Trading-Plattform 2026: Libertex App, Weboberfläche und MetaTrader 5 im Vergleich
Die Handelsplattform entscheidet nicht über deine Ergebnisse, aber über die Fehler, die du machst. Wer das Orderfenster nicht kennt, setzt den Stop zu spät; wer zwischen zwei Oberflächen wechselt, verklickt sich im falschen Moment. Diese Seite zeigt, worin sich die hauseigene Libertex-Weboberfläche samt App und MetaTrader 5 unterscheiden, welche Funktionen du am Anfang wirklich brauchst und worauf es beim Aufgeben einer Order ankommt. Dabei sind Plattform und Kontoart zu unterscheiden: Über Libertex stehen unter anderem das CFD-Angebot und Libertex Invest zur Verfügung; MetaTrader 5 wird als eigener Handelszugang für CFDs angeboten.
- Plattform und Kontoart sind zwei verschiedene Dinge: Über Libertex stehen unter anderem das CFD-Angebot und Libertex Invest zur Verfügung; MetaTrader 5 wird als eigener Handelszugang für CFDs angeboten.
- Die hauseigene Oberfläche ist auf den direkten Handel zugeschnitten, MetaTrader 5 auf Chartanalyse und automatisierte Strategien.
- Der verfügbare Instrumentenumfang unterscheidet sich nach Konto und Plattform; die aktuelle Plattformseite wirbt insgesamt mit mehr als 1.000 Handelsinstrumenten.
- Für den Anfang brauchst du wenige Funktionen: Kursverlauf, passende Zeiteinheit, waagerechte Linien, Stop-Loss.
- Üben solltest du genau auf der Oberfläche, die du später nutzen willst.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
Keine Plattform verbessert diese Quote. Was sie kann, ist Fehler verhindern, die aus Unsicherheit im Umgang entstehen – und das ist der Grund, warum sich der erste Nachmittag mit der Oberfläche lohnt.
Direkt zu den Plattformen
Beim Anbieter kannst du die hauseigene Libertex-Plattform sowie die MetaTrader-Zugänge prüfen. Welche Kontoarten und Plattformen für dich verfügbar sind, siehst du im Kundenbereich.
Kontoarten und Handelsoberflächen auseinanderhalten
Zwei Ebenen werden regelmäßig vermischt. Die eine ist die Kontoart – sie bestimmt, welches Produkt du handelst. Die andere ist die Handelsoberfläche – sie bestimmt nur, womit du es bedienst.
| Ebene | Was dazugehört | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Kontoart: CFD | Gehebelter Handel in beide Richtungen | Hebelgrenzen je Anlageklasse, Finanzierung über Nacht |
| Kontoart: Libertex Invest | Kauf echter Aktien | Kein Hebel, nur Kauf, dafür Eigentum und mögliche Dividenden |
| Oberfläche: Libertex Web und App | Hauseigener Zugang zum Konto | Direkter Weg zur Order, wenige Einstellungen |
| Oberfläche: MetaTrader 5 | Eigener Handelszugang für CFDs | Chartanalyse und automatisierte Strategien; eigene Bedienlogik |
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Einordnung der Redaktion nach den Angaben des Anbieters. Welche Konten und Oberflächen für dich verfügbar sind, siehst du in deinem Kundenbereich.
Der verfügbare Instrumentenumfang unterscheidet sich nach Konto und Plattform. Die aktuelle Plattformseite wirbt insgesamt mit mehr als 1.000 Handelsinstrumenten; für MetaTrader 5 und für Libertex Invest solltest du die jeweils aktuelle Instrumentenliste in der Plattform prüfen. Neben MetaTrader 5 bietet der Anbieter auch weiterhin MetaTrader 4 an.
Die wichtigste Unterscheidung liegt nicht zwischen den Programmen, sondern zwischen den Kontoarten: Das CFD-Konto und das Invest-Konto sind zwei verschiedene Produkte mit unterschiedlichem Risiko. Was das im Einzelnen bedeutet, steht in unserem Beitrag Aktien kaufen ohne Provision.
Hauseigene Plattform oder MetaTrader 5?
Die hauseigene Libertex-Oberfläche und MetaTrader 5 sind unterschiedliche Handelsumgebungen. Libertex führt MetaTrader 5 als eigenen Kontozugang. Welche Konten, Guthaben und Konditionen für dich verfügbar sind, solltest du deshalb in deinem Kundenbereich getrennt prüfen.
Die hauseigene Oberfläche ist auf den direkten Weg zur Order ausgelegt: Basiswert wählen, Größe eintragen, Stop setzen, absenden. Für alle, die gelegentlich handeln und keine tiefe Chartanalyse betreiben, ist das der schnellere Weg – weniger Einstellungen bedeuten weniger Gelegenheiten, etwas falsch zu machen.
MetaTrader 5 ist eine verbreitete Standardsoftware. Ihre Stärke liegt in der Chartarbeit: mehrere Zeiteinheiten nebeneinander, umfangreiche Zeichenwerkzeuge, viele Indikatoren und die Möglichkeit, automatisierte Programme laufen zu lassen. Der Preis dafür ist eine eigene Bedienlogik, die man lernen muss.
Wer zwischen zwei Oberflächen hin- und herwechselt, macht Bedienfehler genau dann, wenn es hektisch wird. Sinnvoller ist, sich früh für eine zu entscheiden und diese wirklich zu kennen – einschließlich der Frage, wo Stop-Loss, Positionsgröße und offenes Ergebnis stehen.
Die Funktionen, die du am Anfang wirklich brauchst
Handelsplattformen bieten Hunderte Einstellungen. Für die ersten Wochen genügen vier:
- Kursverlauf in einer passenden Zeiteinheit. Sie richtet sich nach deiner geplanten Haltedauer, nicht nach dem, was spannend aussieht.
- Waagerechte Linien. Damit markierst du die Kursniveaus, an denen du ein- oder aussteigen willst. Mehr Zeichenwerkzeuge braucht am Anfang niemand.
- Das Orderfenster mit Stop-Loss. Der Stop gehört gesetzt, bevor die Position steht.
- Die Kontoübersicht. Gebundene Margin, freie Margin und offenes Ergebnis – die drei Zahlen, die deinen Zustand beschreiben.
Indikatoren sind kein Ersatz für Regeln. Wer zehn davon einblendet, sieht nicht mehr, sondern weniger – und findet für jede Entscheidung nachträglich eine Begründung. Zwei Zeiteinheiten und ein sauber gesetzter Stop bringen mehr als jedes Zusatzfenster.
So lernst du die Oberfläche kennen
Übe auf der Oberfläche, die du später wirklich nutzen willst – der Wechsel kostet sonst Aufmerksamkeit im falschen Moment.
Was du auf welcher Oberfläche findest
Die Begriffe sind auf allen Plattformen dieselben, die Bezeichnungen unterscheiden sich. Diese fünf Angaben solltest du auf deiner Oberfläche blind finden:
| Angabe | Was sie dir sagt | Wann du sie brauchst |
|---|---|---|
| Kontostand und Eigenkapital | Was auf dem Konto ist, offene Ergebnisse eingerechnet | Immer – es ist die Grundlage jeder Größenrechnung |
| Gebundene Margin | Was für offene Positionen blockiert ist | Vor jeder weiteren Position |
| Freie Margin | Der Puffer für Kursbewegungen | Laufend, solange Positionen offen sind |
| Offenes Ergebnis | Gewinn oder Verlust der laufenden Positionen | Zur Kontrolle, nicht als Entscheidungsgrundlage im Minutentakt |
| Kauf- und Verkaufskurs | Die beiden Kurse und damit der Spread | Vor dem Absenden jeder Order |
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Die Bezeichnungen können je Plattform abweichen. Maßgeblich ist die Darstellung in deinem Konto.
Wer diese fünf Felder kennt, kann auf jeder Handelsplattform arbeiten – auch auf einer, die er zum ersten Mal sieht. Wer sie nicht kennt, verlässt sich auf Gefühl, und das wird an einem unruhigen Tag teuer.
Handelszeiten und Instrumentendetails: wo du nachsiehst
Zu jedem Instrument gehört eine Spezifikation. Sie steht in der Plattform, nicht auf der Werbeseite, und sie beantwortet die Fragen, die vor der ersten Order zählen: Wann ist das Instrument handelbar, welche Kontraktgröße gilt, was bedeutet ein Punkt in Geld, welche Margin wird gefordert, welche Finanzierungssätze gelten über Nacht.
Besonders wichtig sind die Handelszeiten des Instruments – nicht die des Basismarkts. Ein Index-CFD ist nicht automatisch dann handelbar, wenn die Börse geöffnet hat, und ein Währungspaar nicht automatisch rund um die Uhr. An Feiertagen können die Zeiten abweichen; der Anbieter veröffentlicht solche Änderungen gesondert.
Die Folge daraus ist praktisch: Bewegt sich der Markt, während dein Instrument nicht handelbar ist, wird deine Position beim nächsten möglichen Handel zu einem anderen Kurs bewertet. Ein Stop schützt in dieser Lücke nicht vor einem schlechteren Ausführungskurs.
Aktien-CFDs und echte Aktien in derselben Anmeldung
Eine Besonderheit dieses Anbieters führt regelmäßig zu Verwechslungen: Über dieselbe Anmeldung sind zwei sehr verschiedene Produkte erreichbar. Über das CFD-Konto handelst du unter anderem Aktien-CFDs mit einer Hebelgrenze von 1:5 für Privatkunden; über das Invest-Konto kaufst du echte Aktien ohne Hebel.
In der Kursliste stehen ähnliche Namen nebeneinander. Deshalb gehört vor jeder Order der Blick darauf, in welchem Konto du dich befindest – das ist der erste Punkt der Order-Reihenfolge weiter oben, und er ist kein formaler Schritt, sondern der Unterschied zwischen zwei Produkten mit unterschiedlichem Risiko.
Kryptowährungen gibt es bei diesem Anbieter ausschließlich als CFD, nicht als echte Coins. Auch das steht in der Instrumentenliste und nicht in der Werbung.
Eine Order aufgeben: die Reihenfolge, die Fehler verhindert
- Basiswert prüfen. Handelst du wirklich das Instrument, das du meinst? Ähnliche Namen gibt es reichlich.
- Richtung festlegen. Kauf oder Verkauf – und warum.
- Größe eintragen. Aus dem Risikobetrag abgeleitet, nicht aus der verfügbaren Margin.
- Stop-Loss setzen. Vor dem Absenden, an der Stelle, an der deine Idee widerlegt wäre.
- Kosten und Margin im Orderfenster prüfen. Passt beides zu deiner Rechnung?
- Absenden. Und danach nichts mehr ändern, außer der Plan sieht es vor.
Der fünfte Schritt wird leicht übersprungen. Dabei ist das Orderfenster der letzte Moment vor der Ausführung, in dem du siehst, wie viel Margin gebunden wird und welche aktuellen Konditionen für den Einstieg gelten. Die tatsächlichen Kosten bis zum späteren Ausstieg können sich durch Spread, Haltedauer und weitere instrumentabhängige Posten noch verändern. Wie diese Rechnung im Einzelnen aussieht, steht in unseren Beiträgen zu Hebel und Margin und zu den CFD-Kosten.
Mobil handeln: bequem und genau deshalb heikel
Die App ist für zwei Dinge hervorragend: Kurse verfolgen und offene Positionen im Blick behalten. Für beides braucht es keinen Schreibtisch, und Kursalarme nehmen einem das ständige Nachsehen ab.
Heikel wird es beim dritten Punkt. Eine Order lässt sich unterwegs in Sekunden aufgeben – schneller, als man die eigene Rechnung durchgeht. Wer am Schreibtisch dreimal überlegt, klickt an der Bushaltestelle einmal.
Eine schlichte Regel hilft: Positionen eröffnen am großen Bildschirm, Positionen beobachten und im Notfall schließen über die App. Damit nutzt du die Stärke des Geräts, ohne seine Schwäche mitzunehmen.
Automatisierte Strategien: was ein Programm kann und was nicht
In MetaTrader lassen sich Programme einsetzen, die nach festen Regeln handeln oder Signale erzeugen – sogenannte Expert Advisors. Sie übernehmen die Ausführung: Sie schlafen nicht, zögern nicht und verschieben keinen Stop aus Hoffnung.
Was sie nicht übernehmen, ist die Verantwortung. Die Regeln stammen von dir oder von einem Dritten, und ein Programm prüft nicht, ob sie sinnvoll sind. Es setzt sie nur konsequent um – auch eine schlechte Regel, und die dann besonders schnell.
Wer über Automatisierung nachdenkt, sollte deshalb zuerst seine Regeln schriftlich haben und sie eine Zeit lang selbst umgesetzt haben. Was sich nicht in Worte fassen lässt, lässt sich auch nicht programmieren – und ein gekauftes Programm, dessen Regeln du nicht kennst, ist eine Wette auf einen Fremden.
Kursalarme statt Dauerbeobachtung
Die nützlichste Funktion für alle, die nebenbei arbeiten, ist der Kursalarm. Statt den Chart im Auge zu behalten, hinterlegst du die Marke, an der es für dich interessant wird, und lässt dich rufen.
Das hat einen zweiten Effekt, der oft wichtiger ist als der erste: Wer nicht ständig hinschaut, handelt weniger aus Langeweile. Ein großer Teil der überflüssigen Trades entsteht nicht aus einer Idee, sondern aus Anwesenheit vor dem Bildschirm.
Wenn die Technik ausfällt
Störungen kommen vor – beim Anbieter, beim Internetanschluss oder auf dem eigenen Gerät. Wer mit offenen Positionen handelt, sollte drei Dinge vorher wissen:
- Wie erreiche ich den Support? Die aktuellen Kontaktwege und Supportzeiten solltest du vorab im Hilfe-Center des Anbieters prüfen.
- Welchen zweiten Zugang habe ich? App, Browser oder Desktop – einer davon läuft vielleicht noch.
- Was passiert mit meinen Stops? Ein gesetzter Stop liegt beim Anbieter, nicht auf deinem Gerät – das ist einer der Gründe, ihn gleich zu setzen.
Wie Ein- und Auszahlungen laufen, welche Wege es gibt und was sie kosten, steht in unserem Beitrag Libertex Einzahlung und Auszahlung.
Kontosicherheit: die Basis, die schnell erledigt ist
- Eigenes, langes Kennwort, das du nirgends sonst verwendest.
- Zwei-Faktor-Anmeldung, sofern der Anbieter sie anbietet.
- Zugangsdaten nie herausgeben – kein seriöser Anbieter fragt danach, weder am Telefon noch per Nachricht.
- Auszahlungen nur auf die eigenen Konten, und Verifizierung frühzeitig erledigen.
- Bei Anrufen mit Anlagetipps auflegen. Wer dich unaufgefordert anruft, will nicht dein Bestes.
Diese fünf Punkte sind in einer Viertelstunde erledigt und verhindern die Schäden, die nichts mit Kursen zu tun haben.
Vom Demokonto auf die echte Plattform
Der Wechsel ist technisch unspektakulär und psychologisch der eigentliche Schritt. Was hilft: dieselbe Oberfläche, dieselben Instrumente, dieselben Positionsgrößen wie vorher – nur mit echtem Geld.
Wer im Demokonto mit dem vollen virtuellen Guthaben gehandelt hat, merkt hier den Bruch. Deshalb lohnt es sich, dort von Anfang an mit dem Betrag zu rechnen, den man später wirklich einzahlt. Mehr dazu steht in unserem Beitrag Trading Demokonto.
Die Fehler, die an der Plattform am meisten kosten
- Zwischen Oberflächen wechseln. Bedienfehler passieren, wenn es hektisch wird.
- Den Stop nach dem Absenden setzen wollen. Er gehört ins Orderfenster.
- Unterwegs eröffnen. Die App ist zum Beobachten stark, zum Eröffnen verführerisch.
- Indikatoren stapeln. Mehr Linien sind nicht mehr Information.
- Das Orderfenster überspringen. Dort stehen Margin und Kosten, bevor es verbindlich wird.
- Keinen Plan für Störungen haben. Support und zweiter Zugang gehören vorher geklärt.
Wer hinter dem Angebot steht
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft. Reguliert und beaufsichtigt wird sie von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12; zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz. Wie das Gesamtangebot einzuordnen ist, steht in unserem Beitrag Libertex im Überblick 2026.
So kommst du zum Angebot
Achte bei der Eröffnung darauf, welches Konto du wählst und auf welcher Oberfläche du handeln willst.
Häufige Fragen zu den Plattformen
Welche Plattformen gibt es bei Libertex?
Zu unterscheiden sind Kontoart und Handelsoberfläche. Als Kontoarten stehen unter anderem das CFD-Angebot und Libertex Invest für echte Aktien zur Verfügung; als Oberflächen die hauseigene Weboberfläche samt App sowie MetaTrader 5 als eigener Handelszugang für CFDs, daneben weiterhin MetaTrader 4. Welche Konten und Oberflächen für dich verfügbar sind, siehst du in deinem Kundenbereich.
Was ist der Unterschied zwischen der hauseigenen Plattform und MetaTrader 5?
Die hauseigene Oberfläche ist auf den direkten Handel zugeschnitten und für Einsteiger meist übersichtlicher. MetaTrader 5 ist eine verbreitete Standardsoftware mit umfangreicher Chartanalyse und der Möglichkeit, automatisierte Handelsprogramme einzusetzen. Es handelt sich um unterschiedliche Handelsumgebungen: Libertex führt MetaTrader 5 als eigenen Kontozugang. Prüfe deshalb in deinem Kundenbereich getrennt, welche Konten, Guthaben und Konditionen für dich gelten.
Für wen lohnt sich MetaTrader 5?
Für alle, die viel mit Chartanalyse arbeiten, mehrere Zeiteinheiten nebeneinander betrachten oder automatisierte Strategien einsetzen wollen. Wer nur gelegentlich eine Order aufgibt, kommt mit der hauseigenen Oberfläche in der Regel schneller ans Ziel.
Gibt es eine Libertex App?
Ja, der Anbieter stellt eine mobile Anwendung bereit. Damit lassen sich Kurse verfolgen, Positionen beobachten und Orders aufgeben. Für die ersten Schritte ist der große Bildschirm meist praktischer, weil Chart, Kursliste und Orderfenster gleichzeitig sichtbar sind.
Kann ich dieselben Instrumente auf allen Plattformen handeln?
Nicht zwingend. Der verfügbare Umfang unterscheidet sich nach Konto und Plattform; die aktuelle Plattformseite wirbt insgesamt mit mehr als 1.000 Handelsinstrumenten. Für MetaTrader 5 und für Libertex Invest solltest du die jeweils aktuelle Instrumentenliste in der Plattform prüfen.
Brauche ich für MetaTrader 5 ein eigenes Konto?
Ja. Libertex führt MetaTrader 5 als eigenen MT5-Kontozugang. Welche Kontowährung, Konditionen und verfügbaren Instrumente für dieses Konto gelten, solltest du im Kundenbereich beziehungsweise in der MT5-Spezifikation prüfen.
Was ist ein Expert Advisor?
Ein Programm, das in MetaTrader läuft und nach festgelegten Regeln handelt oder Signale erzeugt. Es nimmt dir die Ausführung ab, nicht die Verantwortung: Die Regeln stammen von dir oder von einem Dritten, und ein Programm prüft nicht, ob sie sinnvoll sind.
Kann ich die Plattform vor der Einzahlung ausprobieren?
Ja, über das Demokonto mit virtuellem Guthaben. Sinnvoll ist, dort genau die Oberfläche zu üben, die du später nutzen willst – die Umgewöhnung von einer Plattform auf die andere kostet sonst Aufmerksamkeit in dem Moment, in dem echtes Geld im Spiel ist.
Welche Chartfunktionen brauche ich als Einsteiger?
Sehr wenige: einen Kursverlauf, eine Zeiteinheit, die zu deiner Haltedauer passt, und die Möglichkeit, waagerechte Linien für deine Marken einzuzeichnen. Indikatoren ersetzen keine Regeln – wer zehn davon einblendet, sieht nicht mehr, sondern weniger.
Welche Zeiteinheit ist die richtige?
Die, die zu deiner geplanten Haltedauer passt. Wer eine Position über Tage halten will, entscheidet nicht auf dem Minutenchart – und umgekehrt. Sinnvoll ist, höchstens zwei Zeiteinheiten zu verwenden: eine für die Richtung, eine für den Einstieg.
Kann ich Kursalarme einrichten?
Übliche Handelsplattformen bieten Benachrichtigungen bei bestimmten Kursniveaus. Das ist die nützlichste Funktion für alle, die nicht den ganzen Tag vor dem Chart sitzen: Statt zu beobachten, lässt du dich rufen. Welche Alarmarten verfügbar sind, siehst du in deinem Konto.
Wie gebe ich eine Order richtig auf?
Basiswert wählen, Richtung festlegen, Größe eintragen, Stop-Loss setzen, prüfen, absenden. Der wichtigste Schritt ist der vierte – und er gehört vor das Absenden, nicht danach. Wie sich die Größe berechnet, steht in unserem Beitrag zu Hebel und Margin.
Was sehe ich im Orderfenster?
Den aktuellen Kauf- und Verkaufskurs, die geplante Größe, die dafür erforderliche Margin und häufig eine Vorschau der Kosten für den Einstieg. Es ist der letzte Moment vor der Ausführung, in dem du prüfen kannst, ob die Position zu deiner Rechnung passt. Die tatsächlichen Kosten bis zum späteren Ausstieg stehen dort noch nicht fest – sie hängen von Spread, Haltedauer und weiteren instrumentabhängigen Posten ab.
Kann ich mehrere Positionen gleichzeitig offen halten?
Technisch ja. Zu bedenken ist, dass alle offenen Positionen sich denselben Puffer teilen: Die freie Margin ist ein Topf für das ganze Konto, und der Margin-Close-out schaut auf das Konto, nicht auf den einzelnen Trade.
Läuft die Plattform auch im Browser?
Übliche Anbieter stellen neben App und Desktop-Software auch einen Zugang über den Browser bereit. Welche Wege bei deinem Konto verfügbar sind, siehst du nach der Anmeldung. Für die Praxis wichtiger als der Weg ist, dass du dich auf einer Oberfläche wirklich auskennst.
Was passiert bei einer technischen Störung?
Für diesen Fall gehört ein Plan zum Handeln dazu: Kennst du die Telefonnummer oder den Chat des Supports, und weißt du, wie du eine Position notfalls auf einem anderen Weg schließt? Die aktuellen Kontaktwege und Supportzeiten solltest du vorab im Hilfe-Center des Anbieters prüfen.
Kostet die Nutzung der Plattform etwas?
Für die Plattform selbst wird keine gesonderte Gebühr genannt. Kosten entstehen am Handel: Spread, je nach Instrument eine Provision, Finanzierung über Nacht und weitere Posten. Was das im Einzelnen bedeutet, steht in unserem Beitrag zu den CFD-Kosten.
Sind die Kurse in der App dieselben wie auf der Website?
App und Weboberfläche können dieselben Instrumente unterschiedlich darstellen. Charts können beispielsweise Bid-, Ask- oder Mittelkurse verwenden, sodass leichte Abweichungen möglich sind. Für einen Trade ist der im Orderfenster angezeigte Live-Ausführungspreis maßgeblich.
Wie schütze ich mein Handelskonto?
Mit einem eigenen, langen Kennwort, das du nirgends sonst verwendest, und mit der Zwei-Faktor-Anmeldung, sofern der Anbieter sie anbietet. Dazu gehört, Zugangsdaten nie auf Anfrage herauszugeben – kein seriöser Anbieter fragt danach.
Kann ich das Konto wieder schließen?
Ja. Wichtig ist der zeitliche Ablauf: erst offene Positionen schließen, dann das Guthaben auszahlen, dann das Konto schließen. Wer ein Konto nur ungenutzt liegen lässt, zahlt gegebenenfalls die Inaktivitätsgebühr weiter.
Wo finde ich die Handelszeiten meines Instruments?
In der Instrumentenspezifikation in der Plattform. Wichtig ist die Unterscheidung: Maßgeblich sind die Handelszeiten des Instruments, nicht die des Basismarkts. An Feiertagen können sie abweichen; solche Änderungen veröffentlicht der Anbieter gesondert.
Handle ich versehentlich einen Aktien-CFD statt einer echten Aktie?
Das kann passieren, weil beide Produkte über dieselbe Anmeldung erreichbar sind und ähnliche Namen tragen. Über das CFD-Konto handelst du Aktien-CFDs mit einer Hebelgrenze von 1:5 für Privatkunden, über das Invest-Konto kaufst du echte Aktien ohne Hebel. Prüfe vor jeder Order, in welchem Konto du dich befindest.
Welche fünf Felder sollte ich auf der Plattform blind finden?
Kontostand und Eigenkapital, gebundene Margin, freie Margin, offenes Ergebnis sowie Kauf- und Verkaufskurs. Wer diese fünf Angaben kennt, kann auf jeder Handelsplattform arbeiten; die Bezeichnungen unterscheiden sich, die Bedeutung nicht.
Ist Libertex reguliert?
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird. Zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz (BaFin ID 10161686). Das betrifft den Anbieter, nicht das Risiko des Produkts.
Diese Seite enthält Werbelinks. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, kann alarm.de eine Vergütung erhalten. Für dich ändert sich dadurch nichts. Die Einordnungen sind redaktionell und keine Anlageberatung; sie berücksichtigen deine persönlichen Verhältnisse nicht.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
LIBERTEX ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird.
Indication Investments Ltd. betreibt eine Repräsentanz in Deutschland, die bei der BaFin registriert ist (BaFin ID: 10161686 / Bak Nr.: 161686).
Angaben zu Zugängen und Instrumentenzahlen nach der hier verlinkten Plattformseite des Anbieters; Funktionsumfang und Konditionen können sich ändern und unterscheiden sich je Konto.