Coinkite hat am 30. Juli 2026 eine Sicherheitswarnung veröffentlicht: Ein Fehler in der Firmware führte dazu, dass bei der Erzeugung der Seed-Phrase nicht der Hardware-Zufallsgenerator arbeitete, sondern ein vorhersagbarer Software-Generator. Betroffen sind Seeds, die seit März 2021 erzeugt wurden.
- Mk2 und Mk3 mit Firmware der Reihe 4.x: betroffen, kein Hotfix verfügbar.
- Mk4, Mk5 und Q: ebenfalls betroffen, in geringerem Umfang. Notfall-Firmware: 5.6.0 für Mk4 und Mk5, 1.5.0Q für die Q.
- Nicht betroffen: Opendime, Tapsigner und Satscard – sie nutzen eine andere Codebasis.
- Wichtig: Ein Firmware-Update repariert eine bereits erzeugte Seed-Phrase nicht. Wer betroffen ist, muss einen neuen Seed erzeugen und das Guthaben umziehen.
Neu gekaufte Geräte mit aktueller Firmware erzeugen wieder korrekte Seeds. Die vollständige Geräte- und Firmwareliste sowie die Migration Schritt für Schritt stehen hier: Coldcard-Entropiefehler nach dem 594-BTC-Diebstahl: welche Seeds betroffen sind und wie die Migration abläuft
Stand: 31. Juli 2026. Die Untersuchung läuft, einzelne Angaben können sich ändern.Coldcard Mk5 im Detail: die aktuelle kleine Bitcoin-Wallet mit zwei Sicherheitschips
Die Coldcard sieht aus wie ein Taschenrechner aus den Neunzigern, und das ist Absicht. Sie verzichtet auf alles, was nicht der Sicherheit dient, und hat dafür Schutzfunktionen an Bord, die kaum ein anderes Gerät bietet. Die Mk5 ist die aktuelle Ausbaustufe der kompakten Reihe. Dieser Text erklärt, was sich gegenüber der Mk4 geändert hat, wie der Alltag mit einem Gerät ohne Kamera und ohne Tastatur aussieht, und warum klein für die meisten die richtige Wahl ist.
Kurz beantwortet:Die Mk5 ist der Nachfolger der Mk4 und behält deren Funktionsumfang vollständig bei. Verbessert wurden Tastenfeld, Display und NFC-Übertragung. Am Sicherheitsmodell mit zwei Secure Elements ändert sich nichts. Wer neu kauft und kein großes Display braucht, nimmt die Mk5.
Was sich gegenüber der Mk4 geändert hat
Vorweg das Wichtigste, damit keine falsche Erwartung entsteht: Am Sicherheitsmodell ändert sich nichts. Die Mk5 löst die Mk4 ab, behält deren Funktionsumfang vollständig bei und verbessert genau die Punkte, die im Alltag am ehesten stören.
Das Tastenfeld. Wer schon einmal eine längere Eingabe über ein enges Feld gemacht hat, weiß, warum das zählt. Die Bedienung ist spürbar angenehmer geworden.
Das Display. Größer als bei der Mk4 und mit Gorilla-Glas geschützt. Das ist kein Schönheitsmerkmal, sondern eine Sicherheitsfrage: Beim Prüfen einer Empfängeradresse entscheidet die Lesbarkeit darüber, ob dir ein vertauschtes Zeichen auffällt.
Die Funkschnittstelle. Die NFC-Übertragung zum Telefon wurde verbessert.
Dazu kommt vollständige Rückwärtskompatibilität. Wer von einem älteren Gerät wechselt, muss sich nicht umgewöhnen und nichts neu aufbauen. Die Wortliste bleibt dieselbe, die Software bleibt dieselbe, der Ablauf bleibt derselbe.
Kurz gesagt:Gleiches Sicherheitsmodell, besseres Tastenfeld, größeres Display mit Gorilla-Glas, verbesserte NFC-Übertragung — und vollständige Rückwärtskompatibilität für den Wechsel von einem älteren Gerät.
Warum klein für die meisten die bessere Wahl ist
Innerhalb der Coldcard-Familie gibt es die große Q mit vollständiger Tastatur und Kamera und die kompakte Mk5. Beide haben dasselbe Schutzniveau. Die Entscheidung ist deshalb keine Sicherheitsfrage, sondern eine Nutzungsfrage.
Der entscheidende Punkt ist, wie oft du das Gerät tatsächlich in die Hand nimmst. Für einen langfristigen Bestand, der zwei- oder dreimal im Jahr bewegt wird, ist die kompakte Bauform ideal: Sie ist kleiner, unauffälliger, günstiger und passt in jede Schublade und jedes Bankschließfach.
Ein zweiter, oft übersehener Punkt ist Unauffälligkeit. Ein kleines schwarzes Gerät, das aussieht wie ein alter Taschenrechner, zieht keine Aufmerksamkeit auf sich. Bei einem Gegenstand, dessen Wert allein daraus besteht, dass niemand ihn sucht, ist das ein echter Vorteil.
Der Aufpreis für die große Variante lohnt sich vor allem dann, wenn du regelmäßig lange Passphrasen eingibst oder konsequent ohne Kabel arbeiten willst.
Der übersehene Vorteil:Ein kleines schwarzes Gerät, das aussieht wie ein alter Taschenrechner, zieht keine Aufmerksamkeit auf sich. Bei einem Gegenstand, dessen Schutz auch daraus besteht, dass niemand ihn sucht, zählt das.
Zwei Sicherheitschips: der Kern des Konzepts
Das ist das prägende Merkmal der gesamten Coldcard-Reihe und der Grund für ihren Ruf.
Bei vielen Hardware-Wallets liegt der private Schlüssel beim Hauptprozessor. Coinkite hält das ausdrücklich für zu riskant und setzt stattdessen zwei sogenannte Secure Elements ein, und zwar von zwei verschiedenen Herstellern. Ein Secure Element ist ein Spezialchip, der Geheimnisse speichert und sie auch unter physischer Untersuchung nicht preisgibt.
Der Gedanke hinter der doppelten Auslegung ist nüchtern: Jeder Chip kann eine Schwachstelle enthalten, die noch niemand kennt. In der Vergangenheit sind bei Sicherheitschips wiederholt Angriffe gefunden worden, die vorher als unmöglich galten. Stammen beide Chips vom selben Hersteller, betrifft ein solcher Fund unter Umständen beide gleichzeitig. Zwei Chips aus zwei unabhängigen Fertigungen zwingen einen Angreifer dagegen, zwei verschiedene Probleme getrennt zu lösen.
Der Alltag ohne Kamera: wie du Überweisungen unterschreibst
Die Mk5 hat keinen QR-Scanner. Das klingt nach einem Nachteil und ist in der Praxis meist keiner, weil die Alternativen schneller sind.
Über die Speicherkarte. Der klassische Weg. Deine Software legt den unfertigen Auftrag als Datei auf eine MicroSD-Karte, du steckst sie in das Gerät, prüfst Empfänger und Betrag auf dem Display, unterschreibst, und die fertige Datei wandert zurück. Das Gerät berührt deinen Rechner dabei nie. Für größere Überweisungen ist das deutlich schneller als eine Folge von QR-Bildern.
Über den virtuellen Datenträger. Eine Besonderheit der Coldcard: Das Gerät kann sich am Rechner als Laufwerk anmelden. Du ziehst die Datei einfach hinüber und wieder zurück, ohne zusätzliche Software. Bequem, aber mit Kabelverbindung.
Über USB-C. Der direkte Weg, praktisch für Einrichtung und Firmware-Aktualisierungen.
Über NFC. Antippen am Telefon, im Auslieferungszustand abgeschaltet.
Alle Wege lassen sich einzeln abschalten, und das ist selbst ein Sicherheitsmerkmal: Was ausgeschaltet ist, kann nicht angegriffen werden. In der Praxis nutzen viele USB nur für die Einrichtung und danach ausschließlich die Speicherkarte.
Kein Nachteil in der Praxis:Der Weg über die Speicherkarte trennt genauso vollständig wie ein QR-Scanner und ist bei größeren Überweisungen sogar schneller als eine Folge von Bildern.
Die Schutzfunktionen im Einzelnen
Trick-PINs. Du kannst eine zweite PIN hinterlegen, die eine völlig andere Wallet öffnet. Wer dich zur Eingabe zwingt, sieht ein normal funktionierendes Gerät mit einem anderen Bestand. Von außen ist kein Unterschied erkennbar. Zusätzlich gibt es eine PIN, die das Gerät dauerhaft unbrauchbar macht, und einen Anmeldezähler, an dem du erkennst, ob in deiner Abwesenheit jemand Eingaben versucht hat.
Passphrase. Ein zusätzlicher, selbst gewählter Text erzeugt aus derselben Wortliste eine völlig andere Wallet. Wer nur die Wortliste findet, sieht ein leeres Konto und kann nicht erkennen, ob überhaupt eine Passphrase existiert. Auf dem verbesserten Tastenfeld ist das handhabbarer als bei der Mk4, wenn auch nicht so bequem wie auf der Q.
Offene Firmware. Der Quelltext ist einsehbar und die Erzeugung nachvollziehbar. Du musst dem Hersteller nicht glauben, dass die ausgelieferte Firmware dem veröffentlichten Code entspricht, sondern kannst es prüfen lassen.
Bitcoin-only. Keine anderen Protokolle, weniger Programmcode, kleinere Angriffsfläche. Eine bewusste Entscheidung und keine fehlende Funktion.
Die Einrichtung Schritt für Schritt
Versiegelung prüfen, bevor du die Verpackung öffnest. Alles, was nach vorherigem Öffnen aussieht, ist ein Grund, das Gerät nicht zu benutzen.
PIN wählen, die du auch in einem Jahr noch weißt.
Wortliste selbst erzeugen. Das Gerät würfelt sie aus. Übernimm niemals eine vorgegebene oder mitgelieferte Liste.
Wortliste sichern, zuerst auf Papier, dauerhaft auf Metall.
Wiederherstellung testen, solange nur ein kleiner Betrag darauf liegt. Setze das Gerät zurück und stelle es allein aus deiner Sicherung wieder her.
Kleine Testüberweisung machen, hin und zurück, bevor der Hauptbetrag folgt.
Aufbewahrungsorte festlegen: Gerät und Backup getrennt, und beides so, dass im Ernstfall jemand darankommt.
Welche Software du dazu brauchst
Die Coldcard bringt keine eigene Anwendung mit, und das ist Absicht. Sie arbeitet über den offenen PSBT-Standard mit allen Programmen zusammen, die ihn beherrschen.
Verbreitet sind Sparrow, Specter, Nunchuk und Bitcoin Core. Alle beherrschen einzelne Wallets und Multisig, alle laufen auf den gängigen Betriebssystemen, und alle lassen sich mit einem eigenen Knoten verbinden, wenn du nicht möchtest, dass fremde Server deine Adressen sehen.
Der praktische Vorteil dieser Offenheit: Du bist an keinen einzelnen Anbieter gebunden. Sollte ein Programm eingestellt werden, wechselst du zum nächsten, ohne dass Gerät oder Wortliste davon berührt wären.
Mk5, Q oder Mk4: der direkte Vergleich
Alle drei haben dasselbe Sicherheitsmodell. Der Unterschied liegt ausschließlich in Bedienung und Größe.
| Merkmal | Coldcard Mk5 | Coldcard Q | Coldcard Mk4 |
|---|---|---|---|
| Eingabe | Verbessertes Tastenfeld | Vollständige QWERTY-Tastatur | Ziffernfeld |
| Display | Größer, Gorilla-Glas | 320 mal 240 Bildpunkte | Klein |
| QR-Scanner | Nicht vorhanden | Eingebaut | Nicht vorhanden |
| Stromversorgung | USB-C | Drei AAA-Zellen oder USB-C | USB-C |
| Speicherkarten | Ein Steckplatz | Zwei Steckplätze | Ein Steckplatz |
| Sicherheitschips | Zwei, zwei Hersteller | Zwei, zwei Hersteller | Zwei, zwei Hersteller |
| Größe | Kompakt | Deutlich größer | Kompakt |
| Passt, wenn du … | ein aktuelles kleines Gerät willst | regelmäßig damit arbeitest | bereits eines besitzt |
Für wen sich die Mk5 lohnt und für wen nicht
Sie lohnt sich, wenn du ausschließlich Bitcoin hältst, wenn dir Sicherheit wichtiger ist als eine hübsche Oberfläche, wenn du ein kleines und unauffälliges Gerät bevorzugst, wenn dein Bestand eher liegt als bewegt wird, und wenn du bereit bist, dich einmal in die Bedienung einzuarbeiten.
Sie lohnt sich nicht, wenn du andere Kryptowährungen halten willst, denn das Gerät kann das nicht und wird es nie können. Ebenso wenig, wenn du eine App mit Kursanzeige und Tauschfunktion erwartest, denn eine Hersteller-App gibt es bewusst nicht. Und wenn du täglich lange Passphrasen eingibst, sieh dir die Q an.
Die typischen Fehler bei der Mk5
Firmware-Update über einen unsicheren Rechner. Wer das Gerät nur zum Aktualisieren anschließt, hebelt die Trennung genau in dem Moment aus, in dem es darauf ankommt. Prüfe die Signatur der Firmware.
Speicherkarte doppelt genutzt. Verwende eine Karte ausschließlich für dieses Gerät und nicht gleichzeitig für Urlaubsfotos.
NFC aus Bequemlichkeit angelassen. Wer es nicht braucht, lässt es aus.
Passphrase genutzt, aber nicht gesichert. Sie steht nicht in der Wortliste und geht mit dir verloren.
Backup nie getestet. Der teuerste Fehler von allen.
Der gefährlichste Moment:Das Firmware-Update. Wer das Gerät nur dafür anschließt, hebelt die Trennung genau dann aus, wenn es darauf ankommt. Signatur der Firmware prüfen.
Wo du sie sicher bestellst
Bei einer Hardware-Wallet ist die Bezugsquelle Teil der Sicherheit. Der gefährlichste Angriff findet nicht online statt, sondern in der Lieferkette: Ein Gerät wird geöffnet, mit einer bereits bekannten Wortliste versehen, wieder verschlossen und weiterverkauft.
Deshalb gilt eine Regel ohne Ausnahme: nur beim Hersteller oder bei einem autorisierten Händler. Kein Gebrauchtkauf, kein anonymer Marktplatz. Coinkite verkauft in Europa über autorisierte Händler.
Ohne Ausnahme:Nur beim Hersteller oder einem autorisierten Händler. Kein Gebrauchtkauf, kein anonymer Marktplatz. Versiegelung prüfen und die Wortliste immer selbst auf dem Gerät erzeugen.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Coldcard Mk4 und Mk5?
Die Mk5 löst die Mk4 ab und behält deren Funktionsumfang vollständig bei. Verbessert wurden das Tastenfeld, das Display, das größer ist und mit Gorilla-Glas geschützt wird, sowie die NFC-Übertragung. Am Sicherheitsmodell mit zwei Secure Elements ändert sich nichts.
Kann ich von einer älteren Coldcard auf die Mk5 wechseln?
Ja, die Mk5 ist vollständig rückwärtskompatibel. Du gibst deine bestehende Wortliste ein und hast sofort wieder Zugriff. Software, Ablauf und Multisig-Konstruktionen bleiben unverändert, du musst nichts neu aufbauen.
Braucht die Mk5 einen QR-Scanner?
Nein. Sie arbeitet über MicroSD-Karte, virtuellen Datenträger, USB-C und NFC. Der Weg über die Speicherkarte trennt genauso vollständig wie ein QR-Scanner und ist bei größeren Überweisungen sogar schneller, weil kein Code in mehrere Bilder aufgeteilt werden muss.
Was ist der virtuelle Datenträger?
Das Gerät meldet sich am Rechner als Laufwerk an. Transaktionsdateien lassen sich dann per Ziehen und Ablegen übertragen, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss. Das ist bequem, setzt aber eine Kabelverbindung voraus.
Warum hat die Coldcard zwei Sicherheitschips?
Weil jeder einzelne Chip eine noch unbekannte Schwachstelle enthalten kann. Coinkite setzt deshalb zwei Secure Elements von zwei verschiedenen Herstellern ein. Ein Angreifer müsste zwei verschiedene Probleme unabhängig voneinander lösen.
Unterstützt die Mk5 andere Kryptowährungen?
Nein, das Gerät ist ausschließlich für Bitcoin gebaut. Der Verzicht auf andere Protokolle ist eine bewusste Sicherheitsentscheidung, weil weniger Programmcode auch weniger mögliche Fehlerquellen bedeutet.
Muss ich NFC benutzen?
Nein. NFC ist im Auslieferungszustand abgeschaltet und muss in den Einstellungen aktiv freigegeben werden. Wer es nicht braucht, lässt es aus. Dasselbe gilt für die übrigen Übertragungswege, sie lassen sich einzeln abschalten.
Was passiert bei Eingabe der Trick-PIN?
Das Gerät verhält sich völlig normal, öffnet aber eine andere Wallet als deine eigentliche. Von außen ist kein Unterschied erkennbar. Gedacht ist das für Situationen, in denen jemand die Herausgabe der PIN erzwingt. Zusätzlich lässt sich eine PIN festlegen, die das Gerät dauerhaft unbrauchbar macht.
Welche Software brauche ich für die Mk5?
Eine Hersteller-App gibt es nicht. Das Gerät arbeitet mit allen Programmen zusammen, die den PSBT-Standard beherrschen, darunter Sparrow, Specter, Nunchuk und Bitcoin Core. Damit bist du an keinen einzelnen Anbieter gebunden.
Mk5 oder Q, was soll ich nehmen?
Beide bieten dasselbe Sicherheitsniveau. Nimm die Mk5, wenn du ein kleines, unauffälliges Gerät willst, das die meiste Zeit liegt. Nimm die Q, wenn du regelmäßig lange Passphrasen eingibst, ein großes Display schätzt oder vollständig kabellos per QR-Code signieren möchtest.
Wie mache ich ein Firmware-Update?
Über USB-C oder Speicherkarte. Wichtig ist, die Signatur der Firmware zu prüfen, bevor du sie einspielst, weil dies der Moment ist, in dem das Gerät mit der Außenwelt in Kontakt kommt. Lade die Datei ausschließlich von der offiziellen Quelle des Herstellers.
Was passiert, wenn das Gerät verloren geht?
Nichts Dramatisches, sofern deine Wortliste sicher verwahrt ist. Das Gerät ist nur ein Werkzeug, dein Guthaben liegt in der Blockchain. Mit der Wortliste stellst du den Zugang auf einem neuen Gerät wieder her, auch bei einem anderen Hersteller.
Kann ich die Mk5 für Multisig nutzen?
Ja. Die Coldcard gilt als eines der ausgereiftesten Geräte dafür und arbeitet mit Sparrow, Nunchuk und Specter zusammen. Bedenke, dass du neben den Geräten auch die Beschreibung der Wallet sichern musst, ohne die sich die Konstruktion nicht wiederherstellen lässt.
Ist die Mk5 für Einsteiger geeignet?
Nur bedingt. Der Funktionsumfang ist groß, und viele Möglichkeiten entfalten ihren Nutzen erst, wenn man versteht, wogegen sie schützen. Für den reinen Einstieg ist ein einfacheres Gerät oft die bessere Wahl, ein späterer Wechsel ist jederzeit möglich.
Woran erkenne ich, dass das Gerät unberührt ist?
Coldcards werden versiegelt ausgeliefert, und die Versiegelung ist vor der ersten Inbetriebnahme sorgfältig zu prüfen. Kaufe grundsätzlich nur beim Hersteller oder einem autorisierten Händler und niemals gebraucht. Erzeuge die Wortliste immer selbst auf dem Gerät.
Wichtiger Hinweis:Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Hardware-Wallets solltest du ausschließlich beim Hersteller oder einem autorisierten Händler kaufen, niemals gebraucht und niemals über anonyme Marktplätze. Prüfe die Sicherheitsversiegelung vor der Inbetriebnahme und erzeuge die Wortliste immer selbst auf dem Gerät.