GMKtec EVO-X3 im Überblick: derselbe Prozessor wie im EVO-X2, aber mit OCuLink und neuem Kühlkonzept
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 15. August 2026

GMKtec EVO-X3 im Überblick: derselbe Prozessor wie im EVO-X2, aber mit OCuLink und neuem Kühlkonzept

Beim EVO-X3 lohnt der genaue Blick, weil die Datenblätter von Vorgänger und Nachfolger fast identisch aussehen. Gleicher Prozessor, gleiche Grafikeinheit und – verglichen mit der großen EVO-X2-Ausführung – dieselben 128 Gigabyte gemeinsamer Speicher. Der Unterschied liegt beim OCuLink-Anschluss für eine externe Grafikkarte, beim komplett neuen Gehäuse und beim überarbeiteten Kühlkonzept.

Das Wichtigste vorweg

Der EVO-X3 ist kein neues Rechenwerk, sondern eine neue Verpackung um dasselbe. Das ist keine Abwertung: Die häufigste Kritik am Vorgänger betraf Gehäuse, Zugang und Lüftergeräusch – und genau dort setzt der Nachfolger an. Dazu kommt der Anschluss für eine externe Grafikkarte, den der Vorgänger nicht hat. 128 Gigabyte sind hier Standard, gewählt wird nur die SSD-Größe.

EVO-X3 gegen EVO-X2 auf einen Blick:

  • Gleich: Prozessor AMD Ryzen AI Max+ 395 mit 16 Kernen, Grafikeinheit Radeon 8060S, KI-Recheneinheit
  • Nur beim EVO-X3: OCuLink-Anschluss für eine externe Grafikkarte
  • Nur beim EVO-X3: neu konstruiertes, hochkant stehendes Gehäuse mit überarbeiteter Kühlung
  • Speicher: beim EVO-X3 ausschließlich 128 GB; den Vorgänger gibt es zusätzlich mit kleinerer Ausstattung
  • Zu wählen bleibt: nur die SSD-Größe

Einen Sprung durch einen neuen Prozessor, eine neue Grafikeinheit oder NPU gibt es nicht. Ob das überarbeitete Kühlkonzept unter Dauerlast einen messbaren Leistungsvorteil bringt, müssen unabhängige Tests zeigen. Wer eine externe Grafikkarte anschließen will oder über die Verarbeitung des Vorgängers gestolpert ist, findet genau dafür die Antwort.

Was unterscheidet den EVO-X3 vom EVO-X2?

Diese Frage steht bei fast jedem am Anfang, weil beide Geräte denselben Prozessor tragen. Drei Punkte unterscheiden sie:

  • OCuLink. Der EVO-X3 hat einen eigenen Anschluss für eine externe Grafikkarte, der EVO-X2 nicht.
  • Gehäuse und Kühlung. Der EVO-X3 ist neu konstruiert und steht hochkant statt flach.
  • Ausstattung. Beim EVO-X3 gibt es nur die große Speicherausführung. Gewählt wird die SSD-Größe.

Prozessor, Grafikeinheit und KI-Recheneinheit sind identisch. Beim Speicher gilt das im Vergleich zur großen Ausführung des Vorgängers – den gibt es zusätzlich mit kleinerer Speicherausstattung. Einen Sprung durch einen neuen Prozessor, eine neue Grafikeinheit oder NPU gibt es nicht. Ob das überarbeitete Kühlkonzept unter Dauerlast einen messbaren Leistungsvorteil bringt, müssen unabhängige Tests zeigen. Wer über die Verarbeitung gestolpert ist oder eine externe Grafikkarte anschließen will, findet hier die Antwort.

Wie viel RAM hat der EVO-X3, und reicht das für große Modelle?

128 Gigabyte, fest verbaut. Eine kleinere Ausführung gibt es nicht, die Speicherfrage stellt sich also gar nicht erst. Ein großer Teil davon lässt sich der Grafikeinheit zuweisen – und genau darauf kommt es beim Betrieb großer Sprachmodelle an.

Wie viel wirklich hineinpasst, hängt nicht allein an der Parameterzahl eines Modells, sondern an der tatsächlichen Größe der heruntergeladenen Datei, an der Länge der Unterhaltung und daran, was Betriebssystem und Programme belegen. Der Hersteller bewirbt das Gerät ausdrücklich für sehr große Modelle; als gesicherte Leistungszusage sollte man das nicht lesen, solange unabhängige Tests fehlen.

BauteilAusstattungWas das praktisch bedeutet
ProzessorAMD Ryzen AI Max+ 395 mit 16 Kernen und 32 ThreadsIdentisch mit dem Vorgänger, Desktop-Leistung im Kompaktformat
Arbeitsspeicher128 GB, fest verbaut, keine kleinere VarianteDie Speicherfrage entfällt – es gibt nur die große Ausführung
GrafikAMD Radeon 8060SEine der stärksten Prozessorgrafiken; Videoschnitt, Bildgenerierung und Spiele in Full-HD ohne Zusatzkarte
ErweiterungOCuLink-AnschlussDer Hauptunterschied zum Vorgänger: externe Grafikkarte anschließbar
Massenspeicherzwei M.2-Steckplätze, zwei SSD-Größen ab WerkReichlich Platz, Nachrüsten über den zweiten Steckplatz möglich
Gehäuseneu gestaltetes, hochkant stehendes MetallgehäuseDer zweite große Unterschied – reagiert auf die Kritik am Vorgänger
Softwarevorinstallierter Modellmanager des HerstellersErleichtert den Einstieg; er kann lokale und angebundene Cloud-Modelle ansprechen, das muss man einstellen
BetriebssystemWindows 11 Pro vorinstalliertSofort startklar, eigene Installation bleibt möglich

Ausstattungsangaben des Herstellers. Was gerade angeboten wird, ändert sich – maßgeblich ist die Produktseite.

Beim Hersteller siehst du, welche SSD-Ausstattung gerade angeboten wird und welche Netzteilausführung wählbar ist.

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Der Vorgänger hatte keinen eigenen Anschluss dafür. Beim EVO-X3 ist er eingebaut, und für ein Gerät dieser Ausrichtung ist das die sinnvollste Ergänzung: Wer heute wegen der großen Speichermenge kauft, kann später Grafikleistung nachlegen, ohne die Maschine zu ersetzen.

OCuLink bindet die Karte direkter an als der USB4-Anschluss dieses Geräts. An die Anbindung in einem Desktop-Rechner reicht es nicht heran. Wie groß der Unterschied ausfällt, hängt von der Karte, der Anwendung, der Auflösung und dem verwendeten Gehäuse ab; unabhängige Messungen für dieses Gerät stehen noch aus. Der Hersteller selbst wirbt mit nahezu verlustfreier Anbindung – auch das ist eine Werksangabe.

Zwei praktische Punkte: Das Gehäuse für die Karte ist separat zu beschaffen, und der Anschluss verträgt kein Ein- und Ausstecken im laufenden Betrieb.

Wann sich der Anschluss lohnt

Für sehr große Modelle, die mehr Speicher brauchen als eine externe Grafikkarte bietet, bleibt der gemeinsame interne Speicher der entscheidende Vorteil. Eine externe Karte kann trotzdem viel bringen: für kleinere Modelle, Bildgenerierung, Rendern, Videoschnitt und Spiele. Dann arbeitet dieselbe Maschine in zwei Rollen.

Das neue Gehäuse: der unterschätzte Teil der Neuauflage

Wer Testberichte zum Vorgänger gelesen hat, kennt das Muster: Lob für die Leistung, Kritik an der Ausführung. Konkret ging es um die Anmutung des Gehäuses, den umständlichen Zugang zum Innenraum und das Lüftergeräusch unter Last.

Der EVO-X3 ist an dieser Stelle keine Modellpflege, sondern eine Neukonstruktion mit deutlich größerer Oberfläche. Der Aufbau spricht dafür, dass die Wärme besser abgeführt wird und die Lüfter niedriger drehen können. Ob sich das im Betrieb hörbar auswirkt, ist derzeit offen – unabhängige Messungen des Serienmodells liegen noch nicht vor. Wer besonderen Wert auf Ruhe legt, wartet Tests ab.

Für wen der EVO-X3 passt – und für wen nicht

VorhabenPasst der EVO-X3?Begründung
Große Sprachmodelle lokal betreibenJaDie große Speicherausstattung ist Standard, kein Aufpreis-Sonderfall
Später Grafikleistung nachrüstenJaDer OCuLink-Anschluss ist genau dafür da – der Vorgänger hatte ihn nicht
Videoschnitt, Rendern, BildgenerierungJaStarke eingebaute Grafik, bei Bedarf durch eine externe Karte ergänzbar
Vertrauliche Unterlagen auswertenTeilweiseJa, sofern ein lokales Modell gewählt ist und keine Cloud-Anbindung oder Erweiterung Inhalte überträgt
Möglichst leiser DauerbetriebTeilweiseDas neue Kühlkonzept spricht dafür, unabhängige Messungen fehlen noch
Modelle anpassen oder trainierenTeilweiseKleinere Trainingsläufe und Anpassungen können möglich sein, vollständiges Training großer Modelle nicht
Spiele in höchsten EinstellungenTeilweiseÜber den externen Anschluss möglich, aber nicht auf dem Niveau eines Desktop-Rechners
Büroarbeit und kleine KI-FunktionenNeinDie Leistung wird nie abgerufen – kleinere Geräte der Reihe reichen dafür

Einordnung nach Einsatzzweck. Entscheidend ist nicht, was das Gerät kann, sondern was du tatsächlich damit vorhast.

Wenn große Modelle der Grund für den Kauf sind, ist dieses Gerät in der Reihe die konsequenteste Wahl. Falls du unsicher bist, ob es eine Nummer kleiner auch tut, hilft der Blick auf die ganze Reihe nebeneinander.

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Wie der Alltag damit aussieht

Das Gerät steht im Nebenraum oder unter dem Schreibtisch. Darauf läuft ein großes Modell, erreichbar über den Browser – auch von anderen Rechnern im Netz. Du legst Verträge, Angebote oder Protokolle hinein und bekommst Zusammenfassungen und Entwürfe zurück.

Damit das ohne Bauchschmerzen funktioniert, muss einmal geprüft werden, ob die eingesetzte Software wirklich lokal arbeitet. Der mitgelieferte Modellmanager kann laut Produktbeschreibung auch Cloud-Modelle ansprechen; welche Quelle gerade aktiv ist, entscheidet also die Einstellung, nicht das Gerät. Nach größeren Updates, nach Konfigurationsänderungen und nach jedem Modell- oder Erweiterungswechsel gehört diese Einstellung noch einmal kontrolliert.

Aufgaben lassen sich auch außerhalb der Arbeitszeit laufen lassen. Eng begrenzt und protokolliert ist das sinnvoll. Ein Assistent mit weitreichenden Rechten auf Dateien und Netzwerk sollte dagegen nicht unbeaufsichtigt arbeiten – dafür gilt dasselbe wie für jeden anderen automatisierten Dienst im Betrieb.

In sechs Schritten zur Kaufentscheidung

  1. Prüfen, ob du wirklich große Modelle brauchst. Wenn nein, ist die Reihe darunter die bessere und sparsamere Wahl.
  2. Zwischen Vorgänger und Nachfolger entscheiden. Gleiches Rechenwerk – der Unterschied sind der Anschluss für die externe Grafikkarte, das Gehäuse und die Kühlung.
  3. Klären, ob du später eine Grafikkarte anschließen willst. Wenn ja, ist der Anschluss das Argument. Wenn nein, spielt er keine Rolle.
  4. SSD-Größe wählen. Große Modelle brauchen viel Platz, und man lädt selten nur eines. Der zweite Steckplatz bleibt zum Nachrüsten.
  5. Software prüfen. Für lokale KI, Bildgenerierung und Modellanpassungen unterscheidet sich die Unterstützung je nach Betriebssystem erheblich. Vor dem Kauf klären, welche Programme du einsetzen willst.
  6. Vor dem ersten Einsatz sichern. Systemabbild anlegen, solange die Installation frisch ist.

Festplatte sichern und ein System-Image erstellen – auf einem Rechner, der später Modelle und Projektdaten trägt, ist ein sauberer Ausgangsstand besonders viel wert. Die Anleitung zeigt, woran Sicherungen im Ernstfall typischerweise scheitern: Sie sind zu alt, sie enthalten nicht die Systempartition, oder sie liegen auf derselben Maschine, die ausgefallen ist. Ein einmal geprüftes Abbild macht aus einem Totalausfall einen Nachmittag Arbeit. Der beste Zeitpunkt dafür ist direkt nach der Einrichtung.

Die ehrlichen Grenzen

Es ist dasselbe Rechenwerk. Einen Sprung durch einen neuen Prozessor, eine neue Grafikeinheit oder NPU gibt es nicht. Ob das überarbeitete Kühlkonzept unter Dauerlast einen messbaren Leistungsvorteil bringt, müssen unabhängige Tests zeigen. Der sichere Zugewinn liegt bei Anschluss, Gehäuse und Kühlung.

Die bessere Kühlung ist plausibel, aber nicht belegt. Der Aufbau spricht dafür, unabhängige Messungen des Serienmodells stehen aus.

Der Anschluss für die externe Karte reicht nicht an einen Desktop-Steckplatz heran. Wer maximale Grafikleistung sucht, ist mit einem klassischen Rechner besser bedient.

Es ist eine stärkere Variante angekündigt. Fachberichte nennen unter Berufung auf den Hersteller eine Ausführung mit neuerem Prozessor und mehr Speicher für später im Jahr. Bestellbar ist sie bisher nicht, und ohne offizielle Listung lässt sich zu Termin, Preis und Ausstattung nichts Belastbares sagen.

Glossar: die wichtigsten Begriffe

OCuLink

Anschluss, über den sich eine externe Grafikkarte direkter anbinden lässt als über USB4. Er überträgt PCIe-Signale nach außen; das Gehäuse für die Karte kommt separat dazu.

Gemeinsam genutzter Speicher

Prozessor und Grafikeinheit greifen auf denselben Speichervorrat zu, statt dass die Grafik einen eigenen bekommt. Das erlaubt große Modelle, ist aber langsamer angebunden als der eigene Speicher einer Grafikkarte.

Quantisierung

Verfahren, das ein Sprachmodell mit geringerer Rechengenauigkeit speichert. Es passt dadurch in deutlich weniger Speicher, auf Kosten von etwas Antwortqualität.

Teil-Offloading

Betriebsart, bei der ein Teil der Modellschichten auf der Grafikeinheit rechnet und der Rest auf dem Prozessor. Dabei wandern laufend Zwischenergebnisse zwischen beiden – die Geschwindigkeit der Verbindung wirkt sich dann aus.

Leistungsprofil

Voreinstellung, die festlegt, wie viel Leistung das Gerät aufnehmen darf. Höhere Freigabe bedeutet mehr Tempo, aber auch mehr Stromaufnahme und lautere Lüfter.

M.2-Steckplatz

Steckplatz für eine SSD direkt auf der Hauptplatine. Zwei davon bedeuten, dass sich später Speicherplatz nachrüsten lässt, ohne die vorhandene SSD zu tauschen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EVO-X3 und EVO-X2?

Der Prozessor ist derselbe. Der Unterschied liegt beim OCuLink-Anschluss für eine externe Grafikkarte, den der EVO-X2 nicht hat, beim neu gestalteten Gehäuse und beim überarbeiteten Kühlkonzept.

Dazu kommt die Ausstattung: Beim EVO-X3 gibt es nur die große Speicherausführung, gewählt wird lediglich die SSD-Größe.

Wie viel RAM hat der GMKtec EVO-X3?

128 Gigabyte, fest verbaut und nicht erweiterbar. Eine kleinere Ausführung gibt es nicht. Ein großer Teil davon lässt sich der Grafikeinheit zuweisen, was für den Betrieb großer Sprachmodelle der entscheidende Punkt ist.

Wählbar ist nur die SSD. Der Hersteller bietet zwei Größen an, und über den zweiten Steckplatz lässt sich später nachrüsten.

Kann man am EVO-X3 eine externe Grafikkarte anschließen?

Ja, dafür ist der OCuLink-Anschluss da. Er bindet eine Desktop-Grafikkarte direkter an als der USB4-Anschluss dieses Geräts. Wie viel Leistung am Ende ankommt, hängt von Karte, Anwendung, Auflösung und Gehäuse ab – unabhängige Messungen des Geräts stehen noch aus.

Zwei praktische Punkte: Das Gehäuse für die Karte kommt separat dazu, und angeschlossen wird nur bei ausgeschaltetem Gerät.

Kann man mit dem EVO-X3 eigene Modelle trainieren?

Für das vollständige Training großer Sprachmodelle ist das Gerät nicht gedacht. Kleinere Trainingsläufe und Anpassungen bestehender Modelle können dagegen möglich sein.

Was tatsächlich geht, hängt vom Betriebssystem und von der eingesetzten Software ab. Wer das vorhat, sollte vor dem Kauf prüfen, ob seine Werkzeuge die Plattform unterstützen.

Wie laut ist der EVO-X3?

Eine belastbare Einordnung ist derzeit noch nicht möglich. Der Hersteller bewirbt ein überarbeitetes Kühlsystem mit mehreren Lüftern und wählbaren Leistungsprofilen, das genau die Kritik am Vorgänger aufgreift.

Ob der EVO-X3 im Alltag tatsächlich ruhiger arbeitet, müssen unabhängige Messungen zeigen – die liegen bisher nicht vor. Unter längerer Volllast ist bei dieser Leistungsklasse ohnehin mit hörbaren Lüftern zu rechnen.

Kann ich vertrauliche Unterlagen darauf verarbeiten?

Ja, wenn ausdrücklich ein lokales Modell ausgewählt ist und keine Cloud-Anbindung, keine externen Erweiterungen und keine Telemetriefunktionen Inhalte übertragen. Die mitgelieferte Verwaltungssoftware des Herstellers kann laut Produktbeschreibung sowohl lokale als auch Cloud-Modelle ansprechen – das muss man einmal einstellen und danach kontrollieren.

Zugriffsschutz, Verschlüsselung und geprüfte Sicherungen bleiben davon unberührt nötig. Lokal heißt: Die Inhalte gehen nicht an einen externen Modellanbieter. Es heißt nicht, dass der Rechner damit sicher wäre.

Soll ich auf die angekündigte stärkere Variante warten?

Fachberichte kündigen unter Berufung auf den Hersteller für später im Jahr eine Ausführung mit neuerem Prozessor und deutlich mehr Speicher an. Auf der Produktseite ist sie bisher nicht bestellbar.

Solange Termin, Preis und endgültige Ausstattung nicht offiziell gelistet sind, lässt sich nicht seriös abschätzen, ob sich das Warten lohnt. Wer die Maschine jetzt braucht, entscheidet nach dem, was heute lieferbar ist.

Für wen lohnt sich der EVO-X3 nicht?

Für alle, die keine großen Sprachmodelle betreiben. Wer Büroarbeit erledigt und gelegentlich kleinere KI-Funktionen nutzt, zahlt hier für Reserven, die ungenutzt bleiben – dafür gibt es in derselben Reihe deutlich kleinere Geräte.

Wer vor allem spielen will, fährt mit einem klassischen Desktop-Rechner meist günstiger, weil dort die Grafikkarte direkt im Rechner steckt.

Die anderen Teile dieser Reihe

GMKtec EVO-X2 – der Vorgänger beziehungsweise das AMD-Gegenstück mit dem größten gemeinsamen Speicher der Reihe. Dort geht es ausführlich darum, warum viel zuweisbarer Grafikspeicher für Sprachmodelle mehr wert ist als Rechenleistung, und was die verschiedenen Speicherausführungen jeweils leisten. Auch die Frage der externen Grafikkarte wird dort eingeordnet, denn dieses Modell hat keinen OCuLink-Anschluss. Für alle, denen beim Lesen aufgefallen ist, dass der Speicher hier knapp werden könnte, ist das der nächste Schritt.

Hardware für lokale KI – der Ratgeber hinter dieser Seite. Er beantwortet die Fragen, die vor der Geräteauswahl kommen: wie viel Speicher für welche Modellgröße nötig ist, was auf dem vorhandenen Rechner schon läuft und woran es liegt, wenn eine lokale KI zäh reagiert. Dort steht auch, warum die beworbene KI-Leistung beim Kauf die falsche Leitgröße ist. Wer diese Grundlagen einmal gelesen hat, entscheidet die Ausstattungsfrage in wenigen Minuten statt nach Gefühl.

KI-Mini-PC kaufen – die Übersicht über die gesamte Reihe. Dort stehen alle Modelle mit ihrer Speicherausstattung, der KI-Leistung und ihren Besonderheiten nebeneinander, geordnet nach Speichermenge statt nach Modellnamen. Eine eigene Spalte zeigt, welcher Speicher fest verbaut ist und welcher sich erweitern lässt – die einzige Entscheidung, die sich später nicht mehr korrigieren lässt. Auch die kleineren Geräte für Büro und Alltag sind dort aufgeführt.

GMKtec EVO-T2 – das Intel-Gegenstück derselben Reihe. Es bietet weniger gemeinsamen Speicher, dafür einen schnelleren Netzwerkanschluss und einen Anschluss für eine externe Grafikkarte. Dort steht auch, was es mit der besonderen SSD auf sich hat, die Modellteile zwischen Arbeitsspeicher und Laufwerk verschiebt, und worin sich die beiden angebotenen Prozessorvarianten unterscheiden. Für wen das die bessere Mischung ist, hängt daran, ob die Maschine große Modelle fahren oder auch als zentraler Rechner im Netz arbeiten soll.

GMKtec NucBox K17 – die sparsame Einstiegsklasse derselben Marke. Die Seite zeigt, wofür der kleinere Speicher im Alltag reicht und wo die Grenze verläuft, und sie stützt sich dabei auf unabhängige Tests, die den besonders leisen Betrieb bestätigen. Sie enthält außerdem eine einfache Prüfung, mit der sich vor dem Kauf feststellen lässt, ob die Ausstattung genügt. Falls es gar nicht um große Sprachmodelle geht, sondern um einen leisen Arbeitsrechner, ist das die passendere Wahl.

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Transparenz. Die Angaben stammen aus den Produktinformationen des Herstellers und aus der Berichterstattung der Fachpresse. Leistungswerte und Vergleiche sind überwiegend Herstellerangaben und keine eigenen Messungen; unabhängige Tests des Serienmodells liegen dieser Einordnung nicht zugrunde. Ausstattung, Verfügbarkeit und Preise ändern sich – maßgeblich ist die Produktseite des Anbieters. Die mit „Anzeige“ gekennzeichneten Links sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Vergütung, für dich ändert sich am Preis nichts.

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