NovaCustom PrivacyGuard kaufen: V54, V56 und NUC Box
Bild: KI-generiert
Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 2. September 2026

NovaCustom PrivacyGuard kaufen: V54, V56 und NUC Box

Wer einen NovaCustom PrivacyGuard kaufen möchte, kann zwischen dem PrivacyGuard V54, dem größeren PrivacyGuard V56 und der stationären PrivacyGuard NUC Box wählen. Alle drei beantworten dieselbe Frage: Welche der vielen Optionen im Konfigurator brauche ich eigentlich? Statt jede Entscheidung selbst zu treffen, bekommst du ein Gerät, bei dem der Hersteller sie getroffen hat – mit Zorin OS Pro, Dasharo coreboot und deaktivierter Intel Management Engine. Diese Seite zeigt, was enthalten ist, worin sich die Modelle unterscheiden und wo das Paket seine Grenzen hat. Es handelt sich um eine redaktionelle Einordnung anhand der Herstellerangaben, nicht um einen eigenen Hardwaretest.

Das Wichtigste vorweg: Die Reihe ist das mittlere von drei Konzepten: mehr Vorkonfiguration als die Baukasten-Serie, aber mit deutlich geringerer Einarbeitung als der SecurityTitan. Enthalten sind Zorin OS Pro für den Umstieg von gewohnten Oberflächen, eine ab Werk deaktivierte Intel Management Engine und der Verzicht auf die bei Handelsgeräten übliche Zusatzsoftware. Wer eine völlig verbindungslose Maschine erwartet, wird enttäuscht – auch datenschutzorientierte Systeme bauen Verbindungen auf.

Die Zielgruppe beschreibt der Hersteller selbst deutlich: Menschen, die sich von den großen Anbietern lösen wollen, ohne sich vorher wochenlang einzuarbeiten – mit möglichst geringer Umstellung, nicht ganz ohne. Das ist ein legitimer und häufiger Wunsch – und genau die Lücke, die zwischen einem Handelsgerät und einer selbst zusammengestellten Konfiguration klafft.

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Die Reihe gibt es in drei Ausführungen: PrivacyGuard V54 mit 14 Zoll, PrivacyGuard V56 mit 16 Zoll und die PrivacyGuard NUC Box für den festen Arbeitsplatz. Alle drei stehen in der Übersicht der datenschutzfreundlichen Modelle.

NovaCustom PrivacyGuard: was enthalten ist

Vier Bestandteile machen das Paket aus. Viele der zugrunde liegenden Entscheidungen lassen sich bei den frei konfigurierbaren V54- und V56-Serien auch einzeln treffen; der PrivacyGuard bündelt sie in einer definierten Standardkonfiguration und liefert sie fertig eingerichtet.

Zorin OS Pro vorinstalliert
Ein Linux-System, dessen Oberfläche sich an gewohnte Bedienkonzepte anpassen lässt – ausgelegt auf den Umstieg statt auf Einarbeitung.

Intel Management Engine deaktiviert
Die Intel Management Engine, auch CSME genannt, ist laut Produktangaben ab Werk firmwareseitig deaktiviert – eine Entscheidung, die du im Baukasten selbst treffen müsstest.

Dasharo coreboot
Bei den hier behandelten PrivacyGuard-Rechnern kommt Dasharo auf coreboot-Basis zum Einsatz. Große Teile davon sind quelloffen; das vollständige Firmwareimage enthält weiterhin proprietäre Intel-Bestandteile.

Ohne typische OEM-Testsoftware
Die Standardkonfiguration verzichtet auf zusätzliche Testversionen und typische OEM-Beigaben, soweit sie nicht Bestandteil von Zorin OS Pro selbst sind. Die Anwendungen des Systems und später installierte Programme bauen natürlich weiterhin Verbindungen auf.

Der zweite Punkt verdient eine Einordnung, weil er häufig missverstanden wird. Die Intel Management Engine, heute CSME genannt, ist ein privilegiertes Plattform-Subsystem, das unabhängig vom normalen Betriebssystem arbeitet. Bei der PrivacyGuard-Konfiguration wird sie laut Produktangaben firmwareseitig deaktiviert; die zugehörige Hardware und die Firmwarebestandteile bleiben physisch Teil der Intel-Plattform. Und es gibt keinen öffentlichen Beleg dafür, dass eine normale Intel CSME im Auslieferungszustand heimlich personenbezogene Daten an Intel sendet – die Deaktivierung ist primär eine Entscheidung über Angriffsfläche, proprietären Code und das Vertrauensmodell der Plattform. Was technisch dabei passiert, steht auf unserer Seite zum Thema Intel Management Engine deaktivieren.

Das vorinstallierte System

Ausgeliefert wird die Reihe derzeit mit Zorin OS Pro, einem Linux-System, das bewusst auf Umsteiger zugeschnitten ist. Die Oberfläche lässt sich an gewohnte Bedienkonzepte anpassen, was den Wechsel deutlich erleichtert. Für die Zielgruppe des PrivacyGuard – Menschen, die sich lösen wollen, ohne umzulernen – ist das eine schlüssige Wahl.

Der Punkt, den Werbeseiten weglassen: Auch ein datenschutzorientiertes System ist nicht verbindungslos. Die Datenschutzerklärung von Zorin OS beschreibt einen Census-Dienst, der stündlich eine anonyme Installationskennung, die Zahl der Nutzer, gegebenenfalls den OEM-Partner-Batch und die Systemversion übermitteln kann, um aktive Installationen zu zählen. Die Teilnahme lässt sich bereits im Installationsprogramm abwählen oder nachträglich durch Entfernen des zuständigen Pakets beenden. Ob dieser Dienst bei der konkreten Auslieferung bereits deaktiviert ist, konnten wir nicht unabhängig verifizieren – prüfe es nach dem ersten Start. Pauschale Aussagen wie „keine Telemetrie“ wären vor diesem Hintergrund erklärungsbedürftig.

Das ist kein Argument gegen das System, sondern gegen unrealistische Erwartungen. Online-Aktualisierungen und Paketabfragen erzeugen Verbindungen, der Browser ebenso, und jede installierte Anwendung kann eigene aufbauen. Die Standardkonfiguration ist darauf ausgelegt, unnötige Datenflüsse zu reduzieren und dir mehr Kontrolle über System und Software zu geben – unsichtbar macht sie den Rechner nicht.

Was der PrivacyGuard nicht leistet

Drei Punkte, die vor dem Kauf zusätzlich eingeordnet werden sollten.

Er ersetzt keinen SecurityTitan. Dort kommen Qubes OS, Heads mit Nitrokey-basierter Boot-Attestierung, physisch entfernte Kamera und Mikrofon sowie Manipulationsschutz am Gehäuse hinzu. Wenn gezielte physische Manipulation Teil deines Bedrohungsmodells ist, sollte zusätzlich geprüft werden, ob diese Maßnahmen für dich sinnvoll sind. Die Details stehen auf der Seite zum SecurityTitan V54 und V56.

Er ändert nichts an deinen Gewohnheiten. Browser, Konten und genutzte Dienste bleiben neben der Hardware wesentliche Datenschutzfaktoren. Wer ein solches Gerät kauft und weiter überall dasselbe Konto verwendet, hat die Hardware gewechselt und nicht das Problem gelöst.

Er trifft Entscheidungen für dich. Das ist der Zweck. Die Reihe hat eine definierte Standardkonfiguration; je nach aktuellem Konfigurator lassen sich einzelne Optionen trotzdem anpassen. Wer grundsätzlich anders entscheiden will – anderes System, weggelassene Sensoren –, ist mit der frei konfigurierbaren Serie besser bedient.

PrivacyGuard V54 vs V56 vs NUC Box: welches Modell kaufen?

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ModellBauformSpricht dafürZu bedenken
PrivacyGuard V54 Notebook, 14 Zoll Kompakt und mobil, für den täglichen Wechsel zwischen Orten Weniger Bildschirmfläche für paralleles Arbeiten
PrivacyGuard V56 Notebook, 16 Zoll Mehr Fläche, angenehmer im Dauerbetrieb am Schreibtisch Größer und schwerer für unterwegs
PrivacyGuard NUC Box Kompaktrechner Stationär aufgebaut, ohne Akku und internes Display, mit zwei Netzwerkbuchsen, Thunderbolt und zwei HDMI-Ausgängen Nicht mobil; Stand September 2026 nicht für Qubes OS zertifiziert, und die Firmware-Dokumentation weist den Wechsel zu Heads derzeit nur für die Laptops aus

Angaben des Herstellers. Die Modellnamen sind Partnerlinks · Anzeige. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Wer den PrivacyGuard V54 kaufen möchte, erhält die kompaktere 14-Zoll-Variante; wer den PrivacyGuard V56 kaufen möchte, entscheidet sich für mehr Arbeitsfläche. Beide PrivacyGuard Laptops nutzen dasselbe Grundkonzept.

PrivacyGuard V54 oder V56? Das Grundkonzept ist bei beiden gleich – Zorin OS Pro, Dasharo coreboot, deaktivierte Intel ME. Display, Bauform und weitere Hardwaredetails unterscheiden sich. Wer den Rechner ohnehin nie bewegt, sollte beim PrivacyGuard Vergleich auch die NUC Box prüfen: gleiches Konzept, dafür stationäre Anschlüsse.

PrivacyGuard Erfahrungen aus einem externen Bericht

Eigene Langzeiterfahrungen haben wir mit diesen Geräten nicht. Es existiert allerdings ein ausführlicher externer Erfahrungsbericht zum PrivacyGuard V56 aus dem Juni 2026, veröffentlicht im Blog von Monerica, der einige konkrete Praxiseindrücke liefert.

Positiv beschreibt der Verfasser den problemlosen Linux-Betrieb ohne größere Treiberprobleme, die ab Werk deaktivierte Intel Management Engine, die Dasharo-Firmware auf coreboot-Basis, den aufrüstbaren Arbeitsspeicher samt Datenträger und die Displayqualität.

Als Schwächen nennt er ein Gehäuse, das ihm weniger steif vorkommt als bei manchen aus einem Stück gefertigten Geräten, gelegentliche WLAN-Neuverbindungen in seinem konkreten Aufbau und eine Akkulaufzeit, die er als solide, aber nicht klassenführend beschreibt. Das sind Eindrücke aus einem einzelnen Gerät und kein Nachweis eines Serienverhaltens.

Wichtig zur Einordnung: Der Verfasser dieses Berichts arbeitet selbst mit einem Partnerlink. Es handelt sich also um einen externen Erfahrungsbericht mit Affiliate-Beziehung, nicht um einen unabhängigen Labortest. Als Praxiseindruck ist er trotzdem nützlich – man sollte nur wissen, unter welchen Vorzeichen er entstanden ist. Dasselbe gilt übrigens für diese Seite, die ebenfalls Partnerlinks enthält.

PrivacyGuard kaufen, Baukasten oder SecurityTitan?

Der Hersteller bietet drei Konzepte an, und die Wahl fällt leichter, wenn man den Unterschied kennt.

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KonzeptWer entscheidetEinarbeitungPassend für
Frei konfigurierbare SerieDu, bei jedem Punktje nach WahlWer genau weiß, was er will
PrivacyGuardDer HerstellergeringUmstieg ohne eigene Konfiguration
SecurityTitanDer HerstellerhochPhysische Manipulation im Bedrohungsmodell

Die drei Produktkonzepte nach Vorkonfiguration und nötiger Einarbeitung.

Die Faustregel: Der PrivacyGuard ist für Menschen gedacht, die ein datensparsames Gerät wollen und es benutzen möchten, statt sich damit zu beschäftigen. Wer Freude an der Konfiguration hat, nimmt den Baukasten. Und wenn gezielte physische Manipulation im Bedrohungsmodell vorkommt, lohnt der Blick auf den SecurityTitan.

Für wen die Reihe gedacht ist

Sie passt für Selbstständige, kleine Betriebe, Vereine und Privatpersonen, die den Wechsel weg von den großen Anbietern schaffen wollen, ohne dafür ein Projekt zu starten. Ein vorkonfiguriertes datenschutzorientiertes Gerät kann Teil eines betrieblichen Schutzkonzepts sein. Ob es für konkrete personenbezogene oder vertrauliche Daten geeignet ist, hängt von den organisatorischen und technischen Anforderungen ab und lässt sich hier nicht pauschal beantworten.

Sie passt weniger gut, wenn du alles selbst festlegen willst – dann nimm den Baukasten. Und wenn gezielte physische Manipulation zu deinem Bedrohungsmodell gehört, fehlen der Reihe einige dafür speziell vorgesehene Maßnahmen wie die Heads-Attestierung mit Nitrokey und der Manipulationsschutz am Gehäuse. Ob du diese zusätzlichen Maßnahmen brauchst, hängt vom konkreten Risiko ab.

Und ein Hinweis, der über die Hardware hinausgeht: Wer Datensparsamkeit ernst meint, kommt an den Diensten dahinter nicht vorbei. Worauf es bei einem ernstzunehmenden Maildienst ankommt, ordnet unser Beitrag zu verschlüsselter E-Mail und den Kriterien im BSI-Check ein. Und wie viel aus einzelnen, für sich harmlosen Datenpunkten zusammenwächst, zeigt unser Beitrag zu Datensouveränität und dem, was Systeme über dich wissen.

Die ersten Schritte nach der Lieferung

Ein vorkonfiguriertes Gerät auspacken und loslegen ist der Sinn der Sache. Vier Punkte lohnen sich trotzdem am ersten Tag.

  1. Census prüfen. Sieh beim ersten Start nach, ob die Teilnahme am Census von Zorin OS aktiviert ist. Wer nicht teilnehmen möchte, kann sie nach der Dokumentation des Systemanbieters deaktivieren.
  2. Browser bewusst einrichten. Cookie-Verhalten, Suchmaschine, Erweiterungen und Website-Berechtigungen bleiben neben der Hardware wesentliche Faktoren.
  3. Konten trennen. Getrennte Profile für unterschiedliche Lebensbereiche reduzieren, dass Daten zusammengeführt werden – wie wirksam das ist, hängt von den genutzten Diensten ab.
  4. Sicherung einrichten, bevor Daten drauf sind. Wie ein Backup aussieht, das im Ernstfall trägt, steht in unserem Beitrag zu Festplatte sichern und System-Image erstellen.

Und wenn ein altes Gerät weitergegeben wird: Löschen und Formatieren reicht dafür nicht. Warum das so ist, erklärt Daten sicher löschen bei Festplatte, SSD und ganzem PC.

Begriffe kurz erklärt

Vorkonfiguriertes Paket
Eine Ausstattung, bei der der Hersteller die Entscheidungen getroffen und eingerichtet hat. Gegenstück zum Baukasten.

Intel Management Engine
Ein privilegiertes Plattform-Subsystem, das unabhängig vom normalen Betriebssystem arbeitet. Beim PrivacyGuard laut Produktkonfiguration firmwareseitig deaktiviert.

Census-Dienst
Ein optionaler Zähldienst von Zorin OS, der laut Anbieter stündlich begrenzte Angaben zur Installation übermitteln kann, um aktive Installationen zu zählen. Die Teilnahme lässt sich deaktivieren.

Datenminimierung
Der Grundsatz, Datenverarbeitung auf das für den jeweiligen Zweck notwendige Maß zu beschränken. Ein datenschutzorientiertes System kann dabei helfen, garantiert das aber nicht.

Ohne typische OEM-Testsoftware
Verzicht auf zusätzliche Testversionen und typische Herstellerbeigaben. Zorin OS Pro selbst bringt natürlich Anwendungen und Systemdienste mit.

Umsteigersystem
Ein Linux-System, dessen Oberfläche sich an gewohnte Bedienkonzepte anpassen lässt, damit der Wechsel leichter fällt.

Häufige Fragen

Was ist der NovaCustom PrivacyGuard?

Die vorkonfigurierte Datenschutzreihe von NovaCustom mit Zorin OS Pro, Dasharo coreboot und firmwareseitig deaktivierter Intel Management Engine. Die Standardkonfiguration verzichtet auf zusätzliche Testversionen und typische OEM-Beigaben, soweit sie nicht Teil von Zorin OS Pro selbst sind. Gedacht ist sie für alle, die ein datensparsames Gerät wollen, ohne es selbst zusammenzustellen.

Welches System ist beim NovaCustom PrivacyGuard vorinstalliert?

Derzeit Zorin OS Pro, ein Linux-System, dessen Oberfläche sich an gewohnte Bedienkonzepte anpassen lässt. Das erleichtert den Umstieg erheblich. Die Einstiegshürde ist dadurch deutlich geringer als beim SecurityTitan mit Qubes OS und Heads, der mehr Einarbeitung verlangt.

Was ist der Unterschied zwischen PrivacyGuard und der Sicherheitsreihe?

Der SecurityTitan ergänzt Qubes OS, Dasharo coreboot mit Heads, die Nitrokey-basierte Boot-Attestierung, physisch entfernte Kamera und Mikrofon sowie Manipulationsschutz am Gehäuse. Der PrivacyGuard ist dafür im Alltag deutlich einfacher zu bedienen. Welcher passt, hängt davon ab, ob gezielte physische Manipulation in deinem Bedrohungsmodell vorkommt.

Sendet der PrivacyGuard wirklich keine Daten?

Diese Erwartung wäre unrealistisch. Die Konfiguration ist darauf ausgelegt, unnötige Datenflüsse zu reduzieren und mehr Kontrolle zu ermöglichen. Der Census von Zorin OS, Online-Aktualisierungen, der Browser und installierte Anwendungen müssen trotzdem separat betrachtet werden.

Kann ich beim PrivacyGuard Kamera und Mikrofon weglassen?

Die Standardkonfiguration des PrivacyGuard besitzt weiterhin Kamera und Mikrofon – anders als beim SecurityTitan, wo beide physisch entfernt sind. Wer die Sensoren weglassen möchte, sollte prüfen, ob die Anpassung im aktuellen Konfigurator möglich ist, oder auf die frei konfigurierbare Serie ausweichen. Was das bringt und was es kostet, behandeln wir unter Laptop ohne Kamera und Mikrofon.

Gibt es den PrivacyGuard auch als Desktop-Rechner?

Ja, als Kompaktrechner für den festen Arbeitsplatz, mit demselben Grundkonzept. Zu beachten: Die PrivacyGuard NUC Box ist Stand September 2026 nicht offiziell für Qubes OS zertifiziert. Die aktuelle Firmwareausgabe ergänzt allerdings ausdrücklich Unterstützung für einen zusätzlichen USB-Controller mit Blick auf eine Qubes OS Zertifizierung – eine Zusage, dass sie kommt, ist das nicht. Und die Dokumentation zum Firmwarewechsel weist Heads derzeit nur für die Laptops aus.

Lohnt sich der PrivacyGuard gegenüber der Baukasten-Serie?

Wenn die Standardkonfiguration deinen Anforderungen entspricht, kann das vorkonfigurierte Paket den Einrichtungsaufwand deutlich reduzieren. Wer bei Betriebssystem, Sensoren oder Hardware bewusst anders entscheiden möchte, ist mit der frei konfigurierbaren Serie flexibler.

Wo kann ich einen PrivacyGuard kaufen?

Direkt beim Hersteller: PrivacyGuard V54 kaufen, PrivacyGuard V56 kaufen oder PrivacyGuard NUC Box kaufen. Alle drei werden auf Bestellung gefertigt und fertig eingerichtet ausgeliefert.

Was kostet ein NovaCustom PrivacyGuard?

Der PrivacyGuard Preis hängt von Modell und aktueller Ausstattung ab; V54, V56 und NUC Box liegen in unterschiedlichen Preisstufen. Die jeweils gültigen Preise stehen auf den verlinkten Produktseiten – wir nennen hier bewusst keine Zahl, weil sie sich ändert.

PrivacyGuard V54 vs V56: welcher ist mobiler?

Der PrivacyGuard V54 mit 14 Zoll ist kompakter und leichter und damit die mobilere Wahl. Der PrivacyGuard V56 mit 16 Zoll bietet mehr Arbeitsfläche und ist angenehmer, wenn der Rechner überwiegend am Schreibtisch steht.

Wann lohnt sich die PrivacyGuard NUC Box?

Wenn du kein mobiles Gerät brauchst. Sie ist stationär aufgebaut, kommt ohne Akku und Display aus und bietet zwei Netzwerkbuchsen, Thunderbolt und zwei HDMI-Ausgänge. Zu beachten sind der fehlende Zertifizierungsstatus für Qubes OS und die derzeit nicht unterstützte Heads-Firmware.

Gibt es PrivacyGuard Erfahrungen aus der Praxis?

Wir selbst haben kein Gerät getestet. Es existiert ein ausführlicher externer Erfahrungsbericht zum V56, in dem der Verfasser den Linux-Betrieb, die deaktivierte Intel ME und die Aufrüstbarkeit positiv bewertet. Kritischer beurteilt er bei seinem konkreten Gerät unter anderem die Gehäusesteifigkeit, gelegentliche WLAN-Neuverbindungen und die Akkulaufzeit. Es handelt sich um eine Person und ein Gerät, nicht um aggregierte Produkterfahrungen – und der Verfasser arbeitet mit einem Partnerlink.

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