kostenpflichtig sind die Pakete, die zusätzlich einen tagesaktuellen Score, die weitergebbare BonitätsAuskunft, Benachrichtigungen und je nach Stufe Identitätsschutz oder UnternehmensAuskunft enthalten.

Welche SCHUFA-Auskunft brauche ich für den Vermieter?

Für Vermieter ist die SCHUFA-BonitätsAuskunft gedacht. Sie bestätigt deine Identität und das Fehlen von Zahlungsstörungen, ohne deine einzelnen Verträge und Konten offenzulegen. Die kostenlose Datenkopie solltest du nicht weitergeben, weil sie deutlich mehr private Details enthält als nötig. Wer nur einen einzelnen Nachweis braucht und kein Abo will, kann alternativ den einmaligen SCHUFA-BonitätsCheck kaufen.

Wie oft kann ich meine SCHUFA-Daten kostenlos einsehen?

Im kostenlosen SCHUFA-Account kannst du deine bonitätsrelevanten SCHUFA-Daten jederzeit einsehen; der dort angezeigte Score wird quartalsweise aktualisiert. Zusätzlich kannst du eine Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO beantragen. Sie ist eine Momentaufnahme und sollte vertraulich behandelt werden. Tagesaktuell wird der Score erst mit einem der Pakete.

Schadet eine Selbstauskunft meinem Score?

Nein. Wenn du deine eigenen Daten abfragst, ist das für Dritte weder sichtbar noch fließt es in die Bewertung ein. Score-relevant sind Anfragen und Abschlüsse bei Anbietern, nicht Selbstauskünfte oder Kreditkonditionenanfragen.

Wie lange bleibt ein SCHUFA-Eintrag gespeichert?

Das hängt von der Art des Eintrags ab: Kreditanfragen zwölf Monate, störungsfrei zurückgezahlte Kredite drei Jahre nach der letzten Rate, erledigte Zahlungsstörungen in der Regel drei Jahre und verkürzt achtzehn Monate, wenn innerhalb von 100 Tagen ausgeglichen wurde und keine weiteren Negativdaten hinzukommen, eine erteilte Restschuldbefreiung sechs Monate. Falsche oder unzulässige Einträge müssen unabhängig von jeder Frist berichtigt werden.

Was bringt der Identitätsschutz konkret?

Er überwacht deine persönlichen Daten im Internet, im Deep Web und im Darknet und meldet dir Treffer. Der Nutzen liegt im Zeitvorsprung: Du kannst Zugangsdaten ändern und Karten oder Ausweise sperren lassen, bevor jemand in deinem Namen Verträge abschließt.

Lohnt sich meineSCHUFA premium auch für Privatleute?

Ja, wenn größere Aufträge anstehen. Vor einem Bauvorhaben, einer Sanierung oder einer hohen Anzahlung an einen Handwerksbetrieb liefert die UnternehmensAuskunft eine Einschätzung der Zahlungsfähigkeit, die man sonst schlicht nicht hat.

Kann ich einen berechtigten Negativeintrag löschen lassen?

Nur in Ausnahmefällen und nie gegen Gebühr bei einem Dritten. Berichtigt oder gelöscht werden müssen falsche, unvollständige oder unzulässig gespeicherte Daten. Bei korrekt gemeldeten Einträgen entscheidet die Speicherfrist, wobei nach der Rechtsprechung eine Einzelfallabwägung möglich bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen kompakt, plus und premium?

Die drei Pakete bauen aufeinander auf. kompakt enthält den tagesaktuellen Score, die BonitätsAuskunft und Benachrichtigungen bei Änderungen. plus ergänzt den Identitätsschutz mit Monitoring in Internet, Deep Web und Darknet. premium ergänzt darüber hinaus die UnternehmensAuskunft sowie zwei Gutscheine für meineSCHUFA plus, sodass insgesamt bis zu drei Personen abgedeckt sind.

Kann ich die Pakete monatlich kündigen?

Es handelt sich um Abonnements mit Mindestlaufzeit, nicht um einmalige Bestellungen. Laufzeit und Kündigungsfrist stehen verbindlich auf der Anbieterseite und sollten vor dem Abschluss gelesen werden – besonders dann, wenn du den Nachweis nur für eine einzelne Bewerbung brauchst.

Warum wird für mich kein Score angezeigt?

Bei offenen Zahlungsstörungen sowie bei bestimmten Einträgen aus Schuldner- oder Insolvenzregistern wird kein Punktwert berechnet. Ein Score entsteht erst wieder, wenn die offene Störung erledigt ist. Auch bei sehr dünner Datenlage, etwa bei jungen Erwachsenen ohne Vertragshistorie, kann eine Berechnung ausbleiben.

Sehen Vermieter und Banken denselben Score wie ich?

Vermieter sehen im üblichen SCHUFA-Bonitätsnachweis für den Mietmarkt keinen Score. Bei Banken und anderen SCHUFA-Vertragspartnern läuft die Umstellung auf den neuen branchenübergreifenden Score noch bis Ende 2028. Einige Unternehmen nutzen ihn bereits, andere noch bisherige Verfahren. Unabhängig davon trifft jedes Unternehmen seine Vertragsentscheidung nach eigenen Regeln und kann weitere Informationen berücksichtigen.

Was mache ich, wenn eine Warnung aus dem Identitätsschutz kommt?

Zuerst die betroffenen Zugangsdaten ändern, und zwar überall dort, wo dasselbe oder ein ähnliches Passwort verwendet wurde. Danach Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren, bei betroffenen Zahlungsdaten die Karte sperren lassen und Kontobewegungen prüfen. Bei konkretem Verdacht auf Missbrauch lohnt zusätzlich, nach einer Strafanzeige einen Hinweis bei den Auskunfteien hinterlegen zu lassen.

Weiterlesen

Der neue SCHUFA-Score von 100 bis 999 – wer seinen Score im Monitoring beobachtet, will als Nächstes wissen, was die Zahl überhaupt bedeutet. Dort findest du die neue Punkte-Tabelle seit März 2026, die zwölf Kriterien, die in die Berechnung einfließen, und eine Einordnung, ab welchem Wert Banken und Vermieter in der Praxis entspannt reagieren. Außerdem erklärt die Seite, warum es keine saubere Umrechnung vom alten Prozentwert in den neuen Punktwert gibt. Und sie nennt die konkreten Hebel, mit denen sich der Wert über Monate hinweg tatsächlich verbessern lässt.

SCHUFA und Bonität von A bis Z – beim Lesen der eigenen Auskunft stolpert man unweigerlich über Begriffe, die niemand erklärt: Negativmerkmal, Erledigungsvermerk, weiches und hartes Merkmal, Vertragspartner, Anfragedatum. Das Glossar sortiert diese Begriffe und verweist jeweils auf die passende ausführliche Seite. Es ist damit der schnellste Weg, eine unklare Zeile in der Auskunft einzuordnen, bevor du eine Beanstandung schreibst. Gerade bei alten Einträgen entscheidet die richtige Bezeichnung darüber, ob dein Widerspruch überhaupt greift.

Kredit trotz SCHUFA-Eintrag – wer nach der Auskunft feststellt, dass dort ein Negativmerkmal steht, steht meist vor einer konkreten Finanzierungsfrage. Diese Seite erklärt, welche Merkmale eine Bank endgültig abschrecken und welche verhandelbar bleiben, und zeigt die Wege, die dann realistisch übrig sind. Sie geht auch auf den Unterschied zwischen automatisierter Ablehnung und individueller Prüfung ein. Vor allem aber ordnet sie ein, welche Angebote in diesem Bereich seriös sind und welche du besser meidest.

Der Weg nach einer Kreditablehnung – eine Absage ist selten das Ende, aber fast immer der falsche Moment für den nächsten Antrag. Hier steht, warum mehrere Anfragen kurz hintereinander deine Ausgangslage verschlechtern und in welcher Reihenfolge du stattdessen vorgehst. Die Seite erklärt außerdem, wie du herausfindest, woran die Entscheidung tatsächlich gescheitert ist. Und sie beschreibt, welche Stellschrauben sich vor einem zweiten Anlauf innerhalb weniger Wochen wirklich bewegen lassen.

Alle Seiten dieser SCHUFA-Serie

SCHUFA-Auskunft beantragen – hinter dem Wort Auskunft stecken drei verschiedene Produkte mit unterschiedlichem Zweck. Die Seite trennt digitalen BonitätsCheck, postalische BonitätsAuskunft mit Original-Zertifikat und die kostenlose Datenkopie sauber voneinander. Sie erklärt Schritt für Schritt, wie der Antrag läuft und was zur Identifizierung nötig ist. Außerdem steht dort, welche Unterlagen ein Vermieter zu welchem Zeitpunkt überhaupt verlangen darf. Das erspart dir den häufigsten Fehler bei der Wohnungsbewerbung.

SCHUFA-Score prüfen und überwachen – der Punktwert taucht in fast jedem dieser Produkte auf, seine Einordnung fehlt aber meist. Die Seite zeigt alle zwölf Kriterien des neuen Modells als Tabelle und erklärt, welche davon du überhaupt beeinflussen kannst. Sie beschreibt die 28-Tage-Regel für Anfragen und die Übergangsphase bei den Unternehmen bis Ende 2028. Außerdem steht dort, wann gar kein Score berechnet wird und was das bedeutet. Damit lässt sich eine Veränderung im eigenen Wert tatsächlich zuordnen.

Identitätsschutz und Darknet-Monitoring – Identitätsmissbrauch zeigt sich am Ende genau dort, wo auch deine Bonitätsdaten liegen. Die Seite erklärt, wie Daten überhaupt in Umlauf geraten und woran du einen Missbrauch früh erkennst. Sie nennt die Sofortmaßnahmen in der richtigen Reihenfolge, vom Sperr-Notruf bis zur Strafanzeige. Beschrieben sind außerdem deine Rechte bei nicht autorisierten Zahlungen und fremden Verträgen. Und sie benennt die Fristen, die im Ernstfall wirklich zählen.

Das Einstiegspaket meineSCHUFA kompakt – das Einstiegspaket ist für die meisten Menschen der naheliegende Weg. Dort steht im Detail, welche vier Bausteine enthalten sind und wofür jeder einzelne im Alltag gut ist. Die Seite vergleicht das Paket offen mit den kostenlosen Wegen und benennt, wofür tatsächlich bezahlt wird. Sie erklärt außerdem Kündigung und Mindestlaufzeit und räumt drei verbreitete Missverständnisse aus. Damit weißt du vorher, ob sich der Zugang für deine Situation rechnet.

Der Aufpreis von kompakt auf plus – die mittlere Stufe unterscheidet sich vom Einstieg durch genau einen Baustein. Die Seite rechnet vor, wofür der Aufpreis tatsächlich draufgeht und wann er sich lohnt. Sie vergleicht die kostenlose Prüfung der letzten 90 Tage mit der laufenden Überwachung. Beschrieben sind außerdem die Wege, auf denen Daten überhaupt in Umlauf geraten. Und sie nennt drei Situationen, in denen die Entscheidung eindeutig ausfällt.

Das Paket meineSCHUFA premium für bis zu drei Personen – die größte Stufe ist die einzige, die über eine Person hinausgeht. Dort steht, was die beiden Gutscheine für jeweils zwölf Monate praktisch bedeuten und wer sie bekommen sollte. Die Seite erklärt außerdem die UnternehmensAuskunft und wann sie im Alltag wirklich gebraucht wird. Sie bricht die Entscheidung auf zwei einfache Ja-Nein-Fragen herunter. Und sie sagt klar, wann die kleinere Stufe die vernünftigere Wahl ist.

Geschäftspartner vor dem Auftrag prüfen – sobald Geld fließt, bevor eine Leistung erbracht ist, wird die Prüfung eines Betriebs relevant. Die Seite erklärt, was in einer Unternehmensauskunft steht und wie Bonitätsindex und Ausfallquote zu lesen sind. Sie zeigt vier kostenlose Zusatzschritte, die das Bild vervollständigen. Beschrieben sind außerdem die gesetzlichen Grenzen für Abschlagszahlungen beim Verbraucherbauvertrag. Und sie sagt klar, was eine gute Bonität über die Arbeitsqualität eben nicht aussagt.

Alle SCHUFA-Produkte im Überblick – die Produktnamen ähneln sich so stark, dass viele am Ende das Falsche bestellen. Die Übersicht sortiert deshalb nicht nach Produkt, sondern nach Anlass. Eine Tabelle führt von deiner Situation direkt zum passenden Angebot. Dazu kommt eine Begriffstabelle, die Selbstauskunft, Bonitätsnachweis, Dateneinblick und Score sauber trennt. Und sie nennt die fünf häufigsten Fehlkäufe, bevor du einen davon machst.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Finanzberatung. Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Links sind Partnerlinks – wenn du darüber ein Produkt abschließt, erhalten wir eine Vergütung. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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