CapTrader Kosten & Gebühren 2026: Was ein Trade wirklich kostet
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Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 4. August 2026

CapTrader Kosten und Gebühren 2026: Ordergebühren, Depotkosten und was ein Trade wirklich kostet

Keine Depotgebühr, niedrige Ordergebühren, Zugang zu Börsen weltweit – so bewirbt der Düsseldorfer Broker CapTrader sein Modell. Aber wie sieht die Rechnung im Detail aus? Diese Seite schlüsselt die CapTrader Kosten vollständig auf: wie sich die Ordergebühr zusammensetzt, welche laufenden Depotkosten anfallen, was Ein- und Auszahlung kosten und welche Posten viele übersehen – Marktdaten, Währungsumrechnung und Margin-Zinsen.

Die Kosten in 30 Sekunden

  • Keine Depotgebühr im Standarddepot – Konto- und Depotführung kosten nichts, bezahlt wird die einzelne Order.
  • Mehrere Abrechnungslogiken: Deutsche Aktien und ETFs meist prozentual mit Mindest- und Höchstgebühr, US-Aktien je nach Modell pro Stück oder prozentual, Optionen und Futures je Kontrakt. Für Forex, CFDs und Anleihen gelten eigene Staffeln.
  • Börsen- und Fremdentgelte beachten: Je nach Handelsplatz sind sie bereits in der ausgewiesenen Gebühr enthalten oder werden zusätzlich berechnet.
  • Einzahlen kostenfrei, eine Auszahlung je Kalendermonat ebenfalls – jede weitere wird berechnet.
  • Mindesteinzahlung bei der Depoteröffnung im vierstelligen Bereich.
  • Oft übersehen: Echtzeit-Marktdaten als Abo, Währungsumrechnung bei Fremdwährungskäufen und Margin-Zinsen beim Handel auf Kredit.

Risikohinweis: Der Handel mit Wertpapieren und Derivaten ist mit Verlustrisiken verbunden. Bei Optionen, Futures und kreditfinanzierten Positionen können Verluste den ursprünglichen Einsatz übersteigen. Für CFD-Konten von Privatkunden gilt dagegen ein Negativsaldoschutz. CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Risiko schneller Verluste durch die Hebelwirkung. 57,9 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Diese Seite ist eine redaktionelle Kostenübersicht und keine Anlageberatung.

Alle Ordergebühren, Handelsplatzentgelte und Marktdatenpreise stehen tagesaktuell im offiziellen Verzeichnis:

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Was kostet ein Trade bei CapTrader?

Die Frage lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, und genau das ist der häufigste Irrtum beim Thema CapTrader Ordergebühren. Was du je Order zahlst, hängt von drei Dingen ab: von der Anlageklasse (Aktie, ETF, Option, Future, Anleihe), vom Handelsplatz (Xetra, Frankfurt, Stuttgart, US-Börsen) und vom Ordervolumen beziehungsweise der Stückzahl. Ein kleiner ETF-Kauf über Xetra folgt einer anderen Logik als zwei Optionskontrakte auf einen US-Index.

Der Bezugspunkt für alles Weitere ist deshalb keine Preisliste, sondern die Abrechnungslogik. Sie hängt von Markt und Anlageklasse ab: Deutsche und viele europäische Aktien und ETFs werden meist prozentual vom Ordervolumen berechnet, abgesichert durch eine Mindestgebühr nach unten und eine Höchstgebühr nach oben. Bei US-Aktien gilt je nach Modell eine Stückgebühr oder eine prozentuale Abrechnung. Optionen und Futures werden je Kontrakt abgerechnet, unabhängig davon, wie viel die Position wert ist. Wer diese Muster kennt, kann seine Handelskosten vorher abschätzen, ohne jede Zeile des Preisverzeichnisses zu lesen. Die konkreten Staffeln stehen in der tagesaktuellen Gebührenübersicht beim Anbieter.

Wie sich die Ordergebühr zusammensetzt

Auf der Abrechnung stehen in aller Regel zwei bis drei Posten. Erstens die Provision von CapTrader selbst – das ist der Teil, den das Preisverzeichnis als Ordergebühr ausweist. Zweitens die Entgelte des Handelsplatzes: Börsen-, Spezialisten- und Clearinggebühren. Je nach Markt sind sie bereits in der ausgewiesenen Kondition enthalten, an anderen Handelsplätzen werden sie zusätzlich berechnet. Drittens, je nach Fall, Zusatzposten wie eine Währungsumrechnung.

Bei Neobrokern kann die direkte Orderprovision sehr niedrig sein oder ganz entfallen. Trotzdem gehören Spread, Ausführungskurs, Handelsplatz und mögliche Rückvergütungen in den Vergleich. Bei CapTrader werden Provisionen und viele Fremdentgelte getrennt beziehungsweise in der jeweiligen Börsenstaffel ausgewiesen – je nach Handelsplatz ist ein Teil der Börsengebühren bereits in der genannten Kondition enthalten, bei anderen Plätzen können Spezialisten-, Börsen- oder Clearingentgelte zusätzlich anfallen. Wie sich Handelsplätze und Gebührenmodelle grundsätzlich unterscheiden, vertieft unser Ratgeber zu Depotkosten und Handelsplätzen.

Ordergebühren nach Anlageklasse: die Abrechnungslogik

Die folgende Übersicht zeigt nicht, was etwas kostet, sondern wie es berechnet wird. Das ist die Information, die dauerhaft gilt – Beträge ändern sich, die Systematik bleibt.

AnlageklasseAbrechnungslogikWorauf du achten solltest
Aktien Deutschlandprozentual vom Ordervolumen, mit Mindest- und HöchstgebührBei kleinen Orders greift die Mindestgebühr – der prozentuale Vorteil verpufft
Aktien USAje nach Modell pro Stück oder prozentual, mit MindestgebührZusätzlich einmalig der Währungstausch, wenn du aus Euro kaufst
ETFswie Aktien, abhängig vom gewählten HandelsplatzXetra, Frankfurt und Stuttgart werden unterschiedlich abgerechnet
FuturesPauschale je KontraktUnabhängig vom Kontraktwert – je Börse und Produkt verschieden
OptionenPauschale je KontraktBei vielen Kontrakten summiert sich die Pauschale spürbar
CFDsProvision plus Finanzierungskosten über NachtDie Haltedauer entscheidet stärker als die Ordergebühr
ForexProvision auf das gehandelte Volumen, plus SpreadFür Gelegenheitshandel der teuerste Posten im Verhältnis
Anleihenprozentual vom Nominalwert, mit MindestgebührEuropäische und US-Anleihen folgen getrennten Staffeln

Systematik laut Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters. Die konkreten Beträge und Staffeln stehen dort tagesaktuell und sind allein maßgeblich.

Hat CapTrader eine Depotgebühr? Die laufenden Kosten

Das ist die eigentliche Stärke des Modells: Die Fixkosten, an denen sich Anleger bei klassischen Banken stören, fallen hier weitgehend weg. Für die Depotführung im Standardmodell wird keine Gebühr erhoben, es gibt keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz, den du erreichen müsstest.

PostenIm StandarddepotAnmerkung
Konto- und DepotführungkostenfreiKeine laufende Pauschale für das Halten von Positionen
Grundgebühr / MindestumsatzentfälltWer pausiert, zahlt keine Strafgebühr
CapTrader-Plattformen und AppskostenfreiFür externe Plattformen können Kosten des jeweiligen Softwareanbieters entstehen
DemokontokostenfreiZum Testen der Oberfläche vor der echten Eröffnung
DividendengutschriftkostenfreiKeine Gebühr je Ausschüttung
Echtzeit-Marktdatenteils kostenpflichtigVerzögerte Kurse gratis, Live-Kurse einzelner Börsen als Abo
InaktivitätsgebührkeineKostenpflichtige Zusatzleistungen wie gebuchte Echtzeit-Marktdaten können unabhängig von der Handelsaktivität weiterlaufen
Sparplan-DepotseparatLäuft über ein eigenes Investmentdepot mit eigener Kostenstruktur

Mit anderen Worten: Wer pausiert oder selten handelt, zahlt bei CapTrader keine Strafgebühr – anders als bei Brokern mit Mindestumsatz oder Jahrespauschale.

Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit, weil er in Werbetexten selten auftaucht: Ein klassischer deutscher ETF-Sparplan ist im Standarddepot nicht der vorgesehene Weg. Wer regelmäßig kleine Beträge automatisiert investieren will, landet bei einem separaten Investmentdepot über einen Partner – mit eigener Gebührenlogik und eigenem Depot. Für Sparplan-Anleger ist das der wichtigste Kostenpunkt der ganzen Seite.

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Was kosten Einzahlungen und Auszahlungen bei CapTrader?

Die CapTrader-Auszahlungsgebühren hängen davon ab, wie viele Auszahlungen du im Kalendermonat veranlasst. Einzahlungen per Banküberweisung sind der vorgesehene Weg und lösen keine eigene Gebühr aus. Bei Auszahlungen gilt ein gestaffeltes Prinzip: Eine Auszahlung je Kalendermonat ist kostenfrei, jede weitere im selben Monat wird berechnet – wobei SEPA-Überweisung und internationale Banküberweisung unterschiedlich behandelt werden.

Praktisch heißt das: Wer sein Geld einmal monatlich abruft statt in mehreren kleinen Tranchen, zahlt für den Zahlungsverkehr nichts. Wer regelmäßig Teilbeträge zieht, sollte die Staffel im Preisverzeichnis vorher ansehen. Sonderfälle wie eine telefonisch aufgegebene Order oder Kennungen, die nur juristische Personen für ein Firmendepot brauchen, sind dort ebenfalls gelistet und für Privatanleger in der Regel ohne Bedeutung.

Gibt es eine Mindesteinzahlung?

Ja – und das ist die Einschränkung, die vor der Eröffnung wirklich zählt. CapTrader verlangt bei der Depoteröffnung eine Ersteinzahlung im vierstelligen Bereich. Für erfahrene Anleger mit vorhandenem Kapital ist das kein Thema; wer mit einem kleinen Betrag anfangen und erst einmal ausprobieren will, ist bei einem App-Broker ohne Mindestbetrag besser aufgehoben.

Die genaue Höhe kann sich ändern und steht in den Eröffnungsbedingungen des Anbieters. Wichtig zu wissen: Es handelt sich um eine Einzahlung, nicht um eine Gebühr – das Geld gehört weiterhin dir und steht zum Handeln zur Verfügung. Es ist eine Zugangshürde, keine Kostenposition. Wer grundsätzlich noch schwankt, welcher Anbietertyp passt, findet die Kriterien in unserem Ratgeber Broker: welcher passt zu dir.

Versteckte Kosten bei CapTrader: die Posten, die viele übersehen

Versteckt im wörtlichen Sinn ist nichts – alles steht im Preisverzeichnis. Übersehen wird trotzdem einiges, weil diese Posten in keiner Werbetabelle auftauchen und erst im laufenden Betrieb sichtbar werden.

CapTrader Marktdaten: Was Echtzeitkurse kosten

Verzögerte Kurse sind gratis, Live-Kurse einzelner Börsen laufen dagegen über kostenpflichtige Marktdaten-Abos. Für langfristige Anleger, die einmal im Monat eine Order aufgeben, ist das irrelevant. Für aktive Trader, die mehrere Börsen gleichzeitig beobachten, ist es ein realer monatlicher Posten – und einer der wenigen, die unabhängig vom Handelsvolumen anfallen.

CapTrader Währungsumrechnung: Gebühren beim Tausch von Euro in US-Dollar

Kaufst du eine US-Aktie aus einem Euro-Guthaben, muss zwischendurch getauscht werden. Der Währungstausch erfolgt bei CapTrader über den Devisenhandel. Dabei gelten der aktuelle Geld-Brief-Spread des Marktes und eine separat ausgewiesene Provision – der Kostenanteil steht also offen da, statt in einem Umrechnungskurs zu verschwinden. Wer regelmäßig in derselben Fremdwährung handelt, kann größere Beträge gezielt tauschen, statt für jeden Wertpapierkauf eine neue Umrechnung auszulösen.

Margin-Zinsen und Finanzierungskosten

Wer auf Kredit handelt, also mehr Position hält als Guthaben vorhanden ist, zahlt Finanzierungszinsen. Dasselbe gilt für CFD-Positionen, die über Nacht offen bleiben. Diese Kosten hängen an der Haltedauer, nicht an der Order – bei längeren Haltezeiten können sie die eigentliche Ordergebühr deutlich übersteigen. Wer sein Konto im Plus führt und ohne Hebel arbeitet, ist davon gar nicht betroffen. Was Hebelprodukte tatsächlich kosten und warum die meisten Konten damit verlieren, ordnet unsere Seite zum CFD-Trading ein.

Risikoaufschlag bei erhöhtem Ausfallrisiko

Depots mit ungewöhnlich hohem Risikoprofil können mit einem börsentäglich berechneten Aufschlag belegt werden. Für ein normal geführtes Anlagedepot spielt das keine Rolle – es betrifft konzentrierte, stark gehebelte Positionen.

Ist CapTrader günstig? Der ehrliche Kostenvergleich

Gegenüber einer klassischen Filialbank ist die Antwort einfach: Bei nahezu jeder Ordergröße liegt CapTrader deutlich darunter, weil dort prozentuale Modelle mit hohen Mindestbeträgen, Depotentgelten und Ausgabeaufschlägen üblich sind. Auch gegenüber vielen Direktbanken bleibt der Abstand bestehen, sobald du über den reinen Heimatmarkt hinausgehst.

Gegenüber reinen Neobrokern sieht die Sache differenzierter aus. Für einen monatlichen ETF-Sparplan auf einen Standardindex sind App-Broker schwer zu schlagen: keine Mindesteinzahlung, keine Provision, ein Handelsplatz. Sobald du aber international handelst – US-Aktien direkt an der Heimatbörse, Optionen, Futures, Anleihen, Börsen außerhalb Europas –, kehrt sich das Bild um. Dort liegen die Stärken von CapTrader, und dort spielen die niedrigen Provisionen und der Marktzugang ihren Vorteil aus.

Dein HandelsstilWo CapTrader stehtDer Grund
Kleiner ETF-Sparplan, monatlichmeist nicht erste WahlMindesteinzahlung und separates Sparplan-Depot; Neobroker sind hier schlanker
Größere Einzelorders auf deutsche AktienstarkProzentuale Abrechnung mit Deckel nach oben
US-Aktien direkt an der US-BörsestarkDirekter Marktzugang statt Handel über einen Zwischenplatz
Optionen und FuturesstarkPlanbare Pauschale je Kontrakt, unabhängig vom Volumen
Anleihen und exotische BörsenstarkZugang, den die meisten deutschen Broker gar nicht anbieten
Gelegenheitshandel mit KleinstbeträgenbedingtDie Mindestgebühr frisst bei sehr kleinen Orders den Vorteil

Eigene Einordnung anhand der Gebührensystematik des Anbieters. Kein vollständiger Marktvergleich.

Wo das Modell wirklich Schwächen hat

Zwei Punkte sollte man kennen, bevor man eröffnet. Erstens ist das Preis- und Leistungsverzeichnis für Einsteiger schwer zu lesen: Es listet Staffeln je Börse, Produkt und Volumen und setzt voraus, dass du weißt, wonach du suchst. Wer schlicht wissen will, was ein Kauf kostet, braucht dafür ein paar Minuten. Zweitens ist der Broker nicht auf automatisierte Kleinsparer zugeschnitten – das ist keine Panne, sondern eine bewusste Positionierung auf aktive und international ausgerichtete Anleger. Wer zu dieser Gruppe gehört, wird beides kaum als Nachteil empfinden. Wer monatlich einen kleinen Betrag anlegen möchte, sehr wohl.

So senkst du deine Handelskosten bei CapTrader

Das Gebührenmodell belohnt eine überlegte Handelsweise. Fünf Gewohnheiten holen den größten Teil des möglichen Vorteils heraus:

  • Orders bündeln statt zerstückeln. Bei sehr kleinen Käufen greift die Mindestgebühr und macht den prozentualen Vorteil zunichte. Zwei zusammengelegte Käufe kosten weniger als vier kleine.
  • Währung bewusst tauschen. Wer regelmäßig US-Werte handelt, tauscht gezielt einen größeren Betrag in US-Dollar, statt bei jedem einzelnen Trade automatisch umrechnen zu lassen.
  • Marktdaten gezielt buchen. Für langfristiges Anlegen reichen verzögerte Kurse. Ein Echtzeit-Abo lohnt sich erst, wenn du tatsächlich aktiv tradest.
  • An der Heimatbörse handeln. US-Aktien direkt an der US-Börse statt über einen deutschen Handelsplatz mit Aufschlag – die automatische Orderweiterleitung sucht den passenden Platz ohnehin selbst.
  • Ohne Hebel arbeiten, wenn du ihn nicht brauchst. Ein Konto im Plus verursacht keine Finanzierungszinsen. Das ist der Posten, den man am leichtesten ganz vermeidet.

Der rote Faden dahinter: Je größer und je bewusster du handelst, desto stärker wirkt das Modell zu deinen Gunsten. Es bestraft Hektik und viele kleine Orders und belohnt Planung. Wer den grundsätzlichen Ablauf einer Wertpapierorder noch einmal von vorn nachlesen will, findet ihn unter Aktien kaufen: der Ablauf und die Fallen.

Wenn internationaler Handel, Optionen oder Futures zu deinem Anlagestil gehören, ist das Preismodell für dich gebaut:

Depot bei CapTrader eröffnenKonditionen, Mindesteinzahlung und Anlageklassen beim Anbieter prüfen · Anzeige

Häufige Fragen zu den Kosten

Hat CapTrader eine Depotgebühr?

Im Standarddepot wird für Konto- und Depotführung keine Gebühr erhoben. Bezahlt wird die einzelne Order. Ein separates Investmentdepot für Sparpläne folgt einer eigenen Kostenstruktur.

Gibt es eine Grund- oder Inaktivitätsgebühr?

Eine klassische Grund- oder Inaktivitätsgebühr fällt im normalen Privatdepot nicht an. Separat gebuchte Zusatzleistungen wie Echtzeit-Marktdaten können jedoch weiterhin berechnet werden, auch wenn du in dieser Zeit nicht handelst.

Wie berechnet CapTrader die Ordergebühr?

Aktien, ETFs und Anleihen werden prozentual vom Volumen abgerechnet, abgesichert durch eine Mindest- und eine Höchstgebühr. Optionen und Futures kosten eine Pauschale je Kontrakt, unabhängig vom Wert der Position.

Was kostet der Kauf einer US-Aktie?

Neben der Provision fällt bei einem Kauf aus Euro-Guthaben einmalig die Währungsumrechnung an. Die konkrete Staffel für US-Aktien steht im Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters.

Kostet das Ein- und Auszahlen Geld?

Einzahlungen per Überweisung lösen keine eigene Gebühr aus. Eine Auszahlung je Kalendermonat ist kostenfrei, jede weitere im selben Monat wird berechnet, wobei SEPA und internationale Überweisung unterschiedlich behandelt werden.

Sind die Marktdaten kostenlos?

Verzögerte Kurse sind kostenfrei. Echtzeit-Kurse einzelner Börsen laufen über kostenpflichtige Abos. Für aktive Trader ist das ein realer monatlicher Posten, für langfristige Anleger meist verzichtbar.

Gibt es eine Mindesteinzahlung?

Ja, für die Depoteröffnung ist eine Ersteinzahlung im vierstelligen Bereich vorgesehen. Sie ist keine Gebühr, sondern Handelskapital, das dir weiterhin gehört. Die genaue Höhe steht in den Eröffnungsbedingungen.

Gibt es bei CapTrader versteckte Kosten?

Provision und Börsenentgelte werden offen ausgewiesen, statt in einem Aufschlag zu verschwinden. Leicht übersehen werden dagegen Marktdaten-Abos, die Kosten des Währungstauschs bei Fremdwährungskäufen und Finanzierungszinsen beim Handel auf Margin.

Wie teuer ist der Währungstausch?

Die Kosten bestehen aus dem aktuellen Geld-Brief-Spread des Devisenmarktes und einer separat ausgewiesenen Provision. Die konkrete Mindest- und Volumengebühr steht in der Forex-Preisliste des Anbieters.

Fallen Gebühren für die Handelssoftware an?

Für Trader Workstation, CapTrader Desktop, die CapTrader-Apps und das Demokonto erhebt CapTrader keine separate Plattformgebühr. Bei externen Lösungen wie TradingView gelten die Bedingungen des jeweiligen Anbieters; dort können kostenpflichtige Abonnements angeboten werden.

Kann ich bei CapTrader einen ETF-Sparplan besparen?

Nicht im Standarddepot in der klassischen deutschen Form. Regelmäßiges automatisiertes Investieren läuft über ein separates Investmentdepot bei einem Partner, das eine eigene Gebührenstruktur hat.

Ist CapTrader günstiger als ein Neobroker?

Das hängt vom Handelsstil ab. Für kleine, regelmäßige Sparbeträge auf Standard-ETFs sind Neobroker meist günstiger. Bei größeren Einzelorders, internationalem Handel, Optionen und Futures liegt CapTrader vorn.

Lohnt sich CapTrader bei kleinen Beträgen?

Bei sehr kleinen Orders frisst die Mindestgebühr den prozentualen Vorteil auf, und die Mindesteinzahlung schließt Einsteiger mit wenig Kapital aus. Das Modell rechnet sich ab größeren Ordervolumina und bei internationalen Märkten.

Wo finde ich die aktuellen Gebühren?

Im Preis- und Leistungsverzeichnis auf der Website des Anbieters. Dort stehen alle Staffeln je Börse, Anlageklasse und Volumen tagesaktuell und verbindlich.

Weiterführende CapTrader-Ratgeber auf alarm.de

CapTrader im Test – günstige Gebühren allein sagen wenig über einen Broker aus. Der ausführliche Erfahrungsbericht ordnet die Kostenseite in das Gesamtbild aus Einlagensicherung, Produktauswahl, Handelsplattform und deutschsprachigem Service ein. Dort steht auch, für welchen Anlegertyp der Zugang zu Interactive Brokers sinnvoll ist und für wen er schlicht überdimensioniert bleibt. So bekommen die Angaben aus dem Preisverzeichnis den Kontext, den sie brauchen.

CapTrader gegen Trade Republic und Interactive Brokers – erst der direkte Vergleich zeigt, ob ein Gebührenmodell zu deinem Handelsstil passt. Wir stellen die drei Ansätze gegenüber und machen deutlich, dass der billigste Anbieter nicht automatisch der passende ist. Steuerreport, Sparplanfähigkeit und Marktzugang gehören genauso in die Rechnung wie die Ordergebühr. Damit bewertest du Kosten nicht isoliert, sondern im Verhältnis zu dem, was du tatsächlich handelst.

CapTrader oder Interactive Brokers direkt – wer ohnehin auf der Infrastruktur von Interactive Brokers handelt, fragt sich zu Recht, ob der direkte Weg günstiger wäre. Vieltrader zahlen dort über gestaffelte Preismodelle teilweise weniger, verzichten dafür aber auf den deutschsprachigen Service und die deutsche Vertragsseite. Der ehrliche Direktvergleich zeigt, ab welchem Handelsvolumen sich dieser Schritt überhaupt rechnet. So findest du das Preis-Leistungs-Verhältnis, das zu deinem Profil passt.

Alle handelbaren Anlageklassen im Überblick – eine günstige Ordergebühr nützt wenig, wenn der Markt fehlt, den du handeln willst. Die Übersicht zeigt, welche Anlageklassen über ein einziges Konto erreichbar sind – von Aktien und ETFs über Optionen und Futures bis zu Anleihen und Währungen. Damit siehst du, was du für deine Gebühren an Leistungsumfang tatsächlich bekommst. Genau dieses Verhältnis entscheidet, ob ein Broker günstig ist oder nur billig wirkt.

Anzeige: Die mit einem Partnerlink versehenen Verweise auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Eröffnest du darüber ein Depot, erhalten wir unter Umständen eine Provision – für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Preise, Gebühren, Staffeln und Bedingungen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich ändern: Sie stehen tagesaktuell und verbindlich im Preis- und Leistungsverzeichnis von CapTrader und sind dort allein maßgeblich. Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Übersicht und keine Anlageberatung.

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