MarketScreener im Test 2026: Der Profi-Aktienscreener, der dir die stundenlange Recherche abnimmt
Ich habe jahrelang Aktien über ein Dutzend Tabs, drei Finanzseiten und ein selbstgebautes Excel-Chaos analysiert – und trotzdem ständig das Gefühl gehabt, etwas Wichtiges zu übersehen. Genau dieses Gefühl nimmt dir MarketScreener: eine Plattform, die Kurse, Fundamentaldaten, Analystenkonsens, Screening und fertige Musterportfolios an einem Ort bündelt. In diesem ehrlichen Überblick liest du, was das Tool wirklich kann, was die Abos kosten, für wen sich das lohnt – und wo die Grenzen liegen.
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- ✅ Seit 2001 am Markt
- 👥 1,3 Mio.+ Mitglieder
- 🌎 über 90 Länder
- 📊 650+ Screener-Kriterien
- 📄 PDF-Reports zu 60.000+ Firmen
Was ist MarketScreener – kurz erklärt
MarketScreener ist eine Finanzinformations- und Analyseplattform des französischen Anbieters Surperformance SAS, die es seit 2001 gibt und in Deutschland unter de.marketscreener.com läuft. Die Plattform verbindet Börsennachrichten in Echtzeit, tiefe Fundamentaldaten, Analystenkonsens und einen der leistungsstärksten Aktienscreener am Markt mit redaktionellen Analysen und Empfehlungen eines eigenen Experten- und Journalistenteams. Die Datenbank deckt nach Anbieterangaben mehr als 99,9 % der weltweit börsennotierten Unternehmen ab; Bewertungssysteme werden täglich für fast 20.000 Unternehmen aktualisiert, dazu kommen rund 10.000 ETFs, mehr als 280.000 Indizes sowie Devisen, Kryptowährungen und Rohstoffe.
Wichtig zur Einordnung: MarketScreener ist kein Broker. Du kaufst dort keine Aktien, sondern nutzt die Plattform, um Unternehmen zu recherchieren, zu vergleichen und Kaufentscheidungen vorzubereiten – ausgeführt wird der Trade anschließend bei deinem Depot. Die Kursdaten stammen von etablierten Anbietern wie Factset, Morningstar und S&P Capital IQ.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick
Aktienscreener mit 650+ Kriterien
Analysiere in Sekunden börsennotierte Unternehmen weltweit – gefiltert nach Hunderten fundamentalen, technischen, Konsens- und ESG-Kriterien. Je nach Abo stehen 300 oder 600+ Filter bereit.
3 reale Investor-Portfolios
Transparente Musterdepots für Europa, USA und Asien – real investiert, nach Brokergebühren gerechnet, im Schnitt rund zwei Transaktionen pro Monat, kein Market-Timing. Zum Nachvollziehen und Nachbilden.
PDF-Berichte zu 60.000+ Firmen
Kompakte Analyse-Reports mit Profil, Finanzen und Prognosen, Analystenkonsens, Sektorvergleich, technischer Analyse und Bewertung – speicher-, druck- und teilbar.
Analysen & Empfehlungen
Täglich neue Hintergrundartikel und Aktienempfehlungen des Redaktionsteams, mit Fokus auf Qualitätsunternehmen mit Wachstum, Profitabilität und solider Bilanz.
70 Investment-Themen
Thematische Watchlists zu Megatrends und Schlagzeilen-Themen – als Portfolios mit Performance sowie sektoraler und geografischer Ausrichtung, regelmäßig aktualisiert.
Daten in der Tiefe
Analystenkonsens, Dividendenhistorie, Insider-Transaktionen, Umsatzaufgliederung, Unternehmenskalender, ESG-Ratings und analysierte Earnings-Call-Transkripte an einem Ort.
Was kostet MarketScreener? Die Abo-Stufen 2026
MarketScreener bietet neben einem kostenlosen Basiszugang drei kostenpflichtige Stufen. Alle Abos sind nach Anbieterangaben jederzeit einfach kündbar; die Zahlung läuft sicher über Stripe oder PayPal. Die folgenden Preise sind Orientierungswerte für das Jahresabo – Aktionsrabatte und Konditionen können sich ändern, den aktuellen Stand siehst du direkt auf der Anbieterseite.
| Stufe | Für wen | Kern-Leistungen | Preis (Orientierung) |
|---|---|---|---|
| Access | Unabhängige Anleger, die hochwertige Infos & Daten wollen | Unbegrenzter Zugriff auf News & Analysen, Aktienscreener (Access), thematische Empfehlungen, werbefrei, iPhone-App | ab rund 24 €/Monat |
| Premium | Anleger, die Empfehlungen & Entscheidungen mitverfolgen | Alles aus Access + alle Empfehlungen & Analysen, Screener Premium (300+ Filter), 3 reale Portfolios, PDF-Reports unbegrenzt, Premium-Newsletter | ab rund 40 €/Monat |
| Expert | Investment-Profis mit hohem Analysebedarf | Alles aus Premium + Screener Pro (600+ Filter), 10-Jahres-Finanzdaten, personalisierbare Reports, Event-Screener, telefonische Beratung (englisch) | ab rund 199 €/Monat |
Für wen lohnt sich MarketScreener?
Am meisten holen Anleger heraus, die selbst entscheiden wollen und dafür belastbare Daten statt Bauchgefühl suchen. Wer regelmäßig Einzelaktien analysiert, ein Depot nach Fundamentaldaten aufbaut oder Dividendenwerte und Sektoren systematisch vergleicht, spart mit einem Tool wie diesem enorm viel Zeit. Auch für alle, die Themen wie KI, Rüstung, Uran oder Cybersecurity gezielt beobachten, sind die 70 thematischen Watchlists ein starker Startpunkt.
Weniger sinnvoll ist der Dienst, wenn du ausschließlich einen breiten Welt-ETF besparst und gar keine Einzelwerte analysieren willst – dann brauchst du keinen Screener. Und das teure Expert-Abo richtet sich klar an Profis; für die meisten Privatanleger reicht Access oder Premium locker aus.
Stärken und Grenzen – ehrlich eingeordnet
👍 Das spricht dafür
- Einer der leistungsstärksten Screener am Markt (650+ Kriterien)
- Riesige, seriös gespeiste Datenbank (Factset, Morningstar, S&P)
- Reale, transparente Musterportfolios zum Nachvollziehen
- Alles an einem Ort statt fünf offener Tabs
- Seit über 20 Jahren etabliert, jederzeit kündbar
⚠️ Das solltest du wissen
- Kein Broker – Trades führst du weiter bei deinem Depot aus
- Die Datenfülle kann Einsteiger anfangs erschlagen
- Expert-Abo ist teuer und eher fürs Profi-Segment
- Persönliche Telefonberatung nur auf Englisch
- Vergangene Portfolio-Performance ist keine Garantie für die Zukunft
Ist MarketScreener seriös?
Für einen Anbieter im Finanzbereich sind die Vertrauenssignale solide: MarketScreener wird seit 2001 betrieben, hat nach eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Mitglieder in über 90 Ländern und bezieht seine Kurs- und Fundamentaldaten von etablierten Datenhäusern. Anders als bei dubiosen „Trading-Signal"-Anbietern gibt es hier keine Renditeversprechen, sondern nachvollziehbare Daten, offengelegte Musterdepots und einen jederzeit kündbaren Zugang. Wie bei jedem Analyse-Tool gilt trotzdem: Die Entscheidung und das Risiko liegen am Ende bei dir – ein Screener liefert die Grundlage, nicht die Garantie.
Passend dazu auf einen Blick
Screening & Analyse verstehen
MarketScreener ist im Kern ein Screener – und wer verstehen will, warum dieses Werkzeug für langfristige Anleger so zentral ist, findet die Grundlagen im Ratgeber Aktien-Screener – das wohl wichtigste Recherche-Tool für langfristige Anleger. Dort liest du, wie du aus Tausenden Titeln systematisch die wenigen herausfilterst, die zu deiner Strategie passen. Genau diese Logik setzt die Plattform mit Hunderten Kriterien in der Praxis um. Wer die Idee dahinter kennt, nutzt die Filter von Anfang an gezielter.
Gute Aktien findet man selten durch Zufall, sondern durch Methode. Warum erfolgreiche Anleger auf einen strukturierten Auswahlprozess setzen, zeigt der Beitrag Börsen-Screener – warum erfolgreiche Anleger selten zufällig gute Aktien finden. Er macht deutlich, wie ein Screening-Ansatz Emotionen aus der Entscheidung nimmt. In Kombination mit den täglich aktualisierten Bewertungen entsteht daraus eine wiederholbare Routine statt Bauchgefühl.
Screening endet nicht bei Einzelaktien – auch aus Tausenden Fonds lässt sich das Passende herausfiltern. Wie das funktioniert, erklärt ETF-Screener – wie Anleger aus Tausenden Fonds die passenden ETFs finden. Da MarketScreener neben Aktien auch rund 10.000 ETFs abdeckt, greifen beide Ansätze nahtlos ineinander. So baust du dein Depot aus Einzelwerten und ETFs nach denselben klaren Kriterien auf.
Der größte Unterschied zwischen Profis und Gelegenheitsanlegern liegt oft schlicht in der Datenbasis. Was es bedeutet, mit echten, belastbaren Zahlen statt mit Halbwissen zu investieren, beschreibt investiere wie die Großen – mit echten Daten. Genau solche Daten liefert die Plattform, von Analystenkonsens bis zu Insider-Transaktionen. Wer sie richtig liest, entscheidet auf demselben Fundament wie institutionelle Investoren.
MarketScreener gehört zu einer ganzen Kategorie smarter Finanzwerkzeuge, die Recherche und Übersicht bündeln. Warum sich der bewusste Einsatz solcher Tools lohnt, ordnet der Beitrag warum smarte Finanztools der wichtigste Hebel fürs Portfolio sind ein. Er hilft dir zu entscheiden, welche Werkzeuge deinen Anlagestil wirklich verbessern – und welche nur Spielerei sind. Der Screener ist dabei fast immer der Hebel mit der größten Wirkung.
Der eigentliche Mehrwert eines Screeners liegt darin, Entscheidungen nach Prozess statt nach Bauchgefühl zu treffen. Wie ein solcher, wiederholbarer Entscheidungsprozess aussieht, beschreibt der Ratgeber bessere Investmententscheidungen treffen – Prozess statt Bauchgefühl. Zusammen mit den Kennzahlen der Plattform wird daraus ein System, das auch in hektischen Marktphasen trägt.
Wo du deine Trades ausführst
Ein Screener zeigt dir, welche Aktie interessant ist – gekauft wird sie danach bei einem Broker. Wer provisionsfrei in echte Aktien und ETFs investieren möchte, findet mit dem Neobroker XTB und dem kommissionsfreien Handel von Aktien und ETFs einen unkomplizierten Einstieg. Die zuvor recherchierten Werte lassen sich dort direkt ins eigene Depot übernehmen, sodass Analyse und Ausführung sauber ineinandergreifen.
Nicht jede Idee muss sofort als Einmalkauf umgesetzt werden – oft ist der Sparplan der ruhigere Weg. Mit XTB Sparplänen 2.0 auf über 3.400 Aktien und fertige Themenpakete lassen sich gefundene Favoriten automatisiert und schon ab kleinen Beträgen besparen. Das nimmt Timing-Druck heraus und diszipliniert das Investieren. Besonders zu den thematischen Watchlists ist das eine naheliegende Ergänzung.
Wer tiefer handelt – US-Börsen, Optionen, Futures oder Anleihen weltweit – braucht einen Broker mit entsprechendem Zugang. Genau das liefert CapTrader als deutscher Zugang zu Interactive Brokers, der besonders zu den datengetriebenen, professionelleren Nutzern passt. So setzt du eine im Screener gefundene Idee an nahezu jedem Handelsplatz der Welt um. Für das Expert-Segment ist das die logische Ausführungsseite.
Viele der spannendsten Werte notieren an NYSE und Nasdaq – und die willst du ohne Umwege und teure Aufschläge handeln. Wie das gelingt, zeigt US-Aktien handeln bei CapTrader – direkt an NYSE und Nasdaq. Da die Datenbank über 99,9 % der weltweit notierten Unternehmen abdeckt, stößt du ständig auf US-Titel. Mit einem direkten Börsenzugang bleibt zwischen Fund und Kauf kein unnötiger Reibungsverlust.
Wer Analyse, Depot und Konto lieber in einer einzigen App bündelt, ist bei einem Anbieter gut aufgehoben, der Broker und Bank verbindet. Was das praktisch bedeutet, liest du in Trade Republic im Test 2026 – Broker, Bank und Karte in einer App. Recherchierte Werte lassen sich dort besparen, während Guthaben verzinst auf dem Konto liegt. Für Einsteiger ist das oft der bequemste Weg von der Recherche zur Umsetzung.
Themen, Sicherheit & Cash
Für Einkommensinvestoren sind saubere Dividendendaten Gold wert – Historie, Ausschüttungsquoten und Vergleichswerte liefert die Plattform gebündelt. Wer daraus eine konkrete Strategie formen will, findet in Dividenden-Aktien 2026 – mit Ausschüttungen ein planbares Einkommen aufbauen die passende Vertiefung. Screening und Strategie greifen hier direkt ineinander, sodass aus einzelnen Kennzahlen ein planbarer Einkommensstrom wird.
Ein Screener ist auch der ideale Weg, um Zukunftsthemen strukturiert zu beackern, statt blind dem Hype zu folgen. Wie das am größten Megatrend gelingt, zeigt KI-Aktien 2026 – in den Megatrend investieren ohne blind dem Hype zu folgen. Die thematischen Watchlists und ein solcher Themen-Guide ergänzen sich dabei ideal. Du erkennst schneller, welche Titel im Trend wirklich substanzstark sind.
Bevor du echtes Geld einsetzt, lohnt der Blick auf die Sicherheit deines Depots – denn die beste Analyse nützt wenig, wenn der Zugang schlecht geschützt ist. Der Beitrag Broker- und Depot-Sicherheit – 2FA, Trading-App-Schutz und Broker-Insolvenz erklärt, worauf es beim Schutz deines Vermögens ankommt. Und weil im Netz viele unseriöse Plattformen unterwegs sind, hilft dir Anlagebetrug und Fake-Broker erkennen, echte Anbieter von Betrugsmaschen zu unterscheiden. Ein seriöses Analyse-Tool ist dabei das Gegenteil solcher Maschen – es verkauft Daten, keine Versprechen.
Zwischen zwei Kaufentscheidungen liegt oft Kapital, das erst einmal geparkt werden will – hier kommt die Bankseite ins Spiel. Wie du wartendes Geld ordentlich verzinst, statt es unverzinst liegen zu lassen, zeigt der Vergleich Tagesgeld und Festgeld vergleichen – mehr aus dem Ersparten holen. So bleibt dein Cash flexibel und arbeitet trotzdem. Sobald der Screener die nächste Gelegenheit ausspuckt, bist du sofort handlungsfähig.
Häufige Fragen zu MarketScreener
Was ist MarketScreener genau?
MarketScreener ist eine Finanzinformations- und Analyseplattform (Anbieter: Surperformance SAS, seit 2001), die Börsennews, Fundamentaldaten, Analystenkonsens, einen leistungsstarken Aktienscreener sowie redaktionelle Analysen und drei reale Musterportfolios an einem Ort bündelt. Sie deckt nach Anbieterangaben über 99,9 % der weltweit börsennotierten Unternehmen ab.
Was kostet MarketScreener?
Neben einem kostenlosen Basiszugang gibt es drei kostenpflichtige Stufen: Access, Premium und Expert. Zur Orientierung liegen die Jahresabo-Preise bei rund 24 €, 40 € bzw. 199 € im Monat. Genaue, aktuelle Preise und Rabatte findest du direkt beim Anbieter; die Abos sind jederzeit kündbar.
Ist MarketScreener ein Broker?
Nein. Du kaufst bei MarketScreener keine Aktien, sondern nutzt die Plattform zur Recherche und Analyse. Den eigentlichen Kauf führst du bei deinem eigenen Broker oder Depot aus – MarketScreener liefert die Datengrundlage für die Entscheidung.
Ist MarketScreener seriös?
Der Anbieter ist seit 2001 aktiv, hat nach eigenen Angaben über 1,3 Millionen Mitglieder in mehr als 90 Ländern und bezieht Daten von etablierten Häusern wie Factset, Morningstar und S&P. Es gibt keine Renditeversprechen, sondern nachvollziehbare Daten und offengelegte Musterdepots. Entscheidung und Risiko bleiben aber immer bei dir.
Für wen lohnt sich ein Abo?
Vor allem für Anleger, die selbst Einzelaktien analysieren, ihr Depot nach Fundamentaldaten aufbauen oder Themen und Dividendenwerte systematisch vergleichen. Wer nur einen breiten Welt-ETF bespart, braucht keinen Screener. Für die meisten Privatanleger reicht Access oder Premium; Expert richtet sich an Profis.
Kann ich jederzeit kündigen?
Ja, laut Anbieter sind alle Abos einfach und schnell jederzeit kündbar. Die Zahlung läuft gesichert über Stripe oder PayPal. Bestehende Listen und Portfolios bleiben erhalten und sind mit einem aktiven Abo wieder zugänglich.
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