FxPro im Test 2026: Erfahrungen mit dem regulierten CFD- und Forex-Broker – Plattformen, Konditionen und die ehrlichen Risiken
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Geschrieben von Michael Radtke · Zuletzt aktualisiert: 4. August 2026

FxPro im Test 2026: Erfahrungen mit dem regulierten CFD- und Forex-Broker – Plattformen, Konditionen und die ehrlichen Risiken

FxPro gehört zu den langjährig etablierten und breit regulierten Forex- und CFD-Brokern. Wer nach FxPro Erfahrungen sucht, will meist drei Dinge wissen: Ist der Broker seriös und reguliert, welche Handelsplattformen gibt es, und was kostet der Handel wirklich? Dieser Test beantwortet genau das – von MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader und TradingView über Währungspaare, Spread und Hebel bis zum Demokonto. Und er benennt die Risiken so deutlich, wie es bei Hebelprodukten nötig ist.

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Kurz gesagt: FxPro ist ein stark regulierter Forex- und CFD-Broker mit einer bis 1999 zurückreichenden Unternehmensgeschichte – für Kunden aus Deutschland läuft der Handel über die CySEC-Einheit (MiFID II, Anlegerentschädigung bis 20.000 €, Hebel für Kleinanleger auf 30:1 begrenzt, Negativsaldoschutz, getrennt verwahrte Kundengelder). Stärken: breite Regulierung (u. a. FCA, CySEC), mehrere Plattformen (MT4, MT5, cTrader, TradingView, FxPro Platform), No-Dealing-Desk-Ausführung, ein sehr breites CFD-Angebot und ein kostenloses Demokonto. Zu beachten: CFDs sind Hochrisiko-Hebelprodukte, 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld; Krypto und Aktien werden nur als CFD gehandelt (kein echtes Eigentum); FxPro ist ein Premium-, kein Billig-Anbieter.

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Was ist FxPro?

Die Unternehmensgeschichte reicht nach Angaben von FxPro bis 1999 zurück; unter der Marke FxPro ist der Anbieter seit den 2000er-Jahren aktiv. Mit Standorten in London, Zypern, Dubai und auf den Bahamas sowie einer sechsstelligen Kundenzahl zählt er zu den etablierten Namen im Retail-Trading. Der Broker ist auf Forex und CFDs spezialisiert und wirbt mit einer No-Dealing-Desk-Ausführung ohne manuelle Eingriffe eines Handelstisches. Ein großer Teil der Aufträge wird intern zusammengeführt; verbleibende Positionen können innerhalb festgelegter Risikogrenzen beim Broker verbleiben oder extern abgesichert werden. Da CFDs außerbörslich gehandelt werden, ist FxPro Vertragspartner des Kunden. NDD bedeutet daher nicht, dass jede Order direkt an eine Börse oder vollständig an einen externen Liquiditätsanbieter weitergeleitet wird.

Wichtig für die Einordnung: FxPro ist kein Wertpapierdepot. Du kaufst dort keine echten Aktien und keine echten Coins, sondern handelst Differenzkontrakte auf deren Kurs. Wer langfristig Vermögen aufbauen und Werte besitzen will, braucht ein anderes Werkzeug. Wer dagegen kurzfristig auf Kursbewegungen setzt, findet hier die dafür gebaute Infrastruktur.

Ist FxPro seriös und reguliert?

Regulierung ist die eigentliche Stärke von FxPro. Für Kunden aus Deutschland und der EU erfolgt der Handel über die CySEC-regulierte Einheit unter MiFID II – mit Anlegerentschädigung bis 20.000 €, getrennt verwahrten Kundengeldern bei erstklassigen Banken und dem für Kleinanleger vorgeschriebenen Negativsaldoschutz. Darüber hinaus hält die Gruppe Lizenzen unter anderem der FCA (Großbritannien) und der FSCA (Südafrika) und veröffentlicht geprüfte Geschäftszahlen.

Was das praktisch bedeutet: Die getrennte Verwahrung sorgt dafür, dass dein Guthaben nicht im Betriebsvermögen des Brokers liegt. Der Negativsaldoschutz verhindert, dass du über dein eingezahltes Kapital hinaus nachschießen musst – eine Nachschusspflicht gibt es für Kleinanleger in der EU nicht mehr. Und die Hebelbegrenzung auf 30:1 bei den wichtigsten Währungspaaren ist keine Marketingentscheidung des Brokers, sondern eine aufsichtsrechtliche Obergrenze, die für alle Anbieter in der EU gleichermaßen gilt.

Genau diese Regulierung unterscheidet einen seriösen Broker von den zahllosen Betrugsplattformen im Netz. Worauf du dabei achten solltest, zeigt der Beitrag Anlagebetrug und Fake-Broker erkennen. Und was im Ernstfall mit deinem Geld passiert, ordnet Broker- und Depot-Sicherheit ein.

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FxPro Plattformen und App: MT4, MT5, cTrader, TradingView und FxPro Platform

Mehrere Handelsplattformen stehen zur Wahl – das ist mehr, als die meisten Broker anbieten, und der Hauptgrund, warum FxPro bei erfahrenen Tradern auftaucht.

PlattformWofür sie gebaut istBesonderheit
MetaTrader 4 (MT4)Der Klassiker im Forex-HandelGrößte Auswahl an Expert Advisors und Indikatoren
MetaTrader 5 (MT5)Nachfolger mit mehr Zeiteinheiten und OrdertypenBreitere Analysewerkzeuge, eigene Programmiersprache
cTraderFür Trader, die Markttiefe und schnelle Orderarten wollenLevel-II-Kursbuch, cTrader Algo und cBots für automatisierte Strategien
TradingViewFür Trader, die Charting und Community-Werkzeuge gewohnt sindAnalyse und Orderaufgabe in einer bekannten Oberfläche
FxPro PlatformHauseigene Plattform für Web und SmartphoneOhne Installation nutzbar, auf Einfachheit ausgelegt

Plattformangaben des Anbieters. Verfügbarkeit einzelner Funktionen kann je nach Kontomodell abweichen.

Automatisiertes Trading: Expert Advisors, Scalping, Hedging und VPS

Wer mit einem Expert Advisor handelt, also einem Programm, das Ein- und Ausstiege nach festen Regeln ausführt, nutzt dafür MT4 und MT5. cTrader unterstützt automatisierte Strategien über cTrader Algo und sogenannte cBots. Ebenso erlaubt sind Scalping (sehr kurze Haltedauern mit vielen Trades) und Hedging (gegenläufige Positionen im selben Instrument). Das ist keine Selbstverständlichkeit: Manche Broker schließen genau diese Strategien in ihren Bedingungen aus.

Für Strategien, die rund um die Uhr laufen sollen, bietet FxPro zusätzlich einen VPS-Service an – einen dauerhaft laufenden Server, damit dein Expert Advisor auch dann arbeitet, wenn dein eigener Rechner aus ist. Der VPS ist ein kostenpflichtiger Zusatz, dessen Bedingungen du beim Anbieter nachliest.

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Forex-Handel bei FxPro: Währungspaare, Spread, Pips und Lot

Der Devisenhandel ist das Kerngeschäft. Gehandelt wird in Währungspaaren – die Majors wie EUR/USD, GBP/USD oder USD/JPY, dazu Minors und exotischere Paare. Wer neu einsteigt, sollte drei Begriffe kennen, weil ohne sie keine Kostenrechnung möglich ist:

  • Pip: die kleinste übliche Kursbewegung eines Währungspaars. Deine Gewinne und Verluste werden in Pips gemessen.
  • Spread: der Abstand zwischen An- und Verkaufskurs. Bei Standard-Konten sind die Handelskosten üblicherweise im Spread enthalten. Bei provisionsbasierten Kontomodellen können engere Spreads mit einer zusätzlichen Kommission kombiniert werden.
  • Lot: die Handelsgröße. Ein Standard-Lot bewegt deutlich mehr Kapital als ein Mini- oder Mikro-Lot – die Lotgröße entscheidet also mit darüber, wie viel ein einzelner Pip in deiner Währung wert ist.

Neben Forex handelst du bei FxPro Indizes, Aktien, Rohstoffe, Metalle, Energien, Futures und Krypto – aber ausnahmslos als CFD. Das Angebot ist breit, umfasst also mehrere tausend Instrumente; die genaue Zahl und die handelbaren Instrumente listet der Anbieter tagesaktuell auf.

CFD-Handel bei FxPro: Long, Short und Stop-Loss

Ein CFD bildet den Kurs eines Basiswerts ab, ohne dass du ihn besitzt. Daraus folgt der wichtigste praktische Unterschied zum Wertpapierdepot: Du kannst in beide Richtungen handeln. Eine Long-Position gewinnt, wenn der Kurs steigt, eine Short-Position gewinnt, wenn er fällt. Genau deshalb nutzen Trader CFDs auch dann, wenn die Märkte nach unten laufen – im klassischen Depot müsstest du dafür verkaufen oder abwarten.

Das zweite Werkzeug, das im CFD-Trading über Erfolg und Totalverlust entscheidet, ist der Stop-Loss: eine im Voraus gesetzte Grenze, bei der die Position automatisch geschlossen wird. Ohne ihn läuft ein Verlust so lange weiter, bis die Margin aufgebraucht ist. Wer mit Hebel handelt und keinen Stop-Loss setzt, überlässt die Größe seines Verlusts dem Zufall. Ein Take-Profit funktioniert nach demselben Prinzip in die Gewinnrichtung.

Index-CFDs: DAX, Nasdaq und S&P 500 handeln

Neben Währungspaaren sind Index-CFDs die meistgehandelte Kategorie. Statt einzelne Aktien zu kaufen, setzt du auf die Richtung eines ganzen Marktes – beim DAX auf die größten deutschen Werte, beim Nasdaq auf US-Technologie, beim S&P 500 auf den breiten US-Markt. Für Trader ist das attraktiv, weil Indizes über lange Handelszeiten liquide sind und weniger anfällig für Einzelnachrichten als eine einzelne Aktie.

Der Haken bleibt derselbe wie überall im CFD-Handel: Ein DAX-CFD wird mit Hebel gehandelt, eine kleine Indexbewegung schlägt also stark auf dein Konto durch. Und weil Indizes häufig mit Kurslücken über Nacht oder übers Wochenende eröffnen, kann ein Stop-Loss auch einmal deutlich schlechter ausgeführt werden als geplant.

Krypto-CFDs und Bitcoin-CFDs: was du dabei wirklich kaufst

FxPro bietet ausgewählte Krypto-CFDs, darunter Bitcoin. Wichtig ist die Abgrenzung, weil sie oft untergeht: Ein Bitcoin-CFD ist kein Bitcoin. Du besitzt keine Coins, hast keine Wallet, keine privaten Schlüssel und kannst nichts auszahlen oder übertragen. Du handelst ausschließlich die Kursdifferenz.

Für kurzfristige Spekulation kann das genügen und erspart die Einrichtung einer Wallet. Wer Bitcoin dagegen halten, selbst verwahren oder tatsächlich verwenden will, braucht eine Börse und eine eigene Wallet – ein CFD-Konto leistet das grundsätzlich nicht. Dazu kommt: Krypto ist besonders schwankungsanfällig, und der Hebel verstärkt genau diese Schwankung.

CFD, ETF oder Zertifikat: die ehrliche Abgrenzung

Die Frage nach CFD oder ETF taucht ständig auf, obwohl beide völlig verschiedene Aufgaben haben.

ProduktWas du bekommstWofür es gebaut ist
ETFAnteil an einem Sondervermögen, echtes EigentumLangfristiger Vermögensaufbau, Sparplan, Buy and Hold
ZertifikatSchuldverschreibung eines Emittenten, EmittentenrisikoGezielte Strategien mit vorab definierter Struktur
CFDDifferenzkontrakt, kein Eigentum, mit HebelKurzfristiger Handel in beide Richtungen, Absicherung

Daraus folgt eine klare Regel: Ein CFD ist kein Ersatz für einen ETF und auch keine schlechtere Variante davon – es ist ein anderes Werkzeug für einen anderen Zweck. Wer monatlich Geld zur Seite legen will, nimmt einen ETF im Wertpapierdepot. Wer eine Kursbewegung über Tage oder Wochen handeln will, ist beim CFD richtig. Beides zu vermischen ist der häufigste Anfängerfehler, und er ist teuer.

FxPro Konditionen: Kontomodelle, Spreads und Kommissionen

FxPro positioniert sich als Premium-Broker, nicht als Billigster im Markt. Die Kostenlogik folgt zwei Mustern, die du vor der Kontowahl verstanden haben solltest:

KontotypKostenlogikPasst zu
Standard-KontoHandelskosten sind im Spread enthalten, keine separate KommissionEinsteiger und alle, die eine einfache Abrechnung wollen
Weitere KontomodelleKönnen abhängig von Wohnsitz, FxPro-Gesellschaft und Plattform verfügbar seinMaßgeblich ist die aktuelle Kontoübersicht des Anbieters
cTrader-KontoEngere Spreads können mit einer volumenabhängigen Kommission kombiniert werden; aktuelle Preisstruktur beim Anbieter prüfenTrader, die Markttiefe und Orderbuch nutzen

Ein Posten fehlt in dieser Tabelle bewusst, weil er nicht an der Order hängt: die Overnight-Finanzierung, oft als Swap bezeichnet. Wer eine gehebelte Position über Nacht hält, zahlt dafür Finanzierungskosten; bei manchen Instrumenten kann der Swap auch gutgeschrieben werden. Über Wochen gehalten übersteigen diese CFD-Kosten den Spread deutlich. Wer ausschließlich innerhalb eines Handelstags handelt, ist davon nicht betroffen. Bei einem islamischen Konto werden klassische Swap-Zinsen vermieden; je nach Instrument und Haltedauer können jedoch alternative Gebühren anfallen.

Für das Standardkonto nennt FxPro aktuell keine feste Mindesteinzahlung. Welcher Kapitalbetrag für eine tragfähige Positionsgröße erforderlich ist, hängt jedoch von Instrument, Hebel und Risikomanagement ab. Die aktuellen Bedingungen und möglichen Kosten für Ein- und Auszahlungen stehen beim Anbieter. Konkrete Spreads, Kommissionen und Beträge nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich je nach Konto, Instrument und Marktlage ändern – die tagesaktuellen Konditionen stehen beim Anbieter und sind dort allein maßgeblich.

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Hebel, Margin und Nachschusspflicht: was 30:1 bedeutet

Der Hebel ist der Grund, warum CFDs so oft schiefgehen. Er sorgt dafür, dass du eine große Position mit wenig eigenem Kapital bewegst – der hinterlegte Betrag heißt Margin. Läuft der Markt in deine Richtung, vervielfacht sich der Gewinn. Läuft er dagegen, vervielfacht sich der Verlust genauso, und die Position wird geschlossen, sobald die Margin nicht mehr reicht.

Für Kleinanleger in der EU ist der Hebel bei den wichtigsten Währungspaaren auf 30:1 gedeckelt, bei volatileren Basiswerten liegt er niedriger. Diese Grenze stammt von der Aufsicht, nicht vom Broker. Zusammen mit dem Negativsaldoschutz heißt das: Eine Nachschusspflicht über dein Guthaben hinaus gibt es nicht – dein eingesetztes Kapital kann aber vollständig verloren gehen. Genau das passiert bei der Mehrheit der Konten.

FxPro Demokonto: risikofrei üben, bevor echtes Geld fließt

Das kostenlose Demokonto ist bei einem Hebelprodukt kein nettes Extra, sondern der vernünftige Einstieg. Du handelst mit virtuellem Guthaben unter echten Kursen und lernst dabei genau die Dinge, an denen Anfänger sonst Geld verlieren: wie eine Order platziert wird, was ein Stop-Loss bewirkt, wie schnell die Margin schmilzt und wie sich die Plattform in einer hektischen Marktphase anfühlt.

Sinnvoll ist, das Demokonto mit einem realistischen Betrag zu führen statt mit einer Fantasiesumme – sonst gewöhnst du dir Positionsgrößen an, die du im echten Konto nie halten könntest. Verfügbar sind Demokonten für die angebotenen Plattformen, du kannst MT4, MT5, cTrader, TradingView und die FxPro Platform also direkt vergleichen, bevor du dich festlegst.

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Steuern beim CFD-Handel über einen ausländischen Broker

Ein Punkt, den viele erst nach dem ersten Gewinn bedenken: FxPro ist kein deutscher Broker und führt die Abgeltungsteuer daher nicht automatisch ab. Du bist selbst dafür zuständig, deine Erträge in der Steuererklärung anzugeben. Der Broker stellt dafür Kontoauszüge und Handelsberichte bereit, die sich exportieren lassen.

Für die konkrete Behandlung von Gewinnen und Verlusten aus Termingeschäften gelten eigene Regeln, die sich zudem ändern können. Das ist der Punkt, an dem sich der Gang zum Steuerberater rechnet – wir geben hier bewusst keine steuerliche Einschätzung ab. Wichtig für die Planung ist nur: Anders als bei einem deutschen Depot landet die Steuer nicht automatisch beim Finanzamt, sondern bleibt deine Aufgabe.

Die ehrlichen Risiken – und für wen FxPro passt

Bevor du startest: CFDs sind Hebelprodukte. Der Hebel vergrößert Gewinne, aber genauso die Verluste – 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. In der EU begrenzt der Negativsaldoschutz zwar den Verlust auf dein eingesetztes Kapital, doch auch dieses Kapital kann vollständig verloren gehen. Krypto und Aktien handelst du bei FxPro nur als CFD – du erwirbst also kein echtes Eigentum, keine Stimm- oder Dividendenrechte und keine Verwahrung der Werte. Handle nur mit Geld, dessen Verlust du verkraften kannst, und beginne unbedingt auf dem kostenlosen Demokonto.

Gut geeignet ist FxPro für Trader mit Grundwissen, die eine breit regulierte Umgebung und Plattform-Auswahl schätzen und aktiv Forex oder CFDs handeln möchten. Weniger geeignet ist er für absolute Anfänger ohne Vorbereitung und für langfristige Sparer, die echte Aktien oder ETFs besitzen wollen – dafür ist ein CFD-Broker schlicht das falsche Werkzeug. Und egal wie erfahren: Ein einzelner Markt sollte nie dein ganzes Kapital binden, wie der Beitrag zum Klumpenrisiko zeigt.

CFD-Nachteile und zwei ehrliche Schwächen von FxPro

Erstens ist FxPro kein Billiganbieter. Wer ausschließlich auf den niedrigsten Spread schaut, findet im Markt günstigere Adressen – FxPro verkauft Regulierung, Plattformauswahl und Ausführung, nicht den Kampfpreis. Zweitens ist die Plattformauswahl für Einsteiger eher verwirrend als hilfreich: Wer zum ersten Mal handelt, muss sich erst durch die verschiedenen Oberflächen probieren, statt einfach loszulegen. Beides trifft aktive, erfahrene Trader kaum – für genau die ist der Broker gebaut.

Unser Fazit: FxPro ist ein grundsolider, stark regulierter Broker mit hervorragender Plattform-Auswahl und langer Erfahrung – eine gute Adresse für alle, die bewusst Forex oder CFDs handeln und die Risiken verstehen. Wer dagegen langfristig investieren und echte Werte besitzen möchte, ist mit einem klassischen Wertpapierdepot besser bedient. Starte in jedem Fall auf dem Demokonto.

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Häufige Fragen zu FxPro

Ist FxPro reguliert und seriös?

Ja. Die Unternehmensgeschichte reicht nach Angaben von FxPro bis 1999 zurück; unter der Marke FxPro ist der Anbieter seit den 2000er-Jahren aktiv und breit reguliert. Für Kunden aus Deutschland und der EU läuft der Handel über die CySEC-Einheit unter MiFID II, mit Anlegerentschädigung bis 20.000 €, getrennt verwahrten Kundengeldern und Negativsaldoschutz. Zusätzlich hält die Gruppe unter anderem eine FCA-Lizenz.

Welche Plattformen bietet FxPro?

MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView und die hauseigene FxPro Platform für Web und Smartphone. Expert Advisors laufen auf MT4 und MT5, cTrader nutzt dafür cTrader Algo und cBots; Scalping und Hedging werden ebenfalls unterstützt.

Kann ich bei FxPro mit Expert Advisors handeln?

Ja. Auf MT4 und MT5 werden Expert Advisors eingesetzt. cTrader unterstützt automatisierte Strategien über cTrader Algo und sogenannte cBots. Für Strategien, die durchgehend laufen sollen, bietet FxPro zusätzlich einen kostenpflichtigen VPS-Service an.

Ist Scalping und Hedging bei FxPro erlaubt?

Ja, beides wird auf den MetaTrader- und cTrader-Plattformen unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich – einige Broker schließen kurzfristige Strategien oder gegenläufige Positionen in ihren Bedingungen aus.

Wie hoch ist der Hebel bei FxPro?

Für Kleinanleger in der EU ist der Hebel bei den wichtigsten Währungspaaren auf 30:1 begrenzt, bei volatileren Basiswerten niedriger. Diese Obergrenze stammt von der Aufsicht und gilt für alle Anbieter in der EU gleichermaßen.

Gibt es bei FxPro eine Nachschusspflicht?

Nein. Für Kleinanleger in der EU gilt der Negativsaldoschutz, du kannst also nicht mehr verlieren als dein eingezahltes Kapital. Dieses Kapital kann allerdings vollständig verloren gehen.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei FxPro?

Für das Standardkonto nennt FxPro aktuell keine feste Mindesteinzahlung. Welcher Kapitalbetrag für eine tragfähige Positionsgröße erforderlich ist, hängt von Instrument, Hebel und Risikomanagement ab. Die aktuellen Bedingungen und möglichen Kosten für Ein- und Auszahlungen stehen beim Anbieter.

Was kostet der Handel bei FxPro?

Beim Standard-Konto sind die Handelskosten im Spread enthalten. Beim cTrader-Konto ist der Spread enger, dafür kommt eine Kommission je gehandeltem Volumen dazu. Die tagesaktuellen Werte stehen beim Anbieter.

Gibt es ein Demokonto?

Ja, FxPro bietet für die angebotenen Plattformen kostenlose Demokonten mit virtuellem Guthaben. Gerade bei Hebelprodukten ist das der richtige Einstieg, um Plattform und Strategie ohne echtes Risiko kennenzulernen.

Kaufe ich bei FxPro echte Aktien oder Krypto?

Nein. Aktien, Krypto und die übrigen Märkte werden als CFD gehandelt. Du setzt auf Kursbewegungen, erwirbst aber kein echtes Eigentum, keine Stimm- oder Dividendenrechte und keine Verwahrung der Werte. Wer echte Werte besitzen will, braucht ein klassisches Depot beziehungsweise eine echte Wallet.

Welche Währungspaare kann ich handeln?

Neben den Majors wie EUR/USD, GBP/USD und USD/JPY stehen Minors und exotischere Paare zur Verfügung. Dazu kommen Indizes, Aktien, Rohstoffe, Metalle, Energien, Futures und Krypto – ausnahmslos als CFD.

Führt FxPro die Abgeltungsteuer automatisch ab?

Nein. FxPro ist kein deutscher Broker, die Erträge gibst du selbst in der Steuererklärung an. Kontoauszüge und Handelsberichte lassen sich dafür exportieren. Für die konkrete steuerliche Behandlung ist ein Steuerberater der richtige Ansprechpartner.

Wie hoch ist das Risiko beim CFD-Handel?

Hoch. 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Der Hebel vergrößert Verluste ebenso wie Gewinne. Handle nur mit Kapital, dessen Verlust du verkraften kannst, und übe zuvor auf dem Demokonto.

Kann ich mit CFDs auch auf fallende Kurse setzen?

Ja. Eine Long-Position gewinnt bei steigenden Kursen, eine Short-Position bei fallenden. Diese Handelsrichtung in beide Seiten ist der praktische Hauptunterschied zum klassischen Wertpapierdepot.

Was ist ein Swap beim CFD-Handel?

Swap-Kosten sind Finanzierungskosten für eine gehebelte Position, die über Nacht gehalten wird. Bei manchen Instrumenten kann er auch gutgeschrieben werden. Über Wochen gehalten übersteigen die Swap-Kosten den Spread deutlich; bei einem islamischen Konto werden klassische Swap-Zinsen vermieden, je nach Instrument und Haltedauer können aber alternative Gebühren anfallen.

Kann ich bei FxPro DAX, Nasdaq oder den S&P 500 handeln?

Ja, als Index-CFD. Du setzt damit auf die Richtung des gesamten Index statt auf einzelne Aktien. Wie bei allen CFDs wird mit Hebel gehandelt, und Kurslücken über Nacht können einen Stop-Loss schlechter ausführen als geplant.

Ist ein Bitcoin-CFD dasselbe wie Bitcoin?

Nein. Ein Bitcoin-CFD bildet nur den Kurs ab. Du besitzt keine Coins, keine Wallet und keine privaten Schlüssel und kannst nichts auszahlen oder übertragen. Wer Bitcoin halten oder selbst verwahren will, braucht eine Börse und eine eigene Wallet.

CFD oder ETF: was ist besser?

Die beiden haben verschiedene Aufgaben. Ein ETF ist echtes Sondervermögen für den langfristigen Vermögensaufbau, ein CFD ein gehebelter Differenzkontrakt für kurzfristigen Handel in beide Richtungen. Ein CFD ersetzt keinen ETF.

Ist CFD-Trading für Anfänger geeignet?

Nur mit Vorbereitung. Wer ohne Grundwissen mit Hebel handelt, verliert in der Regel Geld – das belegen die Verlustquoten der Anbieter. Der sinnvolle Einstieg führt über das kostenlose Demokonto und über kleine Positionsgrößen mit Stop-Loss.

Was ist ein Stop-Loss und warum ist er wichtig?

Ein Stop-Loss ist eine im Voraus gesetzte Grenze, bei der die Position automatisch geschlossen wird. Ohne ihn läuft ein Verlust weiter, bis die Margin aufgebraucht ist. Ein Stop-Loss kann Verluste begrenzen, garantiert aber keinen bestimmten Ausführungskurs: Bei Kurslücken, hoher Volatilität oder geringer Liquidität kann die Position zu einem schlechteren Preis geschlossen werden.

Für wen ist FxPro nicht geeignet?

Für absolute Anfänger ohne Vorbereitung und für langfristige Sparer, die echte Aktien oder ETFs besitzen wollen. Ein CFD-Broker ist dafür das falsche Werkzeug – hier führt der Weg zu einem klassischen Wertpapierdepot.

Weiterlesen zu CFDs, Brokern und Betrugsschutz

CFD Trading von Grund auf – wer zum ersten Mal mit Differenzkontrakten arbeitet, sollte die Mechanik verstanden haben, bevor er ein Konto eröffnet. Der Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie ein CFD entsteht, welche Kosten über die Zeit mitlaufen und warum die Mehrheit der Konten am Ende im Minus steht. Dazu kommen die EU-Schutzregeln für Privatkunden im Überblick. Das ist die Grundlage, auf der jeder Anbietervergleich erst Sinn ergibt.

CFD-Handel mit Hebel im Detail – Funktionsweise, Kosten und Risiken des gehebelten Handels vertieft dieser Beitrag deutlich weiter, als es auf einer Anbieterseite möglich ist. Behandelt werden Margin, Nachschusspflicht, das komplette Steuerthema und die Frage, wann sich CFDs überhaupt lohnen. Wer die Begriffe aus diesem Test sicher beherrschen will, findet sie dort ausführlich erklärt. So triffst du deine Entscheidung mit vollem Bild statt mit halbem.

Index-CFDs auf DAX, S&P 500 und Nasdaq – wer hauptsächlich Indizes handelt, findet hier den Deepdive zu genau dieser Produktgruppe. Es geht um Handelszeiten, die Wochenendlücke und die Montagseröffnung, um Kosten über Nacht und um den Unterschied zwischen den Kassa- und Terminvarianten. Diese Details entscheiden im Indexhandel häufiger über das Ergebnis als der Spread. Eine sinnvolle Ergänzung zum Index-Abschnitt oben.

Krypto-CFDs auf Bitcoin und Ethereum – die Abgrenzung zwischen einem Krypto-CFD und echten Coins verdient mehr Platz, als sie hier bekommen kann. Der Beitrag zeigt, wie der Hebel auf ohnehin schwankungsanfällige Kurse wirkt, wann sich der Umweg über einen CFD überhaupt rechnet und wo die Grenze zur Selbstverwahrung verläuft. Auch das Steuerthema für Kryptowerte wird dort behandelt. Wer Bitcoin handeln statt besitzen will, liest das vorher.

Ein weiterer regulierter Anbieter im Test – ein einzelner Broker sagt wenig, solange du keinen Vergleichspunkt hast. Dieser Erfahrungsbericht zu einem in Frankfurt ansässigen Anbieter zeigt eine andere Kombination aus Kontoarten, Werkzeugen und Kostenmodell. Beim Gegenlesen fällt schnell auf, welche Eigenschaften wirklich anbieterspezifisch sind und welche einfach zur Produktgattung gehören. Genau dafür lohnt der zweite Blick.

Welcher Broker zu dir passt – bevor du dich auf einen Anbieter festlegst, hilft die übergeordnete Auswahllogik. Der Ratgeber ordnet die Anbietertypen nach Anlagestil, benennt die Kostenarten, die wirklich ins Gewicht fallen, und nennt die Warnzeichen unseriöser Adressen. Damit prüfst du nicht nur FxPro, sondern jeden Broker nach denselben Kriterien. So triffst du eine Entscheidung, die auch in zwei Jahren noch trägt.

Finanzanbieter und Warnlisten prüfen – bevor du irgendwo Kapital einzahlst, lohnt der prüfende Blick auf die Regulierung. In wenigen Minuten lässt sich feststellen, ob ein Anbieter tatsächlich beaufsichtigt wird oder nur so aussieht. Der Beitrag zeigt die Register und Warnlisten und wie du sie richtig liest. Wie moderner Anlagebetrug psychologisch funktioniert, entlarvt ergänzend der Ratgeber Pig Butchering aufgedeckt.

Gefälschte Handelsplattformen erkennen – gefälschte Broker-Oberflächen wirken heute täuschend echt, inklusive erfundener Lizenznummern und funktionierender Charts. Der Beitrag zeigt die Merkmale, an denen eine Fake-Plattform trotzdem auffällt. So trennst du seriöse, regulierte Anbieter von unseriösen Nachahmern. Ergänzend dazu ordnet Anlagebetrug und Fake-Broker erkennen die typischen Cybertrading-Fallen ein.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Anlageberatung. CFDs und Forex sind Hebelprodukte mit hohem Verlustrisiko; 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Der Anbieter aktualisiert diese Quote regelmäßig. Handle nur mit Kapital, dessen Verlust du tragen kannst. Konditionen, Regulierungsdetails und Verlustquoten ändern sich – verbindlich ist stets das aktuelle Angebot des Anbieters. Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Links sind Empfehlungslinks.

Geschrieben von Michael Radtke. Michael Radtke schreibt auf alarm.de verständlich über Finanzen und Kredit, digitale Sicherheit und Krypto.

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