MetaTrader Broker Vergleich wer MT4 und MT5 anbietet und worauf es dabei ankommt
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026

MetaTrader Broker Vergleich: wer MT4 und MT5 anbietet und worauf es dabei ankommt

Ein MetaTrader Broker Vergleich fällt heute deutlich kürzer aus als noch vor wenigen Jahren: Immer mehr Anbieter setzen auf eigene Software und haben MetaTrader aus dem Angebot genommen. Wer auf Expert Advisors, eigene Indikatoren oder die gewohnte Oberfläche angewiesen ist, muss deshalb gezielt suchen. Hier steht, wer MetaTrader führt, was MT4 von MT5 unterscheidet und worauf du bei der Wahl achtest.

Das Wichtigste vorweg: MetaTrader ist Software, kein Broker. Die Oberfläche ist überall ähnlich – aber Spreads, Kommissionen, Instrumente, Margin-Anforderungen und Ausführung hängen vom Broker ab; beim maximalen Hebel gelten für Privatkunden zusätzlich die regulatorischen Grenzen. Zwei Konten mit derselben Software können sich im Alltag deutlich unterscheiden. Das gilt auch für das Angebot: Je nach Anbieter laufen über MetaTrader gehebelte Produkte wie CFDs, ungehebelte Instrumente oder beides.

Wer MetaTrader anbietet

Der Kreis ist enger geworden. Von den hier mit Werbelink vertretenen Partneranbietern führt NAGA MetaTrader; weiter unten ordnen wir zusätzlich weitere MT4- und MT5-Broker redaktionell ein. Welche Instrumente über die Plattform handelbar sind, bestimmt in jedem Fall der Broker, nicht die Software.

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AnbieterMetaTrader-AngebotFür wen
NAGAMetaTrader 5 für CFDs, Devisen und echte Aktien, damit Expert Advisors, eigene Indikatoren und der Strategietester nutzbar sind. Angeboten wird aktuell ausschließlich MetaTrader 5; frühere MT4-Konten wurden nach Angaben des Anbieters auf MT5 übertragen. Daneben eine eigene Plattform mit Social- und Copy-Funktionen. Ehrlich eingeordnetWer MetaTrader gewohnt ist, automatisiert handeln oder eigene Skripte nutzen willZu NAGA

Der Button führt zum Anbieter. Kommt darüber ein Abschluss zustande, erhält alarm.de eine Vergütung – für dich ohne Mehrkosten. Welche Plattformversionen, Instrumente und Konditionen aktuell gelten, prüfst du beim Anbieter selbst.

Weiter unten stehen die übrigen Anbieter mit dem jeweiligen Grund, warum sie kein MetaTrader-Ersatz sind – und womit sie stattdessen arbeiten.

Was MetaTrader ist

MetaTrader ist eine Handelsplattform des Softwarehauses MetaQuotes, die Broker unter eigenem Namen anbinden. Du lädst die Software herunter oder nutzt die Weboberfläche und meldest dich mit den Zugangsdaten deines Brokers an. Die Kurse, die du siehst, kommen von ihm – MetaQuotes selbst ist kein Broker und führt keine Order aus.

Drei Dinge machen die Software bis heute beliebt. Erstens die Vertrautheit: Wer sie einmal kann, findet sich bei jedem anbindenden Broker sofort zurecht. Zweitens die Erweiterbarkeit durch Expert Advisors, Indikatoren und Skripte. Drittens der Strategietester, mit dem sich Regeln an historischen Kursen prüfen lassen.

Was viele unterschätzen: Die Software ist nur die Oberfläche. Der Unterschied zwischen zwei MetaTrader-Konten liegt vollständig beim Broker.

MT4 oder MT5 – der Unterschied

MerkmalMetaTrader 4MetaTrader 5
AusrichtungAuf Forex und CFDs zugeschnittenBreiter angelegt, auch für börsengehandelte Instrumente
ZeitebenenWeniger IntervalleDeutlich mehr Intervalle
OrderartenGrundtypenZusätzliche Typen verfügbar
StrategietesterEinfacher, langsamerSchneller, mit Test mehrerer Instrumente gleichzeitig
ProgrammierspracheMQL4MQL5 – Programme sind nicht untereinander kompatibel
Verfügbares MaterialSehr viele ältere Expert AdvisorsWächst, bei alten Systemen teils weniger Auswahl

Die praktische Konsequenz steht in der vorletzten Zeile: Ein Expert Advisor für MT4 läuft nicht in MT5 und umgekehrt. Wer bereits ein System besitzt, muss also prüfen, für welche Version es geschrieben wurde – ein Wechsel bedeutet Neukauf oder Umprogrammierung.

Für alle, die neu anfangen, ist MT5 die naheliegendere Wahl: Sie wird weiterentwickelt, ist breiter aufgestellt und bei neuen Brokeranbindungen inzwischen die Regel.

Warum immer mehr Broker MetaTrader abschaffen

Noch vor wenigen Jahren war MetaTrader bei fast jedem CFD-Broker Standard. Heute setzen viele auf eigene Software – und das hat nachvollziehbare Gründe.

Eine hauseigene Plattform lässt sich enger mit Kontoeröffnung, Ein- und Auszahlung und dem eigenen Produktangebot verzahnen. Sie ist moderner in der Bedienung, läuft ohne Installation im Browser und lässt sich schneller weiterentwickeln. Dazu kommt: Lizenz und Betrieb einer Fremdsoftware kosten Geld.

Für dich heißt das vor allem eines: Prüfe die Plattformfrage vor der Kontoeröffnung, nicht danach. Wenn ein Anbieter MetaTrader streicht, werden bestehende Konten in der Regel auf die eigene Plattform übertragen – automatisierte Systeme laufen dann nicht mehr. Genau das ist in der Branche bereits mehrfach passiert.

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MetaTrader-Zugang vor der Eröffnung prüfen

Wer auf Expert Advisors angewiesen ist, entscheidet die Plattformfrage zuerst. Ein Anbieter ohne MetaTrader scheidet dann aus, unabhängig von den Konditionen.

Was der Broker bestimmt – und was die Software

Diese Trennung ist der Kern jedes MetaTrader-Vergleichs. Die Oberfläche sieht überall gleich aus, der Handel nicht.

Bestimmt der BrokerBestimmt die Software
Spreads und KommissionenAussehen und Bedienung
Handelbare InstrumenteVerfügbare Zeitebenen
Margin-Anforderungen, Hebel im Rahmen der regulatorischen GrenzenChartwerkzeuge und Indikatoren
Ausführung und SlippageStrategietester
Swap-Sätze und RollkostenProgrammierumgebung
Handelszeiten je InstrumentGrundtypen der Orderarten

Deshalb lohnt sich ein reiner Plattformvergleich wenig. Sinnvoller ist der Weg über den Broker: erst prüfen, ob MetaTrader überhaupt angeboten wird, dann die Konditionen vergleichen. Wie das für CFDs im Einzelnen aussieht – Spread, Kommission, Übernachtfinanzierung –, steht im CFD Broker Vergleich.

Expert Advisors – der eigentliche Grund für MetaTrader

Ein Expert Advisor ist ein Programm, das nach festen Regeln handelt: Es prüft die Kurse, eröffnet Positionen, setzt Stops und schließt wieder – ohne dass du dabei sein musst.

Drei Wege führen zu einem solchen System. Du schreibst es selbst in MQL, was Programmierkenntnisse verlangt, dir aber volle Kontrolle gibt. Du kaufst es auf dem Marktplatz oder bei einem Anbieter – dann kennst du die Regeln oft nicht. Oder du lässt es schreiben, was nur funktioniert, wenn du deine Regeln vorher präzise formulieren kannst.

Der entscheidende Satz dazu: Ein Expert Advisor ersetzt keine Strategie. Er führt deine Regeln schneller und ohne Emotion aus – auch die schlechten. Ein System, das in einer bestimmten Marktphase gut aussah, kann in der nächsten das Konto leeren, weil es weiterläuft, während sich die Bedingungen geändert haben.

Vorsicht bei fertigen Systemen: Ein Expert Advisor mit beeindruckender Kurve ist leicht zu bauen, wenn man ihn an genau den Daten optimiert, mit denen er dann geprüft wird. Frage nach den Regeln, nach dem größten Kontorückgang und danach, über welchen Zeitraum und mit welchen Einstellungen getestet wurde. Ohne diese Angaben ist die Kurve nichts wert.

Indikatoren und Skripte

Neben Expert Advisors gibt es zwei weitere Erweiterungstypen, die im Alltag oft nützlicher sind.

Indikatoren zeichnen etwas in den Chart, handeln aber nicht. Das kann eine eigene Berechnung sein, eine Kennzeichnung bestimmter Marktphasen oder eine übersichtlichere Darstellung. Wer bereits mit einem selbst entwickelten Ansatz arbeitet, kann ihn so sichtbar machen, ohne Automatisierung.

Skripte führen eine einmalige Aufgabe aus, etwa alle Positionen schließen, Stops nachziehen oder eine Positionsgröße aus einem Risikobetrag berechnen. Gerade Letzteres nimmt eine wiederkehrende Rechnung ab und verhindert Flüchtigkeitsfehler.

Strategietester und Backtesting

Der Strategietester prüft eine Regel an historischen Kursen. Das ist nützlich – aber nur, wenn man seine Grenzen kennt.

Drei Fallen stecken darin. Die Datenqualität: Was der Test hergibt, hängt davon ab, wie genau die historischen Kurse sind und ob Spreads realistisch berücksichtigt wurden. Die Überanpassung: Wer Einstellungen so lange dreht, bis die Kurve schön aussieht, hat die Vergangenheit nachgebildet, nicht eine Regel gefunden. Der Zeitraum: Ein Test über eine einzige Marktphase sagt nichts darüber, wie sich das System in einer anderen verhält.

Praktisch brauchbar wird ein Test erst, wenn er einen längeren Zeitraum mit unterschiedlichen Phasen abdeckt, wenn die Einstellungen nicht nachträglich optimiert wurden und wenn man den größten Kontorückgang mit betrachtet – nicht nur das Endergebnis.

MetaTrader VPS: Expert Advisors rund um die Uhr laufen lassen

Ein Expert Advisor läuft nur, solange MetaTrader läuft und mit dem Broker verbunden ist. Der heimische Rechner, der nachts in den Ruhezustand geht, ist dafür ungeeignet – ebenso eine WLAN-Verbindung, die gelegentlich abbricht.

Wer ernsthaft automatisiert handeln will, braucht deshalb einen dauerhaft laufenden Zugang: entweder einen Rechner, der durchläuft und stabil angebunden ist, oder einen VPS – einen virtuellen privaten Server. Dort läuft MetaTrader unabhängig von deinem Gerät, mit dauerhafter Verbindung und ohne Rücksicht auf Stromausfälle, Updates oder eine schlafende Internetleitung. Manche Broker bieten dafür eigene Lösungen an, teils abhängig vom Handelsvolumen. MetaTrader selbst bringt zusätzlich ein integriertes Hosting mit, das speziell für Expert Advisors und Handelssignale gedacht ist und sich direkt aus der Plattform buchen lässt.

Ein VPS ist ein virtueller Server, auf dem MetaTrader dauerhaft laufen kann – das ist der grundsätzliche Unterschied zum gewöhnlichen Webhosting. Für einen Forex-VPS kommt ein zweites Kriterium hinzu: Der Server sollte möglichst nah am Handelsserver des Brokers stehen, damit die Netzwerklatenz gering bleibt. Das verringert die Verzögerung zwischen Signal und Order – bei kurzfristigen Strategien ein spürbarer Vorteil.

Zwei Punkte gehören dazu. Erstens sollte der Server geografisch nicht zu weit vom Handelsserver des Brokers entfernt sein – jede Verzögerung wirkt sich auf die Ausführung aus. Zweitens ist ein laufendes System kein Selbstläufer: Es braucht Kontrolle, weil sich Bedingungen ändern und weil Fehler auch dann handeln, wenn sie unbemerkt bleiben.

Orderarten in MetaTrader

Die Software bringt die Grundtypen mit; welche davon nutzbar sind, hängt vom Broker ab.

  • Market. Sofortige Ausführung ohne Preisgarantie.
  • Limit. Kauf unter oder Verkauf über dem aktuellen Kurs, mit Preisgrenze.
  • Stop. Kauf über oder Verkauf unter dem aktuellen Kurs, sobald die Marke erreicht ist.
  • Stop Loss und Take Profit. Lassen sich direkt bei der Position hinterlegen – der wichtigste Punkt, damit keine ungesicherte Position offen bleibt.
  • Trailing Stop. Zieht mit dem Kurs mit; er wird in der Regel vom laufenden Programm verwaltet und wirkt deshalb nur, solange die Plattform verbunden ist.

Wie überall gilt: Ein Stop garantiert keinen Ausführungskurs. Er löst beim Erreichen der Marke eine Order zur Schließung aus; bei Kurslücken kann deutlich ungünstiger ausgeführt werden.

Die entscheidenden Auswahlkriterien für einen MT5 Broker stehen weiter unten im direkten Vergleich.

Seriosität prüfen: MetaTrader sagt nichts darüber aus

Die Software ist kein Gütesiegel. MetaTrader ist frei verfügbar und lässt sich mit jedem beliebigen Server verbinden – auch mit dem eines nicht regulierten Anbieters. Die Kurse sehen dann echt aus, das Geld ist trotzdem weg. Geprüft wird deshalb immer der Broker: vollständiger Firmenname im Impressum, Lizenznummer, Registereintrag der Aufsicht und aktuelle Warnmeldungen. Gib außerdem niemals deine Zugangsdaten an Dritte weiter, die anbieten, dein Konto zu betreuen – wer sie hat, kann handeln, ohne dass du eingreifen kannst. Wenn du fremde Entscheidungen übernehmen willst, ist das geregelte Kopieren über eine Plattform der richtige Weg, weil Konto und Grenzen bei dir bleiben. Woran du unseriöse Anbieter sonst noch erkennst, steht in unserer Übersicht zur Brokerprüfung.

Typische Fehler

  • Die Plattform mit dem Broker verwechseln. MetaTrader legt keine Spreads fest und führt keine Order aus.
  • Version übersehen. Ein Expert Advisor für MT4 läuft nicht in MT5.
  • Auf optimierte Kurven hereinfallen. Ein an den Testdaten optimiertes System sagt nichts über die Zukunft.
  • Ohne Dauerbetrieb automatisieren. Ein schlafender Rechner beendet jede Strategie.
  • Systeme unbeaufsichtigt laufen lassen. Auch ein Programm braucht Kontrolle, wenn sich die Marktbedingungen ändern.
  • Zugangsdaten weitergeben. Wer sie hat, kann handeln – und im Zweifel alles verlieren.

Wenn du noch nicht festgelegt bist, ob es überhaupt MetaTrader sein muss, hilft der Blick auf die Software-Landschaft insgesamt: Unser Plattformvergleich stellt hauseigene Software, MetaTrader und brokerübergreifende Lösungen nebeneinander. Dort geht es um Charting, Ordermaske, Scanner und Ausweichwege – also um die Fragen, die vor der Versionsentscheidung kommen. Wer dagegen erst noch klären will, welche Kontoart zu ihm passt, findet das in unserer Übersicht über die Brokerarten und ihre Kosten.

MT5 Broker Vergleich: worauf deutsche Trader achten sollten

Wer einen MT5 Broker in Deutschland beziehungsweise einen MetaTrader Broker für deutsche Kunden sucht, vergleicht nicht die Software – die ist überall dieselbe. Verglichen wird der Anbieter. Elf Punkte entscheiden.

KriteriumWorauf es ankommt
MetaTrader-VersionMT4, MT5 oder beide – entscheidend, wenn du bereits ein System besitzt
RegulierungGültige Erlaubnis für das Angebot in Deutschland, Aufsicht und Registereintrag nachprüfbar
Handelbare MärkteDevisen, Indizes, Rohstoffe, Aktien – bestimmt der Broker, nicht die Plattform
SpreadmodellEnger Spread plus Kommission oder breiterer Spread ohne – je nach Frequenz unterschiedlich günstig
MindesteinzahlungBestimmt, ob du überhaupt in sinnvoller Positionsgröße starten kannst
DemokontoEin MT5 Demokonto ist der sinnvollste Weg, einen Expert Advisor unter den Bedingungen des Brokers vor dem Echtbetrieb zu testen
Expert Advisors erlaubtSteht in den Bedingungen – nicht jeder Anbieter lässt jede Art von Automatisierung zu
Scalping erlaubtSehr kurze Haltedauern sind bei manchen Anbietern eingeschränkt
Hedging oder NettingBestimmt, ob gegenläufige Positionen im selben Instrument nebeneinander bestehen können
VPS-AngebotRelevant, sobald ein System dauerhaft laufen soll
SteuerabzugNimmt eine inländische auszahlende Stelle den Abzug vor oder gehört alles in die Anlage KAP?

Diese Liste ist gleichzeitig die Reihenfolge: Wer bei Version, Regulierung und Märkten nicht passt, scheidet aus, bevor Spreads überhaupt eine Rolle spielen.

Weitere MetaTrader-Broker am deutschen Markt

Neben unserem Partner gibt es weitere Anbieter, die als Forex Broker mit MetaTrader für deutsche Kunden auftreten. Die folgende Übersicht ist rein redaktionell, enthält keine Werbelinks und dient der Einordnung – geprüft wurden die Angaben der Anbieter zum Zeitpunkt der Erstellung.

AnbieterMetaTrader-VersionenSchwerpunkt
NAGAMT5CFDs, Devisen und echte Aktien über MT5, dazu eigene Plattform mit Social- und Copy-Funktionen
AdmiralsMT4 und MT5Bei der Kontoeröffnung wird die Version gewählt; Angebot aus CFDs sowie echten Aktien und ETFs
ActivTradesMT4 und MT5Neben MetaTrader eine eigene Plattform; Schwerpunkt auf Devisen und einem breiten CFD-Angebot
PepperstoneMT4 und MT5Devisen- und CFD-Schwerpunkt, daneben weitere Plattformen wie cTrader und TradingView

Redaktionelle Übersicht ohne Werbelinks. Verfügbarkeit, Versionen und Konditionen ändern sich – prüfe die Angaben vor einer Kontoeröffnung beim jeweiligen Anbieter. Ein Affiliate-Partner von alarm.de ist von diesen Anbietern nur NAGA.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Verfügbarkeit und angebotene MetaTrader-Version können sich ändern und sollten vor der Kontoeröffnung nochmals geprüft werden – mehrere bekannte Broker haben MetaTrader in den vergangenen Jahren aus dem Programm genommen.

MT4 Broker: wann MetaTrader 4 heute noch sinnvoll ist

MetaTrader 4 ist die ältere Version und wird trotzdem weiter genutzt – entsprechend suchen viele gezielt nach einem MetaTrader 4 Broker. Drei Gründe gibt es dafür.

Vorhandene Systeme. Wer über Jahre Expert Advisors und Indikatoren in MQL4 gesammelt hat, verliert sie beim Wechsel. Die Sprachen sind nicht kompatibel, ein Umbau bedeutet Aufwand oder Neukauf.

Der Forex-Fokus. MT4 wurde auf Devisen und CFDs zugeschnitten. Wer ausschließlich Währungspaare handelt, vermisst die Erweiterungen von MT5 oft nicht.

Gewohnheit. Wer die Oberfläche seit Jahren blind bedient, arbeitet dort schneller als in einer neuen Umgebung – ein realer Vorteil im schnellen Markt.

Für Neueinsteiger spricht trotzdem alles für MT5: mehr Zeitebenen, mehr Orderarten, ein schnellerer Strategietester, Markttiefe und die Möglichkeit, auch börsengehandelte Instrumente abzubilden. Vor allem aber ist MT5 die Version, die weiterentwickelt wird und bei neuen Brokeranbindungen die Regel ist.

Die praktische Regel: Prüfe vor jedem Brokerwechsel, welche Version angeboten wird – und ob deine vorhandenen Programme dafür geschrieben sind. Diese Frage kommt vor allen Konditionen.

MetaTrader Demokonto: MT4 und MT5 vor dem Echtgeldkonto testen

Bei vielen MetaTrader-Brokern ist ein Demokonto verfügbar. Es ist der sinnvollste Weg, Bedienung und einen Expert Advisor unter den Bedingungen dieses Brokers vor dem Echtbetrieb zu testen.

Was sich damit klären lässt: ob dein Expert Advisor unter den Bedingungen dieses Brokers überhaupt startet, ob die Symbolnamen passen, wie die Instrumente heißen und wie die Spreads im Tagesverlauf aussehen. Dazu die Bedienung – alle Orderarten einmal anlegen, Layouts speichern, Alarme setzen.

Was sich nicht klären lässt: die reale Ausführung. Slippage, Teilausführungen und Requotes bildet eine Simulation nicht vollständig ab, und genau daran scheitern kurzfristige Systeme im Echtbetrieb. Ebenso wenig lässt sich die psychologische Belastung testen – im Demokonto tut eine Verlustserie nicht weh.

Ein Hinweis, der Zeit spart: Prüfe im Demokonto die Symbolnamen. Broker benennen dieselben Instrumente unterschiedlich, und ein Expert Advisor, der auf einen festen Symbolnamen programmiert ist, findet den Markt sonst nicht.

Zwei weitere praktische Hinweise. Setze das virtuelle Guthaben auf den Betrag, den du wirklich einzahlen wirst; ein zu großes Testkonto blendet genau die Probleme aus, an denen es später scheitert. Und lasse einen Expert Advisor lange genug laufen, um mehrere Marktphasen zu sehen – ein paar gute Tage sagen nichts. Mehr dazu im Vergleich der Handelsplattformen.

Was kostet ein MetaTrader Broker?

Die Software selbst lädst du beim Broker herunter. Die Kosten entstehen also nicht durch MetaTrader, sondern durch den Handel – und dort in fünf Blöcken.

  • Spread. Die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs. Manche Anbieter arbeiten mit sehr engen Rohspreads plus separater Kommission, andere ohne Kommission mit breiterem Spread. Welches Modell günstiger ist, entscheidet allein deine Handelsfrequenz.
  • Kommission. Bei Konten mit Rohspread fällt sie je gehandeltem Volumen an – typisch für ECN-nahe Modelle.
  • Swap und Übernachtfinanzierung. Wer Positionen über den Handelsschluss hält, zahlt oder erhält je nach Instrument und Richtung. In der Wochenmitte wird bei vielen Anbietern der dreifache Satz für das Wochenende gebucht.
  • Währungsumrechnung. Weichen Kontowährung und Handelswährung ab, können Umrechnungskosten entstehen.
  • Konto- und Zusatzkosten. Inaktivitätsgebühren, Auszahlungsentgelte und gegebenenfalls die Miete für einen VPS.

Die aussagekräftige Rechnung ist immer die eigene: Zahl der Trades, durchschnittliche Größe, Haltedauer. Ein Konto mit Rohspread und Kommission kann bei hoher Frequenz günstiger sein als ein kommissionsfreies – und bei wenigen Trades genau umgekehrt. Die Mechanik im Einzelnen steht im CFD Broker Vergleich, für Währungspaare im Forex Broker Vergleich.

Regulierung: worauf deutsche Trader achten

MetaTrader sagt nichts über die Seriosität eines Anbieters – die Software ist frei verfügbar und lässt sich mit jedem beliebigen Server verbinden. Geprüft wird deshalb der Broker.

Ein Anbieter, der seine Dienstleistungen gezielt Kunden in Deutschland anbietet, braucht eine dafür gültige Erlaubnis. Anbieter aus dem Europäischen Wirtschaftsraum können dafür den europäischen Pass nutzen – viele CFD-Broker sind über eine Gesellschaft mit Sitz in Zypern zugelassen und bei der zuständigen Aufsicht CySEC lizenziert, mit entsprechender Registrierung bei der BaFin für das Deutschlandgeschäft. Bei Anbietern aus Drittstaaten gelten zusätzliche deutsche Zulassungsvoraussetzungen.

Was du konkret prüfst: den vollständigen Namen der Gesellschaft im Impressum, die Lizenznummer, den Eintrag im Register der Aufsicht und aktuelle Warnmeldungen. Achte dabei auf den exakten Firmennamen – Betrüger kopieren regelmäßig Angaben echter Unternehmen.

Für Privatkunden gelten außerdem die bekannten Schutzmaßnahmen beim CFD-Handel: gestaffelte Hebelobergrenzen, der Margin-Close-out bei fünfzig Prozent der erforderlichen Mindestmargin und der Negativsaldoschutz auf Kontoebene. Sie hängen an der Einstufung als Privatkunde, nicht an der Plattform.

Hedging, Netting, Markttiefe und Ein-Klick-Handel

Vier Funktionen, die bei der Kontowahl mehr ausmachen als jede Oberflächenfrage – und die häufig übersehen werden.

Hedging gegen Netting. Beim Hedging können mehrere Positionen im selben Instrument gleichzeitig bestehen, auch gegenläufige. Beim Netting werden sie zu einer einzigen Position verrechnet. MetaTrader 5 unterstützt beide Verfahren; welches gilt, hängt vom Kontotyp beim Broker ab. Wer mit mehreren Teilpositionen arbeitet, muss das vor der Eröffnung klären – im Netting-Konto verhält sich dieselbe Strategie völlig anders.

Markttiefe. Die Ansicht zeigt, welche Kauf- und Verkaufsaufträge in welcher Größe im Markt liegen. Bei börsengehandelten Instrumenten ist das eine echte Information über die Liquidität; bei außerbörslichen Produkten zeigt sie, was der Anbieter stellt.

Ein-Klick-Handel. Order ohne Bestätigungsdialog, direkt aus dem Chart oder der Marktübersicht. Für sehr kurzfristige Strategien nützlich – und genau deshalb eine Funktion, bei der ein Fehlklick sofort eine echte Position erzeugt. Wer sie aktiviert, sollte vorher Standardgrößen sauber einstellen.

Der Wirtschaftskalender ist in MT5 integriert und zeigt anstehende Termine. Praktisch, weil genau dort die Sprünge entstehen, gegen die ein normaler Stop nicht schützt.

WebTrader, App und Desktop

MetaTrader gibt es in drei Zugängen, und sie unterscheiden sich im Funktionsumfang deutlich.

  • Desktop. Die vollständige Version, erhältlich als MetaTrader Download beziehungsweise MT5 Download für Windows und Mac beim jeweiligen Broker. Nur hier laufen Expert Advisors, der Strategietester und eigene Indikatoren – wer automatisiert handelt, kommt daran nicht vorbei.
  • WebTrader. Läuft im Browser ohne Installation. Gut als Ausweichweg und für den schnellen Zugriff von einem fremden Rechner, ohne die Erweiterungsmöglichkeiten der Desktop-Version.
  • App für Handy und Tablet. Die MetaTrader App beziehungsweise MT5 App eignet sich für die Kontrolle offener Positionen und schnelle Eingriffe. Charting und Ordervorbereitung sind dort naturgemäß eingeschränkt.

Wichtig für Automatisierer: Ein Expert Advisor läuft nicht in der App und nicht im WebTrader. Er braucht die Desktop-Version – und die muss durchgehend verbunden sein, weshalb der VPS für viele die einzige praktikable Lösung ist.

MQL5 Market und Handelssignale

Zwei Angebote aus dem MetaTrader-Umfeld, die man kennen sollte – und mit gesunder Skepsis betrachten.

Im MQL5 Market werden Expert Advisors, Indikatoren und Hilfsprogramme angeboten, teils kostenlos, teils kostenpflichtig. Der Vorteil liegt darin, dass sich viele Produkte vor dem Kauf im Strategietester prüfen lassen. Der Nachteil: Eine schöne Rückschau ist leicht herzustellen, wenn ein System an genau den Daten optimiert wurde, an denen es getestet wird.

Handelssignale sind Abonnements, bei denen die Trades eines anderen Kontos auf deines übertragen werden – im Prinzip Copy Trading innerhalb von MetaTrader. Es gelten dieselben Regeln wie überall beim Kopieren: Achte auf einen längeren Track Record, den größten Kontorückgang und die Handelsfrequenz statt auf die Rendite, und begrenze deinen Einsatz. Wie das systematisch geht, steht im Copy Trading Vergleich.

Alternativen: Handeln ohne MetaTrader

Du brauchst keine Expert Advisors und keine eigenen Skripte, sondern eine Plattform, in der du dich schnell zurechtfindest? Dann ist MetaTrader nicht nötig. Diese Anbieter arbeiten mit eigener Software – jeweils mit dem Grund, warum sie MetaTrader nicht ersetzen.

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AnbieterWomit gearbeitet wirdWarum kein MetaTrader-Ersatz
XTBEigene Plattform xStation als Webplattform und App, für CFDs sowie echte Aktien und ETFs in einem Konto. Unser TestWeder MetaTrader noch API-Zugang. Automatisierter Handel mit Expert Advisors ist nicht möglichZu XTB
CapTraderTrader Workstation mit Orderbuch, Optionen und Futures, dazu weitere Zugänge und eine direkte Anbindung an TradingView. Unser TestKein MetaTrader. Programmatischer Zugriff läuft über die Schnittstellen von Interactive Brokers statt über MQLZu CapTrader
Traders PlaceRund 40 Handelsplätze, Aktien sowie börsliche und außerbörsliche Derivate, optional ein Wertpapierkredit. Unser TestKein MetaTrader und keine Automatisierung. Auf Wertpapierhandel über die Börse ausgelegtZu Traders Place
Smartbroker+Rund 30 Handelsplätze für Aktien, Derivate und Zertifikate. Der Anbieter wirbt mit dem Kostensieger-Ergebnis von Finanztest 12/2025 in den getesteten Depotgrößen. Unser TestKein MetaTrader, kein CFD-Handel. Ausgelegt auf größere Einzelorders statt auf automatisierte StrategienZu Smartbroker+
Trade RepublicBroker, Bank und Karte aus einer Hand, App und Webzugang, Derivate über wenige Partner. Unser TestKein MetaTrader und keine Profi-Werkzeuge. Eher für Gelegenheitshandel als für StrategienZu Trade Republic

Auch hier gilt: Die Buttons führen zu den Anbietern, bei einem Abschluss erhält alarm.de eine Vergütung.

Häufige Fragen zum MetaTrader Broker Vergleich

Was ist MetaTrader?

Eine Handelsplattform des Softwarehauses MetaQuotes, die Broker anbinden. Du meldest dich mit den Zugangsdaten deines Brokers an; die Kurse kommen von ihm. MetaQuotes ist kein Broker und führt keine Order aus.

Welcher Broker bietet MetaTrader an?

NAGA bietet aktuell MetaTrader 5 an. Zusätzlich führen Admirals, ActivTrades und Pepperstone nach aktuellen Anbieterangaben sowohl MT4 als auch MT5. Die Verfügbarkeit solltest du vor der Kontoeröffnung nochmals prüfen, weil viele Anbieter in den vergangenen Jahren auf eigene Software umgestellt haben.

Was ist der Unterschied zwischen MT4 und MT5?

MT4 war auf Forex und CFDs zugeschnitten, MT5 ist breiter angelegt, hat mehr Zeitebenen und einen schnelleren Strategietester. Wichtig: Die Programmiersprachen sind verschieden – ein Expert Advisor für MT4 läuft nicht in MT5 und umgekehrt.

Was ist ein Expert Advisor?

Ein Programm, das nach festen Regeln handelt: Es prüft Kurse, eröffnet Positionen, setzt Stops und schließt wieder. Es ersetzt keine Strategie, sondern führt deine Regeln schneller und ohne Emotion aus – auch die schlechten.

Kann ich mit MetaTrader automatisch handeln?

Ja, über Expert Advisors – sofern dein Broker das zulässt. Voraussetzung ist außerdem ein dauerhaft laufender Zugang: Die Software muss verbunden sein, damit das System handelt.

Brauche ich einen Server für Expert Advisors?

Wenn dein Rechner nicht durchgehend läuft und stabil verbunden ist, ja. Entweder ein durchlaufender Rechner oder ein gemieteter Server; manche Broker bieten dafür eigene Lösungen an. Der Standort sollte nicht zu weit vom Handelsserver entfernt sein.

Wie verlässlich ist ein Backtest?

Nur so verlässlich wie Datenqualität, Zeitraum und Vorgehen. Wer Einstellungen so lange anpasst, bis die Kurve schön aussieht, hat die Vergangenheit nachgebildet. Aussagekräftig wird ein Test über mehrere Marktphasen, mit realistischen Kosten und einem Blick auf den größten Kontorückgang.

Sind gekaufte Expert Advisors seriös?

Manche ja, viele nicht. Frage nach den Regeln, dem größten Kontorückgang und dem Testzeitraum. Eine gleichmäßig steigende Kurve ohne diese Angaben ist ein Warnsignal, kein Qualitätsmerkmal.

Bestimmt MetaTrader die Spreads?

Nein. Spreads, Kommissionen, Instrumente, Margin-Anforderungen und Ausführung hängen vom Broker ab; beim maximalen Hebel gelten für Privatkunden zusätzlich regulatorische Grenzen. MetaTrader liefert die Oberfläche, Chartwerkzeuge, Strategietester und Programmierumgebung.

Warum schaffen Broker MetaTrader ab?

Weil sich eine hauseigene Plattform enger mit Konto, Ein- und Auszahlung und dem eigenen Angebot verzahnen lässt, moderner zu bedienen ist und schneller weiterentwickelt werden kann. Für dich heißt das: Plattformfrage vor der Kontoeröffnung klären.

Woran erkenne ich einen unseriösen MetaTrader-Broker?

Nicht an der Software – die ist echt. Prüfe Erlaubnis, Impressum und Registereintrag des Anbieters, teste die Auszahlung früh mit einem kleinen Betrag und sei besonders misstrauisch, wenn vor einer Auszahlung zusätzliche Einzahlungen, angebliche Steuern oder Freigabegebühren verlangt werden.

Darf ich meine Zugangsdaten für die Kontoverwaltung weitergeben?

Davon ist abzuraten. Wer die Zugangsdaten hat, kann handeln – ohne dass du eingreifen kannst. Wenn du fremde Entscheidungen übernehmen willst, ist das Kopieren über eine Plattform der geregelte Weg, weil Konto und Grenzen bei dir bleiben.

Worauf achte ich bei einem MT5 Broker?

Auf die angebotene MetaTrader-Version, die Erlaubnis für das Deutschlandgeschäft, die handelbaren Märkte, das Spreadmodell, die Mindesteinzahlung, das Demokonto, ob Expert Advisors und Scalping erlaubt sind, ob Hedging oder Netting gilt, ein VPS-Angebot und den Steuerabzug.

Welche Broker bieten MT4 und MT5 in Deutschland an?

Unser Partner NAGA führt MT5. Redaktionell einordnen lassen sich außerdem Admirals, ActivTrades und Pepperstone, die nach eigenen Angaben MT4 und MT5 anbieten. Die Verfügbarkeit ändert sich – prüfe sie vor der Kontoeröffnung beim Anbieter.

Wie finde ich weitere MetaTrader-Broker?

Plattformseite und Downloadbereich des Anbieters prüfen, die Erlaubnis nachschlagen, die Bedingungen zu Expert Advisors und Scalping lesen und ein Demokonto anlegen. Erst dort siehst du Spreads, Instrumente und ob dein System läuft – prüfe dabei auch die Symbolnamen.

Lohnt sich MT4 heute noch?

Wenn du vorhandene Expert Advisors in MQL4 nutzt, ausschließlich Devisen handelst oder die Oberfläche seit Jahren gewohnt bist. Für Neueinsteiger spricht mehr für MT5: mehr Zeitebenen und Orderarten, schnellerer Strategietester, Markttiefe und die Weiterentwicklung.

Was kostet der Handel über MetaTrader?

Die Software selbst nicht. Kosten entstehen durch Spread, gegebenenfalls Kommission bei Rohspread-Konten, Swaps bei Positionen über Nacht, Währungsumrechnung sowie mögliche Konto- und VPS-Kosten. Welches Modell günstiger ist, entscheidet deine Handelsfrequenz.

Was ist ein MetaTrader VPS?

Ein virtueller privater Server, auf dem MetaTrader unabhängig von deinem Gerät läuft – mit dauerhafter Verbindung. Für Expert Advisors ist das die praktikable Lösung; der Standort sollte nah am Handelsserver des Brokers liegen. MetaTrader bietet zusätzlich ein integriertes Hosting an.

Was ist der Unterschied zwischen Hedging und Netting?

Beim Hedging können mehrere Positionen im selben Instrument gleichzeitig bestehen, auch gegenläufige. Beim Netting werden sie zu einer Position verrechnet. MT5 unterstützt beides; welches Verfahren gilt, hängt vom Kontotyp beim Broker ab.

Was zeigt die Markttiefe?

Welche Kauf- und Verkaufsaufträge in welcher Größe im Markt liegen. Bei börsengehandelten Instrumenten ist das eine Aussage über die Liquidität, bei außerbörslichen Produkten zeigt sie, was der Anbieter stellt.

Laufen Expert Advisors auch im WebTrader oder in der App?

Nein. Expert Advisors, der Strategietester und eigene Indikatoren laufen in der Desktop-Version. WebTrader und App eignen sich für Zugriff und Kontrolle, nicht für Automatisierung.

Ist ein MetaTrader-Broker automatisch reguliert?

Nein. Die Software ist frei verfügbar und lässt sich mit jedem Server verbinden. Geprüft wird deshalb der Broker: vollständiger Firmenname, Lizenznummer, Registereintrag der Aufsicht und aktuelle Warnmeldungen.

Was sind Handelssignale in MetaTrader?

Abonnements, bei denen die Trades eines anderen Kontos auf deines übertragen werden – im Prinzip Copy Trading innerhalb der Plattform. Es gelten dieselben Regeln: längerer Track Record, größter Kontorückgang und Handelsfrequenz statt Rendite, und den Einsatz begrenzen.

Risikohinweis: Über MetaTrader können je nach Broker sowohl gehebelte Produkte wie CFDs als auch ungehebelte Instrumente gehandelt werden. Bei CFDs sind die Verlustquoten von Privatanlegern hoch; sie sind komplexe Instrumente, und das eingesetzte Kapital kann vollständig verloren gehen. Automatisierte Handelssysteme verringern dieses Risiko nicht. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Einzelne Links sind Werbelinks – klickst du darauf und schließt ab, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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