Aktien-CFDs handeln 2026: Apple, Tesla und Co. traden statt Aktien zu kaufen – Hebel, Kosten und Risiken
Ein Aktien-CFD (Contract for Difference, deutsch Differenzkontrakt) ist ein derivatives Finanzinstrument, dessen Wert sich aus der Kursentwicklung einer zugrunde liegenden Aktie – dem Basiswert – ableitet. Der CFD überträgt kein Eigentum an dieser Aktie: Du handelst die Bewegung, nicht das Unternehmen. Wer Aktien-CFDs handeln will, kann damit auf steigende und auf fallende Kurse setzen und arbeitet mit Hebel – für Privatkunden bei Aktien- und ETF-CFDs mit 1:5, nicht mit den beworbenen 1:30. Diese Seite zeigt den Unterschied zum Kauf echter Aktien, was bei Quartalszahlen passiert, wie Dividendenanpassungen funktionieren, was der Handel kostet und wann du deutsche und US-Werte überhaupt handeln kannst.
- Ein Aktien-CFD begründet kein Eigentum: keine Anteile, keine Stimmrechte, kein Anspruch auf Aktionärsdividenden.
- Für Aktien- und ETF-CFDs liegt die Hebelgrenze für Privatkunden bei 1:5, also 20 Prozent anfängliche Sicherheitsleistung.
- Dividendenereignisse können über Kontoanpassungen berücksichtigt werden – je nach Richtung als Gutschrift oder Belastung.
- Einzelaktien springen an Berichtstagen häufiger als Indizes; ein Stop garantiert dabei keinen Ausführungskurs.
- Die Handelszeiten orientieren sich an der Heimatbörse des Unternehmens und stehen verbindlich in der Instrumentenspezifikation.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
Die Warnung steht vor dem ersten Link, weil bekannte Unternehmensnamen Vertrautheit erzeugen. Ein Aktien-CFD auf Apple ist aber kein Stück Apple – es ist ein gehebelter Kontrakt auf einen Kurs.
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Die Kampagnenseite zeigt Live-Kurse und die Handelsbedingungen. Welche Kosten für deinen Basiswert gelten, siehst du beim Anbieter selbst.
Aktien-CFD oder echte Aktie: der entscheidende Unterschied
Der Aktien-CFD bezieht sich auf die Kursbewegung der zugrunde liegenden Aktie, ist rechtlich und wirtschaftlich aber ein eigenständiges Derivat. Diese Unterscheidung ist der wichtigste Punkt der ganzen Seite:
| Merkmal | Aktien-CFD | Echte Aktie (ungehebelter Direktkauf) |
|---|---|---|
| Eigentum am Unternehmen | Nein | Ja |
| Stimmrechte | Keine | Als Aktionär vorhanden |
| Dividenden | Keine Aktionärsdividende; gegebenenfalls Kontoanpassung | Möglich, wenn das Unternehmen ausschüttet |
| Hebel | Für Privatkunden bis 1:5 | Kein Hebel |
| Handelsrichtung | Kann technisch direkt long oder short eröffnet werden | Long-Exposure durch Aktienbesitz; Leerverkauf separat und brokerabhängig |
| Laufende Kosten | Finanzierung über Nacht | Keine CFD-Overnight-Finanzierung; sonstige Depot- und Handelskosten können anfallen |
| Typische Haltedauer | Kurzfristig | Monate bis Jahre |
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Einordnung der Redaktion nach den Vorgaben für Privatkunden und den Angaben des Anbieters. Maßgeblich sind die Konditionen in deinem Konto.
Wer Anteile besitzen und über Jahre halten will, ist beim CFD falsch. Wie der Kauf echter Aktien beim selben Anbieter funktioniert und was er kostet, steht in unserem Beitrag Aktien kaufen ohne Provision.
Hebel 1:5: warum Einzelaktien strenger eingestuft sind
Auf Werbeseiten steht regelmäßig „Hebel bis zu 1:30“. Diese Zahl gilt für die wichtigsten Währungspaare. Für Aktien- und ETF-CFDs liegt die Obergrenze für Privatkunden bei 1:5, also 20 Prozent anfängliche Sicherheitsleistung – die zweitstrengste Stufe nach Kryptowährungen.
Der Grund liegt im Basiswert selbst. Eine Gewinnwarnung, ein Produktrückruf oder eine überraschende Personalie trifft ein einzelnes Unternehmen unmittelbar; in einem Index aus dreißig oder hundert Werten verteilt sich dasselbe Ereignis. Die Hebelstufe bildet das ab und ist damit selbst eine Risikoangabe.
Dazu kommen zwei Schutzregeln auf Kontoebene. Der Margin-Close-out: Der Anbieter muss eine oder mehrere CFD-Positionen schließen, wenn die Mittel auf dem CFD-Konto auf 50 Prozent der erforderlichen Mindestmargin fallen. Und der Negativsaldoschutz, der die Haftung aus CFD-Positionen grundsätzlich auf die für den CFD-Handel auf diesem Konto verfügbaren Mittel begrenzt. Diese Mittel können vollständig verloren gehen.
Wie sich daraus die Positionsgröße ableitet und was das Margin-Level mit dem Close-out zu tun hat, steht in unserem Beitrag Hebel und Margin beim CFD-Handel.
Dividenden beim Aktien-CFD
Weil du keine Anteile hältst, hast du keinen Anspruch auf Aktionärsdividenden. Davon zu unterscheiden sind Kontoanpassungen: Bei CFDs können Dividendenereignisse berücksichtigt werden – je nach Richtung deiner Position als Gutschrift oder als Belastung.
Praktisch heißt das: Eine Dividende ist beim CFD kein Ertrag, den man einsammelt, sondern ein Ereignis, das in der Abrechnung auftaucht. Wie es für dein Instrument geregelt ist, steht in den Kontraktdetails – und dort gehört es vor einer Position über den Ausschüttungstermin nachgelesen.
Konditionen selbst nachsehen
Die Angaben, die du für die Größenrechnung brauchst, stehen in der Instrumentenspezifikation.
Welche Aktien-CFDs es gibt: US-Werte, deutsche Werte und ETFs
Die Kampagnenseite zeigt eine gemischte Auswahl. Bei den US-Werten stehen Apple, Tesla, Nvidia, Microsoft und Adobe in der Kursliste, bei den deutschen Werten unter anderem Siemens, BMW, Adidas, Bayer und die Deutsche Bank. Dazu kommen ETF-CFDs. Die hier verlinkte Kampagnenseite spricht von CFDs auf über 1.300 Basiswerte; andere Libertex-Seiten nennen abweichende Zahlen, maßgeblich ist die jeweils aktuelle Kursliste in der Plattform.
Bei einem Apple CFD, Tesla CFD oder Nvidia CFD handelst du jeweils einen CFD auf die entsprechende Aktie – nicht die Aktie selbst. Wer Aktien mit Hebel handeln oder Aktien shorten will, nutzt dafür häufig solche Einzelaktien-CFDs. Verfügbar sind sowohl US-Aktien-CFDs als auch deutsche Basiswerte; wer CFDs auf Aktien sucht, findet beides in derselben Kursliste.
Für die Praxis sind drei Unterschiede wichtiger als die Zahl:
- Handelszeiten. Deutsche Werte laufen zu anderen Zeiten als US-Werte.
- Notierungswährung. Bei US-Werten kommt bei abweichender Kontowährung die Margin-Anpassung ins Spiel.
- Berichtssaison. Die Quartalstermine verteilen sich über das Jahr und liegen bei US- und deutschen Unternehmen unterschiedlich.
Welche Werte in deinem Konto tatsächlich verfügbar sind, siehst du nach der Anmeldung in der Kursliste – die Auswahl kann sich ändern und je Konto unterscheiden.
Auf welcher Oberfläche du Aktien-CFDs handelst
Aktien-CFDs lassen sich bei Libertex über verschiedene Zugänge handeln. Die hier verlinkte Kampagnenseite weist neben der hauseigenen Oberfläche ausdrücklich auf MetaTrader 5 hin; in ihrem MT5-Block nennt sie einen Spread ab 0,0 Pips und über 300 Basiswerte. Welche Basiswerte und Spreads dort aktuell verfügbar sind, prüfst du in den jeweiligen Konten und Instrumentenspezifikationen.
Kontoart und Handelszugang bestimmen, welches Produkt, welche Instrumente und welche Konditionen verfügbar sind. MetaTrader 5 wird vom Anbieter als eigener Kontozugang geführt und in der Instrumentenspezifikation getrennt ausgewiesen; welche Konten, Guthaben, Basiswerte und Konditionen für dich gelten, prüfst du deshalb im Kundenbereich getrennt.
Welche Oberfläche wofür taugt, welche Funktionen du am Anfang wirklich brauchst und worauf es beim Aufgeben einer Order ankommt, steht in unserem Beitrag Trading-Plattform: Libertex App, Weboberfläche und MetaTrader 5 im Vergleich.
Long und Short bei Einzelaktien
Technisch unterscheidet sich der Verkauf nicht vom Kauf: Du wählst Richtung, Größe und Ausstieg. Eine Short-Position auf eine Aktie ist über einen CFD damit ebenso möglich wie eine Long-Position. Long- und Short-Positionen können gleichermaßen erhebliche Verluste verursachen; durch Hebel und Positionsgröße kann das verfügbare CFD-Guthaben vollständig verloren gehen.
Die eigentliche Arbeit liegt in der Größenrechnung. Wie sie aussieht, hängt von der Plattform ab: Auf der Libertex-Plattform bestimmst du Einsatzbetrag und Multiplikator. Bei lot- oder kontraktbasierten Plattformen wird häufig zusätzlich mit Kontraktgröße und Geldwert je Punkt gerechnet. Unabhängig davon bleibt die Reihenfolge dieselbe:
- Risikobetrag festlegen. Wie viel darf dieser eine Trade kosten?
- Stop-Abstand bestimmen. Wo ist deine Idee widerlegt?
- Größe ableiten. Erst aus diesen beiden Zahlen, nie aus der verfügbaren Margin.
Bei Einzelaktien kommt ein Punkt hinzu, den man beim Index so nicht hat: Ein einzelnes Unternehmen kann wertlos werden, während ein breit diversifizierter Index das Einzelwertrisiko auf viele Unternehmen verteilt. Deshalb gehört zur Größenrechnung die Frage, wie viel des Kontos an einem einzigen Namen hängt.
Warum wir keine Kursziele nennen
Wer nach einer Aktienprognose sucht, findet im Netz jede Zahl. Wir liefern bewusst keine. Für einen gehebelten Trade ist nicht entscheidend, wo eine Aktie in einem Jahr steht, sondern wie viel du verlierst, wenn du dich irrst.
Was stattdessen hilft, sind die Termine, an denen Bewegung zu erwarten ist: Quartalszahlen, Hauptversammlungen, Produktankündigungen und Zinsentscheide. Diese Daten stehen in jedem Wirtschaftskalender und lassen sich einplanen – ein Kursziel nicht.
Quartalszahlen: der Termin, der Einzelaktien bewegt
Der größte Unterschied zum Indexhandel liegt im Kalender. Ein Index verteilt Nachrichten über viele Werte; bei einer Einzelaktie schlägt ein Bericht unmittelbar durch – und viele Unternehmen berichten vor oder nach der regulären Börsensitzung.
Die Folge ist eine Kurslücke: Der erste handelbare Kurs am nächsten Tag kann deutlich über oder unter dem Schlusskurs liegen. Ein Stop-Loss soll Verluste begrenzen, garantiert aber keinen bestimmten Ausführungskurs – bei solchen Lücken kann deutlich schlechter geschlossen werden, als die Marke vorsah.
Daraus folgt keine Regel, die man befolgen muss, sondern eine Entscheidung, die man bewusst trifft: über einen Berichtstermin hinweg halten oder vorher schließen. Wer sich nie entscheidet, hält im Zweifel genau dann, wenn es teuer wird.
Handelszeiten: deutsche und amerikanische Werte laufen anders
Für den Handel zählen die Handelszeiten deines Instruments, nicht die des Basismarkts. Sie orientieren sich an der Heimatbörse des Unternehmens: Deutsche Werte wie Siemens oder BMW laufen zu anderen Zeiten als US-Werte wie Apple oder Tesla.
Dazu kommt die Zeitumstellung: Die USA und Europa stellen ihre Uhren an unterschiedlichen Terminen um. In den Wochen dazwischen verschieben sich die gewohnten Zeiten um eine Stunde. Verbindlich sind die Angaben in der Instrumentenspezifikation, die an Feiertagen abweichen können.
Wichtig ist die Folge daraus: Bewegt sich der Markt, während dein Instrument nicht handelbar ist, wird deine Position beim nächsten möglichen Handel zu einem anderen Kurs bewertet.
Was der Handel kostet
| Posten | Wann er anfällt | Wie er wirkt |
|---|---|---|
| Spread | Im Geld- und Briefkurs bei Kauf und Verkauf | Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, marktabhängig |
| Provision | Je nach Basiswert | Steht in den Instrumentendetails; nicht bei jedem Wert vorhanden |
| Overnight-Swap | Für jede Nacht, die eine Position offen bleibt | Finanzierungskorrektur, je nach Instrument und Richtung Belastung oder Gutschrift |
| Dividendenanpassung | Rund um Ausschüttungstermine | Je nach Richtung der Position Gutschrift oder Belastung |
| Margin-Anpassung | Wenn Kontowährung und Notierungswährung abweichen | Auf der Libertex-Plattform laut Gebührenübersicht bis zu 0,3 Prozent |
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Angaben nach der Gebührenübersicht des Anbieters. Wie die einzelnen Posten berechnet werden, hängt vom Instrument und von der Gebührenart ab.
Wie sich diese Posten über verschiedene Haltedauern verschieben und wie du die Kosten eines Trades vorher rechnest, steht ausführlich in unserem Beitrag zu den CFD-Kosten.
US-Aktien handeln: Währung und Zeitzone
Amerikanische Werte notieren in US-Dollar. Auf der Libertex-Plattform wird Gewinn oder Verlust laut Anbieter aus Einsatzbetrag, Multiplikator und relativer Kursbewegung berechnet. Weicht die Währung deines Handelskontos von der Notierungswährung ab, kann zusätzlich eine Margin-Anpassungsgebühr von bis zu 0,3 Prozent anfallen.
Die zweite Größe ist die Zeitzone. Der US-Handel beginnt am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit – und verschiebt sich in den Wochen, in denen die Umstellung auf Sommer- oder Winterzeit auseinanderfällt. Wer eine feste Uhrzeit im Kopf hat, sitzt zweimal im Jahr zur falschen Zeit vor dem Chart.
Wie sich die großen Technologiewerte inhaltlich einordnen lassen, steht in unserem Beitrag KI-Aktien kaufen 2026.
Einzelaktie oder Index: was den Unterschied macht
Beide sind über CFDs handelbar, verhalten sich aber unterschiedlich:
- Ereignisrisiko. Eine Meldung trifft ein Unternehmen voll; ein breit diversifizierter Index verteilt das Einzelwertrisiko auf viele Unternehmen.
- Hebelstufe. Aktien- und ETF-CFDs 1:5, die wichtigsten Aktienindizes 1:20.
- Kalender. Einzelaktien haben feste Berichtstermine, ein Index viele über das Jahr verteilt.
- Recherche. Beim Einzelwert zählt das Unternehmen, beim Index die Gesamtlage.
Wer lieber die Gesamtbewegung eines Marktes handelt statt einzelner Unternehmen, findet die Mechanik in unserem Beitrag DAX-CFD handeln.
Die Fehler, die beim Aktien-CFD am meisten kosten
- Die Werbezahl übernehmen. 1:30 gilt für Major-Währungspaare, bei Aktien sind es 1:5.
- Vertrautheit mit Sicherheit verwechseln. Ein bekannter Firmenname macht kein Produkt sicher.
- Über Quartalszahlen hinweg halten, ohne es zu wollen. Berichtstermine stehen im Kalender.
- Die Dividendenanpassung übersehen. Sie kann je nach Richtung belasten.
- Die Haltedauer nicht einrechnen. Für jede Nacht kann eine Finanzierungskorrektur anfallen.
- Nur einen Wert handeln. Ein einzelnes Unternehmen kann wertlos werden; ein breit diversifizierter Index verteilt das Einzelwertrisiko dagegen auf viele Unternehmen.
Typische Einsatzfelder und Grenzen von Aktien-CFDs
| Ausgangslage | Einordnung | Warum |
|---|---|---|
| Du willst kurzfristige Kursbewegungen einzelner Aktien handeln, auch nach unten | Typischer CFD-Einsatzzweck | Beide Richtungen, kleine Positionsgrößen, kein Depot nötig |
| Du willst Anteile besitzen und Dividenden erhalten | Anderes Produkt | Ein CFD begründet kein Eigentum; dafür gibt es das Anlagekonto |
| Du willst über Jahre an einem Unternehmen beteiligt sein | Alternativen vergleichen | Längere Haltedauern sind möglich, die Finanzierung summiert sich aber |
| Du kannst den Einsatz nicht vollständig entbehren | Nicht geeignet | Die verfügbaren Mittel können vollständig verloren gehen |
| Du hast noch nie mit Hebelprodukten gehandelt | Hohes Risiko – zunächst Demokonto | Die veröffentlichte Verlustquote spricht für sich |
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Einordnung der Redaktion. Sie ersetzt keine individuelle Beratung und berücksichtigt deine persönlichen Verhältnisse nicht.
Wie sich Orderabgabe, Stop-Loss und Positionsgröße ohne eigenes Geld üben lassen und was ein Demokonto nicht abbilden kann, steht in unserem Beitrag Trading Demokonto.
Steuern
Bei privaten Anlegern werden Gewinne aus CFDs grundsätzlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen aus Termingeschäften erfasst. Ob und in welcher Höhe tatsächlich Steuer anfällt, hängt zusätzlich von der Verlustverrechnung, vom Sparer-Pauschbetrag und von deiner persönlichen Situation ab.
Ein Punkt, der in älteren Ratgebern oft noch falsch steht: Die frühere besondere Verlustverrechnungsbeschränkung für Termingeschäfte wurde mit dem Jahressteuergesetz 2024 aufgehoben und ist nach Angaben der Finanzverwaltung auch in offenen Fällen nicht mehr anzuwenden. Die dort genannte 20.000-Euro-Grenze gilt also nicht mehr.
Eine Einschätzung deines Falls geben wir bewusst nicht ab – das gehört zu einer Steuerberatung.
Wer hinter dem Angebot steht
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft. Reguliert und beaufsichtigt wird sie von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12; zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz.
Die Plattform gehört zur Libertex Group. Nach deren eigenen Angaben wurde die Gruppe 1997 gegründet und hat über 28 Jahre Erfahrung auf dem Markt. Davon zu unterscheiden ist die Regulierung: Sie liegt bei der Indication Investments Ltd., die die CySEC-Lizenz 164/12 seit dem 31. Januar 2012 führt.
Wie Registrierung, Verifizierung und erste Einzahlung ablaufen, steht in unserem Beitrag Libertex Konto eröffnen und verifizieren. Das Gesamtangebot ordnet Libertex im Überblick 2026 ein.
So kommst du zum Angebot
Wenn du den kurzfristigen, gehebelten Handel bewusst willst und die Risiken kennst, führt die Kampagnenseite direkt zum Aktienbereich.
Häufige Fragen zu Aktien-CFDs
Was ist ein Aktien-CFD?
Ein Aktien-CFD (Contract for Difference, deutsch Differenzkontrakt) ist ein derivatives Finanzinstrument, dessen Wert sich aus der Kursentwicklung einer zugrunde liegenden Aktie – dem Basiswert – ableitet. Ausgeglichen wird die Differenz zwischen Eröffnung und Schließung der Position; Eigentum an der Aktie überträgt der CFD nicht. Gehandelt wird in beide Richtungen und mit Hebel.
Was ist der Unterschied zwischen Aktien-CFD und echter Aktie?
Beim Kauf einer echten Aktie wirst du Anteilseigner: Es gibt Stimmrechte, mögliche Dividenden und keinen Hebel. Beim Aktien-CFD handelst du nur die Kursbewegung – ohne Eigentum, dafür in beide Richtungen und mit einer Hebelgrenze von 1:5 für Privatkunden. Das sind zwei verschiedene Produkte mit unterschiedlichem Risiko.
Welcher Hebel gilt bei Aktien-CFDs?
Für Aktien- und ETF-CFDs liegt die Obergrenze für Privatkunden bei 1:5, also 20 Prozent anfängliche Sicherheitsleistung. Die auf Werbeseiten genannten 1:30 gelten nur für die wichtigsten Währungspaare. Welche Klasse für dein Instrument gilt, steht in der Instrumentenspezifikation.
Warum ist der Hebel bei Einzelaktien niedriger als bei Indizes?
Weil eine einzelne Aktie stärker schwanken kann als ein Index aus vielen Werten: Eine Meldung, eine Gewinnwarnung oder ein Produktrückruf trifft ein Unternehmen unmittelbar, während sich solche Ereignisse in einem Index verteilen. Die Hebelstufe bildet diese Unterschiede ab – sie ist damit selbst eine Risikoangabe.
Kann ich eine Aktie shorten?
Über einen CFD ist eine Short-Position technisch ebenso möglich wie eine Long-Position. Long- und Short-Positionen können gleichermaßen erhebliche Verluste verursachen; durch Hebel und Positionsgröße kann das verfügbare CFD-Guthaben vollständig verloren gehen.
Bekomme ich beim Aktien-CFD Dividenden?
Du hältst keine Aktien und hast deshalb keinen Anspruch auf Aktionärsdividenden. Bei CFDs können Dividendenereignisse jedoch über entsprechende Kontoanpassungen berücksichtigt werden – je nach Richtung der Position als Gutschrift oder Belastung. Wie das für dein Instrument geregelt ist, steht in den Kontraktdetails.
Habe ich Stimmrechte auf der Hauptversammlung?
Nein. Stimmrechte stehen Aktionären zu, und ein CFD begründet kein Eigentum an der Aktie. Wer mitbestimmen oder langfristig Anteile halten will, braucht echte Aktien statt eines Differenzkontrakts.
Welche Aktien kann ich handeln?
Die Kampagnenseite zeigt unter anderem Apple, Tesla, Nvidia, Microsoft und Adobe sowie deutsche Werte wie Siemens, BMW, Adidas, Bayer und die Deutsche Bank; die hier verlinkte Kampagnenseite spricht von CFDs auf über 1.300 Basiswerte, andere Libertex-Seiten nennen abweichende Zahlen. Welche Werte in deinem Konto verfügbar sind, siehst du nach der Anmeldung in der Kursliste.
Was kostet der Handel mit Aktien-CFDs?
Der Spread ist ein zentraler Kostenfaktor. Je nach Instrument können eine Provision, der Overnight-Swap für Positionen über Nacht und eine Margin-Anpassung bei abweichender Kontowährung hinzukommen. Wie die Posten berechnet werden, hängt vom Instrument und von der Gebührenart ab; maßgeblich sind die Angaben zum konkreten Basiswert.
Wann kann ich Aktien-CFDs handeln?
Maßgeblich sind die Handelszeiten, die dein Anbieter für das konkrete Instrument angibt. Sie orientieren sich an der Heimatbörse des Unternehmens – deutsche Werte laufen anders als US-Werte – und können an Feiertagen abweichen. Die Angaben stehen in der Instrumentenspezifikation.
Was passiert bei Quartalszahlen?
Viele Unternehmen berichten vor oder nach der regulären Börsensitzung. Der Kurs kann dann zur nächsten Eröffnung mit einer Lücke starten. Ein Stop-Loss soll Verluste begrenzen, garantiert aber keinen bestimmten Ausführungskurs: Bei solchen Kurslücken kann deutlich schlechter geschlossen werden, als die Stop-Marke vorsah.
Gibt es eine Nachschusspflicht?
Für Privatkunden nicht. Der Negativsaldoschutz begrenzt die Haftung aus CFD-Positionen grundsätzlich auf die für den CFD-Handel auf diesem Konto verfügbaren Mittel; diese Mittel können vollständig verloren gehen. Zusätzlich greift der Margin-Close-out, sobald die Mittel auf dem CFD-Konto auf 50 Prozent der erforderlichen Mindestmargin fallen.
Wie groß darf meine Position sein?
Sie ergibt sich aus deinem Risikobetrag, nicht aus der verfügbaren Margin. Wie gerechnet wird, hängt von der Plattform ab: Auf der Libertex-Plattform bestimmst du Einsatzbetrag und Multiplikator; bei lot- oder kontraktbasierten Plattformen gilt die Rechnung Risikobetrag geteilt durch (Stop-Abstand × Geldwert je Punkt und Einheit).
Was ist beim Handel von US-Aktien zu beachten?
Zwei Dinge: die Handelszeiten der US-Börsen, die sich in den Wochen nach der Zeitumstellung gegenüber Mitteleuropa verschieben, und die Notierungswährung. Weicht die Währung deines Handelskontos ab, kann auf der Libertex-Plattform laut Gebührenübersicht eine Margin-Anpassung von bis zu 0,3 Prozent anfallen.
Kann ich mit Aktien-CFDs langfristig anlegen?
CFDs werden häufig kurzfristig eingesetzt; längere Haltedauern sind technisch möglich, dann summiert sich allerdings die Finanzierung über Nacht. Wer über Jahre an einem Unternehmen beteiligt sein will, vergleicht besser Produkte, die auf Halten ausgelegt sind – etwa den Kauf echter Aktien.
Was ist ein ETF-CFD?
Ein Differenzkontrakt auf den Kurs eines börsengehandelten Fonds. Für Aktien- und ETF-CFDs gilt dieselbe Hebelgrenze von 1:5. Zu unterscheiden ist das vom Kauf eines klassischen ungehebelten ETF im Depot; daneben existieren auch gehebelte und inverse ETFs mit anderer Funktionsweise und zusätzlichen Risiken.
Wie werden Gewinne in Deutschland besteuert?
Bei privaten Anlegern werden Gewinne aus CFDs grundsätzlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen aus Termingeschäften erfasst. Die frühere besondere Verlustverrechnungsbeschränkung für Termingeschäfte wurde mit dem Jahressteuergesetz 2024 aufgehoben und ist auch in offenen Fällen nicht mehr anzuwenden. Ob und in welcher Höhe Steuer anfällt, hängt zusätzlich vom Sparer-Pauschbetrag und von deiner persönlichen Situation ab; eine Einschätzung deines Falls gehört zu einer Steuerberatung.
Kann ich den Handel zuerst testen?
Ja, der Anbieter stellt ein Demokonto mit virtuellem Guthaben bereit. Sinnvoll ist, dort mit der Summe zu üben, die du später tatsächlich einzahlen willst – nicht mit dem vollen virtuellen Guthaben.
Wie eröffne ich ein Konto?
Die Kampagnenseite nennt drei Schritte: registrieren, einzahlen, verifizieren. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Für den Echtgeldhandel gelten die Verifizierungsanforderungen des Anbieters; Live-Trading ist grundsätzlich erst nach vollständiger Verifizierung möglich.
Wie lange gibt es Libertex schon?
Die Plattform gehört zur Libertex Group. Nach deren eigenen Angaben wurde die Gruppe 1997 gegründet und hat über 28 Jahre Erfahrung auf dem Markt. Davon zu unterscheiden ist die Regulierung: Sie liegt bei der Indication Investments Ltd., die die CySEC-Lizenz 164/12 seit dem 31. Januar 2012 führt.
Kann ich Aktien-CFDs auch über MetaTrader 5 handeln?
Die hier verlinkte Kampagnenseite weist neben der hauseigenen Oberfläche ausdrücklich auf MetaTrader 5 hin; in ihrem MT5-Block nennt sie einen Spread ab 0,0 Pips und über 300 Basiswerte. Welche Basiswerte und Spreads dort aktuell verfügbar sind, prüfst du in den jeweiligen Konten und Instrumentenspezifikationen. Zu unterscheiden sind dabei Kontoart und Oberfläche: MetaTrader 5 wird vom Anbieter als eigener Kontozugang geführt.
Kann ich auch deutsche Aktien als CFD handeln?
Ja. Die Kampagnenseite zeigt neben US-Werten wie Apple, Tesla, Nvidia und Microsoft auch deutsche Werte, unter anderem Siemens, BMW, Adidas, Bayer und die Deutsche Bank. Zu beachten sind vor allem die abweichenden Handelszeiten und die unterschiedlichen Termine der Berichtssaison.
Gibt es eine verlässliche Aktienprognose?
Nein, und wir geben bewusst keine. Für einen gehebelten Trade ist entscheidend, wie viel du verlierst, wenn du dich irrst. Hilfreicher als Kursziele sind die Termine, an denen Bewegung zu erwarten ist: Quartalszahlen, Hauptversammlungen, Produktankündigungen und Zinsentscheide.
Wie viel meines Kontos sollte an einer einzelnen Aktie hängen?
Dafür gibt es keine allgemeingültige Zahl, aber eine klare Logik: Ein einzelnes Unternehmen kann wertlos werden, während ein breit diversifizierter Index das Einzelwertrisiko auf viele Unternehmen verteilt. Deshalb gehört zur Größenrechnung bei Einzelwerten die zusätzliche Frage, wie viel des Kontos an einem einzigen Namen hängt.
Ist Libertex reguliert?
Libertex ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission unter der CIF-Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird. Zusätzlich besteht eine in Deutschland bei der BaFin registrierte Repräsentanz (BaFin ID 10161686). Das betrifft den Anbieter, nicht das Risiko des Produkts.
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Aktien kaufen ohne Provision 2026 – der Gegenentwurf zu dieser Seite: echte Anteile statt Differenzkontrakt, mit Eigentum und möglichen Dividenden, dafür ohne CFD-Hebel und für langfristiges Halten ausgelegt. Wer langfristig anlegen will, findet dort die passenden Fragen.
Hebel und Margin beim CFD-Handel 2026 – die komplette Staffel von 1:30 bis 1:2, dazu Margin-Level, Close-out und die Rechnung, aus der sich die Positionsgröße ergibt.
Diese Seite enthält Werbelinks. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, kann alarm.de eine Vergütung erhalten. Für dich ändert sich dadurch nichts. Die Einordnungen sind redaktionell und keine Anlageberatung; sie berücksichtigen deine persönlichen Verhältnisse nicht.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 83 % der Konten von Kleinanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie das hohe Risiko eingehen können, Ihr Geld zu verlieren.
LIBERTEX ist eine Handelsplattform, die von Indication Investments Ltd. genutzt wird, einer zypriotischen Investmentgesellschaft, die von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) unter der Lizenznummer 164/12 reguliert und beaufsichtigt wird.
Indication Investments Ltd. betreibt eine Repräsentanz in Deutschland, die bei der BaFin registriert ist (BaFin ID: 10161686 / Bak Nr.: 161686).
Quellen dieser Seite: Vorgaben der ESMA und der BaFin zu Hebelgrenzen, Margin-Close-out und Negativsaldoschutz für Privatkunden · Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zur Einordnung von CFDs als Termingeschäfte nach § 20 EStG · Veröffentlichung des Bundesministeriums der Finanzen zur Aufhebung der besonderen Verlustverrechnungsbeschränkung durch das Jahressteuergesetz 2024 · Eintrag der Indication Investments Ltd. im CySEC-Register (Lizenz 164/12 vom 31. Januar 2012) · Gebührenübersicht und Instrumentenspezifikation des Anbieters.
Angaben zum Anbieter nach dessen eigenen Veröffentlichungen. Verfügbare Basiswerte, Konditionen und die Verlustquote können sich ändern.